Konstantin Fechter, 1988, arbeitete in Gefängnissen, betreute Opfer von Gewaltverbrechen und verdingt sich derzeit in einem Sicherheitsunternehmen als Berater für strategische Operationen. Aus diesen Erfahrungen rührt seine Neugier für Menschen in Grenzsituationen und zum Verhalten von Gesellschaften auf dünnem Eis.
Bei Antaios verfaßte er in der Reihe kaplaken die Bände 64 Bürgerkrieg und Sündenbock und 76 Feindschaft. Eine Klärung und zugleich ein befreiender Essay!
Konstantin Fechter
Konstantin Fechter, 1988, arbeitete in Gefängnissen, betreute Opfer von Gewaltverbrechen und verdingt sich derzeit in einem Sicherheitsunternehmen als Berater für strategische Operationen. Aus diesen Erfahrungen rührt seine Neugier für Menschen in Grenzsituationen und zum Verhalten von Gesellschaften auf dünnem Eis.
Bei Antaios verfaßte er in der Reihe kaplaken die Bände 64 Bürgerkrieg und Sündenbock und 76 Feindschaft. Eine Klärung und zugleich ein befreiender Essay!
1. Auflage Der Bürgerkrieg ist das Ende der Ordnung, ist der brutale Krieg, die haßerfüllte, unversöhnliche Auseinandersetzung. Er ist molekular anwesend, bevor er ausbricht – er ist der Vorbürgerkrieg, der geistige Kampf, das Ringen um Begriffe, Machtstellungen und Feindmarkierungen. Konstantin Fechters Psychogramm unserer Zeit deutet den latenten Bürgerkrieg als Ausdruck der Postmoderne und als notwendiges Bindemittel: Jede Zeit braucht ihren Sündenbock. Werden wir in diese Rolle gedrängt? Können wir diese Konstellation aufbrechen? Eine glänzende Analyse. Die Autorenseite von Konstantin Fechter finden Sie hier.
2. Auflage Die Vorstellung von einer Welt ohne Feindschaft ist eine tödliche Utopie. Im Wortsinne menschlicher ist es, die Würde anzuerkennen, die in der Feindschaft stecken kann, wenn der Gegner nicht als Ungeziefer, als Irrtum angegangen wird, sondern eben als Feind. Konstantin Fechter geht essentiellen Fragen nach: Wer ist der Feind und wer ist der Freund? Warum und wie entgrenzte die Moderne die gehegte Feindschaft? Was ist postmoderner Zorn? Ein klärender, befreiender Essay!
Aufgrund des Todes des Verlegers Herrn Lammla (Arnshaugk Verlag) ist ein genaues Auslieferungsdatum derzeit ungewiss. Sie können aber gerne weiterhin bestellen. 1919, die Freikorps in Kurland zwischen Rotarmisten, lettischen Nationalisten und einer Reichsregierung, die sie ausbürgert. Ein Rittmeister reist mit Berliner Geheimauftrag und soll einen eigenmächtigen Hauptmann aufspüren, der allgemein »Mitras« genannt wird. Gerüchte besagen, er würde nicht nur über eine Kompanie von Abtrünnigen, sondern die Zeit selbst herrschen. Auf seinem Weg trifft der Rittmeister historische Figuren wie Ernst von Salomon oder den russischen Revolutionär Boris Sawinkow. Doch je weiter der Rittmeister in das vom Terror des Bürgerkrieges gezeichnete Land vordringt, desto mehr gerät dieser Auftrag zu einem Vorstoß ins Herz der Finsternis. Jeder Tag, jede Begegnung nimmt dem Rittmeister mehr von dem, was ihm als Mensch und preußischem Offizier eigen war. Wohin führt sein Befehl, in einer Welt, die vom Grauen regiert wird?