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Ares

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Der Grazer Verleger Wolfgang Dvorak-Stocker schuf 2004 den ARES Verlag als Forum für anspruchsvolle Sachbücher, historisch-politische Werke und militärgeschichtliche Analysen. Seither sind über 130 Titel erschienen, die lieferbaren finden Sie unten: Antaios hat 2014 die Auslieferung an Einzelkunden aus Deutschland übernommen!

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Der Grazer Verleger Wolfgang Dvorak-Stocker schuf 2004 den ARES Verlag als Forum für anspruchsvolle Sachbücher, historisch-politische Werke und militärgeschichtliche Analysen. Seither sind über 130 Titel erschienen, die lieferbaren finden Sie unten: Antaios hat 2014 die Auslieferung an Einzelkunden aus Deutschland übernommen!

Johannes Rogalla von Bieberstein

Mit einem Vorwort von Ernst Nolte. Es gibt kaum einen wichtigeren und folgereicheren Mythos als den von dem »jüdischen Bolschewismus«. Aber die konkreten Erfahrungen, die ihm zugrundelagen, sind gründlicher vergessen oder verdrängt worden als im Falle aller vergleichbaren Mythen. Johannes Rogallea von Bieberstein legt eine grundlegende Studie zu diesem Mythos vor, fragt nach dem rationalen Kern und zeichnet seine Wirkmächtigkeit nach. Von Bieberstein hat für sein Buch - das in drei Auflagen bei Edition Antaios erschien und im Antiquariat mit bis zu 180 € gehandelt wird - eine Kampagne durchstehen müssen. In der nun bei Ares erschienenen Neuausgabe berichtet er in einem einleitenden Kapitel von dieser Kampagne. 2003 zitierte Martin Hohmann in seiner folgenschweren Rede zum 3. Oktober aus diesem Buch - und wurde aus der CDU ausgeschlossen.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Claus Wolfschlag

Scheinbar instinktiv hat eine große Zahl von Menschen ein verblüffend ähnliches Gespür für als schön oder häßlich empfundene Stadträume. Häufig wird historischer/historisierender Architektur der Vorzug vor modernistischen Neubauten gegeben. Immer wieder ist zu hören, daß viele deutsche Städte ein Defizit an historischer Architektur und damit an urbaner Ästhetik aufwiesen. Dies ist die Folge sowohl der Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges als auch der modernistischen Stadtplanungen und Abrisse der Nachkriegszeit. Hier setzt die heutige Rekonstruktionsbewegung an. Sie bemüht sich darum, verlorene historische Gebäude erneut zu errichten. Sie versucht, bedeutende historische Bauwerke oder Stadtensembles notfalls auch durch den Nachbau von Kopien zurückzuholen. Sie möchte die von falschen Planungen oft zerrissenen Stadtbilder heilen und schöne Orte (wieder) erschaffen. Dieses Buch widmet sich der deutschen Rekonstruktionsbewegung zwischen 1990 und 2020. Vorgestellt werden Projekte ganz unterschiedlicher Entwicklungsgeschichten. Oft stecken engagierte Bürgerinitiativen hinter der Realisierung, nicht selten gegen Widerstände aus Architektenschaft und Politik. Es gibt aber auch Rekonstruktionen, die von privaten Bauherren, Stiftungen oder gar politischen Gremien initiiert oder maßgeblich vorangetrieben werden. -- -- --Die Videorezension von Ellen Kositza finden Sie hier.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Olaf Haselhorst (Hrsg.)

Das Buch behandelt alle relevanten politischen und militärischen Aspekte, die zum Verständnis der Revolutionsepoche notwendig sind. Der Bogen reicht von den Modernisierungsschüben im späten 18. Jahrhundert und die Zeit Napoleons I. als Beherrscher Europas über den Verlauf der Befreiungskriege selbst bis hin zu der entscheidenden Schlacht von Waterloo/Belle Alliance. Die Waffen, der Waffengebrauch und die Taktik im Zeitalter Napoleons, das im Wandel begriffene Kriegsvölkerrecht und die neue Friedensordnung, für die der Wiener Kongress steht, werden ebenso behandelt wie die Stellung der Befreiungskriege in der Erinnerungskultur. Außerdem wird umfassend auf das seinerzeitige Kriegsvölkerrecht eingegangen, das durch das Agieren der französischen Heere gravierende Modifizierungen erfahren hatte. Andere Abschnitte thematisieren Aspekte, auf die bisher wenig oder gar nicht eingegangen wurde, nämlich zum einen den systematischen und mit Nachdruck betriebenen Kunstraub auf Anordnung Napoleons I. und zum anderen die Kriegsgräuel in den Befreiungskriegen, die unter anderem daran abzulesen sind, dass kaum Gefangene gemacht wurden. Gut 100 S/W-Abbildungen, darunter auch instruktives Kartenmaterial, runden die Darstellung ab. Mit einem Vorwort des Wiener Historikers Prof. Dr. Lothar Höbelt.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Klaus Müller

Der Krieg von 1866 ist wohl einer der wichtigsten Wendepunkte der deutschen Geschichte. In jenem Jahr entschied sich die preußische Vorherrschaft über Deutschland und das Ende Österreichs als deutscher Führungsmacht. Zwar hat sich der österreichische Kaiser Franz Joseph auch danach noch als „deutscher Fürst“ bezeichnet, doch löste nun Berlin als deutsches Zentrum Wien ab. Das mit Österreich verbündete Königreich Hannover wurde, wie auch das Kurfürstentum Hessen, von Preußen sogar zur Gänze annektiert und mit dem Ausscheiden Österreichs aus dem Deutschen Bund der Weg zur Errichtung des Preußisch-Deutschen Kaiserreiches von 1871 freigemacht. Über die wichtigste Schlacht, Königgrätz, ist in der historischen Literatur viel publiziert worden, doch ist in Vergessenheit geraten, daß der Kriegsschauplatz ein viel größerer war. Schauplätze dieses gigantischen Bruderkriegs waren auch Norddeutschland, Thüringen, Sachsen, Bayern, Baden und Böhmen. Sogar bis nach Italien reichte das Geschehen. Auch die politischen Zusammenhänge, die zu der Katastrophe des „deutschen Bruderkriegs“ von 1866 führten, werden beschrieben. Das Buch ist reich illustriert mit teilweise noch nicht veröffentlichten Bildern.

Regulärer Preis: 34,00 € *
August Kubizek

Dieses Buch ist das einzige authentische Lebensbild der Jugendzeit Adolf Hitlers, also der Jahre in Linz und Wien. Verfaßt vom einzigen Freund aus diesen Jahren, der mit Hitler nicht nur gemeinsam in die Schule gegangen war, sondern auch noch in Wien einige Zeit mit ihm zusammen lebte, diente es vielen Zeithistorikern als unentbehrliche Quelle. Zuletzt hat Brigitte Hamann die Bedeutung und Seriosität dieses Zeitzeugenberichts gewürdigt.9. Auflage.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Bodo Kaltenboeck

NICHT MEHR BESTELLBAR!  Der bedeutendste Roman über Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg. Der Autor vermag es, den Opfergang der alten Armee in den Karpatenschlachten gegen Russland und am Isonzo gegen Italien unmittelbar lebendig werden zu lassen. Seine Meisterschaft besteht darin, das Grauen des Stellungskrieges und das Erleben der einfachen Frontsoldaten und Offiziere mit einem allgemeinen Blick auf die großen politischen Entwicklungen der Zeit zu verbinden und dabei ein leidenschaftliches Plädoyer für Österreich-Ungarn zu halten.

Regulärer Preis: 30,00 € *
Franz Wimmer-Lamquet

Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Leben wird hier erzählt: Franz Wimmer-Lamquet arbeitete bereits als Siebzehnjähriger im Auftrag der deutschen Abwehr in Ostafrika. 1941 wurde er als Sonderbeauftragter während des Gailani-Putsches gegen die Engländer in den Irak entsandt. Der Autor war während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Führer arabischer Freiwilligenverbände in Nordafrika und Ehemann einer arabischen Prinzessin, sondern auch Leiter einer von ihm aufgebauten Agentenschule.Seine Erinnerungen enthalten viele bisher unbekannte Fakten und ermöglichen so manche historische Neubewertungen. Sie beleuchten ein weithin unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Autor von den Sowjets verschleppt und wegen angeblicher, aber nie nachgewiesener Spionage zu 15 Jahren Lagerhaft verurteilt. 1955 wurde er, aufgrund von Mißhandlungen während der Gefangenschaft schwer erkrankt und gelähmt, auf einer Bahre repatriiert.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Hans Becker von Sothen

Fotos machen Politik – Fälschungen Fakes Manipulationen Fälschungen von Fotos durch Retuschen, Collagen, irreführende Bildunterschriften, Manipulationen des Ausschnitts etc. sind so alt wie die Fotografie selbst. Die ersten Beispiele lassen sich schon im Krimkrieg (1853-1856) und im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) finden. Über den Ersten und Zweiten Weltkrieg, die berühmten Bildfälschungen des Maoismus und Stalinismus spannt sich der Bogen bis zum Tod Osama bin Ladens und dem Umsturz in Ägypten. Berühmte Beispiele wie Robert Capas ‚Fallender Soldat‘ aus dem Spanischen Bürgerkrieg, Jewgeni Chaldej und die sowjetische Flagge auf dem Reichstag sowie die manipulierten Bildlegenden in der Reemtsma-Ausstellung ‚Verbrechen der Wehrmacht‘ sind genauso Thema des Buches wie die Brutkästen-Mär beim Bericht über angebliche Gräueltatenundnbsp; der Soldaten Saddam Husseins in Kuwait. Retuschen an den Bildern von Goebbels und Leni Riefenstahl, Stalin und Ribbentrop, Adenauer, Brandt und Breschnew werden ebenso behandelt wie das neue Phänomen des Outsourcing von Pressearbeit ganzer Länder an globale Public-Relations-Agenturen, die keinerlei Interesse an objektiver Berichterstattung haben, sondern nur am optimalen ‚Verkauf‘ von diversen politischen Ereignissen.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Marcello La Speranza

70 Jahre nach dem Ende des „Dritten Reiches“ finden sich in Europa noch etliche verbliebene bauliche Hinterlassenschaften der NS-Zeit. Eine aussagekräftige Auswahl dieses „brisanten Erbes“ in deutschen und österreichischen Städten wird in diesem Buch vorgestellt. Die architektonischen Elemente – endlose Kolonnaden, monotone Quaderblöcke – sind charakteristische Momente des Neoklassizismus; eine Formensprache, die auch in den demokratischen Staaten der 1920/30er-Jahre Anwendung fand. In dem totalitär geführten NS-Staat wurden bestimmte Markenzeichen (Reichsadler, Hakenkreuz oder heroische Reliefs) als „Corporate Design“ eingefügt. In dem vorwiegend als Bildband gestalteten Werk – das Buch enthält über 300 S/W- und Farbbilder – wird vor allem die visuelle Ebene von über 100 NS-Bauten, beispielsweise in Berlin, München, Stuttgart, Heidelberg, Weimar, Dresden, Frankfurt am Main, Wien oder Linz eingefangen und ihre heutige Verwendung dokumentiert.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Caspar von Schrenck-Notzing

Die Re-education der Deutschen und ihre bleibenden Auswirkungen Die Umerziehung der Deutschen nach 1945 war eines der mentalitätsgeschichtlich prägendsten Ereignisse der Nachkriegszeit. Schrenck-Notzing zeigt minutiös auf, wie die Idee der "Re-education" Deutschlands in den USA politisch zustande kam und wer an ihr maßgeblich beteiligt war. Dabei werden auch die internen Kämpfe der Amerikaner um die Nachkriegsordnung in Deutschland eingehend behandelt. Der Autor hat sein bekanntestes, zuletzt bei Ullstein erschienenes Werk nun erstmals aktualisiert und beschreibt die Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Guntram Schulze-Wegener

Das Eiserne Kreuz, der wohl berühmteste Orden der Weltgeschichte, wird 200 Jahre alt: Am 10. März 1813 stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm III. aus Anlaß der Befreiungskriege diese Auszeichnung, deren Urfassung von Karl Friedrich Schinkel stammt. Das Material – Eisen – war im Gegensatz zu den sonst oft aufwendig gestalteten Ehrenzeichen bewußt schlicht gehalten; es verwies nicht nur auf die Form des Deutschordenskreuzes, sondern auch auf Zurückhaltung, Einfachheit sowie ritterliche und soldatische Pflichterfüllung als preußische Tugenden. Die Stiftungsurkunde wurde auf den Geburtstag der 1810 verstorbenen, im Volk sehr populären Königin Luise datiert. Das erste Exemplar des Eisernen Kreuzes erhielt Luise posthum selbst: Es wurde im Sockel ihrer Büste im Erinnerungstempel von Schloß Hohenzieritz verwahrt. Da Friedrich Wilhelm III. bei der Stiftung des Ordens festgelegt hatte, daß dieser einmalig und ausschließlich während der Befreiungskriege verliehen werden sollte, wurde er nur in späteren für Preußen und Deutschland existentiellen Kriegen – dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg – jeweils erneuert. Der reichhaltig und durchgehend farbig bebilderte Band beschreibt nicht nur die Geschichte des Eisernen Kreuzes und seiner verschiedenen Formen, Varianten und Ausgaben, sondern zeigt auch die historischen Zusammenhänge einzelner Epochen der Verleihung auf. Der Autor geht im weiteren auf das „Nachleben“ des Ordens ein – etwa auf die gesetzliche Genehmigung der Bundesrepublik für das Tragen von Kriegsauszeichnungen aus dem Jahr 1957, insbesondere des Eisernen Kreuzes –, den Wandel der Traditionsauffassungen in der Bundeswehr sowie auf die Stiftung eines expliziten Tapferkeitsordens der Bundesrepublik von 2008. Das Werk ist zugleich Begleitband für die 2013 im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt stattfindende Ausstellung zum Thema Eisernes Kreuz.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Volkmar Weiss

Alle Menschen sind gleich geschaffen, nur manche intelligenter. Wenn Intelligenzunterschiede, gemessen mit dem IQ, eine erbliche Grundlage hätten, wäre es dann nicht geboten, Forschungen darüber zu ächten? Beinahe sind wir soweit! Doch seit 2005 erforscht die Gruppe um den Wissenschaftler James M. Sikela an der Universität von Colorado die Vervielfachungen der Gene, in denen sich Mensch und Menschenaffen am stärksten unterscheiden, mit dem Ziel, die Grundlagen des menschlichen Denkvermögens zu entdecken. 2015 fanden sie, daß je Kopie des Genbestandteils DUF1220, eingebettet in die Neuroblastom-Gen-Familie, der IQ um rund 3 Punkte ansteigt. Die Mäuse haben im Genom 4 Kopien, Schimpansen 138 und Menschen bis zu 300 Kopien, hochintelligente etwa 20 Kopien DUF1220 mehr als wenig intelligente Menschen.Der Autor hat in umfassender Weise in seiner Monographie „Die Intelligenz und ihre Feinde: Aufstieg und Niedergang der Industriegesellschaft“ (Graz 2012) die Auswirkungen von Kinderzahlen und ethnischen IQ-Differenzen auf Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Im vorliegenden Buch wurden diese Daten und Schlüsse kompakt zusammengefaßt und aktualisiert. Angesichts der Bedrohung der westlichen Sozialstaaten durch die Masseneinwanderung von Unqualifizierten legt der Verfasser damit erneut ein Buch vor, dessen Bedeutung weit über den Tag hinausreicht.

Regulärer Preis: 19,95 € *
Friedrich Griese

Friedrich Griese (1890–1975) gilt als der bedeutendste mecklenburgische Erzähler. In der Tradition von Hamsun und Lagerlöf schildert er vornehmlich die agrarisch-vorindustrielle Gesellschaft in Norddeutschland. Arbeitsam und einfach ist das Leben in den Dörfern, tief in Natur und Herkommen verwurzelt, erfüllt von Glauben und Aberglauben, und doch reifen hier eigenständige Charaktere und Menschen besonderer Individualität, von denen uns der Autor berichtet.

Regulärer Preis: 17,90 € *
David G. Dalin

Spätestens seit dem Erscheinen von Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“ (1963) haftet Eugenio Pacelli (1876–1958), ab 1939 als Papst Pius XII. Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, der Ruch des heimlichen Antisemiten und Kollaborateurs mit dem nationalsozialistischen Regime an. Derartige Vorwürfe reißen auch von Historikerseite seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht ab. Das vorliegende Buch ist eine Antwort auf die 1999 erschienene Anklageschrift „Pius XII. Der Papst, der geschwiegen hat“, die im englischsprachigen Original „Hitler’s Pope“ (dt. „Hitlers Papst“) betitelt war.Der Autor ist Fachmann für die Geschichte jüdisch-christlicher Beziehungen und will den verbreiteten Gerüchten um die Judenfeindlichkeit der Päpste allgemein, Pius’ XII. im Besonderen und der katholischen Kirche insgesamt ein Ende bereiten. Sein weit aufgespannter historischer Überblick nimmt seinen Anfang bei Gregor I. im 6. Jahrhundert und zieht sich bis in unsere heutige Gegenwart. Schnell wird klar: Die in den 1990er-Jahren von Historikern wie Daniel Goldhagen neu entfachte Debatte um die Haltung Pius’ im Angesicht von Weltkrieg, Nationalsozialismus und Judenverfolgung diente interessierten Kreisen in Wirklichkeit dazu, den amtierenden Papst Johannes Paul II. zu beschädigen, der sich für seine Seligsprechung starkgemacht hatte. Der Erledigung solcher Verdrehungen und einer Geschichtsdarstellung, „wie es wirklich gewesen ist“ (Treitschke), ist Dalins mit Verve verfasste Schrift gewidmet. Sie schließt mit der ebenso leidenschaftlichen wie wohlbegründeten Forderung, Pius XII. den Titel eines „Gerechten unter den Völkern“ zu verleihen.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Menno Aden

Behandelt wird die Entwicklung des Imperium Americanum bis zur heutigen Vorherrschaft der USA unter zwei Gesichtspunkten: Ein Fokus betrachtet diesen Weg als Fortsetzung des Wettlaufs der europäischen Mächte um die Hegemonie auf dem „alten Kontinent“. Dieser führte nach der Unterwerfung Indiens und der Errichtung eines Halbprotektorats über China infolge der Opiumkriege um 1860 zur globalen Hegemonie Großbritanniens. Das Imperium Americanum wird als Umformung dieser britischen Weltmachtstellung beschrieben. Die hegemoniale Alleinstellung Londons wandelte sich bis 1910 zur Doppelspitze London – Washington. Nach dem Sieg über die Mittelmächte im Ersten Weltkrieg trat die Alleinherrschaft Washingtons an ihre Stelle. Seit der Verkündung der Monroe-Doktrin (1823) konnte damit in einem hundertjährigen Krieg erreicht werden, was die USA von Anfang an als ihre manifest destiny – ihre „offensichtliche Bestimmung“ – ansahen, nämlich der Welt ihre Vorstellung von Recht und Demokratie zu bringen.Der Autorgeb. 1942; Studium der Rechte in Tübingen und Bonn; dort Promotion. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität von Südafrika/Pretoria. Berufslaufbahn in der Energie- und Kreditwirtschaft. Bis 2007 Professor an der FH Essen; zuletzt Präsident des evg.-luth. Landeskirchenamtes in Schwerin. Veröffentlichte viele juristische und kulturgeschichtliche Fachaufsätze und Bücher. Etliche berufliche Einsätze in aller Welt führten den Autor immer wieder zu der Frage,  wie es den USA gelingen konnte, über viele Kriege hinweg zur imperialen Macht aufzusteigen, anderen Nationen – wie zum Beispiel Deutschland – aber den Ruf eines „Störenfrieds der Weltordnung“ anzuhängen.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Alexander Gauland

Alexander Gauland ist eines der bekanntesten Gesichter der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und seit fast einem Jahrzehnt Bundestagsabgeordneter für diese Partei. Für diesen Rückblick auf ein wechselhaftes politisches Leben hat er eine Blütenlese seiner bisherigen Schriften getroffen und erzählt zusätzlich seinen eigenen, ganz persönlichen Lebenslauf.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Thor von Waldstein

Die vermeintlichen Vorzüge des Pluralismus werden in der öffentlichen Diskussion häufig betont; allerdings wissen die wenigsten, welcher konkrete politische Begriff sich hinter dieser Vokabel verbirgt. Tatsächlich geht es nicht um die – richtige – philosophische Feststellung, daß die Welt vielfältig, also plural ist und dies auch bleiben sollte. Im politikwissenschaftlichen Kontext ist vielmehr ein Staat pluralistisch, wenn seine Willensbildung beeinflußt – wenn nicht dirigiert – wird von dem Kampf und dem Kompromiß von wirtschaftlich-sozialen, im nichtstaatlichen Raum angesiedelten Mächten. Dieser verdeckte Kampf der Pressuregroups, denen eine demokratische Legitimation fehlt, läßt sich heute für den aufmerksamen Zeitgenossen auf nahezu allen Politikfeldern beobachten, so daß das Thema von hoher Aktualität ist. Es war Carl Schmitt, die paradigmatische Gestalt im deutschen Staatsrecht des 20. Jahrhunderts, der die von Harold Laski in England nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Pluralismustheorie in den Jahren 1926–1934 einer ebenso gründlichen wie schillernden Kritik unterzog. In seiner Pluralismuskritik spiegeln sich die zentralen Schmitt’schen Positionen und Begriffe der 1920er und 1930er Jahre. Im Fortgang der Untersuchung schält sich die Analyse Carl Schmitts an der unsichtbaren Herrschaft der Verbände als ein zentrales Element seines Antiliberalismus heraus. Die vorliegende Arbeit, eine bei dem Hobbes-Forscher Bernard Willms (Die Deutsche Nation) entstandene Dissertation, arbeitet Begriff und Gestalt des Laski’schen Pluralismus heraus, um anschließend die Kritik Schmitts im einzelnen darzustellen und zu analysieren. Der Autor: Thor v. Waldstein wurde 1959 in Mannheim geboren. Von 1978 bis 1985 Studium der Rechtswissenschaft, Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten München, Mannheim und Heidelberg. 1989 Promotion zum Dr. rer. soc. an der Ruhr-Universität Bochum mit der vorliegenden Arbeit. 1992 Promotion zum Dr. iur an der Universität Mannheim mit einer Arbeit aus dem Binnenschiffahrtsrecht. Seit 1989 als Rechtsanwalt in Mannheim tätig.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Olaf Haselhorst (Hrsg.)

Vorgeschichte – Verlauf – Folgen Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 besaß eine lange Vorgeschichte im Rahmen des heraufziehenden Nationalitätenkonflikts und der komplizierten Frage des dynastischen Erbrechts in den Elbherzogtümern. 1460 hatte der Vertrag von Ripen geregelt, daß Schleswig und Holstein ungeteilt und in Personalunion mit der dänischen Krone vereint bleiben sollten. Das Londoner Protokoll von 1852 garantierte den territorialen Bestand Dänemarks, legte aber fest, daß Schleswig verfassungsrechtlich nicht enger an Dänemark zu binden sei als Holstein. Als Dänemark diesen Vertrag nicht länger einhalten wollte, kam es zum Krieg. Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 ist ein Paradebeispiel für einen noch weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen herbeigeführten „klassischen“ Kabinettskrieg im Stil der Geheimdiplomatie des 18. und 19. Jahrhunderts. Die militärischen Auseinandersetzungen brachten schließlich den Untergang des jahrhundertealten dänischen Gesamtstaats und forcierten in Dänemark die Nationalisierung des Landes. Für die Deutschen brachte der Sieg über Dänemark die von der deutschen Nationalbewegung erträumte Loslösung der Elbherzogtümer von der dänischen Herrschaft, aber es kam nicht zur Bildung eines neuen Staates Schleswig-Holstein als Glied des Deutschen Bundes. Die Herzogtümer fielen an die erfolgreichen deutschen Führungsmächte Österreich und Preußen. Schleswig-Holstein bildete schließlich den Anlaß, den entscheidenden Kampf um die Vorherrschaft in Deutschland zwischen diesen beiden Mächten auszufechten. Preußen blieb siegreich und verleibte sich die Elbherzogtümer ein. Die Erfolge über Dänemark 1864 und Österreich 1866 legten die Grundlagen für die Einigung Deutschlands, die schließlich nach dem triumphalen Feldzug über Frankreich 1870/71 verwirklicht wurde. Das Buch behandelt alle relevanten politischen und militärischen Aspekte, die zum Verständnis von Vorgeschichte, Ablauf und Folgen des Konfliktes notwendig sind. Außerdem wird auf das seinerzeitige Kriegsvölkerrecht und die Bedeutung dieses Feldzuges für dessen Entwicklung bis in die Gegenwart eingegangen. In einem weiteren Kapitel wird das Nachleben des Krieges in der Erinnerungskultur der beteiligten Nationen thematisiert. Zahlreiche Bilder und Karten veranschaulichen diesen Konflikt im Norden Europas, der sich im Jahr 2014 zum 150. Mal jährt. Das Buch enthält ein Vorwort des Wiener Historikers Lothar Höbelt.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Olaf Haselhorst (Hrsg.)

Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 als wichtiges historisches Datum wird in diesem Buch aus vielen Perspektiven betrachtet. Er zählt ohne Zweifel zu den Ereignissen, die den Lauf der Geschichte wesentlich beeinflusst haben: der Deutsch-Französische Krieg 1870/71. Nach dem Krieg Preußens und seiner Verbündeten gegen Frankreich wurde das Deutsche Reich in Versailles gegründet und die dominierende Stellung Deutschlands in Europa eingeleitet, mit der die Person Otto von Bismarck untrennbar verbunden ist. Deutschland wurde in der folgenden Periode, die Mitteleuropa fast ein halbes Jahrhundert Frieden und einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung brachte, zu einem der wichtigsten Mitspieler in der Weltpolitik.   Im Buch „Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71“ versammelt der Historiker Olaf Haselhorst als Herausgeber eine Gruppe von Fachleuten, die dieses historische Ereignis aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Die politischen und militärischen Ereignisse im und rund um den Deutsch-Französischen Krieg werden genauso analysiert wie die damalige Waffentechnik, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen der Kriegsparteien und der völkerrechtliche Aspekt. Durch die Beiträge der ausgewiesenen Experten wird das Buch zur unentbehrlichen Lektüre historisch Interessierter, die Wert auf das Verständnis europäischer Zusammenhänge bis in die Gegenwart legen.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Guntram Schulze-Wegener

Aus der Vielzahl der Publikationen zum Ersten Weltkrieg ragt dieser Bildband hervor, der anhand zahlreicher unbekannter und kaum je gezeigter Aufnahmen den Ersten Weltkrieg in allen seinen Aspekten beleuchtet: Nicht nur die Materialschlachten im Westen, die einen ungeheuerlichen Blutzoll forderten und zerpflückte Mondlandschaften hinterließen, treten ins Bild. Auch der völlig anders geartete Krieg im Osten, wo noch Reiterattacken eine nicht unbeträchtliche Rolle spielten, Österreich-Ungarns Kampf im Südtiroler Hochgebirge und an den Karstfronten des Isonzo gegen Italien, der Krieg am Balkan und der Feldzug gegen Rumänien, die Kämpfe in den Kolonien, im Nahen Osten sowie auf See und auch der Luftkrieg werden ausführlich behandelt. Kapitel zur Auswirkung des Krieges auf das Alltagsleben in Deutschland und Österreich und schließlich über den Zusammenbruch in Revolten und Revolutionen beschließen diesen umfassenden Text-Bildband im Großformat.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Lothar Fritze

Der deutsche Staat wird seit vielen Jahren in einer Weise tätig, die einer repräsentativen Demokratie nicht angemessen ist. Ein demokratischer Staat legitimiert sich allein durch die Zustimmung seiner Staatsbürger. Die Staatsbürger stimmen den Regeln zu, nach denen allgemeinverbindliche Entscheidungen von auf Zeit gewählten Repräsentanten getroffen werden. Diese Ermächtigung der Repräsentanten umfasst allerdings nicht Entscheidungen, die zwangsläufig zu einer grundlegenden Umgestaltung der Lebensweise oder zu einer Neuzusammensetzung des Volkes führen müssen, ohne dass eine qualifizierte Mehrheit des Volkes dem ausdrücklich zugestimmt hätte. Ein Souverän, der die Befugnisse für Entscheidungen einer solchen Tragweite delegierte, beispielsweise an die Europäische Union, hätte seine Souveränität damit selbst aufgegeben.In seiner ausgewogenen, sachlich genau fundierten Analyse begründet der Autor diesen demokratietheoretischen Ansatz und arbeitet die Grenzen, die einer legitimen Tätigkeit eines demokratischen Staates gezogen sind, allgemeinverständlich heraus. An einer Reihe von Beispielen demonstriert er, wie der deutsche Staat – und Ähnliches ließe sich für andere westliche Demokratien zeigen – diese Grenzen laufend überschreitet und durch seine Übergriffigkeit seine eigene Legitimation zerstört.

Regulärer Preis: 24,00 € *
Trevor N. Dupuy

In seinem Buch „Der kriegerische Genius“ gelingt dem renommierten amerikanischen Militärhistoriker Trevor N. Dupuy die kompakte Darstellung der Geschichte eines der erfolgreichsten und meistkopierten Phänomene der Militärgeschichte: des preußisch-deutschen Generalstabs.

Regulärer Preis: 36,00 € *
Helmut Wilhelmsmeyer

Als der Bündnispartner Italien nach den ersten großen Erfolgen der Alliierten die Seite gewechselt hatte, standen die deutschen Truppen Anfang September 1943 in Italien vor der schwierigen Aufgabe, einerseits den abgefallenen Verbündeten zu entwaffnen und anderseits den gelandeten Briten und Amerikanern einen harten und verlustreichen Abwehrkampf zu liefern. Der Verfasser zeichnet nach, wie die beiden alliierten Armeen in einem zwei Jahre währenden Ringen den italienischen Stiefel frontal von Süden nach Norden erobert haben.  Die Darstellungsweise ist äußerst ausgewogen und berücksichtigt gleichermaßen Strategie, Taktik und Operationen beider Kriegsparteien; aber auch die Folgen für das Land und die Zivilbevölkerung werden ausführlich beschrieben. Vor allem die Amerikaner setzten ihre überwältigende Materialüberlegenheit oft ohne Rücksicht ein. Wie auch später bei der Invasion in Frankreich wurden ganze Ortschaften und Städte, aber auch unersetzliche Kulturbauten zerschossen und bombardiert – die Zerstörung des weltberühmten Klosters Monte Cassino ist nur ein Beispiel für solche militärisch eigentlich unnotwendigen Aktionen.

Regulärer Preis: 40,00 € *
Heinrich Haupt

Planungen zum Partei- bzw. Reichssenat und zur Führernachfolge Das vorliegende Werk widmet sich der Frage, wie Hitler und führende Mitglieder der NSDAP sowie der Reichsregierung durch die Errichtung eines obersten Senats das „Dritte Reich“ langfristig zu sichern suchten und welche Gedanken hinsichtlich Staatsform und Staatsaufbau entwickelt wurden.  „Germanische Demokratie“, „Führerauslese“, Ständegedanke und das Ratsprinzip als integraler Bestandteil des nationalsozialistischen Führerprinzips wurden als notwendige Elemente auf dem Wege der Verwirklichung eines Ordensstaates angesehen, der im Reichssenat seine sichtbare Verkörperung erhalten sollte. Nach Darstellung der Grundgedanken in Teil I werden in Teil II die geschichtlichen Vorbilder vom Altertum bis in die Neuzeit im Hinblick auf deren beispielgebende Funktion analysiert. Dabei wird der Bogen vom spartanischen Ältestenrat (Gerusia) über das altgermanische Thing, den römischen Senat, das Kurfürstenkollegium des Heiligen Römischen Reiches und den Deutschen Orden bis hin zum Faschistischen Großrat geschlagen. Der III. Teil beschäftigt sich mit der ideengeschichtlichen Profilierung des Senats, zunächst innerhalb der Partei und später durch die Reichsbehörden sowie die beteiligten Personen. Er zeigt den Weg von den Anfängen bis hin zu den entsprechenden Gesetzesentwürfen. Der IV. Teil schließlich legt unter anderem die Aufgaben des Senats, seine Organisation, Funktionsweise und Zusammensetzung, die Auswahl und Ernennung der Senatoren sowie die geplante Durchführung der Führerwahl dar und gibt auch eine Beschreibung des Senatorensaals im „Braunen Haus“ in München. Am Ende blieb es, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, bei der Absicht, Partei und Reich durch die Schaffung eines NS-Senats zu arrondieren. Hitler hat entgegen anderslaufender Auskünfte von Historikern die Frage des Senats durchaus ernst genommen und hierfür viel Zeit aufgewendet. Die Ausarbeitungen und Denkschriften zum Senat wurden von ihm sorgfältig durchgesehen und überarbeitet.   

Regulärer Preis: 29,90 € *
Wolf-Dietmar Unterweger

Unsere tausendjährige Bauernkultur ist das große Thema des bekannten Naturfotografen Wolf-Dietmar Unterweger. Die bewährte, naturnahe und nachhaltige Form der Landbewirtschaftung dokumentiert er seit Jahrzehnten mit seiner Kamera.In diesem Jahrtausendwerk zeigt er auf großformatigen Bildern Leben, Wirtschaftsweise und ökologischen Zusammenhang der traditionellen mitteleuropäischen Landwirtschaft. Dazwischen begleitete er auch Landwirte, die noch mit Zugtieren pflügen und die Ernte einbringen, bei ihren täglichen Verrichtungen.Bauern, Knechte, Mägde und ländliche „Originale“ werden in einer einzigartigen Dichte, Wahrhaftigkeit und natürlichen Authentizität ins Bild gebracht. Die bäuerlichen Arbeiten im Jahreskreis stehen ebenso im Fokus wie das Tierleben auf dem Hof, die bäuerliche Wohnkultur, die Bauernhäuser, Bauerngärten, Streuobstwiesen, Feldraine, Hecken und die ganze bäuerliche Kulturlandschaft.Der opulenten Bildfülle sind informative Texte an die Seite gestellt, die traditionelles Wissen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpfen und für eine nachhaltige Landwirtschaft eintreten zur Bewältigung der Zukunft. Das Werk versteht sich nicht nur als eine Hommage an die tausend Jahre währende Bauernkultur Mitteleuropas, sondern auch als Plädoyer für kleinbäuerliche Strukturen, wie sie der Weltagrarbericht global fordert.Wolf-Dietmar Unterweger hat sein Meisterwerk ausschließlich mit analoger Fototechnik aufgenommen. In den ersten beiden Bänden dokumentiert er die bäuerliche Welt mit der objektiven Sichtweise eines Naturwissenschaftlers. Der dritte Band versammelt Bilder, die aus dem subjektiven Blickwinkel eines Künstlers fotografiert wurden.2. Auflage.Der AutorWolf-Dietmar Unterweger, promovierter Dipl. Chemiker, wohnt in Wain, Unteres Allgäu. Seit 1982 ist er Buchautor und Fotokünstler. Seine Werke handeln von der Nachhaltigkeit, Ökologie und Regionalisierung der bäuerlichen Welt. Sein Lebenswerk „Die Bauern“ betrachtet er als Weltkulturerbe. Er hat eine verlorengegangene Landwirtschaft gesucht und darin die Zukunft gefunden.

Regulärer Preis: 298,00 € *
Andreas Vonderach

Sozialwissenschaften gegen die Biologie Im September 2019 veröffentlichte die Deutsche Zoologische Gesellschaft öffentlichkeitswirksam ihre Jenaer Erklärung. Darin heißt es: „Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung.“ Bereits seit Jahrzehnten erklingt in der westlichen Welt scheinbar einstimmig die Forderung, den Rassenbegriff überhaupt nicht mehr auf Menschen anzuwenden und selbst aus altehrwürdigen Verfassungstexten zu tilgen. Eine „historische Verantwortung“ vor dem Hintergrund von Kolonialismus und Rassismus steht dabei ebenso im Raum wie heutige Diskriminierungsverbote. Und wer heute im deutschsprachigen Raum aufwächst, hört von Kindesbeinen an: „Rassen gibt es nicht, wir sind alle gleich.“Dabei weiß in Wahrheit jeder Mensch, was Rassen sind, und kann sie mit dem bloßen Auge problemlos erkennen. Was also steckt hinter dem Dogma „Rassen gibt es nicht“? Ist es wissenschaftlich fundiert, oder gibt es Gegenargumente? Wie konnte es sich bis heute immer weiter verfestigen?Dieses mutige Buch beleuchtet die Herkunft der „Rassenleugner“, ihre allmähliche Durchsetzung im westlichen Geistesleben und die gravierenden Folgen für Forschungsfreiheit und wissenschaftlichen Diskurs.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Alfred M. de Zayas

Wer aus den Fehlern der Vergangenheit nicht lernen will, ist verdammt, sie zu wiederholen. Bosnien, Ruanda und Dafur belegen diese alte Weisheit. Der Autor, ein Schweizer Völkerrechtler und Historiker, hat in seinem nun in 5. Auflage vorliegenden Buch ein einführendes Werk geschaffen, das nicht bei der bloßen Beschreibung der oft schrecklichen Geschehnisse haften bleibt, sondern darüber hinaus den Vorgang historisch korrekt einbettet.Die Vorgeschichte der Vertreibung der Deutschen aus dem Osten, der Versailler Vertrag, die Lage der Deutschen in Polen und der Tschechoslowakei in der Zwischenkriegszeit, die antideutschen Pogrome in Polen nach Kriegsbeginn 1939, aber auch Hitlers „Lebensraum-Ideen“ werden ausführlich behandelt, wobei deutlich wird, daß letztere nicht als Ursache oder Entschuldigung der Vertreibung herangezogen werden können.Einen großen Teil des Buches nimmt die Beschreibung der Vertreibung selbst ein, wobei die Berichte von Zeitzeugen, Dokumente, Zahlen und Abbildungen dabei helfen, das schreckliche Geschehen nachvollziehbar zu machen. 12 Millionen Menschen wurden dabei nach Westen vertrieben, mehr als zwei Millionen kamen um oder wurden direkt getötet. Sind die Verbrechen Hitlers tatsächlich der Grund für die Massenverteibungen oder spielten andere Planungen im Osten wie bei den Westalliierten eine bedeutende Rolle? Auch dieser Frage geht der Autor nach, um abschließend die Eingliederung der Heimatvertriebenen in der Bundesrepublik zu schildern.Neu veröffentlichte Fotos aus dem Fundus des Roten Kreuzes in Genf machen das Buch in besonderer Weise unverzichtbar.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Erik v. Kuehnelt-Leddihn

Der diskussionsfreudige Gelehrte Erik Maria Ritter von Kuehnelt-Leddihn war ein Mann des leidenschaftlichen Einspruchs, wenn um des lieben Friedens willen faule Kompromisse in Gemeinplätze gekleidet wurden. Wer ihm gegenüber behauptete, linke und rechte Extreme berührten sich, der wurde leidenschaftlich belehrt: „Rechts steht für Persönlichkeit, Vertikalität, Transzendenz, Freiheit, Subsidiarität und Vielfalt, links steht für Kollektivismus, Horizontalismus, Materialismus, Gleichheit-Nämlichkeit, Zentralismus und Einfalt (in beiden Sinnen des Wortes).“ Folgerichtig war das Credo des Denkers „Right is right and left is wrong!“; es steht sprichwörtlich für die Arbeit der intellektuellen Rechten bis zum heutigen Tage. Einer entsprechenden politischen Bildung seiner Leser war Kuehnelt-Leddihn sein Leben lang verschrieben. In seinem umfassenden Grundlagenwerk „Die falsch gestellten Weichen. Der Rote Faden 1789–1984“ weist er detailliert und quellengesättigt nach, wie sich im Gefolge der Französischen Revolution weltweit eine revolutionär-gleichmacherische Grundströmung entwickelte und als „Ewige Linke“ (Ernst Nolte) bis in die unmittelbare Gegenwart hinein wirksam war und bleibt. Kuehnelt-Leddihns tiefgreifende Einführung in die Probleme der Gegenwart hat über die Jahre nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Dieses Standardwerk des großen österreichischen Intellektuellen für jeden politischen Menschen abseits des Mainstreams istnun wieder ungekürzt verfügbar.

Regulärer Preis: 39,90 € *
Volkmar Weiss

Die Ausbeutung fossiler Brennstoffe (Kohle, Erdöl, Erdgas) führte zur Enstehung der weltumspannenden Industriegesellschaft; billige Energie ermöglichte eine nie dagewesene Bevölkerungszunahme. Die demokratische Massengesellschaft brachte den Sozialstaat hervor, der sich selbst wieder zerstört, weil die um Mehrheiten kämpfenden Parteien sich in Versprechungen überbieten und den Staat überschulden. Während in der Aufstiegsphase die unternehmerischen Kräfte überwiegen, beherrscht seit etwa 1970 das Gleichheitsbestreben die veröffentlichte Meinung. Erbliche Intelligenzunterschiede werden geleugnet. Falsche Anreize laufen darauf hinaus, die Reproduktion der Leistungsträger zu erschweren und die der Leistungsschwächeren zu fördern. Derzeit verteuert sich die Energie unaufhaltsam. Vielerorts mangelt es an kreativem Potential, um dem drohenden Chaos gegenzusteuern. Ein gesetzmäßiger Regulationskreislauf treibt die Industriegesellschaft in eine Dauerkrise, die sich schubweise beschleunigt.

Regulärer Preis: 34,90 € *
Volkmar Weiss

2010 erschien das Buch „Deutschland schafft sich ab“ des SPD-Politikers Thilo Sarrazin und wurde zu einem hochumstrittenen Bestseller. Plötzlich diskutierte der gesamte deutschsprachige Raum über die Bedeutung der Erbanlagen für Intelligenzentwicklung und soziale Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen. Eine essenzielle Grundlage und Quelle für das skandalisierte Sarrazin-Buch lieferte bereits 2000 der Leipziger Humangenetiker und Sozialhistoriker Volkmar Weiss mit seinem Werk „Die IQ-Falle“. Darin erarbeitet der Autor ein einfaches Modell für die Vererbung von Intelligenz und untersucht die potenziell brandgefährlichen sozialen und politischen Folgen dieser Theorie. Die brisanten Zusammenhänge zwischen den Ergebnissen der aktuellen Intelligenzforschung und zahlreichen sozialpolitischen Problemen erfordern dringend eine breite öffentliche Diskussion über die möglichen Konsequenzen und Handlungsoptionen für Politik und Gesellschaft – heute mehr denn je! „Die IQ-Falle“ war seit vielen Jahren vergriffen und wurde antiquarisch zu hohen Preisen gehandelt. Hiermit liegt dieser Klassiker der Bevölkerungsforschung nun endlich wieder vor, vom Autor ergänzt um einen Rückblick auf sein Werk mit zwei Jahrzehnten Abstand.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Armin Mohler/Karlheinz Weißmann

Das in fünf Auflagen erschienene bio-bibliographische Handbuch (ursprünglich Wissenschaftliche Buchgesellschaft) von Armin Mohler ist längst ein Klassiker und unverzichtbares Hilfsmittel für jeden, der sich mit der Geschichte der rechten und konservativen geistesgeschichtlichen Strömungen während der Weimarer Republik beschäftigt. Für die sechste Auflage wurde das Standardwerk von einem der profundesten Kenner der Materie, Karlheinz Weißmann, überarbeitet, und auf den Stand der neuesten wissenschaftlichen Forschung gebracht. Über 350 Personen werden in Kurzbiographie mit ausführlicher Bibliographie vorgestellt, darunter Carl Schmitt, Ernst Jünger, Oswald Spengler, Thomas Mann, Edgar Julius Jung, Ludwig Klages, Hans Zehrer und der Tat-Kreis, Othmar Spann, Hans Freier, Stefan George, Hermann Löns, Hugo von Hofmannsthal, Gottfried Benn, Martin Niemöller, Ernst Niekisch u. a.

Regulärer Preis: 49,90 € *
Nicholas Goodrick-Clarke

Stand der Nationalsozialismus unter okkulten Einflüssen? Welche Rolle spielten geheimnisvolle Gruppierungen, wie die »Thule-Gesellschaft«, Lanz von Liebenfels´ »Neuer Templer Orden«, die »Edda-Gesellschaft« oder Guido von Lists »Armanen«? Wer war der seltsame völkische Seher Weisthor, der als »Rasputin Himmlers« galt? Diese »faszinierende Studie« (The Times) gilt international als Standardwerk zum Thema Ariosophie. Für die, die sich über die Hintergründe und Entstehung des Nationalsozialismus informieren möchten: Das Standardwerk zum Thema Ariosophie.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Martin Pfeiffer

Das geschichtswissenschaftliche Bild der Wehrmachtgerichte schwankt zwischen der Bewertung als „Terror-“ oder „Unrechtsjustiz“ und einer Bescheinigung der Rechtsstaatlichkeit. Die vorliegende juristische Dissertation vergleicht ausgewählte Fälle in der „Fronttruppe“ mit solchen des „Hinterlandes“ und nimmt eine rechtliche Bewertung vor. Im direkten Vergleich erweist sich, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Strafpraxis gab: An der Front wurde keineswegs automatisch strenger bestraft.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Helmut Roewer

Die Agentengruppe der „Roten Kapelle“ gehört zu den wohl bedeutendsten Spionagenetzwerken des Zweiten Weltkriegs. Doch nach den Forschungen und Quellenstudien von Roewer müssen einige verbreitete Irrtümer berichtigt werden.So beleuchtet Roewer die unzutreffende Annahme Stalins, dass Hitler im Sommer 1941 (noch) nicht angreifen werde, und untersucht, inwieweit die Kriegführung beider Seiten – der deutschen wie der sowjetischen – durch sowjetische Spionagenetze wie der „Roten Kapelle” wirklich beeinflusst wurde. War die Rolle der Spionageplätze Schweiz und Schweden sowie der dorthin liefernden Agenten aus dem „Führerhauptquartier“ tatsächlich kriegsentscheidend? Ein spannendes Buch und ein unentbehrliches Werk zur Geschichte der Spionage im Zweiten Weltkrieg!

Regulärer Preis: 24,90 € *
Reinhold Busch (Hrsg.)

Das Schicksal der Sanitätseinheiten im Kessel Stalingrad steht für den Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges, für das völlige Versagen der deutschen Führung und für die sinn- und gewissenlose Aufopferung einer ganzen Armee. Noch heute, mehr als 75 Jahre später, ist ihr Opfer im historischen Bewusstsein präsent.Rund 150.000 deutsche Soldaten starben in den Monaten der Schlacht um Stalingrad. 91.000 Mann gingen in sowjetische Kriegsgefangenschaft und einem ungewissen Schicksal entgegen – nur rund 6000 von ihnen sollten nach entbehrungsreichen Jahren ihre Heimat wiedersehen. In aller Not und allem Elend stets hautnah mit dabei waren die mehr als 10.000 Angehörigen der Sanitätseinheiten im Kessel, die ihren Dienst an Verwundeten und Kranken unter widrigsten Umständen bis zur völligen körperlichen Erschöpfung verrichteten – teils unter Aufopferung ihres eigenen Lebens.Im vorliegenden Buch verbinden sich packende Zeitzeugenberichte mit zahlreichen erstmals gezeigten Privataufnahmen zu einem einzigartigen Dokument menschlicher Größe und stillen Heldentums.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Werner Mäder

Das Verdienst des europäischen Nationalstaates der Neuzeit war es, den Einfluss indirekter Gewalten zu neutralisieren, Frieden im Innern zu schaffen und mit sozialen Errungenschaften zum wirtschaftlichen Wachstum und relativen Wohlstand beizutragen. Diese Epoche ist vorbei. Die politische Klasse in Deutschland und Österreich betrachtet den Nationalstaat offenbar als Auslaufmodell und betreibt dessen Schwächung. Das geschieht insbesondere durch die Förderung eines Massenzustroms großteils kulturfremder Zuwanderer. Dieser Zustrom untergräbt die Solidarität, löst den Staat allmählich auf und bringt eine amorphe Bevölkerung hervor.  Eingebettet in die supranationale Organisation Europäische Union, drohen sich die Staaten Europas in eine Weltgesellschaft aufzulösen, in der keiner dem anderen verantwortlich ist und eine weitgehend anonyme Finanzoligarchie den Ton angibt. Die sich hier aufbauenden Gegensätze drohen bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen zur Folge zu haben. Das Todesurteil für den Nationalstaat ist jedoch noch lange nicht gesprochen. Dr. Werner Mäder (Jahrgang 1943), Leitender Senatsrat a. D.; ab 2001 Rechtsanwalt und Justitiar; zahlreiche Publikationen zum Staats-, Verfassungs- und Europarecht, zur Rechtsphilosophie und politischen Praxis, u. a. Kritik der Verfassung Deutschlands – Hegels Vermächtnis 1801–2001, Berlin 2002, Vom Wesen der Souveränität, Berlin 2007.  

Regulärer Preis: 9,95 € *
Wolfgang Schaarschmidt

Dresden 1945, zwei Worte, die zum Inbegriff für die Schrecken des Krieges geworden sind. Was sich hier am 13. und 14 Februar des Jahres 1945 abgespielt hat, übersteigt jedwede Vorstellungskraft. Bis heute weiß man nicht, wieviele Opfer der alliierte Bombenangriff unter der Zivilbevölkerung gefordert hat. Der Verfasser hat nicht nur die Frage nach der Zahl der Toten im Blick, obwohl sie im Mittelpunkt der Untersuchung steht. Die Folgen der Tragödie werden zusammen mit dem nahen Kriegsende und der Not der Nachkriegsjahre dargestellt. Die Opferzahl ist seit langem ein Politikum: Auf der einen Seite steht der Versuch, die Opferzahl herunterzurechnen, während die andere Seite deren Zahl zu übertreiben sucht. Der Autor hat das Inferno von Dresden selbst miterlebt und überlebt. Er kennt damit den Gegenstand seiner Beschreibung aus eigener Anschauung, hat aber auch Einsicht in unbearbeitete Quellen genommen und dabei überraschende Erkenntnisse zu Tage gefördert. Auf Basis dieser Quellen zeichnet er das unwürdige Spiel politischer Interessen nach und stellt die bislang kolportierten Opferzahlen auf den Prüfstand. Seine wissenschaftliche Arbeit steht den Ergebnissen der Historikerkommission, die im Auftrag der Stadt die Totenzahl ermittel hat, entgegen. Das Buch ist ein Beitrag zur Luftkriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges und zur Geschichte der Stadt Dresden. Versehen mit einem Bildteil, will die vorliegende, völlig überarbeitete und und aktualisierte Neuauflage dazu beitragen, eines der folgenschwersten Ereignisse des Zweiten Weltkrieges im Gedächtnis zu bewahren.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Werner Bräuninger

Sein Leben und Handeln sind bis heute eine einzige Provokation und immer noch ist er als Person hochproblematisch, in Italien und anderswo: Benito Mussolini. Wer war dieser ebenso ambivalente wie dämonische Mann, der nahezu das Symbol einer Damnatio memoriae geworden ist? Der Autor hat mit der vorliegenden Biographie das dramatische Leben des „Duce“ umfassend dargestellt. Detailgenau schildert er die politische Genese des jungen Mussolini, seine Prägung als revolutionärer Sozialist in der Romagna, die Jahre seines Exils in der Schweiz, die Metamorphose zum leidenschaftlichen Befürworter eines Eintritts Italiens in den Ersten Weltkrieg auf Seiten der Entente sowie seinen Weg zum Begründer des Faschismus. Ausführlich beschreibt er Mussolinis Kampf um die Macht, gipfelnd im „Marsch auf Rom“ 1922, die anschließende Festigung seiner Alleinherrschaft wie auch die Gestalt der ihn tragenden Mitglieder des Faschistischen Großrats beim Aufbau des stato totalitario. Innen- und außenpolitische Erfolge, wie die Aussöhnung mit Papst Pius XI. oder die Unterwerfung Tripolitaniens, verschafften Mussolini über gut 20 Jahre hinweg eine stabile Machtbasis. Mussolinis Faschismus schien damit Geschichte zu sein, feierte jedoch schon 1946 in Gestalt der neofaschistischen Partei MSI politische Auferstehung. Geblieben sind zudem, wenn auch meist unbemerkt, Ausdrucksformen faschistischer Ästhetik, die bis heute in Marketingstrategien und Popkultur erkennbar sind.

Regulärer Preis: 34,90 € *
Stefan Straßer/Georg Zakrajsek

Angesichts zunehmender Kriminalität wird die Frage immer dringlicher, wie das eigene Heim, aber auch die eigene Person oder Familienangehörige effektiv geschützt werden können. Das Thema Einbruchschutz ist in diesem Zusammenhang von zentraler Bedeutung. Die Autoren machen deutlich, dass es hier nicht nur um den effektiven Schutz des Grundstücks, des Hauses oder der Wohnung geht, sondern auch um den Schutz der Personen, die in dieser Wohnung oder in diesem Haus leben und dort ihren Lebensmittelpunkt und Rückzugsraum haben. Einbruchschutz baut auf drei Säulen auf, nämlich auf psychologischer Abschreckung (wie zum Beispiel hohe Zäune), technischen Sicherungen und mentaler Einstellung, die auch für die Selbstverteidigung von Bedeutung ist. Die Autoren geben Auskunft, wie eine derartige Einstellung ausgebildet werden kann. Angesichts der mittlerweile ausufernden Gewalt und aufgrund der gesunkenen Hemmschwelle von Einbrecherbanden kommt der letzten Säule steigende Bedeutung zu. Die vielschichtige rechtliche Seite des Themas Selbstverteidigung, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz und Gebrauch von Waffen, ist ein weiteres Schwerpunktthema. Dabei ist eine Tendenz klar und unmissverständlich: Bei einem Waffeneinsatz (welcher Art von Waffe auch immer) begibt sich der Waffenbesitzer auf ein rechtlich zunehmend unberechenbares Terrain. Die Autoren zeigen auf, was hier im Auge behalten werden muss. Was nach dem „Ernstfall“ im Hinblick auf Polizei und Rettungskräfte, Medien oder Versicherungen zu beachten ist, ist ein weiteres Thema, das sonst häufig weniger Beachtung findet. Das Buch berücksichtigt im Übrigen auch Extremszenarien bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen und gibt Hinweise, wie man sich auf derartige Ausnahmesituationen vorbereitet. Wie aktuell gerade auch diese Ausführungen sind, zeigen die jüngsten Ausschreitungen in Hamburg beim G20-Gipfel.  Die AutorenStefan Straßer, Jahrgang 1964, nach seiner Zeit in der Panzergrenadiertruppe wechselte er zur Polizei. Dort versah er im Verlauf von mittlerweile 32 Dienstjahren insgesamt 25 Jahre Dienst bei mehreren Spezialverwendungen/-dienststellen und in der Kriminalpolizei. Im ARES Verlag erschien zuletzt von ihm: „Sniper. Militärisches und polizeiliches Scharfschützenwissen kompakt“.Dr. Georg Zakrajsek, geb. 1939, seit über 60 Jahren Jäger und Sportschütze, Notar in Ruhe, derzeit Spezialgebiet nationales und internationales Waffenrecht. Herausgeber der Querschüsse (www.querschuesse.at) , langjähriger Generalsekretär der Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich (IWÖ).

Regulärer Preis: 29,90 € *
Franz Uhle-Wettler

Titel ist restlos vergriffen - Keine Neuauflage ! Erich Ludendorff (1865–1937) war zu Beginn des Ersten Weltkrieges nur einer der jüngsten von etwa 475 deutschen Generälen und seine Dienststellung war sogar für einen eben zum ersten Generalsdienstgrad beförderten Offizier wenig bedeutsam. Zudem kam er aus einer unbekannten Familie und hatte nicht einmal durch Verwandte Verbindung zu einflussreichen Kreisen. Nur zwei Jahre später war er einer der wichtigsten Männer im deutschen Kaiserreich. Ludendorffs Wirken wird heute vor allem in Deutschland negativ eingestuft; im Ausland hingegen wird er als großer Heerführer gewürdigt. Dennoch  gelang es ihm nicht, die Niederlage 1918 abzuwenden; kurz vor Kriegsende wurde er sang- und klanglos entlassen. 1923 putschte er zusammen mit Hitler, wurde danach aber zum Warner vor dem Nationalsozialismus. Der Verfasser legt mit seinem Ludendorff-Buch die 3., vollständig überarbeitete Auflage des umstrittenen Heerführers vor. Dabei wurde insbesondere der geistigen Welt des späten Ludendorff breiteren Raum als in den vorgegangenen Auflagen eingeräumt. Der Autor:Dr. Franz Uhle-Wettler war in letzten Verwendungen Kommandeur einer Panzerdivision und der NATO-Verteidigungsakademie (NATO-Defense College) in Rom. Er ist unter anderem als Verfasser grundlegender militärhistorischer Biografien hervorgetreten und Verfasser des Standardwerks: „Höhe- und Wendepunkte deutscher Militärgeschichte“ (Ares 2006).

Regulärer Preis: 29,90 € *
Wolfgang Dvorak-Stocker (Hg.)

Mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II. 1806 erlosch nach beinahe 850 Jahren das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Dennoch haben besonders für die Deutschen die Institution des Reichs und der europäische Kulturraum bis heute ein eigentümliches Verhältnis zueinander, dem dieser Sammelband in vier Abschnitten nachspüren möchte. Dem Rückblick auf das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und dessen historisch-kultureller sowie spiritueller Bedeutung widmen sich Pater Thomas Jentzsch, Martin Schwarz und der Herausgeber. Das gleichermaßen Spannungen und Synergien einschließende Verhältnis zwischen Europa und Reich beleuchten Univ.-Prof. Dr. Hans-Kristof Kraus, Univ.-Prof. Dr. Felix Dirsch, Dr. Ulrich March, Dr. Hans-Georg Meier-Stein, Karl Richter, Robert Steuckers, Sebastian Pella und Jürgen Schwab. Der besonderen Perspektive des Grafen Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi auf „Paneuropa“ sind Beiträge von Herbert Jöll und Marcel Grauf gewidmet. Über die Zukunft Europas debattieren Dr. Albert Pethö, Dr. Claus-Martin Wolfschlag, Barbara Rosenkranz, Philip Stein, Benedikt Kaiser und Ettore Ricci. Weitere Analysen insbesondere der Situation auf dem nie ganz ruhigen Balkan runden den Sammelband sinnvoll ab.

Regulärer Preis: 28,00 € *
Wilfried Grießer

Selten wurden Ereignisse in den österreichischen und deutschen Massenmedien so verzerrt dargestellt, und selten wurde über geltendes Recht so generös hinweggesehen wie in der sogenannten „Flüchtlingskrise“ des Jahres 2015. Was die Eliten als „Menschlichkeit“ sowie als Aufbruch aus dem „Nationalismus“ deuteten, erweist sich als Gefährdung von Recht, Freiheit und Wohlstand. Eine Kultur des Ressentiments und der Betroffenheit im Zeichen des Opfers höhlt die Meinungsfreiheit als Kernstück einer freien Gesellschaft aus. Wie kommt es, daß so viele, vorgeblich „kritische“ Personen in der Bundesrepublik Deutschland den Nationalstaat aufzugeben bereit sind und die Massenzuwanderung überwiegend unqualifizierter junger Männer aus dem arabischen Raum, die zumeist keine Konventionsflüchtlinge sind, frenetisch bejubelten? Welche Figur beerbt der „Flüchtling“, welche projektive Identifikation gestattet er, und was verspricht seine Aufnahme? Um dem nachzuspüren, begibt sich die Studie über das Feld deutscher Zeitgeschichte hinaus in die Gefilde der Theologie sowie der Sexualität, wie sie mit der Silvesternacht von Köln zum Topos wurde.

Regulärer Preis: 16,95 € *
Wolfgang Dvorak-Stocker (Hrsg.)

Dieser Sammelband mit den wichtigsten Beiträgen der Zeitschrift „Neue Ordnung“/„Abendland“ aus den Jahren 2000–2023 widmet sich den spirituellen und religiösen Grundlagen unserer Identität in ihrer gesamten Bandbreite. Dabei sind Nahtoderfahrungen im Lichte neuester Forschung ebenso Thema wie die logischen Irrtümer der sogenannten Neuen Atheisten (wie Richard Dawkins), das Gottesbild der „Neuheiden“ und das Lehrgebäude der Tradition (Evola, Guénon, Coomaraswamy u. a.). Der Schwerpunkt der Artikel liegt freilich auf dem Katholizismus und befasst sich mit dem spezifisch „Katholisch-Deutschen“, mit der Aufgabe der Kirche in der Welt von heute und der wahren Bedeutung von „Re-Evangelisierung“, den Philosophien Othmar Spanns und des deutschen Idealismus sowie der Überwindung von säkularen Zivilreligionen und vor des Gleichheitswahns. Auch den verbreiteten Fehldarstellungen über die Geschichte der Hexenverfolgung widmet sich ein historisch fundierter Beitrag. Mit Artikeln von Univ.-Prof. Dr. Endre A. Bárdossy, DDr. Erich Przywara SJ, Univ.-Doz. Dr. Friedrich Romig, Dr. Michael Weigl, Dr. Baal Müller, Dr. Hans Thomas Hakl und anderen.

Regulärer Preis: 28,00 € *
Martin van Creveld

Was er noch zu sagen hätte … Adolf Hitler ist tot – nach seinem Selbstmord im Führerbunker unter der Reichskanzlei findet sich der Diktator in der Hölle wieder. Doch anstelle von Dämonen und Fegefeuer erwartet ihn ein ruhiger, zu ruhiger, gänzlich eintöniger Ort, der ihn stark an seine Gefängniszelle nach dem Putsch von 1923 erinnert.Es gibt rein gar nichts zu tun, und so beginnt der „Führer“, über sein Leben zu plaudern – vor dem Hintergrund der Welt, wie wir sie heute kennen. Er trumpft auf, lässt die Höhe- und Tiefpunkte der „Kampfzeit“ und des Dritten Reiches noch einmal Revue passieren, zeigt keinerlei Reue und zahlt seinen damaligen und heutigen Feinden postum alles heim. In der Hölle kommt Adolf Hitler endlich dazu, alle Karten auf den Tisch zu legen und seine ganz eigene Geschichte des 20. Jahrhunderts zu erzählen.Crevelds geradezu intimer Ansatz, eine Quasi-Autobiografie Hitlers aus der Ich-Perspektive zu schreiben, schlägt einen völlig anderen Weg ein als die üblichen wissenschaftlichen Biografien. In teils ironischem, teils bissigem Tonfall wird die Geschichte des „Zeitalters der Extreme“ (Eric Hobsbawm) bündig und allgemeinverständlich erzählt – aus der Sicht einer Figur, die das 20. Jahrhundert wie wenig andere geprägt hat und kompromisslose Ansichten auch über unsere heutige Gegenwart äußert.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Franz Uhle-Wettler

Von Leuthen bis Stalingrad Der Autor, promovierter Historiker und Generalleutnant a. D., schildert in seinem neu überarbeiteten Werk wichtige Wendepunkte der jüngeren deutschen Militärgeschichte anhand von acht Schlachten: Leuthen (1757), Valmy (1792), Waterloo (1815), Vionville-Mars la Tour (1870), Tannenberg (1914), der Schlacht am Skagerrak (1916), dem Westfeldzug (1940), Kreta (1941) und Stalingrad (1942/43). Dabei begnügt der Verfasser sich jedoch keineswegs mit der Beschreibung längst vergangener Schlachten. Im Vordergrund steht für ihn die Einordnung in die deutsche Geschichte. Stets zitiert der Autor auch diejenigen Wertungen, die der eigenen entgegenstehen, und ermöglicht dem Leser so ein eigenes Urteil. Dieses Buch ist bereits ein eingeführtes und populäres militärhistorisches Werk (von Hase Köhler, 1984; E.S. Mittler, 2000), das für die Neuauflage umfangreich bebildert und mit einem zusätzlichen Kapitel über die Seeschlacht am Skagerrak im Ersten Weltkrieg ergänzt wurde.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Norbert Borrmann

Brandenburger Tor, Reichstag, Wiener Ringstraße und  Walhalla sind ebenso politische Architektur wie die Kelheimer Befreiungshalle und das Leipziger Völkerschlachtdenkmal, das 1945 gesprengte Tannenbergdenkmal, das Marine-Ehrenmal in Laboe und all die zahlreichen Gedenkstätten für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges bis hin zu den sowjetischen Ehrenmalen, die nach 1945 in Deutschland errichtet wurden, und den Gedenkstätten für die NS-Opfer.Auch Nutzbauten wie jene der Bauhaus-Bewegung und die Arbeiterburgen des „Roten Wien“ folgten ideologischen Vorgaben. Der Nationalsozialismus verstand Architektur überhaupt als „gebaute Weltanschauung“, wofür zahlreiche Beispiele in Wort und Bild gebracht werden.Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die seit 1800 errichteten Bedeutungsarchitektur zunehmend in Verruf –und davon war nicht nur jene des Dritten Reiches betroffen. Gleichzeitig wird der politischen Architektur von heute gehuldigt, deren politische Aussage eine komplett andere geworden ist, wie sich etwa anhand des Bonner „Langen Eugen“ und dem Kanzlerbungalow zeigen lässt.Es gibt zu aber auch eine Gegenbewegung – die Rekonstruktionsbewegung –, der der Autor ein eigenes Kapitel widmet. Dresdner Frauenkirche oder Berliner Stadtschloss sind dafür nur die prominentesten Beispiele.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Guntram Schulze-Wegener

Von den Anfängen bis heute Der erste Gesamtüberblick über die Militär- und Kriegsgeschichte von den „alten“ Germanen bis zur deutschen Bundeswehr liegt vor. „Der Krieg ist der Vater aller Dinge“ – dieser berühmte Satz des griechischen Philosophen Heraklit erweist sich auch bei der Lektüre der „Illustrierten deutschen Kriegsgeschichte“ des Militärhistorikers Guntram Schulze-Wegener. Mehr als 2.000 Jahre Militärgeschichte hat der Autor prägnant beschrieben. Durch die Illustration mit Zeichnungen, Schlachtengemälden und seltenen Fotos wurde nicht nur ein lesenswertes, sondern auch ein ausgesprochen anschauliches Werk deutscher Kriegsgeschichte vorgelegt. Die militärhistorische Darstellung beginnt bei den Germanen und erstreckt sich über das Mittelalter, die Zeit des 30-jährigen Krieges, den (hauptsächlich) militärisch begründeten Aufstieg Preußens, das napoleonische Zeitalter und die Kriege Bismarcks. Den Schwerpunkt bildet das 20. Jahrhundert mit seinen beiden Weltkriegen. Bundeswehr und Nationale Volksarmee werden ebenso detailliert behandelt. Alle bedeutenden Kriege und Schlachten werden sowohl aus operationsgeschichtlicher Sicht durchleuchtet als auch auf deren Ursachen und Auswirkungen hin untersucht. Berühmte soldatische Protagonisten und auf dem neuesten Stand der Forschung befindliche Einblicke in die Entwicklung der Waffentechnik machen den Ausgang der jeweiligen Waffengänge verständlich und zeichnen ein plastisches Bild der deutschen Militärhistorie. Karten und über 400 zum Teil farbige Abbildungen von Waffen und Gerät, Uniformen, Orden, militärischen Bauten usw. vermitteln eine Fülle zusätzlicher Informationen. Dass neben den militärischen Aspekten auch die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen berücksichtigt werden, macht das Buch nicht nur für militärhistorisch, sondern auch für allgemein geschichtlich Interessierte zur wichtigen Informationsquelle.

Regulärer Preis: 19,95 € *
Oswald Spengler

Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung Spenglers 1933 erschienene Schrift, die immer wieder auch als Vorwegnahme heutiger politischer und ökologischer Krisen in einer globalisierten Welt gelesen und gedeutet wird, ist nun wieder greifbar. Mit einem Nachwort von Herausgeber Frank Lisson.  

Regulärer Preis: 19,90 € *
Martin van Creveld

Van Creveld - der bedeutendste israelische Militärexperte - vergleicht die deutsche Wehrmacht mit den Armeen der Alliierten und zeigt, daß sie ihren Gegnern in Organisation, Ausbildung, Lehre und Taktik überlegen war und über eine vorbildliche Moral verfügte. Ein Standardwerk zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs!

Regulärer Preis: 28,00 € *
Ulrich March

Kein anderes europäisches Land weist im Verhältnis zu seiner Größe eine solche regionale Vielfalt auf wie Deutschland. Das Spannungsverhältnis zwischen kaiserlicher Reichsidee und Beharren auf regionaler Eigenständigkeit führte zu einer Herausbildung unterschiedlichster Herrschaftsstrukturen. Große Fürstentümer standen kleinsten adeligen Territorien und den Besitztümern der Reichsritterschaft gegenüber, Fürstbistümer den freien Reichsstädten. Zuletzt hat es im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation nicht weniger als 1.789 eigenständige Territorien gegeben. Die Entwicklung in den protestantischen Gebieten und den katholischen Bistümern, wo der Bischof zugleich Landesherr war, verlief nicht selten gegensätzlich. Manche Gebiete wurden von der Macht aufstrebender Handelsstädte geprägt, andere blieben ländlich. In den preußischen und österreichischen Ländern entwickelte sich ein mächtiges Landesherrentum, auch die bayerischen, sächsischen und welfischen Herrscher konnten ihre Länder zu einer eigenständigen Entwicklung führen, die sich nicht zuletzt im Charakter der jeweiligen Hauptstädte spiegelt. Anderswo war wiederum die Vielzahl kleiner und kleinster Landesherren für die Entwicklung bestimmend. Das Buch schildert die Geschichte der deutschen Territorien von den Anfängen der frühmittelalterlichen Stammesherzogtümer bis zu den jüngsten Entwicklungen in den deutschen Bundesländern. Auch die 1648 bzw. 1866 aus dem Reichsverband ausgeschiedenen Länder Schweiz und Österreich werden behandelt. Dabei ist es die besondere Fähigkeit des Autors, die in ihrer Vielfalt oft verwirrenden geschichtlichen Entwicklungen knapp und präzise auf den Punkt zu bringen und an typischen Einzelbeispielen zu veranschaulichen. Insgesamt entsteht so ein lebendiges Bild der deutschen Vielfalt und ihrer historischen Wurzeln.

Regulärer Preis: 26,00 € *
Ulrich E. Zellenberg (Hg.)

Für viele dieser Persönlichkeiten, die Österreich geprägt haben, sind angemessene Biographien nach wie vor ausständig. In diesem Buch werden aber nicht bloß biographische Skizzen geboten, sondern zugleich Schlaglichter auf die Ideengeschichte des Konservativismus geworfen, wodurch in der Zusammenschau auch die Vielfältigkeit und oft Heterogenität der konservativen Strömungen deutlich gemacht werden. Pragmatiker und vorsichtige Bewahrer gehörten ihnen ebenso an wie kraftvolle Erneuerer, sozial engagierte Visionäre und Nostalgiker, Vertreter des Föderalismus wie des Zentralismus, des Etatismus wie der Staatskritik sind ihnen zuzuordnen.   19 bedeutende österreichische Konservative werden in diesem Sammelband porträtiert: Ignaz Seipel, Julius Raab, Heinrich Drimmel und Alois Mock, die Dichter Richard von Schaukal und Karl Kraus – auch er ein „Konservativer“ –, weiters der Staatsdenker Eric Voegelin, Ernst Karl Winter, der in der Zwischenkriegszeit die Brücke zur Sozialdemokratie zu schlagen versuchte, und Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, der „Apostel Wiens“ Clemens Maria Hofbauer, die Ministerpräsidenten Hohenwart, Taaffe und Schwarzenberg, die Politiker Andrian-Werburg, Clam-Martinic und Thun-Hohenstein, die Erzherzöge Albrecht und Franz Ferdinand sowie Feldmarschall Radetzky.

Regulärer Preis: 39,90 € *
Martin van Creveld

Seit der europäischen Aufklärung wurde der Krieg als bloße Weiterführung der Politik mit anderen Mitteln, also als Verfolgung von im Westlichen rationalen politischen Zielen angesehen. Genau dieser Ansicht stellt sich van Creveld entgegen. Die Wurzeln des Krieges sind allgemeinmenschliche - vor allem psychologische - und daher bleiben die anthropologischen Konstanten des Krieges im Wesentlichen immer gleich - trotz aller Veränderungen der Waffen, Taktik, Ausrüstung und des zivilisatorischen Standes. Er hat eine ganz eigene kulturelle Welt hervorgebracht, mit besonderen Regeln, Bräuchen, Uniformen, Paraden, Ehrenkodices, die heute weitgehend als irrational und archaisch abgelehnt werden. Wenn sie aber aus allgemeinmenschlichen Konstanten herrühren, werden sie auch in Zukunft Gültigkeit behalten. Von der Kriegsbemalung zu den Tarnanzügen, von Bumerangs zu Bastionen: Menschliches Verhalten im Krieg bleibt gleich - vom Kriegsgeschrei am Beginn bis zu den Möglichkeiten und Optionen zur Beendigung eines Krieges.

Regulärer Preis: 34,90 € *
Norbert Borrmann

Die Architektur ist seit der Jahrhundertwende um 1900 zum Schauplatz erbittert ausgetragener ideologischer Kämpfe geworden: Klassizismus gegen Gründerzeit, Bauhaus versus Heimatstil, Moderne gegen Postmoderne, Flachdach gegen Steildach usw. Der Streit um die architektonischen Formen wurde seit der Russischen Revolution 1917 auch ein eminent politischer. Die Erbitterung, mit der bis zum heutigen Tag um Aussagen und  Begriffe „Diktatoren-Klassizismus“, „Ornament ist ein Verbrechen“ oder „Verlust der Mitte“, diskutiert wird, belegen dies. So unterschiedliche Exponenten wie Peter Behrens, Adolf Loos, Le Corbusier, Frank Lloyd Wright, Heinrich Tessenow, Albert Speer oder Paul Schulze-Naumburg stehen für verschiedene Lebensgefühle, aber auch für verschiedene politische Weltentwürfe des 20. Jahrhunderts. Ihre Auseinandersetzungen sind für die Architektur und damit für das Aussehen der uns umgebenden Landschaft bis heute von großer Bedeutung.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Rudolf von Ribbentrop

Am 16. Oktober 1946 wurde der deutsche Außenminister, Joachim von Ribbentrop, im Nürnberger Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher wegen „Vorbereitung eines Angriffskrieges“ zum Tode durch den Strang verurteilt. Bis heute wird seine Rolle im Dritten Reich generell negativ beurteilt, schon als Botschafter in London habe er England Hitler gegenüber als „dekadent“ und „schwach“ dargestellt und ihm suggeriert, daß es im Konfliktfalle nicht kämpfen werde.   Der Autor, ältester Sohn Joachim von Ribbentrops und im Zweiten Weltkrieg selbst als mehrfach verwundeter Offizier insbesondere im Osten eingesetzt, schildert in diesem zeitgeschichtlichen Quellenwerk seinen Vater aus eigenem Erleben, insbesondere aufgrund der häuslichen Gespräche im Laufe der 30erJahre. Weshalb stellte sich dieser, als Kaufmann durchaus erfolgreich, Adolf Hitler zuerst als außenpolitischer Sonderbeauftragter, dann als Botschafter und schließlich als Minister zur Verfügung? War die Politik des Dritten Reiches wirklich von Anfang an auf Krieg gerichtet? Gab es Auffassungsunterschiede zwischen Hitler und seinem Außenminister, der in vielerlei Hinsicht ein Fremdkörper innerhalb der Führungsriege des Dritten Reiches war?   Rudolf von Ribbentrop versucht auch unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse aufzuzeigen, daß die Politik seines Vaters ursprünglich auf die Herstellung eines Ausgleiches mit den Westmächten ausgerichtet war, und arbeitet die Gründe, die zum Hitler-Stalin-Pakt und schließlich zum Angriff auf Polen führten, nachdrücklich heraus. Auch die Rolle von prominenten Vertretern des deutschen Widerstands im Außenamt, wie des Staatssekretärs von Weizsäcker in den Jahren 1938/39, wird detailliert behandelt.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Helmut Karschkes (Hg.)

Soldaten der Deutschen Wehrmacht und ihre Gegner berichten In diesem Buch berichten Zeitzeugen von Akten der Humanität mitten im Kampfgeschehen, von menschlichen Handlungen einfacher Soldaten der Wehrmacht, der Waffen-SS, der Roten Armee und der Westalliierten. Manche Geschichten stehen nur beispielhaft für das den meisten deutschen Soldaten selbstverständliche Verhalten gegenüber dem verwundeten Feind oder der Zivilbevölkerung. Andere schildern ergreifende und oft fast unglaubliche, in jedem Fall aber dokumentarisch belegte Ereignisse, die davon künden, wie Menschen trotz der Grausamkeit und der Schrecknisse des Krieges ihre Würde bewahren und Größe zeigen konnten.   Damit entsteht zugleich ein authentischeres Bild der Wehrmacht als es heute oft vermittelt wird. Die Wehrmacht repräsentierte einen Querschnitt durch das ganze Volk, in ihr diente der überwiegende Teil der deutschen Männer, Väter und Söhne. Kaum ein Promillesatz von ihnen war tatsächlich in Verbrechen verwickelt. Von den Wahrnehmungen, Erfahrungen und Handlungsweisen der allermeisten anderen aber legt dieses Buch Zeugnis ab.   Der zweite Teil des Werkes behandelt die Versöhnung über den Gräbern, die zahlreichen Treffen von Veteranen der Wehrmacht und Waffen-SS mit ehemaligen Angehörigen der Roten Armee in Rußland. Darüber hinaus dokumentieren eindrucksvolle Berichte vom Wiedersehen zwischen deutschen Soldaten und ihren ehemaligen russischen Quartiergebern etc., daß das Bild von der Deutschen Wehrmacht in Rußland heute weit differenzierter und ausgewogener ist als in weiten Teilen unserer eigenen Medienlandschaft.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Paul Gottfried

Multikulturalismus ist eines der hervorstechenden Merkmale der neueren westlichen Zivilisation. Paul Gottfried stellt dieses Phänomen in einen politischen und religiösen Zusammenhang. Für die neue politische Elite sind staatliche Wirtschaftslenkung und sozialpolitische Umverteilungen inzwischen weniger wichtig geworden als die Kontrolle über Meinungen, Gedanken und Redefreiheit. Eine auch von den Medien geförderte und stetig steigende unterschwellige Feindschaft gegenüber tradierten christlichen Werten ist das Kennzeichen dessen, was Gottfried den therapeutischen Staat nennt. Für Paul Gottfried hat eine immer aufdringlicher werdende political correctness insbesondere in den protestantisch geprägten westlichen Gesellschaften das traditionelle Christentum in eine Form der aggressiven Zivilreligion verwandelt. Religion reduziert sich immer mehr auf Sozialarbeit, darüber hinaus spielt das liberale Christentum des ausgehenden 20. Jhdts eine bedeutende Rolle als Verfechter der Politik der Schuld. Die etablierten weißen Kirchen wandeln die ursprünglich rein metaphysisch verstandene Schuld um in eine freiwillige politische Selbsterniedrigung; die ungerecht leidenden Opfer werden identifiziert mit rassischen, kulturellen und lifestyle-Minderheiten. Diese Stilisierung gesellschaftlicher Opferrollen ist eines der Kennzeichen des sich in der Folge entwickelnden therapeutischen Staates. Gleichzeitig aber sorgt sich der Autor auch um das Anwachsen eines amerikanischen Empire, das versucht, europäische Werte und Überlieferungen maßgeblich zu beeinflussen und zu ändern. Die Europäer, so der Autor, haben begonnen, die aus dem amerikanischen Protestantismus entstandene multikulturelle Bewegung als essentiell notwendig für eine demokratische Entwicklung hinzustellen. Damit hätten sie, bei aller sonstigen Kritik, auf diesem Gebiet in geradezu autoritätshöriger Weise amerikanische Vorstellungen übernommen. Eine vernünftige Entwicklung weg von diesen für die europäischen Kulturen und Nationalstaaten verderblichen Politik der Schuld wird aber nach Gottfried so lange nicht stattfinden, wie die Menschen einer radikal verzerrten Karikatur ihrer eigenen Geschichte hinterherlaufen.

Regulärer Preis: 5,00 € *
Zvonimir Bernwald

Erinnerungen an die bosnische Division Handzar (1943–1945) Die 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handzar“ bestand zum größten Teil aus 15.000 bosnischen Muslimen, die sich freiwillig gemeldet hatten. Die Division wurde am 1. März 1943 aufgestellt und wurde in Nordost-Bosnien gegen Tito-Partisanen und serbische Tschetniks eingesetzt. Die Ausbildung erfolgte zunächst in Südfrankreich und dann auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer am Queis in Schlesien. Während der Ausbildung in Südfrankreich kam es in der Stadt Villefranche-de-Rouergue unter Führung von zwei kroatischen und zwei bosnischen Kommunisten zu einer Meuterei, bei der die Meuterer fünf deutsche Offiziere erschossen. Nach einigen Stunden konnte die Meuterei niedergeschlagen werden. Der Autor hat jahrelang zahlreiche Unterlagen ausgewertet und Zeitzeugen zu diesem Ereignis befragt. Er beschreibt als einer der letzten Überlebenden im Weiteren die Hintergründe der Aufstellung dieser einzigen „nichtgermanischen“ SS-Einheit und die Rolle des Großmuftis von Jerusalem, Amin el-Husseini. Dessen Kooperation mit Heinrich Himmler gibt bis heute Anlass zu kontroversen Diskussionen über das Verhältnis von Islam und Nationalsozialismus.   Der AutorZvonimir Bernwald war als Dolmetscher im Divisionsstab der „Handzar“ tätig. Sein Werk enthält neben seinen Aufzeichnungen und Erinnerungen auch viele bisher unveröffentlichte Bilder und urkundliches Material. Sein Buch dürfte wohl das letzte Werk zu Thema Muslime in der Waffen-SS aus der Hand eines unmittelbar Beteiligten sein.

Regulärer Preis: 32,00 € *
Wolfgang Dvorak-Stocker (Hg.)

Wer die Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. In ihren Beiträgen zur Quartalsschrift „Abendland“ (ehemals „Neue Ordnung“) beleuchten sachkundige Autoren wenig bekannte Aspekte der jüngsten Vergangenheit mit Bedeutung für unsere Identät.Ein wesentlicher Teil der Texte thematisiert die europäischen Totalitarismen und den Zweiten Weltkrieg, wobei die Betrachtungen von den Ausstrahlungen des „universalen“ italienischen Faschismus in andere europäische Länder (Benedikt Kaiser) sowie dessen auch spiritueller Faszination (Friedrich Romig) über das Selbstverständnis von Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel (Manfred Müller) und die Versuche eines „Brückenbaus“ zwischen den christlichen Konfessionen und dem Nationalsozialismus bis hin zu den Motiven der zarentreuen Bürgerkriegsveteranen, der verschiedenen Kosakengruppen und der Ukrainer bei ihrem Kampf gegen den Bolschewismus an deutscher Seite (Myron Pryjma, Wolfgang Akunow und andere) reichen. Die Rolle der Universitätsphilosophie im Dritten Reich erläutert Paul Gottfried ebenso wie die Bedeutung des Soziologen Ludwig Gumplowicz und des deutsch-jüdischen Religionshistorikers Hans-Joachim Schoeps, der nach 1945 den Staat Preußen und die Monarchie in Deutschland wiederherstellen wollte. Wichtige Köpfe der bundesrepublikanischen Parteienlandschaft rechts von den Unionsparteien stellt Werner Bräuninger vor. Weitere Texte befassen sich u. a. mit dem berühmten russischen Schriftsteller Michail Bulgakow (Wolfgang Dvorak-Stocker), amtlicher Geschichtsfälschung und -umdeutung in der BRD (Franz Uhle-Wettler), dem Niederschlag der weltanschaulichen Konflikte in der Architektur (Norbert Borrmann) und der menschlichen Beziehungen zugrunde liegenden Völkerpsychologie (Andreas Vonderach).

Regulärer Preis: 28,00 € *
Felix Dirsch (hrsg)

Der Glaube zwischen Tradition, Säkularismus und Populismus In zahlreichen europäischen Ländern kommt es zum vermehrten Widerstand gegen die Vorstellungen linker und liberaler Eliten. Selbst auf globaler Ebene werden „populistische“ Strömungen festgestellt, deren gemeinsamer Nenner vor allem darin besteht, breiten Schichten der Bevölkerung einen größeren Anteil an der politischen Entscheidungsfindung verschaffen zu wollen. In diese große Auseinandersetzung unserer Zeit – „wir hier unten“ gegen „die da oben“ – sind auch beide Kirchen involviert. Dabei kann niemand bestreiten, dass sich religiös-ethische Grundsätze nicht eins zu eins in den Bereich der Politik übertragen lassen. Dennoch versuchen liberale Theologen üblicherweise, die universalistische Ausrichtung des Christentums samt Gebot der Nächstenliebe in die Mitte ihrer – politischen – Deutung zu stellen. Doch stehen die Ziele des globalen Liberalismus der christlichen Weltanschauung diametral entgegen: ein multilaterales Handelsnetzwerk, länderübergreifende politische Eingriffe und schrankenlose Migration. Eine Klärung ist dringend geboten. Vor dem Hintergrund von mehr als 2000 Jahren christlich-abendländischer Kultur beleuchtet „Nation, Europa, Christenheit“ den traditionsreichen Dreiklang des Titels ebenso wie das Verhältnis „rechter Christen“ zu Volk und Staat. Mit Beiträgen von Volker Münz (MdB), Prof. Dr. Felix Dirsch, Marc Stegherr, Jaklin Chatschadorian und anderen.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Markus März

Strukturen, Ideologie, Publizistik und Biographien des national-sozialistischen Straßer-Kreises von der AG Nordwest bis zum Kampf-Verlag 1925–1930In der Frühzeit ihrer Geschichte entsprach die NSDAP nur sehr bedingt dem gängigen Klischee einer straff organisierten „Führerpartei“. Mit den Straßer Brüdern, Gregor und Otto – gab es bereits früh einen sehr aktiven „linken Flügel“ in der Partei, der stark kapitalismuskritisch war und auch Hitlers sozialdarwinistischen Ideen kritisch gegenüberstand. Diese Positionen brachten den Straßer Kreis bald in einen unüberwindlichen Gegensatz zum Führer der NSDAP.Untersucht werden nicht nur die Verbindungen zu Spengler und Moeller van den Bruck sowie zum „Neuen Nationalismus“ um Ernst Jünger, sondern auch die politische und wirtschaftliche Programmatik sowie die umfangreiche Publizistik dieser nationalsozialistischen Linken. Ein neuer Blick auf die Geschichte des Nationalismus.

Regulärer Preis: 34,90 € *
Yoram Hazony

Globalistische Intellektuelle riefen Ende des 20. Jahrhunderts ein „Ende der Geschichte“ aus. Der weltumspannende Markt unter amerikanischem Schutz sollte den logischen Abschluss der Moderne mit ihren blutigen zwischenstaatlichen Konflikten bilden. Heute jedoch stellt sich drängender denn je die Frage: Ist eine einheitliche Weltordnung überhaupt erstrebenswert? Yoram Hazony weist in seiner umfassenden Analyse nach, dass nur unabhängige, souveräne Nationen individuelle und gemeinschaftliche Freiheit sicherstellen können. Als Gegenentwurf zum modernen Imperialismus mit seinem Streben danach, andere Staaten zu unterwerfen, zielt Hazonys Modell des „Nationalismus als Tugend“ auf die selbstbestimmte Entfaltung und Entwicklung der Völker unter Achtung ihrer Geschichte und Wahrung ihrer jeweils einzigartigen Traditionen. Das hier übersetzte Werk „The Virtue of Nationalism“ wurde in den USA als „Conservative Book of the Year 2019“ ausgezeichnet.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Thierry Baudet

Oikophobie ist der Gegensatz zur Angst vor dem Fremden, der Xenophobie. Dies ist die Krankheit unserer Zeit; ihre Kennzeichen sind die Abkehr von Geborgenheit und eine gegen das Eigene gerichtete Zerstörungswut. Der  britische Philosoph Roger Scruton hat diese mentale Störung erstmals detailliert beschrieben. Es sind insbesondere die westlichen Eliten, die von der Oikophobie angetrieben werden.Thierry Baudet, in den Niederlanden als „konservatives Wunderkind“ gefeiert, versucht in diesem Buch die konkreten Ausprägungen der Oikophobie und deren Konsequenzen nachzuzeichnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei zwar die nationale Souveränität wiederhergestellt worden; gleichzeitig wurde aber vor allem in Europa die Idee bestimmend, dass der souveräne Nationalstaat nicht länger haltbar sei.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Helmut Neuhold

Der Autor macht Schluss mit dem Image der Österreicher als ewige Verlierer. Nur die Unkenntnis der eigenen Militärgeschichte konnte zu diesem Fehlbild führen.Von rund 7.000 Schlachten, die die kaiserlichen Truppen in mehr als 400 Jahren zu schlagen hatten, wurden immerhin 65 Prozent gewonnen, wussten die Historiker noch am Vorabend des I. Weltkriegs. Und tatsächlich: Ohne fähige Militärs und Generäle hätte sich Österreich kaum gegen die Türken behaupten und Vormacht im Deutschen Reich werden können. Helmut Neuhold schreibt eine neue Militärgeschichte Österreichs, und zwar eine, die über lange Strecken hinweg eine Erfolgsgeschichte gewesen ist.Nicht nur die fast jedem bekannten großen Helden Wallenstein, Prinz Eugen, Andreas Hofer und Radetzky werden behandelt, sondern auch heute weniger bekannte militärische Genies und deren Leistungen, an die vielleicht noch der eine oder andere Straßenname erinnert: Georg von Frundsberg, der Vater der Landsknechte, und der große Reitergeneral Johann Graf von Sporck, Montecuccoli, der die Türken zurückschlug, und die militärischen Helden unter Maria Theresia, Traun, Daun und Laudon, dessen Name noch im Schimpfruf „Fix Laudon!“ weiterlebt, sowie Graf Hardik, der Eroberer Berlins, im Weiteren natürlich Erzherzog Karls bahnbrechender Sieg gegen Napoleon, Ludwig von Gablenz und seine Siege gegen Dänemark und Preußen, Slatin Pascha, Österreichs Held im Sudan, und letztlich die entscheidenden österreichischen Heroen des I. Weltkriegs, vom „Löwen von Limanowa“ bis hin zu Österreich-Ungarns erfolgreichstem Jagdflieger Godwin von Brumowski.

Regulärer Preis: 26,00 € *
Felix Dirsch u. a. (Hrsg)

Der Glaube im Spannungsfeld von nationaler Identität, Populismus und Humanitätsgedanken In den Kontroversen der heutigen Zeit nehmen die Glaubensgemeinschaften aktiv und ausdrucksstark an der Meinungsbildung teil. Die offizielle Führung der beiden großen christlichen Kirchen stelltr sich beinahe ausnahmslos auf die Seite der „Flüchtlingspolitik“ der Regierung Merkel. Ihre Verlautbarungen sind durchdrungen von einem weltlich-universalistischen Humanitarismus, der unter Berufung auf die Heilige Schrift die Pflicht des Christen zur Nächstenliebe anmahnt: Der Christ kenne demnach keine Grenzen. In der kirchlichen Kritik der Kategorie des Volkes wird selten reflektiert, dass Jesus selbst seiner Herkunftskultur eng verbunden war. Auch sollte klar sein, dass christliche Normen nicht unmittelbar auf politische Kontexte übertragen werden können. Das für Christen verbindliche Postulat der Nächstenliebe kann nicht in eine Begründung dafür uminterpretiert werden, das Gemeinwohl zu schädigen oder dessen Schädigung zumindest billigend in Kauf zu nehmen. Die in beiden Kirchen verbreitete Zeitgeistkonformität mag bequem sein; ein christlicher Auftrag wird damit jedoch nicht erfüllt. Der Instrumentalisierung des Glaubens gegen politisch unliebsame Positionen setzt der Sammelband „Rechtes Christentum?“ Stimmen parteigebundener und  ungebundener Rechtskonservativer entgegen, die wohlbegründet ganz andere Positionen vortragen.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Rüdiger Jacobs

Kritik von Staat und Gesellschaft aus der Sicht eines „Unpolitischen“ Jenseits politischer Vereinnahmung werden die gesellschaftstheoretischen Konzepte in Richard Wagners programmatischen Schriften untersucht. Der Autor weist nach, dass Wagners Kritik an Staat und Gesellschaft letztlich auf einer Kritik des Politischen beruht, wobei dem Künstler hinsichtlich der Beseitigung bestehender Herrschaftssysteme eine entscheidende Rolle zukommt: seine im Kunstwerk vollzogene „Vernunftwerdung des Gefühls“ bewirkt beim Rezipienten jene „Gefühlswerdung der Vernunft“, aus der sodann reflexartig – aus „unwillkürlicher Naturnotwendigkeit“ – die Vernichtung des „politischen Staates“ folgt. Wesentliches Element dieser metapolitischen Revolution ist der Mythos; in ihm erkennt Wagner archetypische Momente des Menschen, deren Vergegenwärtigung durch die wechselseitige Beziehung von Rezeption und Schöpfung gelingt. Als Vermittler („Pontifex“) in diesem Prozess kann der Künstler mit der „Verdichtung“ des vorgefundenen mythischen Stoffes auf sympathetischem Wege eine neue – überpolitische – Ordnung erreichen, in der lediglich das „reinmenschliche“ Element den Maßstab allen Handelns bildet. Ganz im Sinne dieser Überlegung begreift sich auch Wagner als ein solcher „Konservativer Revolutionär“, dessen anarchisches Handeln die freie Entfaltung des Menschen im „sinnig-sinnlichen“ Prozess ästhetischen Wirkens ermöglicht. Der Begriff des „Unpolitischen“ erhält hier eine (im doppelten Sinn) „weitere“ Bedeutung. Der Autor: Rüdiger Jacobs ist Rechtsanwalt beim Oberlandesgericht Frankfurt a. M. Sein Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte sowie der Politik- und Musikwissenschaft in München, Mainz und Frankfurt a. M. schloss er am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt a. M.) mit einer interdisziplinären Promotion über Richard Wagners Revolutionsidee und Staatskritik (Würzburg 2010) ab – wobei vorliegende Schrift den zweiten Band (die Grundlagen der Ideen) bildet. Neben seiner Tätigkeit als Autor und Referent zu Leben und Werk Richard Wagners betreibt er zusammen mit seiner Frau Dr. Astrid Jacobs die Agentur Kultur-Erlebnis.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Herbert Brunnegger

Dieses außergewöhnliche Buch ragt durch die sprachliche Kraft in der Darstellung, durch das besondere Schicksal des Autors, der immer wieder bei regelrechten „Himmelfahrtskommandos“ eingesetzt wurde, und durch die völlig ungeschminkt-offene Beschreibung der Geschehnisse weit aus der Vielzahl der Veröffentlichungen zum Zweiten Weltkrieg heraus. 1938 meldet sich Herbert Brunnegger freiwillig zur kasernierten SS und wird mit 15 Jahren zum jüngsten Soldaten des Dritten Reiches. Als „Krisenfeuerwehr“ an den Brennpunkten des Krieges eingesetzt, führt der Weg seines Verbandes – der Waffen-SS-Division Totenkopf – von Frankreich in den Kessel von Demjansk, in die Winterschlacht um Charkow sowie in die „Operation Zitadelle“, die als größte Materialschlacht der Kriegsgeschichte eingegangene deutsche Offensive im Raum Kursk – Orel im Sommer 1943. Nach viermaliger Verwundung kommt Brunnegger in Italien zum Einsatz, um zuletzt in Brandenburg erneut der Roten Armee gegenüberzustehen. Der Autor zeigt den ehrlichen Idealismus und die Kameradschaft seiner Truppe, verschweigt aber auch die negativen Seiten bei Ausbildung und Dienst nicht. Er schildert die schweren Opfer seiner mannschaftsmäßig mehrfach aufgeriebenen Division einem oft grausam kämpfenden Feind gegenüber und setzt Generaloberst Paul Hausser ein Denkmal, der gegen die ausdrücklichen Befehle Hitlers in aussichtsloser Lage Charkow räumte und dadurch ein zweites Stalingrad verhinderte. Gemäß dem Motto „Wo das Verbrechen beginnt, hört die Kameradschaft auf“, schildert Brunnegger aber auch ein mit der Erschießung britischer Gefangener in Frankreich begangenes Kriegsverbrechen und nennt den Verantwortlichen. Gerade weil der Autor auch solche Ereignisse nicht verschweigt und die Hilflosigkeit des einzelnen im Strudel der Geschehnisse deutlich macht, entsteht ein authentisches Bild des Krieges, aus dem eben auch hervorgeht, daß derartige Vorkommnisse bei der kämpfenden Truppe Einzelfall und nicht Regel waren. 6. Auflage

Regulärer Preis: 29,90 € *
Walter Tributsch

Katholischer Glaube und Liberale Geisteshaltung Von den meisten Medien als Reformer gepriesen, geht Papst Franziskus seinen Weg. Ist es tatsächlich sein eigener Weg? Oder gibt es womöglich Strippenzieher im Hintergrund? Leben und Amtsführung des seit nunmehr neun Jahren regierenden Papstes werfen zahlreiche Fragen auf, die dieses Buch zu erhellen versucht. Alle verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass Franziskus mit der Absicht, die zwei Jahrtausende alte Tradition der katholischen Kirche zu revolutionieren, „gemacht“ wurde. Reformen hat es zwar immer wieder gegeben – dieses Mal jedoch nimmt der spirituelle Umsturz Dimensionen an, die der gesamten Kirche einen massiven Schaden bereiten könnten. Die Glaubenslehre soll sich wandeln, genauso wie die maßgebliche Rolle des Oberhauptes vom regierenden Papst selbst infrage gestellt wird. Dass dabei das Papsttum, das wesentliche Merkmal der katholischen Kirche gegenüber anderen Religionen und christlichen Konfessionen, herabgewürdigt wird, scheint nebensächlich. Oder sollte es sich dabei womöglich um einen gewollten Zustand handeln? Walter Tributsch erläutert anhand zahlreicher Indizien das Verhalten von Papst Franziskus und analysiert die Entwicklung, die die römisch-katholische Kirche zu nehmen droht. Der besorgniserregende Priestermangel und der Schwund an Gläubigen spielen unter diesem Gesichtspunkt ebenso eine Rolle wie die Auswirkungen des massiven islamischen Zuzuges nach Europa.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Horst Lange

Empfehlung 1937 - Es ist nicht die bäuerlich bestellte Kulturlandschaft der Heimatromane, die uns hier gegenübertritt, sondern eine Sumpf- und Bruchlandschaft, amorph, nicht auf Dauer zu bezwingen. Es ist das aufweichende Wesen des Wassers, das alles ausspült, überschwemmt, abträgt und nichts in seiner scharfen, entschiedenen Form bestehen lässt, was Langes Natur ausmacht und auch die in ihr eingebetteten Menschen prägt. Dem rationalen Fortschrittsglauben, der gerade in der Zeit, als Lange an der „Schwarzen Weide“ arbeitete, durch die Weltwirtschaftskrise schwer erschüttert wurde, stellt der Dichter damit das Bild einer zyklischen, ahistorischen Natur gegenüber, die dem linear auf Zukunft, Formgebung und Gestaltung ausgerichteten modernen Menschen entgegengesetzt ist.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Reinhold Busch (Hrsg.)

Stalingrad wurde nicht nur zum Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges, sondern beendete auch den Nimbus der deutschen Unbesiegbarkeit. Nie zuvor war eine Schlacht so grauenvoll gewesen, nie zuvor war eine ganze Armee so sinn- und gewissenlos geopfert worden. Obwohl den kommandierenden Generälen im Kessel klar war, daß die 6. Armee nicht aus der Luft versorgt werden konnte und somit zum Untergang verurteilt war, gaben sie nicht den Befehl zum Ausbruch aus dem Kessel, sondern gehorchten wider besseres Wissen Hitlers Weisung, um "höherer strategischer Ziele" willen unter allen Umständen auszuharren. Und als schon die ersten Soldaten verhungerten, weil keine ausreichende Verpflegung mehr eingeflogen wurde, und Tausende Verwundete, Kranke und Halberfrorene unversorgt in den Lazaretten und Trümmern herumlagen, wurden Befehle erlassen, Nahrungsmittel nur noch an Kampffähige auszugeben und "bis zur letzten Patrone" zu kämpfen. Hier schildern über 50 Beteiligte, vom einfachen Soldaten bis zum General, darunter mehrere Angehörige der Luftwaffe, ihre Erlebnisse und ihre inneren Konflikte bei den Kampfhandlungen, ihre Rettung in letzter Minute durch Ausflug aus dem Kessel und das grauenvolle Sterben auf den Todesmärschen in die Gefangenschaft und während der ersten Monate in den Todeslagern um Stalingrad. Viele dieser aufrüttelnden Berichte werden hier zum ersten Mal veröffentlicht - beispiellose Dokumente von Heldentum, Verrat und Leiden im Zweiten Weltkrieg.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Erwin Peter / Alexander Epifanow

3,15 Millionen Wehrmachtssoldaten gerieten in sowjetische Gefangenschaft; Kälte, Hunger und Krankheit forderten 1,3 Millionen Opfer. Zehntausende deutscher Soldaten wurden von sowjetischen Militärgerichten wegen angeblicher Beteiligung an Kriegsverbrechen (in den meisten Fällen zu unrecht) verurteilt, da dies eine Möglichkeit war, sie von der Rückführung der Kriegsgefangenen auszunehmen und weiter als Zwangsarbeiter im Lande zu behalten. Heute ist eine russische Historikerkommission damit befasst, diese Urteile zu überprüfen und, außer in den berechtigten Fällen, aufzuheben. Viele ehemalige Kriegsgefangene haben schon ihre Rehabilitierung offiziell mitgeteilt bekommen. Im Zuge dieser Arbeit wird nun auch das ganze Kriegsgefangenenwesen in der Sowjetunion aufgearbeitet. Aus der Zusammenarbeit von einem russischen Historiker und einem ehemaligen Kriegsgefangenen ist ein Buch entstanden, das russisches Aktenmaterial mit den Erlebnissen einzelner konfrontiert. Es ergibt sich ein sehr differenziertes Bild, das u. a. auch zeigt, dass nicht alle Zustände in den Kriegsgefangenenlagern gewollt und System waren, sondern sich viele der Verantwortlichen ehrlich um eine Verbesserung der Lage der Gefangenen bemühten. Das Buch behandelt alle Aspekte der Kriegsgefangenschaft: • Organisation, Bewachung und Verwaltung der Lager • Versorgung und Sanitätswesen („Sonderbericht Nr: 28 über Kannibalismus“) • Arbeitsleistung der Kriegsgefangenen, ihre Bedeutung für die sowjetische Wirtschaft und Versuche und Sabotage • Antifaschistische Propaganda im Lager • Prozesse gegen deutsche Kriegsgefangene (und auch gegen russische Kollaborateure!) sowie die Behandlung angeblicher und tatsächlicher Kriegsverbrecher und letztlich • Ablauf der Repatriierung Auszüge aus Dokumenten und Akten, statistische Übersichten, wissenschaftliche Zusammenfassung aus heutiger russischer Sicht und die Erinnerungen ehemaliger Kriegsgefangener wechseln einander in bunter Reihenfolge ab und ergeben so ein sehr gut lesbares Buch. Die zahlreichen erstveröffentlichten Fotos vermitteln einen besonders tiefen Einblick in das Schicksal der Kriegsgefangenen. Die Autoren Erwin Peter wurde nach nur kurzer Ausbildung noch im Frühjahr 1945 an die Front geworfen und „feierte“ seinen 17. Geburtstag bereits in einem Kriegsgefangenenlager nahe bei Stalingrad. 1951 konnte er in seine Heimat zurückkehren. Alexander E. Epifanow, Jg. 1963, Jurist und Historiker, ist Professor an einer juridischen Hochschule des russischen Innenministeriums. Seine Forschungsarbeit zum Thema der Kriegsgefangenschaft u. a. in den Archiven des Wolgograder NKWD (Vorläufer des KGB) haben bereits zu mehreren wissenschaftlichen Publikationen geführt.    

Regulärer Preis: 32,00 € *
Ares Verlag

Nicht erst seit 9/11 geht im Westen die Terrorangst um: Nach der letzten Studie des „Transatlantic Trends“ sehen 43 Prozent der Europäer im internationalen Terrorismus die größte Herausforderung, gefolgt von der Angst vor dem Klimawandel. Deutschland und Österreich befänden sich „im Zielspektrum“ islamischer Terroristen, wie führende Beamte der bundesdeutschen und österreichischen Verfassungsschutz-Ämter bestätigen. Der Autor ist als Journalist intimer Kenner der politischen Szene im Nahen Osten, den er regelmäßig bereist. Er arbeitet die historischen und politischen Hintergründe des „Terrorismus“ heraus, der dort seit den „Zeloten“ der biblischen Zeiten und den „Assassinen“ aus der Epoche der Kreuzfahrten bekannt ist. Dabei wird rasch deutlich, daß die vom Westen als „terroristisch“ eingestuften Bewegungen in ihren Zielsetzungen und Methoden unterschiedlicher nicht sein könnten, vergleicht man Organisationen wie Hisbollah, Hamas, Hisb ut-Tahrir und die ebenso obskure wie seltsam ungreifbare Al Kaida. Aus diesem Grund existiert auch kein einheitliches Bedrohungsszenario, wie es der Begriff „Kampf gegen den Terror“ suggeriert. Die übliche westliche Sichtweise verstellt hingegen den Blick auf die wahren Ursachen ebenso wie auf mögliche Lösungsstrategien.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Edward Dutton

Über die Rassen der Menschheit. Doch wie bei früheren Tabus wirkt unser Umgang auch mit diesem Thema bei genauerem Hinsehen wahnhaft und unlogisch. Dass es Unterschiede zwischen den Rassen gibt, tritt etwa bei internationalen Sportveranstaltungen für jeden Zuschauer offen zutage. Im Gesundheitswesen wird die Rasse mehr und mehr zum essenziellen Faktor, besonders in Fragen der Krankheitsanfälligkeit und der Kompatibilität von Spenderorganen. Und in einer globalisierten Welt sind Ethnonationalismus – und ethnische Konflikte – unausweichliche politische Realitäten. Die Rassen sind überall … und gleichzeitig scheinbar nirgendwo, weil das Thema als unzulässig für die offene Diskussion erklärt wurde. Mit seinem Grundlagenwerk bahnt der Autor eine Schneise durch das Dickicht aus Widersprüchen, Beschönigungen und Irrtümern. Sorgfältig und systematisch werden die Argumente gegen den Rassenbegriff widerlegt und klargestellt, dass es sich bei diesem um eine ebenso korrekte biologische Kategorie wie der Begriff der Spezies handelt. „Und sie unterscheiden sich doch“ führt den Leser auf dem aktuellen Stand der Forschung durch die faszinierende Welt der evolutionär entwickelten, beständigen physischen und psychischen Unterschiede zwischen den Rassen, seitdem diese sich in ihrer Entwicklungsgeschichte an unterschiedliche Umgebungen angepasst haben. Von Intelligenz und Persönlichkeit über Religiosität und Nationalismus bis hin zu körperlichen Eigentümlichkeiten und selbst dem Wesen der Träume – in diesem Buch erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Rassen wissen wollten, aber vielleicht nicht zu fragen wagten.

Regulärer Preis: 36,00 € *
Dirk W. Oetting

Der Krieg zwischen Deutschland und der Sowjetunion war kein Krieg, in denen der gegnerische Soldat zumindest als Kamerad anerkannt wurde, wie dies durchgängig noch im Ersten Weltkrieg der Fall gewesen war und wie dies zumindest im Kampf gegen die westlichen Alliierten über lange Zeit das Leitbild war. An der Ostfront gab es keinen „Gentlemen’s War“, wie sie etwa die Geschichtsschreibung über den Kampf zwischen Rommel und Montgomery beschreibt. Es war ein Kampf, in denen auf beiden Seiten die Regeln des zivilisierten Krieges von Anfang an in Frage standen. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend ordnet der Autor das Thema konsequent in den Gesamtzusammenhang des Krieges gegen die Sowjetarmee ein. Er vergleicht beide Armeen und ihr Verhalten unter den Aspekten Ideologisierung, Bindung an das Kriegsvölkerrecht, Weisungen der Führung, Verhalten der Truppe, Eskalation der Gewalt, Taktik der „verbrannten Erde“, Partisanenkrieg, Behandlung der Kriegsgefangenen und Verhalten gegenüber der Bevölkerung.

Regulärer Preis: 32,80 € *
Gerd-Klaus Kaltenbrunner

Am 23. Februar 1939 wurde der Philosoph und Schriftsteller Gerd-Klaus Kaltenbrunner in Wien geboren. Von den frühen 1970er-Jahren an beteiligte er sich in der Bundesrepublik Deutschland als feinsinniger Intellektueller und einer der wichtigsten Vordenker eines Neuen Konservatismus an den politischen und kulturellen Kontroversen der Zeit. In der von ihm 1974–1988 herausgegebenen einflussreichen Debattenreihe „Initiative“ ebenso wie in zahlreichen umfangreichen Einzelveröffentlichungen forschte er nach den Ursprüngen, Traditionslinien und Zukunftsaussichten deutschen wie europäischen Denkens und begründete mit seinem Wirken eine Haltung des entschiedenen geistigen Widerstands gegen die Diktatur der Gegenwart. Zum 80. Geburtstag des 2011 verstorbenen Universalgelehrten Gerd-Klaus Kaltenbrunner hat mit Magdalena S. Gmehling nun eine ausgewiesene Kennerin des Gesamtwerks aus dem Schatz seiner unzähligen Porträts abendländischer Denker eine Blütenlese in zwei Bänden zusammengestellt, die als umfassende Überblicksdarstellung zu rund 3000 Jahren europäischen Geistes ihresgleichen sucht. Band I führt den Leser u.a. vom „Apollinischen Norden“ des indoeuropäischen Erbes über die großen Griechen Hesiod und Platon, den Kirchenvater Augustinus sowie Herder, Baader und Hölderlin bis hin zu Donoso Cortés, Spann, Cioran und Dávila. Das denkende Europa – hier ist es! Zur Rezension von Stephan Siber.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Gerd-Klaus Kaltenbrunner

Am 23. Februar 1939 wurde der Philosoph und Schriftsteller Gerd-Klaus Kaltenbrunner in Wien geboren. Von den frühen 1970er-Jahren an beteiligte er sich in der Bundesrepublik Deutschland als feinsinniger Intellektueller und einer der wichtigsten Vordenker eines Neuen Konservatismus an den politischen und kulturellen Kontroversen der Zeit. In der von ihm 1974–1988 herausgegebenen einflussreichen Debattenreihe „Initiative“ ebenso wie in zahlreichen umfangreichen Einzelveröffentlichungen forschte er nach den Ursprüngen, Traditionslinien und Zukunftsaussichten deutschen wie europäischen Denkens und begründete mit seinem Wirken eine Haltung des entschiedenen geistigen Widerstands gegen die Diktatur der Gegenwart. Zum 80. Geburtstag des 2011 verstorbenen Universalgelehrten Gerd-Klaus Kaltenbrunner hat mit Magdalena S. Gmehling nun eine ausgewiesene Kennerin des Gesamtwerks aus dem Schatz seiner unzähligen Porträts abendländischer Denker eine Blütenlese in zwei Bänden zusammengestellt, die als umfassende Überblicksdarstellung zu rund 3000 Jahren europäischen Geistes ihresgleichen sucht. Band II führt den Leser u.a. von Pythagoras und Sokrates über die großen Römer Cicero, Vergil und Ovid, den georgischen Kulturschöpfer Schota Rustaweli sowie Meister Eckhart, Schelling und Brentano bis hin zu Burke, Guénon und dem rumänischen Dichterfürsten Lucian Blaga. Das denkende Europa – hier ist es!

Regulärer Preis: 29,90 € *
Wolfgang Dvorak-Stocker (Hrsg.)

Moderne Medien, Kommunikation und Reisemöglichkeiten haben die Welt kleiner werden lassen. Die Unterschiede zwischen Völkern und Kulturen schwinden – und bestehen doch nach wie vor. Die Frage nach der nationalen Identität, der eigenen Eigenart, aber auch nach Unterschieden zwischen den einzelnen Regionen ist daher von größerer Bedeutung als je zuvor. Auch wenn sich Identität aus verschiedenen Quellen speist und Nation, Staat, Region und Heimat nur einige von ihnen darstellen, bleibt die Beschäftigung mit den verschiedenen Aspekten der ethnischen Identität für den Selbstfindungsprozess des Einzelnen unverzichtbar. In diesem Sammelband beleuchten zahlreiche Artikel unterschiedliche Elemente dieses Themas, ohne freilich Vollständigkeit anzustreben. Entnommen sind sie 20 Jahrgängen der Quartalsschrift „Neue Ordnung“, seit 2020 „Abendland“.

Regulärer Preis: 26,00 € *
Martin van Creveld

Der Terror ist in Europa angekommen und unsere Regierungen scheinen hilflos dagegen. Nicht einmal die primäre staatliche Aufgabe der Grenzsicherung gelingt der EU. Könnte sich Europa heute überhaupt noch militärisch verteidigen? Der Autor ist skeptisch und bezieht die ganze westliche Welt in seine Analyse ein.Das Problem beginnt schon bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen, die viel stärker kontrolliert und überwacht, zugleich aber weniger gefordert werden als dies in früheren Zeiten der Fall war. Auch Politik und Medien tun, was sie können, um die Verteidigungsbereitschaft zu schwächen. Detailliert beleuchtet der Militärexperte, wie den Streitmächten Schritt für Schritt die Zähne gezogen wurden, sodass sie heute kaum noch funktionsfähig sind. Auch dem Thema Frauen in Kampfeinheiten widmet er sich kritisch auf der Basis umfangreichen Dokumentationsmaterials. Bezeichnend ist, dass immer mehr westliche Soldaten – etwa in den USA – nach Einsätzen unter „posttraumatischen Belastungsstörungen“ (PTBS) leiden, eine Erkrankung, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg fast keine Rolle gespielt hat, obwohl die Kämpfe und damit auch die psychische Belastungen damals viel höher waren. Das Fazit des weltbekannten israelischen Militärhistorikers: Europa ist mittlerweile unfähig zur Selbstverteidigung geworden. Das wird unvermeidliche Rückwirkungen auf seine Stellung in der Welt haben. Kann die westliche Welt, kann das Abendland noch gerettet werden? Nach Ansicht Martin van Crevelds nur, wenn eine Reihe von dringend nötigen Maßnahmen ergriffen und entsprechende Schritte eingeleitet werden. Solange bei uns jedoch die Rechte über die Pflichten der Staatsbürger dominieren, werden diese nicht möglich sein.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Helmut Griebl

Es heißt ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt insbesondere für Privataufnahmen aus bewegten Zeiten, besonders im Krieg, in dem das öffentliche Bild der Dinge von Zensur, Propaganda und Inszenierungen gelenkt wird. Die ganz persönliche Sicht der Augenzeugen gerät dabei oft ins Hintertreffen oder mit der Zeit in Vergessenheit – sofern sie nicht für die Nachwelt festgehalten wurde. Im Zweiten Weltkrieg zogen die Soldaten der Wehrmacht oft mit günstigen AGFA-Kleinbildkameras ins Feld, mit denen sie ihren Alltag dokumentieren konnten. „Zwischen Front und Heimat“ soll diese ungefilterten Momentaufnahmen aus dem Soldatenleben dokumentieren. Im Fokus der Betrachtung und der Kameras steht dabei die Eisenbahn als unentbehrliches Transportmittel des Zweiten Weltkrieges. Der Autor hat für dieses Buch über Jahrzehnte hinweg unzählige Kriegserinnerungsalben, Filmrollen und Bildplatten zusammengetragen, akribisch ausgewertet und mit aufschlussreichen Anmerkungen versehen. „Bahnbetrieb aus Landsersicht“: unzensuriert, unvoreingenommen, ungeschönt – ein bleibendes Stück Geschichte.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Edwin E. Dwinger

Empfehlung 1930 - Dwinger schildert aus eigenem Erleben die blutige Geschichte des russischen Bürgerkrieges 1917-1920. Dabei gelingt es dem Autor, beide Bürgerkriegsparteien authentisch zu schildern, in ihren Idealen ebenso wie in ihren Grausamkeiten. Neuauflage des Bestsellers, mit dem Dwinger zu einem der bekanntesten Autoren der "Konservativen Revolution" wurde. Mit einem Vorwort von Götz Kubitschek.

Regulärer Preis: 19,90 € *