Das "Schwarze Buch" nur für ehemalige Angehörige des nationalrevolutionären Wehrverbandes unter der Totenkopffahne. Faksimile der Ausgabe von 1938, Manuskript, Berlin.
Dieser Band, aus dem Geist der Frontkameradschaft geschrieben, gehört unbestritten zu den bedeutenden Quellentexten der Konservativen Revolution. Die Brüder Jünger haben ein "Nationalistisches Manifest" als Gegenstück zum Kommunistischen Manifest verfasst, das dem damaligen Einsatzgeist der Freikorpssoldaten und Wehrverbände in Idealismus und Radikalität entspricht. Seit 1928 ist der Text nicht wieder gedruckt worden. Selten taucht im Antiquariat eines der ehemals 3000 Exemplare auf. Im Jahre 1926 erschien bei der Verlagsgesellschaft "Der Aufmarsch", vermutlich in einer Auflagenhöhe von 3000, der Aufmarsch des Nationalismus als Band 2 der "Reihe deutscher Schriften". Die Vorlage zu diesem Exemplar, das 1928 mit neuer Titelseite unter Verzicht des Reihentitels vom Vormarsch-Verlag aufgebunden wurde, stammt aus dem Konkursposten der Originalauflage. Faksimile der Ausgabe von 1928, Vormarsch Verlag.
Jede Zeit stellt als Zeichen für ihre historische Qualität einen neuen Typus heraus. Für Ernst von Salomon war dies der deutsche Freikorpskämpfer, in dem sich das symbolische Empfinden der Zeit zur Gestalt verdichtete. Aus diesem Grund lud er Kameraden aller Fronten ein, ihre Erfahrungen niederzuschreiben: Der Kampf ums Reich – ob Oberschlesien oder Kärnten – in Dutzenden Berichten. Nachdruck der Ausgabe 1938, 496 S. mit zahlreichen Fotos, Kartenskizzen u. Abbildungen der verschiedenen Freikorps-Abzeichen Zum Literaturgespräch von Kubitschek und Lehnert über Ernst von Salomon geht es hier!
"Man kann sich zu diesem Buch nur bekennen oder es vollkommen ablehnen. Die deutsche Freiheit durch das deutsche Gesetz wird durch Hileschers Buch mit jener großen Erschütterung gestaltet, die allem Einfachen und Großen eigen ist." Dies sind Sätze aus dem Klappentext zur Erstausgabe, verfaßt von Franz Schauwecker, dem nationalrevolutionären Weg- und Kampfgefährten Hielschers. Sein Diktum gilt bis heute: Bekenntnis oder Ablehnung, aber lesen sollte man diese Grundlegung des deutschen Nationalismus. Hielscher ist nicht zuletzt dieses Werkes wegen eine der eigentümlichsten, schillerndsten und befremdlichsten Gestalten der Konservativen Revolution in Deutschland. Nachdruck der Ausgabe von 1931.
"Der Marsch auf Berlin" schildert die geschichtliche Entwicklung der Wehrbewegung des schwarz-weiß-roten Deutschlands. Fritz Carl Roegels (unter Mitarbeit von Hans Henning Freiherr Grote und Curt Hotzel, mit einem Vorwort von Major a.D. Hans von Sodenstern). Faksimile der Ausgabe von 1932, Voegels, Berlin.
Die dritte imperiale Figur ist der Arbeiter. Niekischs Entwurf ist seine letzte Veröffentlichung vor der Inhaftierung und vor dem Ende des noch legalen Widerstandskreises. Faksimile der Ausgabe von 1935, Widerstands-Verlag, Berlin.
Heinz analysiert in zeitlicher Distanz und nach dem Sieg des Nationalsozialismus die Situation an den Brennpunkten des Kampfs um Deutschland von 1916 bis 1932. Faksimile der Ausgabe von 1933, Das Reich, Berlin.
Eine neutrale, sehr gute Beschreibung der wichtigsten politischen Kampfbünde der Weimarer Republik: Stahlhelm, SA, Oberland, Wehrwolf, Jungdeutscher Orden, Reichsbanner und Rotfrontkämpferbund. Faksimile der Ausgabe von 1931, Junker und Dünnhaupt, Berlin.
Putschisten - Attentäter - Feme - Freikorps. Der zum Kreis um Otto Strasser gehörige Autor soll laut Armin Mohler in den 30er Jahren auf der Flucht oder in der Emigration gestorben sein. Den zentralen Gegenstand seines Werkes führt Schapke schon in dessen Titel an: die Schwarze Front, die Bewegung des "revolutionären Nationalsozialismus", die im krassen Gegensatz und Kampfe zur Partei Hitlers stehe. Nach einer generellen Kritik des Liberalismus wendet sich Schapke der nationalsozialistischen Bewegung in Form ihrer Entstehung, ihrer Wesensart und ihrer aktuellen Vertretern zu, wobei es auf eine klare Befürwortung der Person Otto Strassers (aus dessen Feder das Vorwort stammt) und einer ebenso klaren Ablehnung Hitlers hinausläuft. Schapke gehörte zum inneren Kreis der "Schwarzen Front" und veröffentlichte am Vorabend der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten diese vorliegende Programmschrift der "linken Nationalsozialisten". Faksimile der Ausgabe von 1932, Lindner, Leipzig.
Korv.-Kapitän Erhardt zugeeignet. Uwe Berg-Verlag/Toppenstedt 2014, Nachdruck der Originalausgabe aus den 20er Jahren, 196 S., Fototafeln, durchgehend illustriert, Liste sämtlicher Soldaten der Sturmkompanie Killingers (Auflösung der Kompanie: 10. Mai 1920), OPbd. (Quellentexte zur Konservativen Revolution, Die Nationalrevolutionäre, Band 14).
Kapitän Hermann Ehrhardt war als Freikorpsführer der Brigade Ehrhardt eine Legende. Rudolf Mann beschreibt seine Erlebnisse als Offizier bei Aufstellung und Einsatz der Brigade. Eine frühe Quelle. Faksimile der Ausgabe von 1921, Trowitzsch, Berlin.
Friedrich Glombowski bearbeitete das Schicksal der Kameraden Schlageters nach Akten und stellte es in Erzählform dar: eine gute dokumentarische Darstellung der Organisation Heinz, mit 94 Fotos und Dokumenten. Die O.H. war Sammelbecken für den besonders aktivistischen Typus der Nachkriegszeit, sie war an allen entscheidenden Freikorps-Einsätzen beteiligt. Vorangestellt ist das das Lied vom "Verlorenen Haufen" von Otto Paust. Nachdruck, Hobbing, Berlin 1934.
Einer der besten Köpfe um Kapitän Ehrhardt schildert in Romanform seine Erlebnisse im Freikorps, während der Ruhrbesetzung und bei den Kämpfen um Oberschlesien. Faksimile der Ausgabe von 1930, Frundsberg, Berlin.
"Nationalisten in den Kerkern der Bourgeoisie". Eine interressante Sammlung von Aufsätzen über Erlebnisse und Gedanken Inhaftierter sowie über das Rechtssystem der Weimarer Republik. Neben Hartmut Plaas - der 1944 hingerichtet wurde -, Ernst von Salomon, Kapitän Ehrhardt, Hans-Gerd Techow, Martin Bormann, Joseph Goebbels, Arnold Friese und anderen.
Erinnerungen eines Freikorps-Führers an die Kämpfe in Oberschlesien. Die Männer des einarmigen Hauptmannes trugen den Ehrennamen "Wehr-Wölfe". Das Buch gibt einen guten Einblick in den nationalrevolutionären Geist der Nachkriegskämpfe. Peter von Heydebreck wurde als SA-Führer im Zuge des "Röhm-Putsches" 1934 erschossen. Faksimile der Ausgabe von 1931, Koehler, Leipzig.
