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ERNST JÜNGER: Ernst Jüngers Leben überspannt einen Zeitraum vom Kaiserreich bis zum wiedervereinigten Restdeutschland. Durch diesen einzigartigen Erfahrungshorizont gehört Jünger zu den bedeutendsten rechten bzw. konservativen Autoren. Jüngers Ruhm leitet sich bis heute von seinem Erstling her, seinem Kriegstagebuch In Stahlgewittern, das 1920 erschien. Darin schildert der Freiwillige von 1914, der froh war, Elternhaus und Schule zu entkommen, seine Erlebnisse als Stoßtruppführer an der Westfront, vom ersten Gefecht bis zur Verleihung des höchsten Ordens, Pour le mérite, am Ende des Krieges. Jüngers Buch zeichnet sich durch eine nüchterne Diktion aus, die den Krieg als Naturereignis begreift, das man nicht mit einem Pro oder Kontra abtun kann. In den zwanziger Jahren war Jünger einer der einflußreichsten Publizisten der politischen Rechten. Es ging ihm um die Begründung eines neuen Nationalismus, der nichts mit dem Vorkriegs-Patriotismus, aber auch nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun haben sollte. In diese Phase fallen auch einige metaphysische Deutungen des Krieges. Formal und inhaltlich schloß Jünger mit seinem Abenteuerlichen Herzen (1929) sein politisches Engagement ab und zog sich auf die Position des Beobachters und Deuters zurück. Sein Arbeiter (1932) nimmt insofern eine Zwitterstellung ein, da nicht ganz klar ist, ob Jünger bloß als Seismograph oder nicht auch als Wegbereiter einer neuen Gesellschaftsordnung schrieb. Mit der Machtübernahme von 1933 mußte Jünger sich entscheiden, ob er sich zum Aushängeschild des neuen Deutschland machen lassen wollte. Er zog statt dessen aus Berlin in die Provinz, setzte seine Reisetätigkeit fort und veröffentlichte einen unverfänglichen Erinnerungsband (Afrikanische Spiele, 1936). Kurz vor Kriegsbeginn erfolgte die Reaktivierung als Hauptmann. Seine Erzählung Auf den Mamorklippen erschien im Oktober 1939 und stand bald in dem Ruf, eine Widerstandsparabel zu sein. Jünger war in der Armee vor Nachstellungen sicher, tat Dienst in der Pariser Etappe und schrieb fleißig Tagebuch. Nach dem 20. Juli 1944 wurde er entlassen. Bereits seit 1941 beschäftigte sich Jünger mit der Konzeption einer Nachkriegsordnung, die er in der Denkschrift Der Friede umriß. Als Manuskript kursierte sie unter Gleichgesinnten (u. a. Erwin Rommel), konnte aber erst nach Kriegsende erscheinen. Jüngers Nachkriegsruhm begann mit Verzögerungen, da er sich weigerte, den alliierten Fragebogen auszufüllen, was die Briten mit einem Publikationsverbot beantworteten. Über die Schweiz – der Kontakt kam über den späteren Sekretär Armin Mohler zustande – gab es erste Publikationsmöglichkeiten. Auch Gerhard Nebel spannte sich in dieser Zeit ganz in den Dienst von Jüngers Rehabilitation. Sein Comeback feierte Jünger mit den Strahlungen (1949), seinem Tagebuch vom Februar 1942 bis April 1945. Einleitend kommentiert er seine Situation und rechtfertigt seine beobachtende Haltung: »Nach dem Erdbeben schlägt man auf die Seismographen ein.« Wenig später erschien sein erster Roman, Heliopolis, eine Zukunftsvision, in der zwei Bürgerkriegsparteien um die Macht kämpfen. Die eine steht für die aristokratische Ordnung, die andere versucht eine demokratisch legitimierte »absolute Bürokratie« zu installieren. Der Roman wurde kritisch aufgenommen, sein wachsender Ruhm gründete sich auf seine Reisetagebücher, vor allem aber die Essays der fünfziger Jahre. Über die Linie (1950) ist eine Heidegger gewidmete Abhandlung über den Nihilismus, auf die Heidegger wenig später antwortete. Am bekanntesten dürfte bis heute Der Waldgang (1951) sein, der Jüngers Vorbehalt gegen Massendemokratie zeigt und das Lob des Anarchen singt, der sich entzieht, weil er sich einem höheren Prinzip verpflichtet weiß. Erfolgreich war auch Der gordische Knoten (1953), in dem Jünger den Ost-West-Konflikt als eine unhintergehbare Polarität verschiedener Wirklichkeitsauffassungen beschreibt.
Im Sanduhrbuch (1954), einer Geschichte der Zeit, und der Erzählung Gläserne Bienen (1957) zeigt sich Jüngers neue, kritische Sicht auf die Technik. Er setzt diese Tendenz mit dem äußerst positiv aufgenommenen Buch An der Zeitmauer (1959) fort, in dem er den Abschied von der Geschichte erklärt, den er am veränderten Verhältnis zur Natur festmacht. Jünger gewinnt dem Wandel aber auch positive Seiten ab und sieht neue mythische Kräfte wachsen. In diesem Sinne war auch die Zeitschrift Antaios (1959–1971), die er gemeinsam mit Mircea Eliade herausgab, ein Versuch, ein Periodikum für derartige Fragen zu schaffen. Jüngers 60. Geburtstag brachte einen neuen Höhepunkt öffentlicher Anerkennung, mehrere Literaturpreise wurden ihm zugesprochen, und Bundespräsident Heuss besuchte ihn in Wilflingen, wo er seit Ende 1949 wohnte. Die erste Werkausgabe erschien bereits 1960 bis 1965 in zehn Bänden (seit 1977 erschien die zweite Gesamtausgabe!). Darüber kam es zum Bruch mit Armin Mohler, der Jünger vorwarf, seine frühen, elektrisierenden Texte nur in verstümmelter und dem Zeitgeist angepaßter Form abgedruckt zu haben. Jünger rechtfertigte dieses Vorgehen damals mit der Verantwortung, die er für seine Texte allein trage. Trotz Werkausgabe publizierte Jünger weiter. Ab seinem 70. Geburtstag begann er wieder regelmäßig Tagebuch zu schreiben, das in mehreren Bänden als Siebzig verweht erschien. Seine Experimente mit Drogen, oft gemeinsam mit Albert Hoffmann vorgenommen, dem Entdecker der psychoaktiven Eigenschaften des LSD, faßte er in dem Band Annäherungen (1970) zusammen, der ihm bald einen Status in der Esoterikszene bescherte. Andererseits machte die zunehmende Vergangenheitsbewältigung auch vor Jünger nicht halt und bedachte ihn mit den üblichen Vokabeln.

Auch wenn Jünger sich aus der Tagespolitik heraushielt, kamen doch immer wieder bissige Kommentare von ihm. Durch die Ostpolitik Brandts sah er »ein Drittel des Reiches ohne Gegenleistung verspielt«, und das Schlimmste am Ersten Weltkrieg war für Jünger, daß »wir ihn verloren haben«. Er polarisierte weiter, was insbesondere bei Ehrungen öffentlich ausgetragen wurde, z. B. bei der Verleihung des Goethe-Preises 1982. Andererseits kam Bundeskanzler Helmut Kohl ihn zum 90. Geburtstag besuchen. In der Folge nahmen die öffentlichen Ehrungen und hohen Besuche weiter zu.

Jüngers 100. Geburtstag sorgte für ein großes Medienecho, sein Tod knapp drei Jahre später bescherte ihm weltweite Nachrufe. Wenige Jahre darauf erschienen seine politischen Aufsätze der zwanziger Jahre, zahlreiche Briefwechsel und die Originaltagebücher aus dem Ersten Weltkrieg. Seither ist Jünger nicht mehr umstritten, sondern gehört spätestens seit der Aufnahme in die »Bibliothèque de la Pléiade« (2008) auch offiziell zu den Klassikern.

 

Schriften: In Stahlgewittern, Leisnig 1920; Der Kampf als inneres Erlebnis, Berlin 1922; Das Abenteuerliche Herz. Aufzeichnungen bei Tag und Nacht, Berlin 1929; Die totale Mobilmachung, Berlin 1931; Der Arbeiter, Hamburg 1932; Blätter und Steine, Hamburg 1934; Auf den Mamorklippen, Hamburg 1939; Strahlungen, Tübingen 1949; Der Waldgang, Frankfurt a. M. 1951; Rivarol, Frankfurt a. M. 1956; Jahre der Okkupation, Stuttgart 1958; An der Zeitmauer, Stuttgart 1959; Subtile Jagden, Stuttgart 1967; Annäherungen. Drogen und Rausch, Stuttgart 1970; Die Schere, Stuttgart 1990; Politische Publizistik 1919 bis 1933, hrsg. v. Sven Olaf Berggötz, Stuttgart 2001; Kriegstagebuch 1914–1918, hrsg. v. Helmuth Kiesel, Stuttgart 2010; Sämtliche Werke, 22 Bde., Stuttgart 1978–2003.

Literatur: Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, München 2007; Martin Meyer: Ernst Jünger, München/Wien 1990; Daniel Morat: Von der Tat zur Gelassenheit. Konservatives Denken bei Martin Heidegger, Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger, Göttingen 2007; Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, München 2007.

Ernst Jünger

ERNST JÜNGER: Ernst Jüngers Leben überspannt einen Zeitraum vom Kaiserreich bis zum wiedervereinigten Restdeutschland. Durch diesen einzigartigen Erfahrungshorizont gehört Jünger zu den bedeutendsten rechten bzw. konservativen Autoren. Jüngers Ruhm leitet sich bis heute von seinem Erstling her, seinem Kriegstagebuch In Stahlgewittern, das 1920 erschien. Darin schildert der Freiwillige von 1914, der froh war, Elternhaus und Schule zu entkommen, seine Erlebnisse als Stoßtruppführer an der Westfront, vom ersten Gefecht bis zur Verleihung des höchsten Ordens, Pour le mérite, am Ende des Krieges. Jüngers Buch zeichnet sich durch eine nüchterne Diktion aus, die den Krieg als Naturereignis begreift, das man nicht mit einem Pro oder Kontra abtun kann. In den zwanziger Jahren war Jünger einer der einflußreichsten Publizisten der politischen Rechten. Es ging ihm um die Begründung eines neuen Nationalismus, der nichts mit dem Vorkriegs-Patriotismus, aber auch nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun haben sollte. In diese Phase fallen auch einige metaphysische Deutungen des Krieges. Formal und inhaltlich schloß Jünger mit seinem Abenteuerlichen Herzen (1929) sein politisches Engagement ab und zog sich auf die Position des Beobachters und Deuters zurück. Sein Arbeiter (1932) nimmt insofern eine Zwitterstellung ein, da nicht ganz klar ist, ob Jünger bloß als Seismograph oder nicht auch als Wegbereiter einer neuen Gesellschaftsordnung schrieb. Mit der Machtübernahme von 1933 mußte Jünger sich entscheiden, ob er sich zum Aushängeschild des neuen Deutschland machen lassen wollte. Er zog statt dessen aus Berlin in die Provinz, setzte seine Reisetätigkeit fort und veröffentlichte einen unverfänglichen Erinnerungsband (Afrikanische Spiele, 1936). Kurz vor Kriegsbeginn erfolgte die Reaktivierung als Hauptmann. Seine Erzählung Auf den Mamorklippen erschien im Oktober 1939 und stand bald in dem Ruf, eine Widerstandsparabel zu sein. Jünger war in der Armee vor Nachstellungen sicher, tat Dienst in der Pariser Etappe und schrieb fleißig Tagebuch. Nach dem 20. Juli 1944 wurde er entlassen. Bereits seit 1941 beschäftigte sich Jünger mit der Konzeption einer Nachkriegsordnung, die er in der Denkschrift Der Friede umriß. Als Manuskript kursierte sie unter Gleichgesinnten (u. a. Erwin Rommel), konnte aber erst nach Kriegsende erscheinen. Jüngers Nachkriegsruhm begann mit Verzögerungen, da er sich weigerte, den alliierten Fragebogen auszufüllen, was die Briten mit einem Publikationsverbot beantworteten. Über die Schweiz – der Kontakt kam über den späteren Sekretär Armin Mohler zustande – gab es erste Publikationsmöglichkeiten. Auch Gerhard Nebel spannte sich in dieser Zeit ganz in den Dienst von Jüngers Rehabilitation. Sein Comeback feierte Jünger mit den Strahlungen (1949), seinem Tagebuch vom Februar 1942 bis April 1945. Einleitend kommentiert er seine Situation und rechtfertigt seine beobachtende Haltung: »Nach dem Erdbeben schlägt man auf die Seismographen ein.« Wenig später erschien sein erster Roman, Heliopolis, eine Zukunftsvision, in der zwei Bürgerkriegsparteien um die Macht kämpfen. Die eine steht für die aristokratische Ordnung, die andere versucht eine demokratisch legitimierte »absolute Bürokratie« zu installieren. Der Roman wurde kritisch aufgenommen, sein wachsender Ruhm gründete sich auf seine Reisetagebücher, vor allem aber die Essays der fünfziger Jahre. Über die Linie (1950) ist eine Heidegger gewidmete Abhandlung über den Nihilismus, auf die Heidegger wenig später antwortete. Am bekanntesten dürfte bis heute Der Waldgang (1951) sein, der Jüngers Vorbehalt gegen Massendemokratie zeigt und das Lob des Anarchen singt, der sich entzieht, weil er sich einem höheren Prinzip verpflichtet weiß. Erfolgreich war auch Der gordische Knoten (1953), in dem Jünger den Ost-West-Konflikt als eine unhintergehbare Polarität verschiedener Wirklichkeitsauffassungen beschreibt.
Im Sanduhrbuch (1954), einer Geschichte der Zeit, und der Erzählung Gläserne Bienen (1957) zeigt sich Jüngers neue, kritische Sicht auf die Technik. Er setzt diese Tendenz mit dem äußerst positiv aufgenommenen Buch An der Zeitmauer (1959) fort, in dem er den Abschied von der Geschichte erklärt, den er am veränderten Verhältnis zur Natur festmacht. Jünger gewinnt dem Wandel aber auch positive Seiten ab und sieht neue mythische Kräfte wachsen. In diesem Sinne war auch die Zeitschrift Antaios (1959–1971), die er gemeinsam mit Mircea Eliade herausgab, ein Versuch, ein Periodikum für derartige Fragen zu schaffen. Jüngers 60. Geburtstag brachte einen neuen Höhepunkt öffentlicher Anerkennung, mehrere Literaturpreise wurden ihm zugesprochen, und Bundespräsident Heuss besuchte ihn in Wilflingen, wo er seit Ende 1949 wohnte. Die erste Werkausgabe erschien bereits 1960 bis 1965 in zehn Bänden (seit 1977 erschien die zweite Gesamtausgabe!). Darüber kam es zum Bruch mit Armin Mohler, der Jünger vorwarf, seine frühen, elektrisierenden Texte nur in verstümmelter und dem Zeitgeist angepaßter Form abgedruckt zu haben. Jünger rechtfertigte dieses Vorgehen damals mit der Verantwortung, die er für seine Texte allein trage. Trotz Werkausgabe publizierte Jünger weiter. Ab seinem 70. Geburtstag begann er wieder regelmäßig Tagebuch zu schreiben, das in mehreren Bänden als Siebzig verweht erschien. Seine Experimente mit Drogen, oft gemeinsam mit Albert Hoffmann vorgenommen, dem Entdecker der psychoaktiven Eigenschaften des LSD, faßte er in dem Band Annäherungen (1970) zusammen, der ihm bald einen Status in der Esoterikszene bescherte. Andererseits machte die zunehmende Vergangenheitsbewältigung auch vor Jünger nicht halt und bedachte ihn mit den üblichen Vokabeln.

Auch wenn Jünger sich aus der Tagespolitik heraushielt, kamen doch immer wieder bissige Kommentare von ihm. Durch die Ostpolitik Brandts sah er »ein Drittel des Reiches ohne Gegenleistung verspielt«, und das Schlimmste am Ersten Weltkrieg war für Jünger, daß »wir ihn verloren haben«. Er polarisierte weiter, was insbesondere bei Ehrungen öffentlich ausgetragen wurde, z. B. bei der Verleihung des Goethe-Preises 1982. Andererseits kam Bundeskanzler Helmut Kohl ihn zum 90. Geburtstag besuchen. In der Folge nahmen die öffentlichen Ehrungen und hohen Besuche weiter zu.

Jüngers 100. Geburtstag sorgte für ein großes Medienecho, sein Tod knapp drei Jahre später bescherte ihm weltweite Nachrufe. Wenige Jahre darauf erschienen seine politischen Aufsätze der zwanziger Jahre, zahlreiche Briefwechsel und die Originaltagebücher aus dem Ersten Weltkrieg. Seither ist Jünger nicht mehr umstritten, sondern gehört spätestens seit der Aufnahme in die »Bibliothèque de la Pléiade« (2008) auch offiziell zu den Klassikern.

 

Schriften: In Stahlgewittern, Leisnig 1920; Der Kampf als inneres Erlebnis, Berlin 1922; Das Abenteuerliche Herz. Aufzeichnungen bei Tag und Nacht, Berlin 1929; Die totale Mobilmachung, Berlin 1931; Der Arbeiter, Hamburg 1932; Blätter und Steine, Hamburg 1934; Auf den Mamorklippen, Hamburg 1939; Strahlungen, Tübingen 1949; Der Waldgang, Frankfurt a. M. 1951; Rivarol, Frankfurt a. M. 1956; Jahre der Okkupation, Stuttgart 1958; An der Zeitmauer, Stuttgart 1959; Subtile Jagden, Stuttgart 1967; Annäherungen. Drogen und Rausch, Stuttgart 1970; Die Schere, Stuttgart 1990; Politische Publizistik 1919 bis 1933, hrsg. v. Sven Olaf Berggötz, Stuttgart 2001; Kriegstagebuch 1914–1918, hrsg. v. Helmuth Kiesel, Stuttgart 2010; Sämtliche Werke, 22 Bde., Stuttgart 1978–2003.

Literatur: Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, München 2007; Martin Meyer: Ernst Jünger, München/Wien 1990; Daniel Morat: Von der Tat zur Gelassenheit. Konservatives Denken bei Martin Heidegger, Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger, Göttingen 2007; Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, München 2007.

Ernst Jünger

Lieferbar!Der BR berichtete:"Eine Kostbarkeit aus dem Tonarchiv des Deutschen Literaturarchivs in Marbach erscheint zum ersten Mal exklusiv auf einer CD – Ernst Jüngers Lesung von "Ortners Erzählung" aus seinem utopischen Roman "Heliopolis". Für Knut Cordsen ist diese Originaltonaufnahme das Hörbuch der Woche (...)." Weiterlesen.

Regulärer Preis: 19,80 € *
Ernst Jünger

Der autobiographische Roman »Afrikanische Spiele« erzählt von Jüngers abenteuerlichem Ausflug als 16-Jähriger zur Fremdenlegion, kurz bevor der Erste Weltkrieg ausbrach.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Ernst Jünger

Ernst Jünger führt in der »Zeitmauer« Gedanken seines »Arbeiter«-Essays fort; so schrieb er 1959 in einem Brief: Das Buch hat sich zu einer Fortsetzung von ›Der Arbeiter‹ entwickelt, führt allerdings in neue Richtungen. Das Thema ist ungefähr die Schilderung der Überwältigung der Weltrevolution durch Erdrevolution. Manches davon deutete sich bereits im ›Arbeiter‹ an.«

Regulärer Preis: 20,00 € *
Ernst Jünger

Drogen und Rausch sind für Jünger ein Mittel, dem Menschen einen Anteil an der geistigen Welt zu verschaffen. Zuerst ist der Rausch reiner Genuss mit Gewinn und Gefahren, dann wird er zum Abenteuer mit seinen fantastischen, ästhetischen und geistigen Bezirken, schließlich aber zur Annäherung. In zahlreichen Selbstversuchen u. a. mit Albert Hofmann, dem Erfinder des LSD, lotete Jünger die Dimensionen der Rauschmittel und ihren Bezug zu ihrem jeweiligen Kulturkreis aus.»Im Rausch, gleichviel ob er betäubend oder erregend wirkt, wird Zeit vorweggenommen, anders verwaltet, ausgeliehen. Sie wird zurückgefordert; der Flut folgt Ebbe ...Zugleich kann es zu einem prometheischen Licht- und Bildraub kommen, zum Eindringen in das Göttergehege – auch dort ist Zeit, wenngleich die Schritte weiter und mächtiger sind und gewaltige Fußstapfen zurücklassen. Auch dort sind Gefahren; das ›einmal lebt ich wie Götter‹ muss bezahlt werden.«Ernst Jünger

Regulärer Preis: 28,00 € *
Ernst Jünger

Schon 1936 erkannte Ernst Jünger bei seiner Brasilien-Reise die Bedeutung dieses Landes für die Zukunft. Der Jünger-Kenner Detlev Schöttker legt in einer sorgfältig edierten Ausgabe den Reisebericht neu vor. Der Band ist angereichert mit bisher unveröffentlichten Briefen und Fotos sowie einem Nachwort des Herausgebers.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Ernst Jünger

Empfehlung 1939 - Die Karriere der »Marmorklippen« seit ihrem Erscheinen 1939 war wechselhaft: Widerstandsschrift, Schullektüre, Problembuch. Diese Ausgabe liefert neben dem Roman zahlreiche Materialien zu Entstehung und Hintergründen der langjährigen Debatte. Der Roman »Auf den Marmorklippen«, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs erschien, galt lange als ethisches und ästhetisches Problembuch im Werk Ernst Jüngers und wurde zugleich vielfach als Parabel auf den Nationalsozialismus verstanden. Nicht nur Jünger selbst schrieb ihm nachträglich eine darüber hinausreichende geschichtsphilosophische Erklärungsmacht zu. Der Jünger-Experte Helmuth Kiesel hat für diesen Band vielfältige Dokumente zusammengetragen und kommentiert:• Entstehungsgeschichte und Rezeption der Nachkriegsjahre• Überlieferungsgeschichte: Handschrift, Druck, Ausgaben• Variantenverzeichnis• Ausführliche Sach- und Worterläuterungen• Bilddokumente• Eigene Äußerungen Jüngers über die »Marmorklippen«• Publizierte Rezensionen von 1939 bis 1945• Prominente Äußerungen nach 1945• Bibliographie Herausgegeben von Helmuth Kiesel.

Regulärer Preis: 32,00 € *
Ernst Jünger

Empfehlung 1937 - 

Regulärer Preis: 14,00 € *
Jünger/Schmitt

Ernst Jünger (1895-1998) und Carl Schmitt (1888- 1985) lernten sich 1930 in Berlin kennen. Beide hatten sich schon einen Namen gemacht und versuchten damals, mit gedanklich zugespitzten und brillant geschriebenen Essays die verfahren wirkenden Verhältnisse nicht nur zu analysieren, sondern auch in einem konservativen und zugleich revolutionären Sinn zu beeinflussen.

Regulärer Preis: 128,00 € *
Ernst Jünger / Martin Heidegger

Neben der Organisation des schriftstellerischen Lebens, den Publikationen und öffentlichen Reaktionen auf sie, den Einladungen und polemischen Einwürfen gegen den Zeitgeist sind es vor allem Betrachtungen zur Sprache, denen dieser Austausch gilt. Die Verflachung unseres Sprachgebrauchs durch Spezialisierung, der Wert der (rapide verschwindenden) Dialekte, die Rolle der Sprache als Erkenntnismittel, die Sprachphilosophie Rivarols - das sind einige der wichtigen Stichworte dieser Dokumente. Zusätzlich aufgenommen in diesen Band sind die Festschrift Jüngers zu Heideggers 60. Geburtstag, »Über die Linie«, Heideggers Aufsatz »Zur Seinsfrage« und die Texte des Bändchens »Federbälle« - Sprachnotizen, von Jünger dem Philosophen zum 80. Geburtstag als Privatdruck gewidmet.

Regulärer Preis: 42,00 € *
Ernst Jünger

Von Götz Kubitschek empfohlen:Das Buch, erstmals 1929 erschienen, nimmt unter Jüngers Schriften eine Schlüsselstellung ein, auch gegenüber der späteren, stark veränderten Fassung »Das Abenteuerliche Herz. Figuren und Capriccios« (1938). Es stammt aus der Zeit, als die literarischen Aggressionen dieses Autors noch in engem Zusammenhang mit seiner nationalrevolutionären Publizistik geschahen. Jüngers Nähe und Differenz zu anderen literarischen Bestrebungen, vor allem denen des Surrealismus, werden nirgends so deutlich wie hier.   Kubitschek und Lehnert sprechen über Ernst jünger – hier entlang.Jünger war bereits als Autor der Kriegsbücher in Erscheinung getreten und bekannt geworden. Doch mit diesem Werk, das gleichwohl noch den zeitgeschichtlichen Bezug erkennen lässt, wandelt sich Jünger auch vom Kriegsschriftsteller zum Literaten.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Ernst Jünger

Der Plan dieses Buches besteht darin, die Gestalt des Arbeiters sichtbar zu machen jenseits der Theorien, jenseits der Parteiungen, jenseits der Vorurteile als eine wirkende Größe, die bereits mächtig in die Geschichte eingegriffen hat und die Formen einer veränderten Welt gebieterisch bestimmt.Ernst Jüngers großer Essay über den Arbeiter wird hier in einer Einzelausgabe vorgelegt. »Der Plan des Buches«, schrieb Jünger im Vorwort zur ersten Auflage, »besteht darin, die Gestalt des Arbeiters sichtbar zu machen jenseits der Theorien, jenseits der Parteiungen, jenseits der Vorurteile als eine wirkende Größe, die bereits mächtig in die Geschichte eingegriffen hat und die Formen einer veränderten Welt gebieterisch bestimmt.« Jüngers Buch, das seit seinem Erscheinen im Jahr 1932 nichts von seiner herausfordernden Kraft verloren hat, sucht die neue Gestalt des technischen Menschen zu fassen und entwirft einen Massentypus, der, eingeschlossen in das totale System der Arbeit, ein neues Weltalter heraufführt.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Ernst Jünger

Als Programmschrift eines revolutionären Konservatismus wurde dieses Buch bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 1951 verstanden, oder auch als »Brevier für den geistig-politischen Partisanen«. Neben den Arbeiter und den Unbekannten Soldaten stellte Jünger eine dritte Modellgestalt, den Waldgänger, der im Unterschied zu den beiden anderen dem Jetzt und Hier angehört. Der Wald ist der Ort des Widerstands, wo neue Formen der Freiheit aufgeboten werden gegen neue Formen der Macht.   Hier geht es zum Literaturgespräch von Lehnert und Kubitschek über Ernst Jünger.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Helmuth Kiesel

Der Schriftsteller Ernst Jünger (1895 –1998) war eine Jahrhundertgestalt. Geboren im Kaiserreich und gestorben erst nach der Wiedervereinigung, spiegelt sein Leben wie kaum ein zweites die zentralen Wendungen und Widersprüche der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Lebendig und kenntnisreich schildert Kiesel Jüngers Leben und Werk im Kontext seiner Zeit.Ernst Jünger (1895–1998) hat stets polarisiert und fasziniert, weil er sich in kein Schema fügt: Er war ein typischer Bildungsbürger und zugleich ein Feind des Bürgertums. Er war ein unermüdlicher Arbeiter und experimentierte mit Drogen. Er galt als der Exponent des rechten Konservatismus und wurde trotzdem für manche Achtundsechziger »eine Art Geheimtipp, umgeben von der Aura des intellektuell Obszönen«, wie Joschka Fischer einmal bemerkte.Berühmt und berüchtigt sind Jüngers ästhetisierende Darstellungen von Krieg und Gewalt, die ihm den Ruf einbrachten, ein Militarist zu sein und dem Nationalsozialismus den Weg bereitet zu haben. In der Tat vertrat Jünger in den zwanziger Jahren extreme nationalistische und anti-liberale Positionen, vom NS-Regime distanzierte er sich jedoch schon vor Hitlers Machtübernahme im Jahr 1933. In seiner Biographie entwirft Helmuth Kiesel ein neues Bild dieser großen Reizfigur des 20. Jahrhunderts. Er führt die intellektuelle und ästhetische Reichhaltigkeit seiner Schriften vor Augen, ohne deren brisante politische Implikationen zu unterschlagen. Die erste Biographie, die den umstrittensten deutschen Autor weder hofiert noch verteufelt – sondern ihm im wahrsten Sinne des Wortes gerecht wird.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Heimo Schwilk

Ernst Jüngers Lebensbogen reichte vom Kaiserreich bis in die Berliner Republik. Mit seinem Kriegsbuch »In Stahlgewittern« begründete er früh seinen Weltruhm. Seine literarischen Tagebücher machten ihn zu einem herausragenden Zeitzeugen der Epoche. Heimo Schwilks im In- und Ausland hochgelobte Biographie bezieht ihren Rang nicht nur aus einer profunden Kenntnis von Quellen und Werk, sie dokumentiert auch seine langjährige, persönliche Beziehung zu dem großen Autor. Die vorliegende Neuausgabe wurde aufgrund neuer Quellen überarbeitet, erweitert und mit einem neuen Vorwort des Verfassers versehen.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Matthias Schöning (Hrsg.)

Zwischen Beginn des Ersten Weltkriegs, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit und Bundesrepublik – Ernst Jüngers Leben umspannt fast ein ganzes Jahrhundert; sein Werk spiegelt dessen Katastrophen. Das Handbuch gibt einen Überblick über Jüngers literarisches Schaffen zwischen 1920 und 1998. Es informiert über die einzelnen Werke und ihre Fassungen: von den ‚Kriegstagebüchern‘ und ‚In Stahlgewittern‘ bis zu den Briefwechseln aus dem Nachlass, zum Beispiel mit Rudolf Schlichter und Carl Schmitt. Mit Beiträgen zu Begriffen wie Autorschaft, Gestalt, Kampf, Technik, Traum und Vision greift es die Schlüsselthemen auf. Mit dem Bruder Friedrich Georg Jünger, Martin Heidegger, Albert Hoffmann und Ernst Niekisch werden die Personen aus seinem persönlichen Netzwerk vorgestellt.Aktuelles und umfassendes Handbuch zum Gesamtwerk –Zu den Schlüsselbegriffen im literarischen Schaffen Ernst Jüngers –Mit Zeittafel, Bibliographie und Register.

Regulärer Preis: 69,95 € *
Antonio Gnoli/Franco Volpi

Aus Anlaß seines 100. Geburtstags hat Jünger mit seinen italienischen Übersetzern eine einzige und letzte Serie von Gesprächen geführt. Jüngers Erinnerungen führen durch das Jahrhundert und seine Gestalten. Der Patriarch wendet seinen Blick auch nach vorne, in das 3. Jahrtausend, das der „Kommenden Titanen“. Diese Ausgabe beruht auf der italienischen Originalausgabe, die Jünger noch autorisiert hat.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Parviz Amoghli

  Ernst Jüngers Waldgang heute Mit einem Vorwort von Thor Kunkel.Die besondere Gefahr, die von einem Waldgänger ausgeht, besteht zum einen in der Konsequenz, mit der er sich abwendet und in eine andere, höhere Ordnung begibt; zum anderen in der Wirkung, die von seiner unbedingten Prinzipientreue ausgeht. Illoyal bis zur Rebellion, kann er nicht gezwungen, geblendet oder mitgerissen werden. Das strahlt aus. Sein einzelnes Nein, aus tiefer Überzeugung geboren, wiegt selbst unausgesprochen schwerer als dutzendfache Gefälligkeitszustimmung. Zum Autor:Parviz Amoghli wurde 1971 in Teheran/Iran geboren. 1974 siedelte die Familie nach Deutschland über. Abitur, Wehrdienst, Studium der Geschichte und Germanistik in Köln, Tübingen und Wien. 2009 Preisträger beim Literaturwettbewerb „Schreiben zwischen den Kulturen“ der Edition Exil, Wien; 2010 Dramatikerstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur der Republik Österreich; Veröffentlichungen in diversen Anthologien und Zeitschriften. Amoghli gehört zum Autorenstamm von TUMULT – Vierteljahreszeitschrift für Konsensstörung. Derzeit arbeitet er mit zwei Freunden an der Realisierung des Filmprojekts „Der Graben“, zu dem er das Drehbuch mitverfaßt hat. Parviz Amoghli lebt in Berlin.  

Regulärer Preis: 9,95 € *
Ernst Jünger

In den Jahren 1915 bis 1918 berichtet Ernst Jünger in einer fesselnden Serie von Feldpostbriefen über seine Kriegserlebnisse. Wie erlebte ein junger Kriegsfreiwilliger den Ersten Weltkrieg, das Massenschlachten an der Westfront, Tod und Sterben der Kameraden, die eigenen Verwundungen? Und wie teilte er diese Erfahrungen seiner Familie mit?   Ernst Jünger gibt in seinen Feldpostbriefen Einblicke in die Gemütslage eines Frontsoldaten, der dem Krieg als großem Abenteuer entgegenfieberte. Die 72 Briefe, Postkarten und Telegramme an die Eltern und den Bruder Friedrich Georg sowie ausgewählte Antwortbriefe zeigen einen jungen Mann, der mit kühler Rationalität die grausame Realität des Krieges beschreibt.

Regulärer Preis: 19,95 € *
Ernst Jünger

Immer wieder suchten Bewunderer, Freunde und Journalisten aus aller Welt das Gespräch mit Ernst Jünger, einem der umstrittensten und bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Viele der dabei entstandenen Interviews erscheinen jetzt erstmals in deutscher Sprache. In einer repräsentativen, kommentierten Auswahl wird die gesamte Zeitspanne abgedeckt, in der Jünger in seinem langen Autorenleben befragt worden ist. Von den ersten Interviews aus der Spätphase der Weimarer Republik bis zu letzten Gesprächen 1997 kurz vor seinem Tod. Die Themen der versammelten Dialoge umfassen die vielen kontroversen Facetten in Leben und Werk des Autors. Jünger spricht aber nicht nur über seine polarisierenden Werke, sein Verhältnis zum Nationalsozialismus oder seine Erfahrungen mit Drogen. Verhandelt werden auch die großen politischen und spirituellen Fragen in einer zunehmend globalisierten Welt. So geht es etwa um den planetarischen Arbeiter, das Leben mit der Atombombe, das Verschwinden der Nationalstaaten und die Wiederkehr der Titanen im 21. Jahrhundert. Der Austausch mit Gesprächspartnern aus Frankreich, England, Spanien, Rumänien oder Mexiko eröffnet zudem einen neuen Blick auf die Rezeption Jüngers im internationalen Kontext und erlaubt einen Blick hinter die Fassade weltabgewandter Distanz, die der Autor Zeit seines Lebens aufrecht erhielt.   Rezension von Götz Kubitschek

Regulärer Preis: 50,00 € *
Ernst Jünger / André Müller

Seine Gespräche sind legendär. André Müller, der 2011 verstorbene Journalist, beherrschte die Kunst des Interviews wie kaum ein anderer. Viele große Namen der Geisteswelt standen ihm Rede und Antwort. Ernst Jünger, einer der wichtigsten, aber auch kontroversesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, trifft mit Müller zu drei großen Gesprächen zusammen: am Vorabend des Mauerfalls, am Tag nach dem Beginn der Währungsunion zwischen BRD und DDR und an einem Wintertag 1993. André Müller ist kein zaghafter Interviewer, sondern ein oft messerscharf argumentierender Gesprächspartner. Zwischen ihm und Ernst Jünger entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft. Der Schriftsteller gewährt ungewohnt freie Einblicke in sein Denken und seine Erfahrungen. Im unbefangenen Gespräch überblickt er das große Scheitern und die kleinen, heiteren Augenblicke des 20. Jahrhunderts. Hitler und Augstein, Aids und Erlösung, Selbstmord und Verzweiflung, Heldentum in der modernen Welt, Heiner Müller und die Liebe - und immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die jetzt erstmals veröffentlichten Gespräche überraschen, denn sie offenbaren auch vieles über den Menschen Ernst Jünger. Ergänzt durch Briefe, Fotos und Tagebuchaufzeichnungen sind sie ein einzigartiges hochspannendes Dokument für die Jünger-Fangemeinde und für Freunde des packenden Interviews.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Ernst Jünger

Die Erlebnisse Ernst Jüngers vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in den »Stahlgewittern« wieder: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung.»›In Stahlgewittern‹ machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen. Gide pries es als ›das schönste Kriegsbuch, das ich je las.‹ Tatsächlich ähnelt es keinem anderen Buch der damaligen Zeit – keine Spur von den pastoralen Meditationen eines Siegfried Sassoon oder Edmund Blunden, kein Anflug von Feigheit wie bei Hemingway, kein Masochismus wie bei T. E. Lawrence und kein Mitleid wie bei Remarque.«Bruce ChatwinMit einem Nachwort von Helmuth Kiesel.

Regulärer Preis: 30,00 € *
Ernst Jünger

Ernst Jüngers Erlebnisse vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in seinem Werk "In Stahlgewittern" wider: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung. In der Lesung von Tom Schilling ist Jüngers Meisterwerk nun erstmals als Hörbuch erhältlich. Selten wurde das Grauen des Krieges so schonungslos beschrieben, noch nie wurde es so eindringlich gelesen.Im Anschluss ist Ernst Jünger selbst in einer Dankesrede zum Goethepreis zu hören.(10 CDs, Laufzeit: 12h 13)

Regulärer Preis: 34,99 € *
Ernst Jünger

Eine editorische Sensation: die historischkritische Ausgabe der »Stahlgewitter«! (Hrsg.: Helmuth Kiesel)Diese Jahrhundertedition von Ernst Jüngers »In Stahlgewittern« schafft erstmals die Grundlage zur Beurteilung eines der meistdiskutierten deutschsprachigen Bücher des 20. Jahrhunderts.Ernst Jüngers Erstling »In Stahlgewittern« basiert auf seinen Kriegstagebüchern, die er kurz nach dem Ersten Weltkrieg in Buchform brachte. Insgesamt überarbeitete Jünger den Text elfmal und es sind sieben Fassungen erschienen. Nach der Herausgabe des »Kriegstagebuchs 1914–1918« untersucht Helmuth Kiesel in dieser langerwarteten Edition sowohl Jüngers Schreibprozess wie auch die offene Frage nach Einfügungen und Streichungen im Sinne des aufkommenden Nationalismus in den 1920er Jahren. Dazu werden die Erstausgabe und die Fassung letzter Hand einander gegenübergestellt und alle relevanten Veränderungen anderer Ausgaben für den Leser sichtbar gemacht. Im zweiten Band werden zusätzlich sämtliche Varianten aufgezeigt.

Regulärer Preis: 98,00 € *
Friedrich Georg Jünger

Der Lyriker, Erzähler und Essayist Friedrich Georg Jünger war, nicht kompromittiert durch die NS-Zeit, in den Aufbaujahren der Bundesrepublik ein gefragter Gesprächspartner, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, die seine Prominenz bezeugten. Seine Briefwechsel mit dem Maler Schlichter, dem Politiker und Publizisten Niekisch und dem Philosophen Nebel ergeben ein hochinteressantes Bild der kulturellen Nachkriegslandschaft. Kommt in den Briefen Schlichters, die die bereits veröffentlichte Korrespondenz mit Ernst Jünger ergänzen, vor allem die Lage der Bildenden Kunst zur Sprache, so trifft im Austausch mit Nebel dessen vitales, philosophisches Christentum auf den von den Griechen inspirierten »Kykliker« Jünger.Das Zentrum des Bandes aber bildet der Briefwechsel mit Ernst Niekisch, der 1945 fast erblindet und von der Roten Armee aus dem Zuchthaus befreit, im Berlin der sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR an seine nationalbolschewistische Konzeption aus der Weimarer Zeit anzuknüpfen versucht. In den Briefen wird die politische Lage diskutiert und die unterschiedlichen Positionen zur Technisierung der Welt. Auch findet sich hier das Gutachten, das Niekisch für die US-Besatzungsbehörden über F.G. Jüngers politische Haltung schrieb. Die Briefwechsel sind sorgfältig kommentiert, jeweils mit Nachworten versehen und durch ein Namensregister erschlossen. In einem Nachwort werden die Autoren und Briefe in die geistige und politische Landschaft jener Jahre gestellt. »Das besiegte Deutschland gefällt mir manchmal besser als ein siegreiches. Wir sind ein Modell, insbesondere in der Armut; die anderen werden sich danach zu richten haben.« F. G. Jünger an E. Niekisch, 1947

Regulärer Preis: 20,00 € *
Ernst Jünger

Im Schützengraben schien der Erste Weltkrieg für Ernst Jünger vor allem ein Abenteuer – im Rückblick eine »unvergleichliche Schule« des Lebens. Erstmals werden in diesem Band seine kleineren Schriften zu den Kriegsjahren wie »Das Wäldchen 125« und »Feuer und Blut« versammelt, kritisch ediert und kommentiert.Ergänzend zum »Kriegstagebuch 1914–1918« und der historisch-kritischen Ausgabe der »Stahlgewitter« vereint »Krieg als inneres Erlebnis« Jüngers wichtigste autobiographische Schriften und Aufsätze zum Ersten Weltkrieg, die für das Verständnis des »Dichtersoldaten« relevant sind. Der Erste Weltkrieg wird für Jünger dabei zu einem Paradigma der Moderne schlechthin, ihrer Spaltung in mehrere weltanschauliche Lager und einer ungekannten Aggressivität. Diese Position unterzieht er in späteren Reflexionen wie seiner Ansprache zu Verdun einer Überprüfung. Helmuth Kiesel schafft mit seiner editorischen Aufbereitung sowie sorgfältigen Kommentierung die Grundlagen für eine Beurteilung von Autor und Werk.

Regulärer Preis: 45,00 € *
Ernst Jünger

Mit dieser Ausgabe sind Ernst Jüngers Tagebücher aus dem Ersten Weltkrieg erstmals allgemein zugänglich – ein einzigartiges literarisches und zeitgeschichtliches Dokument und eine editorische Sensation!Ernst Jüngers Frontbericht »In Stahlgewittern« ist neben Erich Maria Remarques Roman »Im Westen nichts Neues« das berühmteste deutschsprachige Buch über den Ersten Weltkrieg. Die »Stahlgewitter« sind jedoch kein rein fiktionales Werk, sondern basieren auf den fünfzehn Tagebuchheften, die Jünger während des Krieges von der ersten Fahrt an die Front am Jahreswechsel 1914/15 bis zu seiner letzten Verwundung im August 1918 kontinuierlich führte. Der Verlauf vieler Tage wird nur in kurzen Notizen festgehalten, die Kampfeinsätze in den großen Schlachten werden hingegen erzählerisch vergegenwärtigt: Persönliches steht neben Militärischem, Empfindsames neben Martialischem, Amouröses neben Barbarischem, Anrührendes neben Abstoßendem. Und bei alledem lässt sich genauestens mitverfolgen,wie die Erfahrungen des Krieges von Jünger psychisch verarbeitet und stufenweise literarisiert wurden.

Regulärer Preis: 32,00 € *
Tipp
Armin Mohler

Vergriffen! -- -- Jahrelang bereitete Antaios die Veröffentlichung eines der bedeutendsten Briefwechsel vor, die Ernst Jünger führte: den mit Armin Mohler (zur Autorenseite), der 1947 Kontakt aufnahm, zwei Jahre später Sekretär bei Jünger wurde, 1953 nach Paris ging und sich bis zum Bruch im Januar 1961 intensiv mit dem »Chef« austauschte. Alle 820 Briefe sind erfaßt, die Witwe Mohlers unterstützt die Kommentierung, die der Herausgeber Erik Lehnert verfertigt, und der Verleger Götz Kubitschek stand bis vor kurzem in Verhandlung mit dem Klett-Verlag über die Rechte an den Briefen Jüngers. Diese Verhandlungen sind gescheitert: Man will diesen großen Briefwechsel nicht erscheinen sehen, und so bleibt nur ein Ausweg: Antaios veröffentlicht alle Briefe Mohlers, dazwischen in Paraphrase einige wichtige Äußerungen Jüngers, die notwendig sind für den weiteren Verlauf des Austauschs. Nehmen Sie teil an diesem verlegerischen Husarenstück: Der Mohlersche Anteil an diesem Austausch ist herausragend, und es ist in seinem Sinne, sich nicht jede Zurücksetzung gefallen zu lassen …

Regulärer Preis: 44,00 € *
Ernst Jünger

Verteilt auf drei Audio-CDs finden sich hier zum ersten Mal nahezu die gesamten von Jünger noch existierenden Tonaufnahmen. Die Herausgeber haben eine Vielzahl von Tondokumenten gesichtet, die vielfach eigens für diese Produktion restauriert und digitalisiert wurden. Neben den Tonarchiven der Rundfunkanstalten waren die Archivbestände des Deutschen Literaturarchivs in Marbach eine essentielle Quelle. Die Palette reicht von Amateuraufnahmen über Livemitschnitte bis hin zu aufwendigen Studioproduktionen. Chronologisch angeordnet gewähren die Aufnahmen Einblicke in Jüngers facettenreiches Leben und Werk. Immer wieder versetzt sich der Autor in wichtige Phasen seiner Biografie und geht auf zentrale Bücher und Texte wie den "Arbeiter" oder die "Stahlgewitter" ein.Mit einer Cover-Illustration von Jonathan Meese.

Regulärer Preis: 24,80 € *
Ernst Jünger

Der Band vereinigt erstmals in chronologischer Folge alle 145 zwischen Dezember 1919 und Juli 1933 entstandenen Beiträge Jüngers in Zeitschriften und Sammelbänden, darunter mehrere bislang unbekannte Texte und Rezensionen.     Die vierzehn Jahre der Weimarer Republik sind eine prägende Phase für die Entwicklung Ernst Jüngers (1895–1998). Der hochdekorierte, desillusionierte Frontoffizier des Ersten Weltkriegs wird rasch zum scharfen Kritiker der herrschenden Verhältnisse. In brillanten und überaus provokativen Essays geißelt der junge Publizist schonungslos die Mißstände in Politik und Gesellschaft und entwickelt dabei die radikale Alternative eines »nationalen, sozialen, wehrhaften und autoritativ gegliederten Staates«. Schon bald gilt Jünger als geistiger Kopf des »neuen Nationalismus« und nimmt eine führende Stellung innerhalb des Kreises der sogenannten Konservativen Revolution ein. Neben ihrer Bedeutung als zentrale Quelle für die politischen Ideen der Rechten in der Weimarer Republik dokumentieren Jüngers Essays zugleich die enorme geistige und ästhetische Entwicklung des Autors zwischen »In Stahlgewittern« und seinen großen Werken der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre, »Das abenteuerliche Herz« und »Der Arbeiter«. Nicht zuletzt aufgrund dieser Beiträge wird auch die Debatte um Ernst Jünger weiter andauern.  

Regulärer Preis: 72,00 € *
Ernst Jünger

Er faszinierte und polarisierte, hatte zahlreiche Bewunderer und ebenso viele Gegner. Er meldete sich am ersten Kriegstag im August 1914 freiwillig zum Dienst in den 'Stahlgewittern' - und wurde sieben Jahrzehnte später zur Versöhnungsfeier von Verdun eingeladen. Er schuf mit den 'Marmorklippen' 'das Renommierbuch der 12 Jahre' (Thomas Mann) - und zugleich das Problembuch der nationalsozialistischen Zeit. Doch war er nicht nur engagierter Patriot, sondern auch Anarch: Seine 'Annäherungen' an Drogen und Rausch brachten ihm 1970 eine Anklage wegen unerlaubten Drogenbesitzes ein. Ein streitbarer, wandelbarer Geist, ein literarisches Chamäleon: 'Was bleibt, ist bunter Staub.'

Regulärer Preis: 549,00 € *
Ernst Jünger

In der Novelle »Sturm« mit ihrer erstmals literarischen Schilderung der Kriegserlebnisse sah Karl-Heinz Bohrer »einen Schlüssel zu Jüngers geistiger Disposition überhaupt«.

Regulärer Preis: 12,00 € *