Reihe Kaplaken
Der Begriff kaplaken stammt aus der Seemannssprache. Er bezeichnet die Zulage, die ein Kapitän nach erfolgreicher Fahrt über die vereinbarte Heuer hinaus erhält. Das kaplaken, das der Verlag Antaios verteilt, ist eine geistige Zulage für Selbstdenker: wegweisende Texte in handlichem Format, 64 bis 96 Seiten, fadengeheftet und günstig im Preis. Abonnieren Sie die gesamte Reihe!
Reihe Kaplaken
Der Begriff kaplaken stammt aus der Seemannssprache. Er bezeichnet die Zulage, die ein Kapitän nach erfolgreicher Fahrt über die vereinbarte Heuer hinaus erhält. Das kaplaken, das der Verlag Antaios verteilt, ist eine geistige Zulage für Selbstdenker: wegweisende Texte in handlichem Format, 64 bis 96 Seiten, fadengeheftet und günstig im Preis. Abonnieren Sie die gesamte Reihe!
11. Auflage Wer die Globalisierung für ein unentrinnbares Schicksal hält, gilt als Realist, wer sie als Ergebnis zielgerichteter Politik zur Errichtung einer Neuen Weltordnung (NWO) auffaßt, als „Verschwörungstheoretiker“ – und dies ist heutzutage kein Kompliment, sondern ein Ausschlußkriterium. Wären die globalen Eliten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft Teil einer Verschwörung: es wäre die geschwätzigste Verschwörung der Weltgeschichte. Denn jeder kann nachlesen, welche Pläne sie verfolgt und welcher Utopie sie anhängt. Das Publikum jedoch ist dazu erzogen worden, in denselben Begriffsschablonen zu denken wie die herrschenden Eliten selbst, und so erscheint als gegeben, was in Wahrheit politisch herbeigeführt, als alternativlos, was nur eine Möglichkeit unter mehreren ist: Man sieht Schicksalsmächte walten, wo durchaus benennbare menschliche Akteure am Werk sind. Die in Errichtung befindliche Neue Weltordnung so zu nennen heißt: durch eine ideologiekritische Brille sehen. Genau dies tut der bisher vor allem als Islamkritiker bekannte Berliner Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage (zur Autorenseite) im vorliegenden Essay: Er seziert die Begrifflichkeit der globalistischen Ideologie und Propaganda, in der nahezu jedes Wort das Gegenteil von dem bedeutet, was es zu bedeuten scheint; er deckt auf, welche Interessen damit bemäntelt werden; und er zeigt, daß und warum die Neue Weltordnung eine totalitäre Herrschaft neuen Typs ist.
3. Auflage Die 68er, deren »Jubiläum« wir in diesem Jahr nicht besonders froh begehen, wollten die Gesellschaft umkrempeln. Mit welcher Bilanz können diese Bürgersöhne und Revolutionsprediger aufwarten? Was bleibt übrig, wenn man abzieht, was sie sich selbst auf die Fahnen schreiben?
Die 31. Dreier-Staffel der Reihe Kaplaken wird gebildet von den Bänden 91 - Thor v. Waldstein: Der Rechtsstaat nach seinem Ende,92 - Uwe Jochum: Langmut - Den Widerstand üben, sowie93 - Dostanic, Fomitschow, Kubitschek: Auswege. Eine Suche. Für die Einzelbände müßten Sie insgesamt 30 € berappen. Das Staffel-Paket kostet hingegen nur 25 €.
Druckfrisch! Die 32. Dreier-Staffel der Reihe Kaplaken wird gebildet von den Bänden 94 - Ellen Kositza: Geschlecht und Politik95 - Hugo von Hofmannsthal/Rudolf Borchardt: Zwei Reden96 - Simon Kießling: Antisemitismus. Frage und Versuch Für die Einzelbände müßten Sie insgesamt 30 € berappen. Das Staffel-Paket kostet hingegen nur 25 €.
Die 33. Staffel der Reihe Kaplaken enthält die Essays 97 bis 99. Abonnenten der Reihe erhalten die Bändchen für 22 €, Leser, die das Paket bestellen, bezahlen 25 €. In Einzelbänden würden 30 € berechnet. 97 - Martin Lichtmesz: Smarte Welt. Ein Anpassungskampf 98 - Armin Mohler: Die nominalistische Wende. Ein Credo 99 - Erik Lehnert: Wozu Partei? Kritik und Verteidigung
Die 34. Staffel der Reihe Kaplaken enthält die Essays Totalitäre Transformation von Michael HenkelAnarchotyrannei von SchattenmacherDie Zerstörung des Völkerrechts von Thor v. Waldstein Diese Staffel ist bis zum Erscheinen der 36. Staffel ermäßigt im Dreier-Paket zu haben (Herbst 2026). Jedes Bändchen ist natürlich auch einzeln bestellbar, weit darüber hinaus!
Die 35. Staffel der Reihe Kaplaken enthält die Bändchen 104: Christian Illner - Die tiefe Rechte 105: Günter Maschke - Die tote Seele des Liberalismus106: Uwe Jochum - Die rechte Wirklichkeit Diese Staffel ist bis zum Erscheinen der 37. Staffel ermäßigt im Dreier-Paket zu haben (Frpühjahr 2027). Jedes Bändchen ist natürlich auch einzeln bestellbar, weit darüber hinaus!
1. Auflage Er ist in der Prignitz aufgewachsen, er war bei den Grenztruppen, er arbeitete als Lehrer, er wohnt in der Platte. Bosselmann: ein Feingeist mit täglich intensivem Sportprogramm, ein Lehrer, wie ihn sich wohl alle Schulleiter und die meisten Eltern wünschen. Aber es gibt keine Anstellung mehr für ihn. Warum? Man sagt es ihm gewunden durch die Blume. Nein, nein, seinen Veröffentlichungen sei nichts Extremistisches nachzusagen. Aber er habe Kontakte „nach rechts“, und daher wolle man von einer Anstellung absehen. Bosselmann kennt den Doppelsprech der Unfreiheit ebenso wie die unmäßige Hoffnung, die sich mit dem Mauerfall verband. Er leidet nicht an Nostalgie, aber er kommt aus einer Zeit, in der das Virtuelle die Wirklichkeit noch nicht überlagerte. Er ist in der Lage zu vergleichen und ein exzellenter Beobachter. Außerdem kann er schreiben. In zehn Texten kartographiert Bosselmann unser alterndes Land und legt endlich sein erstes Kaplaken-Bändchen vor.
4. Auflage Ernst Nolte dokumentiert drei letzte Reden aus den Jahren 2011/2012: I. die Rede zur Präsentation seiner abschließenden Werke "Italienische Schriften" und "Späte Reflexionen";II. die Rede zur Verleihung des Gerhard Löwenthal-Ehrenpreises;III. die Rede zur Verleihung des Preises der Erich und Erna Kronauer-Stiftung". In allen drei Reden ist die Frage nach der Verengung des Denkhorizonts deutscher Geschichtswissenschaft ein zentrales Thema. Die Autorenseite von Ernst Nolte finden Sie hier.
Lieferbar! -- -- Unter dem Pseudonym Schattenmacher ist dieser Autor im Internet eine feste Größe. Nun legt er endlich sein erstes Kaplaken vor. Schattenmacher beschreibt die Anarchotyrannei als Zustand moderner Gesellschaften, in denen von oben der Maßnahmenstaat drückt, während sich unten jeder selbst zu helfen hat. Aber natürlich beläßt es Schattenmacher nicht bei der Beschreibung. Er formuliert einen Ausweg! -- -- Schattenmachers Kaplaken ist Teil einer Staffel, die aus seinem und den Essays von Michael Henkel und Thor v. Waldstein besteht. Diese Staffel kann man zum ermäßigten Preis komplett bestellen. Abonnenten werden sowieso beliefert.
Leider vergriffen ! Daß die Linke am Ende ist, wird mit jedem Tag, mit jeder Wahl deutlicher. Auch der politische Publizist und Analytiker Manfred Kleine-Hartlage weiß das. Seine Ansage an die Linke ist eine Abrechnung mit einem blinden, selbstgefälligen und verlogenem Milieu – vorgetragen in einem tollen, angriffslustigen und ziemlich respektlosen Ton. Lesen, lachen – und an den linken Nachbarn verschenken!
2. Auflage Was ist Ordnung? In der religiösen Poesie sind es die hierarchischen »Chöre der Engel«. In einer solchen Ordnung fallen Freiwilligkeit und Notwendigkeit zusammen. In vormodernen irdischen Gemeinschaften spiegelte sich idealerweise die göttliche Ordnung. Mit der Aufklärung wurde diese Weltordnung infrage gestellt. Heute finden wir »Anti-Ordnung« als Querschnittsphänomen, das alle Lebensbereiche erfaßt hat, betrifft und umzukrempeln versucht. Brillant legt Sophie Liebnitz dar: »Ordnung hat ihre eigene Nemesis; man kann sie ablehnen, aber das Bedürfnis nach ihr bricht an anderer Stelle wieder auf«
1. Auflage Simon Kießling stellt die Frage nach dem Antisemitismus und gibt eine ungewöhnliche, geschichtsphilosophische Antwort. Es geht ihm nicht darum, Gründe zusammenzutragen. Kießling verweist auf Gesetzmäßigkeiten im historischen Verlauf - das ist etwas ganz anderes. Der Gedanke ist bestechend, daß Juden seit Jahrtausenden eine Art der hochsensitiven Wahrnehmungsavantgarde bildeten und durch ihren ahasverischen Drang als Kulturdünger wirkten: Stets wirkten sie dort, wo neue Blüten aufzugehen begannen - schwand das "Momentum" einer Kultur, eines Volks, zogen die Juden weiter. Verblüffend ist seine These, daß die Folgen antisemitischen Verhaltens stets wie ein Bumerang zurückkamen.
„Weiß“ ist zu einem Schimpfwort geworden, antiweiß ist die Ausrichtung machtvoller "Opfergruppen". Die Hautfarbe dient dabei als Platzhalter für Verteilungs- und Kulturkonflikte. Getroffen werden soll damit jene Kultur, deren Ausbreitung weltweite Konsequenzen hatte und die sich nun in Selbstkritik übt und infrage stellt. Sophie Liebnitz fragt, wie es dazu kommen konnte und wie wir damit umgehen könnten.
2. Auflage Dies ist die Mitschrift eines ausgedehnten Gesprächs, das der Russe Filipp Fomitschow, der Serbe Dušan Dostanic und Götz Kubitschek über die Lage der deutschen Rechten und die verwandter Strömungen führten. Konservative Tradition, richtige Lebenshaltung, das Bild vom Menschen, der gangbare Weg, die formierte Gesellschaft, Auswege: Die Leser nehmen teil an einer winterlichen Suche, an einer Selbstvergewisserung, die vom Ton eines »rückgebundenen Denkens« getragen ist.
5. Auflage Nach Präventivkrieg Barbarossa, Polen 1939 und Weserübung das 4. Bändchen zu diplomatischen Verknpüfnungen und dem Kriegsverlauf des 2. Weltkrieges aus der Feder des Historikers Stefan Scheil. Diesmal geht es um den gelungenen Versuch Churchills, auf dem Balkan 1941 eine für Deutschland unnötige, aber brandgefährliche Front aufzubauen. Wie gelang das? Wie groß war Amerikas Einfluß? Und welchen Anteil hatten die militärisch dilettantischen Italiener, denen die Wehrmacht zur Hilfe eilen mußte? Die Autorenseite von Stefan Scheil finden Sie hier.
4. Auflage Um eine Justierung der eigenen Haltung geht es Martin Lichtmesz und Martin Sellner. Bevölkerungsaustausch und Great Reset – worauf wäre der Focus zu legen? Steht weiterhin das Volk im Vordergrund oder doch der Kampf gegen eine neue Weltordnung? Hat der »Great Reset« die Überfremdung als größte Bedrohung für unsere Zukunft abgelöst? Streitbare Texte in schwieriger Lage.
Leider vergriffen! Einflußreich ist das linke Milieu noch – intellektuell und strategisch ist es am Ende. Jüngst hat sich Sahra Wagenknecht aus dem von ihr initiierten Projekt »Aufstehen« zurückgezogen – ihr Kurs ist für die Mehrheitslinken ein rotes Tuch. Benedikt Kaiser zeichnet linke Denkweisen und Handlungsoptionen nach und leitet aus dem, was brauchbar ist, Ergänzungen für die politische Rechte ab. Blick nach links? Es lohnt sich, den Gegner en détail zu kennen. Plötzlich nämlich erscheinen vorgebliche Riesen als taumelnde Zwerge ...
Zu den kaum bekannten Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg gehören die Pläne der Alliierten aus dem Westen, die Sowjetunion - den späteren Verbündeten - als ideologischen Gegner anzugreifen. Der Historiker Günther Deschner legt mit diesem Kaplaken die Essenz seiner dreißigjährigen Forschung vor. Spannend wie jedes Was-wäre-wenn.
Leider vergriffen! Bertolt Brechts Theaterstück Die Maßnahme ist eine der am wenigsten verhohlenen Rechtfertigungen eines revolutionären, kommunistischen Mords. 1930 uraufgeführt, galt es unter Kommunisten als Verrat: Zu offen wurde innerparteiliche Herrschafts- und Gewaltpraxis dargestellt und legitimiert. Der Literaturwissenschaftler und politische Publizist Scholdt legt Die Maßnahme in den Hintergrund einer schonungslosen Lageanalyse: Deutschland 2020 bedeutet Unterdrückung und Zersetzung von Alternativen mit allen Mitteln. Aber auch mit der parteipolitischen Alternative der AfD, geht Scholdt hart ins Gericht. Die Autorenseite von Günter Scholdt finden Sie hier.
1. Auflage Kann man die Gesellschaft ohne Staat denken? Darf man den Elitenwechsel in der Politik radikal, neu organisieren? Soll, wer mitentscheiden will, sein eigenes Geld verdienen müssen? Mit dem Publizisten steuert erstmals ein libertärer Autor ein Bändchen bei. Er bleibt, das gab den Ausschlag, nicht bei der Kritik stehen, sondern entwirft auf knappem Raum ein Konzept für eine bessere Organisation des Zusammenlebens und für die Erziehungskraft des freien Marktes
1. Auflage Der Bürgerkrieg ist das Ende der Ordnung, ist der brutale Krieg, die haßerfüllte, unversöhnliche Auseinandersetzung. Er ist molekular anwesend, bevor er ausbricht – er ist der Vorbürgerkrieg, der geistige Kampf, das Ringen um Begriffe, Machtstellungen und Feindmarkierungen. Konstantin Fechters Psychogramm unserer Zeit deutet den latenten Bürgerkrieg als Ausdruck der Postmoderne und als notwendiges Bindemittel: Jede Zeit braucht ihren Sündenbock. Werden wir in diese Rolle gedrängt? Können wir diese Konstellation aufbrechen? Eine glänzende Analyse. Die Autorenseite von Konstantin Fechter finden Sie hier.
2. Auflage Endlich ist auch der Altmeister der Nouvelle Droite mit einem Bändchen in der reihe kaplaken vertreten. Alain de Benoist hat Carl Schmitts legendäre Untersuchung zu »Land und Meer« neu gelesen. Er interpretiert den Unterschied von Ort und Ortlosigkeit, Landtretern und Seeschäumern, kultureller Durchdringung und radikaler Eroberung für unsere Zeit Benoist überträgt das Gewonnene auf die alles beherrschenden Felder: die disruptive Wirtschaft und den diskriminierenden Krieg. Daß er dabei auf weitere Schriften des bedeutendsten deutschen Staatsrechtlers Carl Schmitt zu Rate zieht, versteht sich von selbst. Die Autorenseite von Alain de Benoist finden Sie hier.
3. Auflage Der Tod des Schriftstellers Friedrich Percyval Reck-Malleczewen im KZ Dachau Anfang 1945 setzte seinem in den Jahren zuvor verfolgten Projekt einer großen politphilosophischen Arbeit ein jähes Ende. 1946 veröffentlichte der Biologe Curt Thesing, ein Freund der Familie, das begonnene Manuskript als Fragment aus dem Nachlaß.Der promovierte Humanmediziner Reck betrachtet das Phänomen des modernen Massenmenschen aus dem Blickwinkel des Arztes. Was die bösartige Krebszelle für den menschlichen Organismus, ist ihm der »Termiten-Typ« für eine »gesunde«, ständisch gegliederte Gesellschaft. Angefangen von der Antike Griechenlands und Roms zeichnet er die geistesfeindliche Wirkung der schleichenden »Verpöbelung« nach und sieht die Kulturzersetzungen der frühen Neuzeit im Nationalsozialismus zu Höchstform auflaufen. Recks bereits im Bockelson durchklingendes, elitäres Plädoyer für eine wahre Geistesaristokratie wird in Das Ende der Termiten voll entfaltet.
5. Auflage Der Begriff "Konservativ" hat in den letzten beiden Jahren seinen durch und durch verstaubten, schlechten Klang abgelegt. In manchen Kreisen gilt es bereits als kess, sich selbst als einen Konservativen zu beschreiben. Wer genauer hinhört, vernimmt Beiwörter: wert-konservativ oder kultur-konservativ verharmlosen den Begriff, bevor er ein polemischer, ein politisch nutzbarer werden könnte. Was ist das: Konservativ? Wer ist ein Konservativer, und welche grundsätzliche Haltung sollte er mit jedem anderen teilen können, der sich ebenfalls als Konservativer versteht?
1. Auflage Günter Scholdt sammelt seit Jahren zweierlei: Zum einen findet er Tag für Tag während der Zeitungslektüre oder beim wachen Gang durch die Stadt einen weiteren Baustein für das Irrenhaus Deutschland – sei es ein widersinniges Gesetz, ein verordneter Neusprech, eine weitere Pervertierung des Sozialstaats; zum anderen stößt er doch allerorten auf den gesunden Menschenverstand, auf vernünftige Leute, die sich nicht beirren lassen und die dem Geltung verschaffen, was Scholdt das „konservative Prinzip“ nennt: ein Leben zwischen der Vergeblichkeit des Sisyphus und der Tragikomik Don Quichottes, ein widerständiges, ordnendes, tätiges Leben – vielleicht auch ein waldgängerisches, eines in der Sicherheit des Schweigens. Denn selbst für das zwar machtlose, aber wenigstens offene Wort hat unsere zeit nicht viel übrig … Scholdt liegt nichts daran, optimistisch zu klingen und Durchhalteparolen auszustoßen. Es sind aber gerade sein Realitätssinn und seine abgekühlte Wut, die sein „konservatives Prinzip“ zu einer stärkenden, wenn nicht gar herzerfrischenden Lektüre machen. Die Autorenseite von Günter Scholdt finden Sie hier.
2. Auflage Der Grundgedanke ist so naheliegend und so stimmig wie schockierend: Konservative verlieren fast immer, weil sie etwas wiederherstellen möchten, das zu einer abgelaufenen Epoche gehört. Für Simon Kießling durchdenkt in seinem ersten Kaplaken-Bändchen drei Ansätze zur Restaurierung der deutschen Nation und zur Substanzsicherung des deutschen Volkes - Markus Kralls bürgerliche Revolte, Martin Sellners Remigrationskonzept und die Renovatio des Abendlands von David Engels, der eine kulturkonservative Zivilgesellschaft in Rückzugsräumen etablieren will. Kießling beschreibt das notwendige Scheitern all dieser Ansätze. Ein Volk, das sich im Niedergang befindet, ist nicht zu halten – wie bereits rechte Vordenker wie Oswald Spengler und Julius Evola wußten. Die Minderheit der heute noch psychopolitisch intakten Abendländer ist nicht mehr in der Lage, geschichtliche Wirksamkeit zu entfalten. Wir brauchen die anderen, natürlich nur die passenden – und zwar gerade gegen die feindlichen Kräfte der One-World-Agenda. Kießling hat eine Streitschrift vorgelegt, die schon für Debatten sorgte, als das Buch noch gar nicht erschienen war.
2. Auflage Der Germanist Lorenz Bien widmet sich einer Kulturkrankheit mit flacher Verlaufskurve. Der britische Kulturphilosoph und Schriftsteller Mark Fisher hatte sie beobachtet und als "depressive Hedonie" bezeichnet und beschrieben. Auch Jean Baudrillard war dem Phänomen auf der Spur. Was ist "depressive Hedonie"? Eine stille Modekrankheit, eine Mischung aus Antriebsschwäche, Instant-Befriedigung, Denkunwilligkeit und Flucht in den Konsum. Morgens Ritalin, später Energydrinks und zum Runterkommen am Abend ein Joint. Selbstdenken, Anstrengungsbereitschaft: nein danke. Was ist da passiert? In den jungen Leuten sieht Bien die Unfähigkeit, sich zu konzentrieren. Wenn sie doch einmal ein Text packt, wollen sie ihn in gleicher Weise konsumieren, wie sie einen Hamburger essen oder einen mitreißenden Song anhören. Wir haben es mit einer Form der Verhausschweinung, der vernetzten Einsamkeit zu tun. Biens erstes Kaplaken: ein Augenöffner.
2. Auflage Der Blick auf die deutsche Geschichte gestattet zwei extreme Positionen: Die eine geht davon aus, daß die Deutschen zurecht im kleinsten Deutschland aller Zeiten lebten. Die andere meint, dies alles sei den Deutschen angetan worden. Beide Auffassungen sind unangemessen. Der Historiker Stefan Scheil formuliert eine dritte, unsere nämlich, indem er die deutsche Geschichte zwischen 1796 und 1946 als »Kampf der Deutschen mit sich und der Welt« beschreibt: Der deutsche Donner (Heinrich Heine) war das Ergebnis des europäischen Unvermögens, in sich einen Ausgleich zu finden. Die Autorenseite von Stefan Scheil finden Sie hier.
5. Auflage Dieser Schlüsseltext faßt den Faschismus nicht als historisches Ereignis, sondern als zeitlose Haltung. Mohlers »physiognomischer Zugriff« ist zugleich haarsträubend und genial, verrückt und stark. Benedikt Kaiser zeichnet in einem dichten Nachwort die Wirkmächtigkeit dieses Essays nach. Über die prägende Lektüre dieses Essays gibt Kubitschek im Sammelband Das Buch im Haus nebenan Auskunft - hier signiert bestellen!
7. Auflage Der Romancier Jean Raspail (geboren 1925) war Weltreisender, Monarchist, erzkatholisch und im besten Sinne des Wortes vornehm. Seine Texte strahlen mit prognostischer Kraft. Antaios hat den Roman Sieben Reiter ins Deutsche übersetzen lassen, nun legt der Verlag ein Bändchen mit Essays und Gesprächen nach. Zentraler Text ist das Vorwort zur französischen Neuausgabe des Romans "Das Heerlager der Heiligen". Raspail benennt darin die Zerstörer der europäischen Identität als das »Big Other« – einen Komplex, gegen den anzurennen aussichtslos sein dürfte. Innere Emigration ist die Empfehlung Raspails – aber natürlich mit Stolz und Kraft!(Übersetzt von Martin Lichtmesz und Benedikt Kaiser.) Die Autorenseite von Jean Raspail finden Sie hier.
2. Auflage Thor v. Waldstein ist nach Metapolitik sowie Macht und Öffentlichkeit mit seinem dritten Text vertreten. Er legt eine luzide Darstellung dessen vor, was der Rechtsstaat einmal war, wie er entstand, was aus ihm wurde und warum wir uns etwas vormachen, wenn wir denken, er schütze uns vor den Maßnahmen, die der Machtstaat ergreift. Auch juristische Laien verstehen sofort, was der Rechtsstaat nach seinem Ende nun ist – eine Phrase, ein Nebelbegriff, längst ein totaler Wertestaat.
Friedrich Georg Jünger ist deutlich weniger bekannt als sein berühmter Bruder Ernst, der als der „Chronist eines Jahrhunderts“ bereits den Rang eines Klassikers erreicht hat. Aber auch „FGJ“ hat eine Denk- und Traditionslinie begründet, und der Schweizer Schriftsteller und Philosoph Volker Mohr (zur Autorenseite) führt sie unverkennbar und originell fort. In seinem kaplaken über den „Verlust des Ortes“ umkreist er die Auswirkungen einer „Perfektion der Technik“ ebenso wie die daraus resultierende Entortung des Menschen und Vernutzung aller noch unberührten oder nur organisch in den Dienst genommenen Räume. Wer Mohr liest, begreift, warum der Mensch den Ort braucht und warum er ohne Ort herunterkommt und zur Verfügungsmasse einer Industrie für den Massenkonsum verkommt. Gegenkräfte sieht Mohr in der Rückverzauberung der Welt, in der Entschleunigung des eigenen Lebens und darin, dem Poetischen und Nicht-Bezifferbaren im Leben einen großen Stellenwert einzuräumen. – Ein Programm für wenige, keines für die Massengesellschaft: Dessen ist sich Volker Mohr bewußt, und das schützt ihn davor, auf dem schmalen Pfad des umsichtigen Andersseins nicht in eine romantische Träumerei abzurutschen. Und auch damit ist Mohr wieder ganz bei Friedrich Georg Jünger.
4. Auflage Wer siegt, hat alles richtig gemacht. Wer verliert, muß sein Scheitern analysieren. Wer so deutlich verloren hat wie Deutschland im 20. Jahrhundert, kann sich selbst für "widerlegt" halten. Baal Müller (zur Autorenseite) dreht den Spieß nun um: Die Aufarbeitung der totalen Niederlage kann zu einem Erkenntnisvorsprung vor den selbstgefälligen Siegern führen. Ein wichtiges Buch!
2. Auflage Wir erleben den umfassenden Umbau der uns vertrauten Welt und die Errichtung neuer Formen von Manipulation und Zwangsherrschaft. Welche Allianz sind globale Konzerne und One-World-Ideologen eingegangen? Warum führen sie den Staatsstreich von oben gegen das eigene Volk? War die Freiheit nur eine Episode? Gibt es ein wahres Leben im falschen? Der Autor und Dozent Leon Wilhelm Plöcks beschreibt eine diktatorische Tendenz, die nicht im klassischen Sinne diktatorisch auftritt, sondern das Diktat als Selbstdiktat ins Innere der Köpfe verlagert. Er beschreibt eine totalitäre Gefahr, deren Anstifter auf allen Kanälen behaupten können, es gäbe keine Allianz, die sich gegen die Bürger richte. In der Tat: Wir dürfen über Diktaturen nicht mehr mit dem Vokabular und den Bildern des totalitären Zeitalters nachdenken. Die Manipulierungskunst baut längst auch ihre Kritiken ein.
5. Auflage Der Architekturkenner Norbert Borrmann weiß um die Gefahr fortschreitender Monotonie und fehlender Originalität in Städteplanung und -bau. Doch die Sphäre der Baukunst steht dieser Tage nur sinnbildlich für größere, weltumfassende Prozesse der Vereinheitlichung. Borrmann stellt klar, was mit deren wichtigsten Pfeilern Globalisierung und „One World“ im Äußeren sowie „Multikultur“ im Inneren tatsächlich gemeint ist: 1. Globalisierung bedeutet Amerikanisierung. Die angebliche wechselseitige Bereicherung durch fremde und ferne Kulturen entpuppt sich als Farce zugunsten einer Standardisierung von Kunst, Musik, Kultur und Sprache. 2. Der Traum vom Weltstaat wird zum Alptraum, weil die Einebnung der Unterschiede ganzer Völker und Kulturen im Zuge der Globalisierung damit unwiderruflich verknüpft ist. 3. Dasselbe gilt für das Konzept „Multikulturelle Gesellschaft“. „Bunt“ führt zu „grau“, was die Befürworter dieser Ideologie freilich ebensowenig stört wie die Tatsache, daß die vorgeblichen Antikapitalisten mit der Schaffung einer „industriellen Reservearmee“ (Karl Marx) zuvorderst den Kapitalismus bedienen. Was heute als Vielfalt angepriesen wird, hat Borrmann zufolge im eigentlichen Sinne nichts damit zu tun. Statt tatsächlicher Pluralität verberge sich hinter diesen Floskeln das „Verschwinden der Vielgestaltigkeit der Welt“ (Alain de Benoist) im Zeichen universalistischer Ideologie. Borrmann zeigt die Macht dieser dominierenden Tendenz auf, ohne Resignation zu auszustrahlen. Noch bleiben Möglichkeiten und Wege, sich der großen Gleichschaltung zu verweigern. Der Autor nennt sie. Die Autorenseite von Norbert Borrmann finden Sie hier.
4. Auflage Der Fall "George Floyd" zeigt, was Lichtmesz meint, wenn er von einer "Hierarchie der Opfer" spricht: Der Tod dieses Mehrfachkriminellen wirft kein gutes Licht auf das Verhalten des verantwortlichen Polizisten; daß aber daraus eine Antirassismusbewegung mit Demonstrationen sogar in deutschen Großstädten werden konnte, ist nicht gerechtfertigt. Legte man Maßstäbe an, müßte jeden Tag weltweit demonstriert werden. Die "Hierarchie der Opfer" wird immer deutlicher. Als Angela Merkel im September 2015 die deutschen Grenzen öffnete, nahm sie sehenden Auges die Folgen in Kauf: Vergewaltigungen, wachsende Kriminalität, ethnische und religiöse Konflikte. Auszubaden hat diese neue Gefährdungslage seither das einfache Volk, nie aber der Kreis derjenigen, die für die Grenzöffnungen verantwortlich waren und sind. Hierarchie der Opfer bedeutet: Im Gegensatz zu den lautstark benannten Opfern »rechter« Gewalt werden die Toten der Umvolkungspolitik bagatellisiert, relativiert oder verschwiegen.
1. Auflage Das Werk Armin Mohlers wird bei Antaios gepflegt, die Essays dieses "Lehrmeisters der Neuen Rechten" gehören zur Geschichte und zum gültigen Bestand unserer Weltanschauung. Neu in der Reihe Kaplaken ist Mohlers ebenso anmaßender wie inspirierender Essay Die nominalistische Wende in der letztgültigen Textfassung. Dieser Essay spaltet seit jeher die Szene: Folgt man Mohler oder lehnt man seinen nominalistischen Zugriff ab? Kaplaken 98 dokumentiert die Debatte, die sich in den siebziger Jahren in der Zeitschrift Criticón abspielte: Der Philosoph Thomas Molnar legte vor, Mohler konterte mit seinem Essay, andere Autoren stiegen ein. Es geht um den Unterschied einer universalistischen und einer nominalistischen Welterschließung. Mohler sah in den Universalisten diejenigen, die All-Gemeinheiten über die Welt stülpten, während die Nominalisten das Konkrete, Plastische, nicht Blutleere in den Blick nähmen. Ein typisches Mohler-Verdikt also, ein Pfeil, eine Sprengladung. Uwe Jochum hat rund 50 Jahre später nun den Kern der Auseinandersetzung herausgeschält und ein glänzendes, vermittelndes Nachwort beigesteuert.
4. Auflage Benedikt Kaisers drittes kaplaken blickt erneut ins linke Milieu: Es existiert nämlich als Mosaik aus Parteistrukturen und Vorfeld. Man spielt sich Bälle und Gelder zu. Die Rechte sollte diese Mechanismen studieren und auf die eigene Lage anwenden, fordert Kaiser und formuliert einen strategischen Ansatz für die AfD und die rechtskonservative Szene: Die Partei und ihr Vorfeld – eine Mosaikrechte entsteht nur, wenn jeder die je eigene Aufgabe erfüllt.
Stimmt die Feststellung, daß die Wirklichkeit stets den Rechten und Konservativen in die Hand spiele? Was ist das überhaupt, diese Wirklichkeit, diese rechte Wirklichkeit? Uwe Jochum, Autor des wichtigen und oft gelobten Kaplakens Langmut. Den Widerstand einüben, beginnt mit seiner Frage im Mittelalter, bei den Scholasikern, dort also, wo Universalismus und Nominalismus um die Vorherrschaft rangen. Es geht um die Möglichkeit der Wahrheit, um die Aufrichtung des menschen auf der Suche danach, um einen anthropologischen Vorgang, den abzubrechen bedeuten würde, das Menschsein an sich abzustreifen. Und so skizziert Jochum zunächst einen Weg in die Irre, dann den zur Wahrheit und zuletzt eine Antwort auf die Frage, wie wir leben wollen. Alles in allem ist das keine leichte Kost. Aber das zeichnet die Reihe Kaplaken aus: Sie fordert den Leser heraus.
Da ist es, das erste Kaplaken aus der Feder jenes Philosophen und Denkers, der es im Internet als "Outdoor-Illner" zu einiger Berühmtheit gebracht hat! Christian Illner schreibt, an Heidegger geschult, über die Notwendigkeit einer Gefährtenschaft, deren Kern er Tiefe Rechte nennt. Er beschreibt in seinen Überlegungen eine Arbeitsteilung mit fließenden Übergängen von einer rechten Oberfläche über eine vermittelnde Struktur zu dem, was als tiefe Rechte versöhnend, bündelnd, einnehmend wirken kann und muß. Wichtig und interessant ist Illners Einstieg über das, was er "links" nennt und als das Destruktive, das Verneinende beschreibt. Das ist fundamental wichtig: Es befreit das Rechte davon, die Partei derer zu sein, die immer GEGEN etwas sind. Illner beschreibt also die Verwirklichung der Gefährtenschaft, der Tiefen Rechten als Vorgang der Befreiung aus der Festlegung durch Gegner und falsche, unzulässige Abgrenzung in den eigenen Reihen. Auf die Reaktionen sind Autor und Verleger sehr gespannt!
Günter Maschke (1943-2022) war linker Aktivist, genoß Asyl auf Kuba, kehrte geläutert zurück und galt bis zu seinem Tod als einer der besten Kenner Carl Schmitts - und als jemand, der dessen Liberalismuskritik weitergedacht und zugespitzt hat. Das vorliegende Kaplaken ist von Maschkes Nachlaßverwalter Thor v. Waldstein zusammengestellt und mit enem Nachwort versehen worden. Es enthält zwei Texte: "Die tote Seele des Liberalismus" ist titelgebend, "Die Verschwörung der Flakhelfer" kanonisch. Maschke, der wie Armin Mohler und Gerd-Klaus Kaltenbrunner rasch in Vergessenheit zu geraten droht, war, als er diese Texte schrieb, in Höchstform. Sein Ton ist schneidend, seine Kenntnisse des Stoffs sind umfassend, seine politische Position unmißverständlich. Maschke hat nicht viel veröffentlicht. Sein Werk ist verstreut, Nachworte und Kommentierungen waren sein Feld. Umso wichtiger ist es, daß er endlich in der Reihe Kaplaken vertreten ist und dadurch über diejenigen hinaus wieder wahrgenommen wird, die gezielt nach ihm suchen.
10. Auflage Martin Lichtmesz (zur Autorenseite) zählt zu den bekanntesten Autoren der Zeitschrift Sezession und des Netz-Tagebuchs www.sezession.de. Seine Beiträge zeichnen sich durch Angriffslust, Wortwitz und hellsichtige Analysen aus und wechseln im Ton zwischen mitreißender Polemik und komplexer Darstellung. Die Verteidigung des Eigenen versammelt fünf seiner besten Essays: "Traktat über die Vielfalt", "Traktat über die verschleppte Gewalt" und "Die Vielen und die Totgesagten" sind erweiterte und abgerundete Fassungen bereits publizierter Texte, "Die Verteidigung des Eigenen" und "Unsichtbare Gegner" sind eigens für dieses Bändchen geschrieben worden. Damit steckt Lichtmesz erneut das „besetzte Gelände“ in den Köpfen und Herzen der Deutschen ab, und nicht nur dieser: Der demographischen Kolonisierung Europas wird heute durch einen ideologischen Kampf gegen die westliche Identität überhaupt die Bahn bereitet. Die Überfremdung zielt darauf ab, jeglichem Widerstand gegen die territoriale und kulturelle Enteignung der angestammten Völker Europas das Rückgrat zu brechen. Die Identitätsfrage ist eine Frage auf Leben und Tod, in einem ganz buchstäblichen Sinne. Lichtmesz' Essays schärfen den Blick für die Strategien dieses unerklärten, „unsichtbaren“, psychologischen Krieges. Zugleich sind sie ein Appell, das „kolonisierte Bewußtsein“ abzuschütteln und den Standort des Eigenen zu bestimmen und zu verteidigen.
Lieferbar! -- -- Thor v. Waldsteins Kaplaken über Die Zerstörung des Völkerrechts ist Voraussetzung für das Verständnis jener imperialen und neokolonialen Zeit, in die wir steuern. Waldstein erzählt die Entstehung eines großartigen Rechtssystems aus dem Schock des Dreißigjährigen Krieges und die Erosion bis zur Unkenntlichkeit. Er leistet einen historischen Durchgang über den stabilen Aufbau "Westfälischer Friede" und "Haager Landkriegsordnung bis zur Aushöhlung in Versaille, durch die UNO-Carta und die Farce von Nürnberg. Wer Trumps "Friedensrat" in seiner imperialen Dimension erfassen will, muß den Weg dorthin kennen. Waldstein skizziert ihn. -- -- Thor v. Waldsteins neues Kaplaken ist Teil einer Staffel, die aus seinem und den Essays von Schattenmacher und Michael Henkel besteht. Diese Staffel kann man zum ermäßigten Preis komplett bestellen. Abonnenten werden sowieso beliefert.
5. Auflage Das Wort „Elite“ ist in aller Munde: Über die Schaffung von Elite-Universitäten (bei gleichzeitiger Abschaffung des hohen universitären Standards in Deutschland) und über Rankings der hundert wichtigsten oder zweihundert einflußreichsten deutschen Denker, Unternehmer, Politiker ist der Begriff wieder salonfähig geworden. Eltern begreifen, daß ihr Kind auch in einer egalitären und auf den Durchschnitt versessenen Demokratie nur dann wirklich etwas werden kann, wenn es bei elitären Menschen in die Lehre geht.Man darf befürchten: Bald ist beinahe jeder „Elite“. Gegen diese Vermassung des Begriffs und der Notwendigkeit einer echten Elite hat der konservative Publizist Gerd-Klaus Kaltenbrunner schon Ende der 80er Jahre zur Feder gegriffen. Unser Verlag druckt seinen Essay über die „Elite“ unverändert nach und hofft, daß die Idee einer „Elite“ nicht wieder verwässert und damit in ihr Gegenteil verkehrt wird.Es kommt also darauf an, daß die richtigen Leute diese kleine Streitschrift lesen.
3. Auflage Dies ist der geniale Jünger-Essay eines Frühvollendeten, der sich mit 24 Jahren das Leben nahm. Eine Entdeckung!
1. Auflage Wie kann ein Europa der Zukunft, ein Europa der Neuen Rechten aussehen? Der identitäre Publizist und Lyriker Till-Lucas Wessels denkt »europaradikal«. In seinem Essay erläutert er, was er unter dieser neuen Vokabel versteht und warum ein »Europa der Vaterländer«, dieses konservative Grundkonzept aus Nationalstaat und europäischer Zusammenarbeit, nicht mehr ausreichen kann: Das Europa der Zukunft muß kapitalismusskeptisch und solidarisch auftreten und jeden nationalistischen Chauvinismus überwinden.-- -- --Hier geht es zum Interview mit Till-Lucas Wessels.
4. Auflage Die Frage lautet: Hat die Deutung des Faschismus stets antifaschistisch zu sein, also: ideologisch, also: vorgefaßt vor dem ersten Nachdenken? Wer nicht politisierender, sondern zunächst und vor allem wissenschaftlicher Historiker ist, muß diese Frage verneinen. Und so geht es Karlheinz Weißmann (zur Autorenseite) darum, „eine afaschistische Perspektive zu stärken und den Faschismus mit Hilfe jener Methoden und Kriterien zu behandeln, die sonst für alle anderen Gegenstände der Geschichtsforschung gelten." Daß innerhalb der vorliegenden Klarstellung neben dem Prä-, dem Rechts- und dem Postfaschismus auch jener von links und sogar seine liberale Variante vorgestellt und historisiert werden, ist Ausweis genug für die notwendige Unaufgeregtheit in der Beschäftigung mit einem epochemachenden Phänomen.
2. Auflage Die Vorstellung von einer Welt ohne Feindschaft ist eine tödliche Utopie. Im Wortsinne menschlicher ist es, die Würde anzuerkennen, die in der Feindschaft stecken kann, wenn der Gegner nicht als Ungeziefer, als Irrtum angegangen wird, sondern eben als Feind. Konstantin Fechter geht essentiellen Fragen nach: Wer ist der Feind und wer ist der Freund? Warum und wie entgrenzte die Moderne die gehegte Feindschaft? Was ist postmoderner Zorn? Ein klärender, befreiender Essay!
8. Auflage Ein Liberaler sei ein Mensch, der für seine guten Absichten prämiert werden wolle, jedoch immer in Ausreden flüchte, wenn es zum Schwure komme. So etwa läßt sich Mohlers Blick auf einen Typ Mensch umreißen, der ihm zutiefst suspekt war. Mohler sah im Liberalen denjenigen, der dem Ernstfall nicht gewachsen und für hartes, dezidiertes Denken nicht geeignet sei. Das hinderte Mohler selbst nie daran, geistig frei und interessiert an den Schüben seiner Zeit zu denken, wahrzunehmen und zu schreiben. Gegen die Liberalen: Eine treffsichere "Liberalenbeschimpfung" und ein typischer Mohler: Man liest und weiß, daß man rechts ist – oder eben nicht.
4. Auflage Martin Heidegger war in den letzten Jahren vor allem auf Grund neuer Vorwürfe des Antisemitismus von Seiten seines Herausgebers Peter Trawny ein Thema in den deutschsprachigen Medien. Das tatsächliche Werk des Jahrhundertphilosophen ist darüber deutlich ins Hintertreffen geraten. Mit Martin Sellner und Walter Spatz haben nun zwei profilierte Angehörige der europaweit aufgestellten Identitären Bewegung ein langes, doch fesselndes Gespräch über Heideggers Denken geführt. Besondere Beachtung findet dabei die Bedeutung der Heideggerianischen Fundamentalontologie: Hat der Verfasser von Sein und Zeit den jungen Angehörigen einer heutigen Protestbewegung wie den Identitären etwas zu sagen? Vermag er gar, eine eigene Form des Widerstands zu inspirieren? Sellner und Spatz leuchten kenntnisreich die Geisteswelt Heideggers aus, von »Gelassenheit« bis zum »Geviert«.
8. Auflage Gibt es noch Männer, nach vierzig Jahren Gleichheits-Feminismus, staatlich verordnetem gender mainstreaming und einer Verweiblichung des Verhandlungs-, Erziehungs- und Führungsstils? Stoßen wir nicht überall auf den Familientrottel, den Zahlvater und den Frauenversteher? Warum gelingt es gleichzeitig, den Begriff der Rabenmutter zum neuen sexy aufgeladenen Frauentrend zu machen? Ellen Kositza (zur Autorenseite) hat ihr Erfolgsbuch überarbeitet und ein Kapitel über den "Sexismus" eingefügt.
2. Auflage "Wir brauchen Frauen auf unserer Seite!", wird seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten im rechten Milieu geseufzt. Welche Rolle kann eine Frau innerhalb der "Szene" einnehmen, auf welchen Typ Mann trifft sie? Was sagt es aus, daß die AfD vor allem von Männern gewählt wird? Deutlich ist ja: (Gerade) junge Männer werden (und wählen) immer rechter, während Frauen heute stärker nach links tendieren denn je. Braucht die Rechte "Frauenpower", um Oberwasser zu behalten? Brauchen wir am Ende einen "rechten Feminismus" - oder bleibt das Heft in Männerhand? Eine kleine Psycho-Soziologie im unnachahmlichen Kositza-Duktus!
3. Auflage Verwundung, Gefangennahme, Verhöre, Hunger, Arbeitslager, Heimkehr nach 31 Monaten: Dies ist der erschütternde Bericht des Sohns von Martin Heidegger, der als Oberleutnant im Februar 1945 während eines Rückzugsgefechts in Ostpreußen verwundet wurde und in sowjetische Kriegsgefangenschaft geriet. Er überlebte eine Tortur, die für heutige Leser unvorstellbar ist. Hermann Heidegger (zur Autorenseite) bezeichnet sein Tagebuch als das "Spiegelbild eines Menschen, der die lange Zeit der Gefangenschaft bewußt erlebte, alles Schlimme, Schwächende und Niederdrückende im täglichen Lagerleben aber nach Möglichkeit von sich fernhielt, weil er vor allem eines bleiben wollte: ein Deutscher".
2. Auflage Die islamistischen Anschläge von Paris haben bizarre Folgeerscheinungen hervorgerufen. Ausgerechnet der Kampf gegen islamkritische Bewegungen wie "Pegida" soll hierzulande verstärkt werden, aus selbstherrlichen Journalisten werden pauschal potentielle Opfer, die Regierung ruft in trauter Eintracht (aber ohne muslimische Gefolgschaft) zur deutsch-islamischen Mahnwache, Merkel zählt den Islam zu Deutschland und ein altlinkes Blatt aus Frankreich wird trotz seines unerträglichen Niveaus zum edlen Symbol für Meinungsfreiheit: Jeder ist Charlie.
4. Auflage Die Frage nach dem Eigenen, dem Wir, dem Gemeinsamen und Identitätsstiftenden, ist mit allen damit verbundenen Konsequenzen in die Sphäre des Politischen zurückgekehrt. Das haben die „Identitären Bewegungen“ in Frankreich, Österreich oder Deutschland nicht entdeckt, aber sie haben es popkulturell erkennbar gemacht. Doch kein Aktionismus ohne elementare Theorie: Bernard Willms (1931 bis 1991, zur Autorenseite) hat bereits 1986 Grundlegendes über unsere Identität als Deutsche und Europäer ausgearbeitet, und zwar jenseits des damals wie heute folkloristisch-defensiven Regional- oder Heimatbegriffs. Um es mit Hans-Dietrich Sander zu sagen: Identität ist eine Frage auf Leben und Tod. Der vorliegende Text ist für diese Neuausgabe an jenen Stellen aktualisiert und gekürzt worden, die sich in der Fassung von 1986 ausschließlich auf die deutsche Teilung bezogen: Ansonsten ist das, was der Bochumer Politikprofessor Willms schrieb, auch 2013 noch für jeden Leser essentiell, der sich dem Thema „Identität“ aus originär rechter Seite annähern möchte. Willms geht über eine rein theoretisch ausgerichtete Abhandlung über den Topos der Identität hinaus, indem er nicht lediglich die „sieben Todsünden gegen die deutsche Identität“ charakterisiert und ihnen griffige nationale Imperative gegenüberstellt: Er ruft überdies die Verantwortung der Jugend für Deutschland ins Gedächtnis. Weil der Denker der deutschen Nation also keine genuin politikwissenschaftliche Studie verfaßt, sondern einen Weckruf zum intellektuellen Widerstand ausgestoßen hat, gehört die „Rede aus dem deutschen Elend“ zu jenen mobilisierenden Texte, die seit Jahren in der reihe kaplaken ihren Platz haben.
2. Auflage Der Kulturphilosoph Frank Lisson gilt als Denker der Nicht-Beteiligung an jedweder Gesellschaft des Spektakels. Endlich legt er sein zweites Kaplaken-Bändchen vor! Im Tal der scheuen Wölfe ist er zu Hause, dort notiert er seine Tag- und Nachtstücke, dort denkt er weit über das hinaus, was uns politisch Tag und Nacht beschäftigt - und ablenkt. Es gibt sie: die strenge, pessimistische Gelassenheit!
Hans Hirzel (1924–2006) kam biographisch aus einem mythischen Winkel einer fernen Zeit: Er war ein guter Freund der Geschwister Scholl, am Rande in die Widerstandsgruppe »Weiße Rose« involviert und entging nur knapp einem Todesurteil. Seine Erinnerungen an den Ablauf der entscheidenden Tage im Februar 1943 hat Hans Hirzel kurz vor seinem Tod niedergeschrieben und in Schnellroda dem Verlag übergeben. Kaplaken 40 dokumentiert diesen Text, ergänzt um zwei Interviews mit Hirzel und ein Nachwort aus der Feder Ellen Kositzas.
2. Auflage Sex sells – diese Marketingparole läßt sich umkehren. Wer auf dem zwischenmenschlichen Markt trotz Tinder und Co. nicht "ankommt", mit dem scheint etwas nicht zu stimmen. Zuerst Identitäts-, heute Kampfbegriff: Der Incel, der unfreiwillig enthaltsam lebende Mann, ist von einer digitalen Figur zum Strohmann feministischer und antifaschistischer Agitation geworden. Seine private Unzufriedenheit soll ihn auf direktem Wege in Frauenhaß, dann Rechtsextremismus und schließlich Terrorismus führen. Wegner behauptet: Dieses Phänomen und die damit verbundene Gewalt entspringen einer Ver- und Entwertung aller Lebensbereiche. Der Incel ist die Konsequenz unserer digitalen Ökonomie – und eine radikale Abkehr der einzig denkbare Ausweg. Wegner ist Spezialist für die US-amerikanische Rechte und für Phänomene, die jenseits des Atlantiks auftreten, um danach zu uns herüberzuschwappen.
3. Auflage Die Untersuchung zum „jüdischen Selbsthaß“ (1930) ist vielleicht das bekannteste Buch des Kulturkritikers Theodor Lessing. Weitgehend unbeachtet blieb dagegen eine Vorstudie zu diesem Thema aus dem Jahr 1914, die jetzt erstmals separat erscheint. Darin finden sich neben feinen Beobachtungen über den Selbsthaß der Intellektuellen allgemein scharfe Urteile über den jüdischen Geist, zu denen sich Lessing als Jude berechtigt fühlte. Insbesondere auf den Soziologen Simmel hatte er es abgesehen.
Dieses Subskriptionsangebot ist ausschließlich über unseren Verlag erhältlich. Buchhandlungen wenden sich bitte an unseren Vertrieb. Wer die Reihe Kaplaken (angelegt auf 100+ Bände) subskribiert, bekommt umgehend alle lieferbaren Kaplaken (derzeit rund 77 Bände von 103) zum Preis von 550 € zugesandt. Das sind rund 7 € pro Bändchen (statt 10 € für jeden Einzelband). Mit dieser Gesamtabnahme ist die Fortsetzung der Lieferung aller Neuerscheinungen der Reihe verbunden. Bis auf Widerruf schicken wir jede weitere Kaplaken-Staffel (stets 3 Bändchen) zum Abonnementpreis von 22 €. zzgl. Porto per Rechnung oder Lastschrift. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an: 034632-904396. Übrigens: Wer nicht alle lieberbaren Bändchen abnehmen, zukünftig aber jede neue Staffel zugeschickt haben möchte, kann hier eine Subskription ohne Gesamtabnahme zeichnen.
Die Reihe Kaplaken erscheint staffelweise: Jede Staffel umfaßt drei Bändchen, deren Buchrücken die Antaios-Schlange abbilden. Wer subskribiert, bezahlt für jede Staffel nur 22 €, also etwa 7.30 € pro Band. Im Einzelbezug kosten die Bändchen 10 €. Sie erhalten mit Abschluß dieser Subskription die jüngste Staffel zugesandt: Staffel 34 mit den Bänden von Michael Henkel (Totalitäre TRansformation), Schattenmacher (Anarchotyrannei) und Thor v. Waldstein (Die Zerstörung des Völkerrechts). Danach erhalten Sie bis auf Widerruf jede neue Staffel, in der Regel zwei Staffeln pro Jahr. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an: 034632-904398. Diese Subskription kann nur per Lastschrift oder Rechnung bestellt werden, nicht per PayPal. Sie ist ausschließlich über unseren Verlag erhältlich. Buchhandlungen wenden sich bitte an unseren Vertrieb.
2. Auflage In einer Demokratie sind "links" und "rechts" die maßgeblichen Kategorien für die politische Entscheidungsfindung. Die neutrale "Mitte" ist das agierende Volk selbst. Es bedarf keiner Partei, die sich anmaßt, "Mitte" zu sein. Denn eine solche Konsens-Mitte braucht auch Feinde - und sucht sie sich im eigenen Volk, wie man an CDU-SPD-FDP leicht zeigen kann. Die Autorenseite von Josef Schüßlburner finden Sie hier.
Der Konservative ist bürgerlich und will dazugehören. Sind das die Tugenden, die wir brauchen, um in Deutschland fundamental etwas zum Guten zu wenden? Nein, sagt Kleine-Hartlage – und beschimpft die Konservativen in harten, konstruktiven Worten. Ein lauter Weckruf!
1. Auflage Olaf Haselhorst fiel bereits mit Büchern über die großen Schlachten des 19. Jahrhunderts auf. Er hat über 1815 ebenso gearbeitet wie über die drei Reichseinigungskriege von 1864, 1866 und 1871. Nun legt er ein Kaplaken über Mythos und Realität des Sturms auf Langemarck vor: 1914 fielen dort junge Regimenter, das Deutschlandlied singend, im Sturm gegen gut ausgebaute Stellungen. Aber: War das wirklich so? Oder war das nur eine mobilisierende Geschichte, ein nationaler Mythos?
2. Auflage Langmut ist eine Widerstandstugend, die geübt werden will. Uwe Jochum argumenziert auf christlicher Grundlage und zeigt, wie Maßstab, Kraft, Pflicht und Mut eine Haltung zu schaffen helfen, die an eine der frühen Antaios-Parolen erinnert: "Etiam si omnes, ego non - Wenn auch alle: ich n icht!". Dieser selbstbewußte Essay beschreibt eine Widerstandsposition, die frei ist von Zorn und Rachsucht und gerade deswegen den Kern der Identität unerbittlich zu verteidigen versteht. Uwe Jochums erster Essay in unserer Reihe, weitere werden folgen, hoffentlich!
Wieder Lieferbar ! Die Zerstörung der deutschen Städte im Luftkrieg stellte und stellt noch immer der rekonstruierenden Architektur in Deutschland in weit größerer Dringlichkeit als anderswo die Aufgabe, zwischen bloßer Wiederherstellung von Kulisse und belebter Traditionsbildung einen gangbaren Weg zu finden. Claus Wolfschlag war Ideengeber für das Projekt "Neue Altstadt" in Frankfurt am Main zwischen Römer und Dom. "Progressive" Architekten liefen Sturm gegen die Bebauung des Areals in einer Mischung aus Rekonstruktion von Patrizierhäusern und eingepaßten Neuentwürfen. Wolfschlag zeichnet in seinem ersten Essay für die Reihe Kaplaken Linke Räume antifaschistischer Baupolitik nach, die sich destruktiv und vehement gegen die Rückeroberung der Tradition stemmt.
3. Auflage Des deutschen Schriftstellers „gesellschaftliche Lage", schrieb Alfred Andersch 1948, "ist mit einem kurzen Satz zu umreißen; er ist - und wird es für die kommenden Jahrzehnte sein - Angehöriger der intellektuellen Schicht eines halbkolonialen Volkes.“ Aus der Halbkolonie Deutschland ist mittlerweile eine Schuldkolonie geworden, und auch sie produziert Literatur. Thorsten Hinz geht in seinem zweiten kaplaken der Frage nach, welchen Ton die maßgebliche Literatur aus Deutschland nach 1945 hat. Sein Blick fällt auf Günter Grass, die ganze Gruppe 47, auf den Doktor Faustus von Thomas Mann, auf Wolfgang Koeppen, Heinrich Böll, Martin Walser - und natürlich auf den Imperator über der Arena: auf Marcel Reich-Ranicki, der unter anderem den Schriftsteller Gerd Gaiser ins Aus geschossen hat. Natürlich wird neben den Gebrüdern Jünger auch Ernst von Salomon mit seinem Fragebogen als Widerstandsinsel gewürdigt.
2. Auflage Macht und Öffentlichkeit – Spötter mögen raunen, die »Neue Rechte« spräche am häufigsten von dem, was ihr fehlt. Ja, wir sind heute (noch) politische Havenots, weil wir zwar den Vorhof zur Macht erreicht, aber den Zugang zur öffentlichen Meinung noch nicht erobert haben. Wie lange es bis zu diesem Schweigemauerfall noch dauert, wissen wir nicht, aber die Rückgewinnung der Öffentlichkeit wird unser Gesellenstück.
2. Auflage Medienschelte ist beliebt unter Konservativen: Sie meint oft das richtige, trifft aber meist den Punkt nicht: Die Medienwelt ist voller Rituale, und der mediale Erfolg einer politischen Richtung steht und fällt mit den richtigen Bildern. Der Medienwissenschaftler Felix Menzel (zur Autorenseite) beschreibt, wie es einer Neuen Rechten gelingen könnte, sich ins rechte Bild zu setzen.
Leider vergriffen! Der Autor und Verleger Andreas Krause Landt (zur Autorenseite), geboren 1963 in Hamburg, fährt im Sommer 2010 nach Mallorca, um zu schreiben. Nachdem er sich zwanzig Jahre lang mit Schuld und Identität der Deutschen befasst hat, holt ihn auf unerwartete Weise noch einmal der Zweite Weltkrieg ein. Eine plötzlich aufkommende, existentielle Angst verweist ihn auf die traumatischen Kriegserlebnisse seiner Vorfahren. Denn während sein Großvater mütterlicherseits als mutmaßlicher SS-Mann Polizeieinsätze auf dem Balkan zumindest miterlebt hat, ist die ungarn-jüdische Familie seiner Großmutter väterlicherseits zu einem erheblichen Teil in Auschwitz umgekommen. Krause Landt fragt sich, was und wie viel das Schicksal seiner deutschen, französischen, ungarischen und jüdischen Vorfahren mit seinem eigenen Leben zu tun hat. Er unternimmt einen umsichtigen Versuch der Abgrenzung. Er fragt nach seiner, unserer Zukunft, nach der Möglichkeit von Vergeben und Vergessen angesichts einer scheinbar übermächtigen Geschichte. »Wir leben in der ganz normalen Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft, aber wir weigern uns, dieser Normalität, die mindestens ein Aspekt unserer wirklichen Lage ist, zu ihrem theoretischen Recht zu verhelfen. Wir sprechen anders, als wir leben. Wir leben vermutlich die meiste Zeit moralisch unbelastet vor uns hin (wir könnten gar nicht anders), aber wir sprechen von unserer ›totalen‹ und ›einzigartigen‹ Schuld.«
7. Auflage Bei »Metapolitik« handelt es sich um einen außerhalb des politikwissenschaftlichen Betriebs wenig gebräuchlichen, diffusen Begriff. Die zuerst von der französischen »Nouvelle Droite« unter Rückgriff auf den italienischen Marxisten Antonio Gramsci angestellten Überlegungen zur Erringung der Lufthoheit im »vorpolitischen Raum« fanden über Jahrzehnte hinweg keine deutsche Entsprechung. Diesen Mangel gleicht Thor v. Waldsteins hochverdichtete Programmschrift Metapolitik nun endlich aus. Der Autor skizziert das theoretische Modell der für ihn unabdingbaren »Kulturrevolution von rechts«, um im Anschluß die Situation in Deutschland darzustellen. Daraus ergibt sich die Schlußfolgerung, daß parteipolitisches Engagement für einen grundsätzlichen politischen Wandel keinerlei Nutzen bringt. Den Abschluß bildet ein Ausblick über die Möglichkeiten und Grenzen metapolitischer Arbeit in der heutigen Bundesrepublik, deren wesentliches Ziel darin bestehen müsse, einen »Sprung in der Geschichte« vorzubereiten.-- -- --Vortrag von Thor v. Waldstein vorm IfS.
2. Auflage Dimitrios Kisoudis erzählt die Kurzgeschichte der Mitteleuropa-Idee. Deutschland gehört in die Mitte und nicht zum Westen. Es wurde auf den Weg nach Westen gezwungen. Heute zeigt sich, daß dieser Weg kein Heilsweg ist. Um der Gefahr westlicher Wokeness zu entkommen, muß Deutschland wieder seinen Sonderweg einschlagen. Auf dem Sonderweg hat Deutschland die Multipolarität entdeckt. Der Ökonom Friedrich List legte den Deutschen Zollverein als mitteleuropäischen Großraum an. Der Politiker Friedrich Naumann wollte das Heilige Römische Reich deutscher Nation als Mitteleuropa in die moderne Großraumordnung übertragen. Über hundert Jahre prägte die Vorstellung eines Mitteleuropa unter deutscher Führung die Politik. In der Idee eines Kontinentalblocks von Mitteleuropa bis Ostasien fand sie ihren Höhepunkt. Heute bricht das Zeitalter der Multipolarität an. Die Idee einer Welt gleichberechtigter Großräume kommt aus Asien nach Deutschland zurück. Während Polen mit seiner Drei-Meere-Initiative einen Keil in den Kontinent treibt, muß Deutschland eine Brücke zwischen Westen und Osten bauen. Dazu fordert Kisoudis eine Mitteleuropa-Initiative jenseits von EU und NATO.
Schnellroda, Kubitschek, Institut für Staatspolitik: politische Chiffren, die Gespräche beenden und Ansätze kontaminieren können. Vor langer Zeit war das noch anders. Da schrieb man über die Gräben hinweg und verstand einander, obwohl man alles anders sah (Beispiel 1: der Soziologe Armin Nassehi). Andere dachten, sie seien der große Max (Beispiel 2: Claus Leggewie). Mit Nassehi würde Kubitschek den Austausch gerne fortsetzen, der mit Leggewie scheiterte schon im ersten Anlauf, ein schönes Dokument von Arroganz und wachsendem Unwillen. Ein bißchen Geistesgeschichte der späten BRD, ein bißchen Parademarsch, jedenfalls zwei Briefwechsel aus der Steinzeit.
Alexander Gauland ist einer der wenigen Politiker, die programmatisch weit über den Tag hinaus nachdenken. Sein Stil ist nicht die Polemik: Vielmehr setzt er historisch untermauerte Maßstäbe für eine konservative Politik für unsere Zeit. "Konservativ" ist dabei kein beschwichtigendes Wort, sondern eine Kampfansage. Unser kaplaken verdeutlicht dies anhand dreier Vorträge Gaulands: Es geht im 1. um die Nation, im 2. um den Populismus und im 3. um die Nachhaltigkeit - um drei Schlüsselthemen also, die den Ansatz der Alternative umreißen. Ein Baustein, ein ideales Geschenk! -- -- -- Die Videorezension von Ellen Kositza finden Sie hier.
2. Auflage Ernst Nolte beschrieb Salazars »Estado Novo« als illiberales Patriarchat. »Farblos, tugendhaft, streng, gütig, aber langweilig« – so flankierte der Spiegel nach Salazars Tod. Dieser persönlich bescheidene Mann regierte Portugal von 1932 bis 1968 und war ein Glücksfall für sein Land: Erst vor zwei Jahren wurde er in einer Umfrage von den Portugiesen zur wichtigsten Persönlichkeit gewählt. Erik Lehnert dokumentiert drei Reden Salazars und zeichnet sein Leben und Wirken im Windschatten der Geschichte nach.
5. Auflage 1994 war für die Wochenzeitung "Junge Freiheit" ein Scheide-Jahr. Sie löste sich vom nationalrevolutionären Flügel ihres Mitarbeiterstamms und setzte den von Dieter Stein immer schon forcierten nationalliberalen Kurs fort. Signifikant wird das am Verhältnis zu Armin Mohler (zur Autorenseite): Dieser Vordenker einer Neuen Rechten in Deutschland publizierte von Januar 1994 an 13 Kolumnen für das zur Wochenzeitung gewordene wichtigste Zeitungsprojekt des liberalkonservativen Spektrums der Bundesrepublik. Diese „Notizen aus dem Interregnum“ führten letztlich zum Bruch: Chefredakteur Dieter Stein kommentierte eine herausfordernde Kolumne Mohlers über Revisionismus und deutsche Souveränität und stellte ihr eine Antwort der Publizistin Salcia Landmann gegenüber – eine Kombination, die Mohler argumentativ in eine Ecke drängte, in der er sich zurecht nicht sah. Dieser Affront hatte Folgen. Mohler stellte seine „Notizen“ ein und schrieb keinen Artikel mehr in der JF. In einem Nachwort hat Götz Kubitschek den Vorgang nachgezeichnet. Kubitschek und Lehnert im Gespräch über Armin Mohler – hier entlang. Im vorliegenden 39. kaplaken sind alle Texte – inklusive Landmanns Entgegnung auf Mohler – erstmals gebündelt publiziert. Die Aktualität der Texte frappiert und ist verheißungsvoll: Sogleich die erste Folge lieferte dem rechtsintellektuellen Milieu einen jener Begriffe, die bis heute ihre Wirkung entfalten. Mohler sprach in diesem ersten „Versuch einer Standortbestimmung“ über „die zweite Geburt“, durch die man erst zu einem „Rechten“ werde. Sie sei geglückt, wenn man begriffen habe, „daß kein Mensch je die Wirklichkeit als Ganzes zu verstehen, zu erfassen und zu beherrschen vermag“. Und dies verhindere auch, weiterhin das Leben „mit Utopien, diesen Verschiebebahnhöfen in die Zukunft, zu verplempern.“
4. Auflage Es ist sinnlos, jemandem, der es nicht unvermittelt begreift, zu erklären, warum das Nutzlose nicht das Sinnlose ist. Und noch viel sinnloser ist der Versuch, denjenigen, die im Kalkül verbleiben, das Nutzlose als das Eigentliche vorzustellen. Nur dann, wenn ich nicht nach der Wirkung schiele, bin ich ganz bei mir. Und so steckt im nutzlosen Dienen eine ebenso tragische wie wunderbare Lebenserfüllung. Denn das Nutzlose ist das, was nicht verwässert werden kann, was nicht en vogue ist und so jenen, der nutzlos sein Bestes gibt, eigentümlich auszeichnet: Das Nutzlose nämlich wird um seiner selbst willen betrieben, und wenn es vollendet ist, ist es gut – unabhängig davon, ob es etwas austrägt. „Was mich aufrecht hält auf den Meeren des Nichts, das ist allein das Bild, das ich mir von mir selber mache“, notierte Henry de Montherlant (zur Autorenseite) in diesem Sinne knapp und programmatisch. Er lebte von 1895 bis 1972 und verfaßte Romane, Novellen und Essays, Erzählungen, Theaterstücke und Gedichte, Aphorismen und Tagebücher. Die fünf hier verfügbar gemachten Texte sind eine Auswahl aus dem 1939 in Leipzig erschienenen Band Nutzloses Dienen. Die Übersetzung erfolgte damals durch Karl Heinz Bremer, der 1943 an der Ostfront fiel. Sie ist unverändert übernommen. Mit dem Vorwort "Sinnloses Erklären" von Götz Kubitschek. Die Autorenseite von Henry de Montherlant finden Sie hier.
4. Auflage Eine politische Standortbestimmung muß Anweisungen für das politische Handeln enthalten. Diese Anweisungen sind aber nur dann verantwortbar, wenn sie wiederum auf der Grundlage einer tiefsinnigen Lagebeurteilung ruhen. Bernard Willms hat wie kein zweiter die Denkweise Kants, Fichtes und Hegels für eine Philosophie der Selbstbehauptung fruchtbar gemacht und ihren Rang als einer zutiefst deutschen Philosophie betont. Er argumentiert, daß Nationen durch gemeinsame Sprache, Geschichte und Rechtsvorstellungen entstehen und politisches Handeln daran ausrichten müssen. Selbstbehauptung ist für Willms ein konkreter Akt, der unter spezifischen historischen Bedingungen stattfindet und den Fortbestand eines Volkes sichert
10. Auflage Gesine Schwan, wiederholt Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, warf dem Historiker Stefan Scheil 2006 vor, er habe in einem Zeitungsartikel für die FAZ den deutschen Drang nach Osten als bloße Reaktion auf den polnischen Drang nach Westen dargestellt. Schwan hatte Unrecht – wie alle, die historische Abläufe nur schwarz oder weiß zeichnen können. Scheil ist als unabhängiger Forscher frei von ideologischem Ballast zeitgenössischer Geschichtsvereinfachung, denn er weiß: „Die Ära der Weltkriege kennt keine Alleinverantwortungsszenarien.“ Gemäß dieser Maxime und entgegen der etablierten These von der einseitigen Kriegsschuld Deutschlands oder einem deutschen Überfall auf Polen, aus heiterem Himmel im September 1939 untersucht Scheil eben jenes folgenreiche Vorspiel zu einer späteren Ausweitung des Kriegs zum Weltanschauungskrieg. Der Autor betritt hierfür vermintes Terrain und wagt eine neue Perspektive: die der Warschauer Regierung. Diese entschied sich 1939, den lange erwarteten Konflikt mit Deutschland noch im selben Jahr auszutragen. Auf welchen ideengeschichtlichen, historischen und politischen Voraussetzungen das beruhte und wie dies im einzelnen geschehen konnte, ist Thema dieser dritte kaplaken-Bands aus der Feder Stefan Scheils: eine konzentrierte Einführung ins polnische Kalkül zwischen Größenwahn und präventiver Verteidigung der wiedergewonnen Staatlichkeit. Scheil betrachtet die deutsch-polnische Krise im gesamteuropäischen Rahmen und steckt in einer detaillierten Frage-Antwort-Liste den diplomatischen Rahmen ab, innerhalb dessen die deutsche Regierung agieren mußte. Die Autorenseite von Stefan Scheil finden Sie hier.
11. Auflage Der Historiker Stefan Scheil ist einer der besten Kenner der Diplomatiegeschichte zwischen 1918 und 1945. In mehreren Büchern hat er Entfesselung und Eskalation des II. Weltkriegs analysiert und der platten These widersprochen, Deutschland sei alleinverantwortlich für dessen Ausbruch und Ausweitung. Im vorliegenden kaplaken faßt Scheil seine Studien zum deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Jahr 1941 zusammen. Er stellt und beantwortet die Frage, ob es sich um einen Überfall oder einen Präventivkrieg gehandelt habe. Scheil geht in seiner Argumentation von vier Bedingungen aus, die jeden Präventivkrieg grundsätzlich kennzeichnen, und legt sie als Maßstab an das „Unternehmen Barbarossa“ an. Scheils Untersuchung mündet in über 50 Fragen, die jeder aufmerksame Leser ebenso wie Scheil selbst beantworten kann. Wer die Argumentation nachvollzieht, wer die Äußerungen und Planungen von sowjetischer Seite liest und den geheimen Aufmarsch der Roten Armee an der Westgrenze Rußlands zur Kenntnis nimmt, kann zuletzt Scheils Fazit nur zustimmen: „Wenn das Unternehmen Barbarossa nicht als Präventivkrieg eingestuft werden kann, hat der Begriff Präventivkrieg seinen Sinn überhaupt verloren.“ Die Autorenseite von Stefan Scheil finden Sie hier.
10.Auflage Kubitscheks Mobilisierungstext aus dem Jahr 2007 in voller Länge, ungeglättet, mit allen brutalen Stellen ("Schlag ins Gesicht" – "Ende der Party"), die seither vom politischen Gegner hoch- und runterzitiert werden, ohne daß irgendetwas Neues dazukäme oder jemand aus der Riege der einfallslosen Gegner den Zusammenhang, den Sound des Pamphlets, die Wucht dieses wirkmächtigen Essays wahrzunehmen in der Lage wäre.
4. Auflage Seit Jahrzehnten kursiert ein Begriff, der nur selten klar definiert wird: »Querfront«. Zu ihren Akteuren zählen mittlerweile so viele Personenkreise, daß man keinen gemeinsamen Nenner mehr finden kann. Was hat es also auf sich mit der Querfront: historisch, politisch, ideell? Benedikt Kaiser fordert eine undogmatische Herangehensweise und eine Neujustierung politischer Theorie und Praxis.
3. Auflage Das alte Europa war nie Amerika. Es war frei vom innergesellschaftlichen Alltagsrassismus, von einem Unterscheidungszwang, den es nur gibt, wenn man ständig betont, daß es ihn nicht gibt. Da wir hier alles, was in den USA geschieht, früher oder später in unsere Suppe gerührt bekommen, hat Lichtmesz recht, wenn er sagt: Das Thema »Rasse« wird auch bei uns zu jenem Albtraum werden, das es in den USA längst ist – eine Mischung aus Omnipräsenz, Leugnung, Instrumentalisierung, Denunziation, Wirklichkeitsverweigerung und gesellschaftlicher Spaltung. Lichtmesz ist sich sicher: Wir werden zu Rassisten gemacht, indem wir die Unterschiede leugnen. -- -- --
2. Auflage Deutschland oder Europa zeigen sich unfähig, Afrika oder den Nahen und Mittleren Osten zu Frieden und Wohlstand zu bringen. Umgekehrt wird Zentraleuropa durch die millionenfache Massenflucht in den Strudel von Armut, Streit und Unruhen gerissen. Den fremden Einwanderern fehlt vielfach Wissen, Bildung, Arbeitseifer und die Ethik einer Kultur, um anschließen zu können an die europäische Produktivkraft von Arbeit und Beruf. Dieser »Widerspruch« kann nicht in Europa gelöst werden. Deshalb sind hier Metapolitiker und Realpolitiker gefragt, die heutige Herausforderungen in den Ursprungsgesellschaften lösen können und die den Mut aufbringen, die Machenschaften imperialistischer und finanzkapitalistischer Mächte offenzulegen. Das Gebot der Stunde: Kapitalismuskritik von rechts.
4. Auflage Band 43 der "reihe kaplaken" stammt aus der Feder von Gerd-Klaus Kaltenbrunner. Er war nicht nur einer der bekanntesten konservativen Publizisten des 20. Jahrhunderts, sondern auch einer der Belesensten. Viele seiner Veröffentlichungen müssen als Schlüsseltexte für Konservative verstanden werden, sind aber interessierten Lesern nur noch antiquarisch zugänglich. Daher bergen wir gewichtige Schätze: Seine Analyse der Elitenfrage ist als kaplaken-Band bereits in einer Neuauflage erhältlich, nun folgt die "Rekonstruktion des Konservatismus". Ein Plädoyer für einen selbstbewußten und ideenreichen Konservatismus!
2. Auflage Bürgersinn und republikanischer Geist sind mehr als demokratische Lippenbekenntnisse. Den Stimmzettel ausfüllen? Eine der billigsten Übungen nebenbei; das Land den Politikern überlassen? Eine sehr fahrlässige Entscheidung; den Maßstab "Demokratie" moralisch aufgeladen an historische Gebilde anlegen? Eine sagenhafte Dummheit. Der Kulturjournalist und republikanische Geist Eberhard Straub verläßt mit seinem ersten kaplaken sofort die billige politische Ebene der Lippenbekenntnisse und fordert einen völlig anderen, tieferen Einsatz für unser gutes Land.
4. Auflage Mit Stefan Scheil greift ein Mutiger für unsere Reihe zur Feder: Er nimmt den Auftrag der Geschichtswissenschaft ernst, Revision des Geglaubten zu betreiben. Anhand der These vom deutschen Präventivschlag gegen die Sowjetunion zeigt er, was er unter Forscherdrang und Scheuklappen versteht. Wichtig und bedrückend ist der zweite Teil des Büchleins: Die Zeitschrift "Extremismus und Demokratie" (Hannah-Arendt-Institut) beschäftigte sich in einer zehnseitigen Abhandlung mit den Thesen Stefan Scheils. Scheils Antwort wurde nach einigem Erwägen nicht gedruckt, obwohl damit der Auftakt zu einer ernsthaften Diskussion über die Ursachen des deutschen Angriffs auf Rußland gelungen wäre. Die Autorenseite von Stefan Scheil finden Sie hier.
Leider vergriffen! Das identitäre Selbstverständnis eines Volkes rührt aus seinem Verhältnis zur eigenen Geschichte. Nur dann, wenn dieses Verhältnis gesund ist, kann der notwendige Zukunftswillen entstehen. Die Psychologin Gabriele Bensberg schildert die Facetten der Identität, beschreibt eine geglückte nationale Identität als historische Wirkgröße und malt ein Schreckensbild für den Fall, daß wir scheitern sollten: Deutschland in 50 Jahren. Ihr Appell lautet: Kehren wir um! Noch ist es nicht zu spät, und um die Substanz des Volkes zu retten, müssen wir ihm etwas zurückgeben, das es verloren hat: seine nationale Identität! kaplaken 55: ein starkes Plädoyer! Hier zum Interview mit Gabriele Bensberg.
4. Auflage Man kann viel wissen und wenig ausrichten. Man kann an Deutschland verzweifeln und an den Leuten im Nachbarhaus auch. Aber bevor sich ein Schatten über alles legt, packen wir unsere sieben Sachen und retten unser Gemüt, oder? Ein ehrlicher, schonungsloser, kräftigender Essay!
2. Auflage Hirnforscher warnen, Lehrer beschreiben Verwüstungen, Eltern kämpfen lautlose Kämpfe, und alles scheint vergebens zu sein. Auch Martin Lichtmesz ringt um eine Antwort auf die Frage, was die "smarte Welt" um uns herum anrichtet und warum wir nichts dagegen ausrichten können. Unter dem Begriff "smarte Welt" versteht er eine Erkenntnis, die so banal wie schockierend ist - schockierend, wenn man sich die Kulturschwelle klarmacht, die wir überschritten haben: Es ist keine Welt mehr vorstellbar, in der wir nicht ununterbrochen von Digitalgeräten umgeben sind und bedrängt werden. Das Smartphone, das iPhone als Beginn der transhumanen Verschmelzung von Mensch und Maschine... Lichtmesz, kulturkritisch, technikkritisch mit allen Wassern gewaschen, beschreibt den Anpassungskampf, den wir alle verloren haben und angesichts der Innovationsgeschwindigkeit von Hard- und Software immer wieder auf's Neue verlieren müssen. Sie, werte Leser, kennen den Lichtmesz-Ton. Hier ist er.
5. Auflage Der Bestseller-Autor Joachim Fernau (zur Autorenseite) war im 2. Weltkrieg als Kriegsberichterstatter der Waffen-SS eingesetzt. Etappendienst im eroberten Polen und Grundausbildung in der Leibstandarte Adolf Hitler: In seinen Fragment gebliebenen Erinnerungen schlägt Fernau einen ehrlichen und zugleich prüfenden Ton an. -- -- --Kubitschek und Lehert im Gespräch über Joachim Fernau – hier entlang.
Eva Rex richtet ihren Blick auf die religiöse Aufladung der Künstlichen Intelligenz (KI). Sie erklärt, wie über den Körper verfügt und wodurch er letztlich ersetzt werden soll. Den Antrieb dazu beschreibt sie als eine Sehnsucht nach Unsterblichkeit und eine Loslösung vom Körper. Der Titel »TechnOkkultismus« ist eine Neuschöpfung, und es freut den Verlag, daß Eva Rex ihre Beteiligung an der Reihe Kaplaken mit diesem Paukenschlag eröffnet.
Lieferbar! -- -- Erstmals vertreten in der Reihe Kaplaken ist der Politikwissenschaftler Michael Henkel. Er ist unter anderem Experte für das Denken des 1990 verstorbenen Philosophen Michael Oakeshott. Henkel übernimmt dessen Unterscheidung von "Politik der Skepsis" und "Politik der Zuversicht" und dekliniert daran unsere Lage durch. Seine Schlußfolgerung ist alarmierend: Die Totalitäre Transformation unserer Gesellschaft entlang "zuversichtlicher" Machbarkeit hat längst Gestalt angenommen. -- -- Henkels Kaplaken ist Teil einer Staffel, die aus seinem und den Essays von Schattenmacher und Thor v. Waldstein besteht. Diese Staffel kann man zum ermäßigten Preis komplett bestellen. Abonnenten werden sowieso beliefert.
3. Auflage Dieses Buch trägt den Titel tote weiße männer lieben. Warum sollten wir das tun? Ganz einfach: weil die »weißen Männer« fast alles geschaffen haben, was unsere europäische Kultur zur bahnbrechenden Weltkultur gemacht hat – bis hin zur Infragestellung ihrer selbst! Sophie Liebnitz dekliniert das abschätzige Wort von den »Dead white men« durch und erobert ein gewaltiges Stück vom Eigenen zurück. Das ist notwendiger den je: Weiße knien in unseren Tagen vor Schwarzen, um sich für ihr Weiß-Sein zu entschuldigen und m Verzeihung fürihre Hautfarbe zu bitten. Diese Verrücktheit hat etwas mit mangelnder Selbstachtung und Selbstliebe zu tun. Liebnitz zu lesen, wäre eine Kur ...-- -- --Die Videorezension von Ellen Kositza finden Sie hier.
2. Auflage Ein Riß geht durch alles – von der Familie über Beziehungen bis hin zur Gesellschaft. Die Aufspaltung wirkt hinein bis in die kleinsten Entscheidungen. Haben wir es mit einem Krieg zu tun gegen alles, was schön, wahr und gut ist? Warum werden wir aufeinander gehetzt? Wie wäre das zu benennen und herauszuschälen, das uns spaltet? Sind wir hilflos oder erwacht der innere Widerstand, wenn die Widerstände von außen immer größer werden? Caroline Sommerfeld versucht eine unerwartete Antwort auf diese Fragen.
Wieder lieferbar !! Das Viererpaket mit den kaplaken-Bänden des Historikers Stefan Scheil (zur Autorenseite) enthält folgende wichtige Analysen:+ Präventivkrieg Barbarossa (War der Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion 1941 ein Präventivkrieg? Ja, zeigt Scheil.)+ Weserübung gegen Operation Stratford (Wie brachten die Alliierten 1940 eigentlich den Krieg nach Skandinavien?)+ Polen 1939 (Überfall auf Polen, und das aus heiterem Himmel? Die Vorgeschichte zum Polenfeldzug!)+ Balkanfront 1941 – Churchills Strategie (der gelungene Versuch Churchills, auf dem Balkan 1941 eine für Deutschland unnötige, aber brandgefährliche Front aufzubauen.) Im Paket nur 8,00 € pro Kaplaken – greifen Sie zu!
Wieder Lieferbar ! Vielleicht kann nur jemand, der selbst einmal ein richtiger Linker war, erklären, warum es eine Erlösung ist, keiner mehr zu sein. Manfred Kleine-Hartlage (zur Autorenseite) erklärt in seinem 2. kaplaken-Bändchen, warum er kein Linker mehr ist und wie es sich anfühlt, zur Wirklichkeit (also: zum rechten Blick auf das, was wirklich ist) durchgestoßen zu sein: Keine Ideologie mehr, keine Nebelwand, kein Experiment mehr am lebenden Objekt (dem Menschen), keine Überhebung und keine Verachtung derer mehr, die noch nicht "überzeugt" sind. Ein autobiographischer, überzeugender Bericht, der jenen in die Hand gedrückt werden könnte, die sich schon fast aus ihrer linken Verblendung befreit haben.
5. Auflage Der PR-Mann und Publizist Alex Kurtagic plädiert in dieser Essay-Sammlung für dreierlei: 1. Die Rechte muß ästhetisch aufrüsten und einen Stil entwickeln, der sich auch auf ein popkulturelles Niveau herunterbrechen läßt. Nur so ist in der Massengesellschaft metapolitisch etwas zu erreichen. 2. Die Rechte muß ihre Träumer und Randfiguren, ihre Exzentriker und politischen Romantiker in Ehren halten und genau beobachten: Der kühne Wurf gelingt nicht dort, wo Vorsicht und Vernunft walten! 3. Die Rechte muß sich von den Konservativen lösen: Letztere sind nur anders angepinselte Liberale und verlieren alles - nur eben langsamer. Provozierende Thesen, fein übersetzt von Martin Lichtmesz, der überdies ein Nachwort beigesteuert hat.
Nicht immer sind die Dinge, wie sie sind. Die Wahrnehmung trügt, die Rechnung geht nicht auf, das Leben, die Welt, der Lauf der Dinge sind nicht kalkulierbar. Weltausrechnung? Nicht dort, wo es um den inneren Spielraum, die ganze, unergründliche Kraft eines menschen geht. Wissen wir, woher einer kommt und warum er ist, wie er ist? Wir wissen es nicht, wissen es oft von uns selbst nicht, und wer sein Leben für folgerichtig hält, war nie auf der anderen Seite - oder er hat vergessen, was ihm dort widerfuhr. Kaplaken 100: Kubitschek erzählt aus Kamerun, aus Rumänien, von der Querfurter Platte - und von dieser anderen Seite. Und so ist dieses Kaplaken-Bändchen nebenbei eine mit Angriffslust und Selbstironie vorgetragene Absage an die Einordnung des wilden Denkens in ein politisches Mosaik: Der Raum, den Kubitschek betritt, ist weder "vorpolitisch" noch vorgelagert. "Glasbild" und "Monolith" heißen die Kapitel, "Kamerun" und eben "Weiße Nacht" - darin ist etwas ureigenes, unverwechselbares. Sollte einer von Euch zu denen gehören, die wissen, wie die Welt sich fügt, wenn man sie sich ausgerechnet hat, zu denen also, die meinen, daß es kein Anderland gibt, in dem andere Gesetze gelten, dann soll er alles, was ich zu sagen habe, verwerfen. Er soll mit beiden Beinen fest auf der Oberfläche stehen bleiben. Aber er sollte nicht herüberkommen zu uns, sollte sich nicht vorwagen. Denn er hat hier nichts zu sagen.