Alle Bücher von Benedikt Kaiser
ist Jahrgang 1987 und studierte von 2007 bis 2013 in Chemnitz Politikwissenschaft mit europaspezifischer Ausrichtung (M. A.). Während des Studiums vertiefte er insbesondere Internationale Politik, Politische Theorie und Ideengeschichte sowie Europäisches Recht.
Seine heutigen Forschungsschwerpunkte sind Faschismus- und Totalitarismus-Studien, die geopolitische Lage in der Levante und – vor allem – der vielfältige Themenkomplex der »sozialen Frage«. Auf diesem Feld sorgten seine Veröffentlichungen wiederholt für Aufsehen. Sie gelten Beobachtern als Auslöser eines sozialpolitischen Bewußtseinswandels innerhalb der deutschen Rechten.
Kaiser ist Redakteur der Zeitschrift Sezession, publiziert regelmäßig in der österreichischen Quartalsschrift Neue Ordnung (seit 2020: Abendland) und im Pariser Zweimonatsmagazin éléments. Außerdem werden wichtige Artikel Kaisers aus der Sezession fortwährend in der belgischen Zeitschrift Tekos veröffentlicht. Er arbeitet als Verlagslektor und Wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Sein Band Querfront erschien 2017 in der reihe kaplaken und liegt in 3. Auflage vor; in diesem Band fordert Benedikt Kaiser eine Neujustierung politischer Theorie und Praxis im Sinne einer dialektischen Aufhebung von »rechts« und »links«. Nur so könne die »Neue Rechte« ideenpolitische Synthesen auf der Höhe der Zeit zustandebringen, die den mannigfaltigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des frühen 21. Jahrhunderts genügen.
Für verschiedene Übersetzungen hat Kaiser Einleitungen verfaßt, ferner mit Marx von rechts eine fruchtbare Debatte angestoßen, die quer über die Lagergrenzen hinweg für Interesse sorgt.
2019 hat Benedikt Kaiser seinen 2. kaplaken-Band vorgelegt, der wiederum neu aufgelegt werden mußte: Blick nach links zeichnet kenntnisreich linke Denkweisen und Handlungsoptionen nach und leitet aus dem, was brauchbar ist, Ergänzungen für die politische Rechte ab.
Passend zum Krisenjahr 2020 veröffentlichte Kaiser bei uns sein Grundlagenbuch Solidarischer Patriotismus (2. Aufl. 2021). Er entwickelt darin Standpunkte zur sozialen Frage von rechts und klärt entscheidende Aspekte für die kommenden Jahre: Wem gehört unsere Solidarität? Ist die Last gerecht verteilt? Und wo steht die AfD in dieser Frage?
Ende 2021 legte Benedikt Kaiser die IfS-Studie Corona und Profit (vergriffen) vor. Darin zeigt er mit Zahlen und Beispielen auf, wer die Gewinner und Verlierer der anhaltenden Krise sind; ferner untersucht er die beschleunigte Entwicklung hin zu einem digitalen Kapitalismus neuen Typs, der mit einem Überwachungs- und Bemutterungsstaat einhergeht.
Anfang 2022 folgte Benedikt Kaisers 3. kaplaken-Band Die Partei und ihr Vorfeld, in dem Kaiser erneut einen Blick ins linke Milieu vornimmt: Es existiert nämlich als Mosaik aus Parteistrukturen und Vorfeld. Man spielt sich Bälle und Gelder zu. Die Rechte sollte diese Mechanismen studieren und auf die eigene Lage anwenden, fordert Kaiser und formuliert einen strategischen Ansatz für die AfD.
Alle Bücher von Benedikt Kaiser
ist Jahrgang 1987 und studierte von 2007 bis 2013 in Chemnitz Politikwissenschaft mit europaspezifischer Ausrichtung (M. A.). Während des Studiums vertiefte er insbesondere Internationale Politik, Politische Theorie und Ideengeschichte sowie Europäisches Recht.
Seine heutigen Forschungsschwerpunkte sind Faschismus- und Totalitarismus-Studien, die geopolitische Lage in der Levante und – vor allem – der vielfältige Themenkomplex der »sozialen Frage«. Auf diesem Feld sorgten seine Veröffentlichungen wiederholt für Aufsehen. Sie gelten Beobachtern als Auslöser eines sozialpolitischen Bewußtseinswandels innerhalb der deutschen Rechten.
Kaiser ist Redakteur der Zeitschrift Sezession, publiziert regelmäßig in der österreichischen Quartalsschrift Neue Ordnung (seit 2020: Abendland) und im Pariser Zweimonatsmagazin éléments. Außerdem werden wichtige Artikel Kaisers aus der Sezession fortwährend in der belgischen Zeitschrift Tekos veröffentlicht. Er arbeitet als Verlagslektor und Wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Sein Band Querfront erschien 2017 in der reihe kaplaken und liegt in 3. Auflage vor; in diesem Band fordert Benedikt Kaiser eine Neujustierung politischer Theorie und Praxis im Sinne einer dialektischen Aufhebung von »rechts« und »links«. Nur so könne die »Neue Rechte« ideenpolitische Synthesen auf der Höhe der Zeit zustandebringen, die den mannigfaltigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des frühen 21. Jahrhunderts genügen.
Für verschiedene Übersetzungen hat Kaiser Einleitungen verfaßt, ferner mit Marx von rechts eine fruchtbare Debatte angestoßen, die quer über die Lagergrenzen hinweg für Interesse sorgt.
2019 hat Benedikt Kaiser seinen 2. kaplaken-Band vorgelegt, der wiederum neu aufgelegt werden mußte: Blick nach links zeichnet kenntnisreich linke Denkweisen und Handlungsoptionen nach und leitet aus dem, was brauchbar ist, Ergänzungen für die politische Rechte ab.
Passend zum Krisenjahr 2020 veröffentlichte Kaiser bei uns sein Grundlagenbuch Solidarischer Patriotismus (2. Aufl. 2021). Er entwickelt darin Standpunkte zur sozialen Frage von rechts und klärt entscheidende Aspekte für die kommenden Jahre: Wem gehört unsere Solidarität? Ist die Last gerecht verteilt? Und wo steht die AfD in dieser Frage?
Ende 2021 legte Benedikt Kaiser die IfS-Studie Corona und Profit (vergriffen) vor. Darin zeigt er mit Zahlen und Beispielen auf, wer die Gewinner und Verlierer der anhaltenden Krise sind; ferner untersucht er die beschleunigte Entwicklung hin zu einem digitalen Kapitalismus neuen Typs, der mit einem Überwachungs- und Bemutterungsstaat einhergeht.
Anfang 2022 folgte Benedikt Kaisers 3. kaplaken-Band Die Partei und ihr Vorfeld, in dem Kaiser erneut einen Blick ins linke Milieu vornimmt: Es existiert nämlich als Mosaik aus Parteistrukturen und Vorfeld. Man spielt sich Bälle und Gelder zu. Die Rechte sollte diese Mechanismen studieren und auf die eigene Lage anwenden, fordert Kaiser und formuliert einen strategischen Ansatz für die AfD.
Leider vergriffen! Einflußreich ist das linke Milieu noch – intellektuell und strategisch ist es am Ende. Jüngst hat sich Sahra Wagenknecht aus dem von ihr initiierten Projekt »Aufstehen« zurückgezogen – ihr Kurs ist für die Mehrheitslinken ein rotes Tuch. Benedikt Kaiser zeichnet linke Denkweisen und Handlungsoptionen nach und leitet aus dem, was brauchbar ist, Ergänzungen für die politische Rechte ab. Blick nach links? Es lohnt sich, den Gegner en détail zu kennen. Plötzlich nämlich erscheinen vorgebliche Riesen als taumelnde Zwerge ...
vergriffen In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer. Und in jeder Krise werden bestimmte Entwicklungen und Trends verstärkt. Das ist im Kontext von »Corona« bzw. »Covid-19« nicht anders: Die Viruserkrankung potenziert bestehende Zeittendenzen erheblich – hin zum Überwachungs- und Bemutterungsstaat, hin zu einem Kapitalismus neuen, digitalen Typs, hin zu einer Gesellschaft, in der ein Angstregime die alte »Normalität« verdrängt. Nach dem ersten Schock durch Viren, Lockdowns und Regierungsversagen ist es erforderlich, Ordnung und Klarheit dort, wo beides verlorenging, soweit wie möglich wiederherzustellen. Die vorliegende Studie will dazu für die deutsche Lage auf wesentlichen Feldern – Politik, Wirtschaft, Gesellschaft – die notwendigen Schritte unternehmen. Am Ende steht zudem die in Thesen zu beantwortende Frage: Was setzt der Widerständige all dem entgegen?
Theorie und Praxis in Bewegung »Selbst die schönsten Theorien erhalten nur durch ihre Übertragung in die Praxis Wert«, formulierte einst der revolutionäre Denker Georges Sorel. In diesem Sinne sind Theorie und Praxis als Einheit zu denken. Isoliert voneinander sind sie wertlos: Theorie ohne Praxis ist Elfenbeinturm. Praxis ohne Theorie macht blind für strukturelle Zusammenhänge. Doch eine nachhaltige Symbiose aus weltanschaulicher Bildung und konkretem Engagement erscheint oftmals als das Einfache, das schwer zu machen ist: Es ist eben nichts »mechanisch-faktisch Gegebenes, sondern ein geschichtliches Werden« (Antonio Gramsci). Benedikt Kaiser nimmt uns daher mit auf seine Reise durch mehrere Jahre engagierter Theorie-Praxis-Arbeit. Es gilt gerüstet zu sein für Krisenmomente, in denen sich unverhoffte Handlungsfenster öffnen. Fehlt die entsprechende ideelle Vorbereitung, gerät man automatisch in die Position einer Nachholbewegung – der Reaktion. Dort möchte einen der politische Gegner sitzen sehen. Man selbst sollte ihm diesen Gefallen nicht tun. Was ist zu tun? Fest steht: In der kommenden Konvergenz der Krisen werden die Karten neu gemischt. Weil Geschichte offenbleibt, ist minimalistischer Defätismus von gestern. Kaiser verwirft Denkfehler, definiert Standpunkte und gibt die Richtung vor.
4. Auflage Benedikt Kaisers drittes kaplaken blickt erneut ins linke Milieu: Es existiert nämlich als Mosaik aus Parteistrukturen und Vorfeld. Man spielt sich Bälle und Gelder zu. Die Rechte sollte diese Mechanismen studieren und auf die eigene Lage anwenden, fordert Kaiser und formuliert einen strategischen Ansatz für die AfD und die rechtskonservative Szene: Die Partei und ihr Vorfeld – eine Mosaikrechte entsteht nur, wenn jeder die je eigene Aufgabe erfüllt.
4. Auflage Seit Jahrzehnten kursiert ein Begriff, der nur selten klar definiert wird: »Querfront«. Zu ihren Akteuren zählen mittlerweile so viele Personenkreise, daß man keinen gemeinsamen Nenner mehr finden kann. Was hat es also auf sich mit der Querfront: historisch, politisch, ideell? Benedikt Kaiser fordert eine undogmatische Herangehensweise und eine Neujustierung politischer Theorie und Praxis.
Die soziale Frage ist mit der nationalen Frage untrennbar verknüpft. Die politische Linke ahnt das, kann aber nicht mehr hinter ihren globalistischen Anspruch zurück. Die Rechte findet also Brachland vor. Kaiser nutzt den Freiraum und gibt in seinem Buch die erste umfassende Antwort von rechts auf die soziale Frage. Er fächert sie historisch auf, benennt Vordenker und vergessene Konzepte und verknüpft diese »liegengelassenen Fäden« mit der Gegenwart. Wem gehört unsere Solidarität? Ist die Last gerecht verteilt? Und wo steht die AfD in dieser Frage?
Sonderpreis: Bisher 16 €, jetzt 14 €. »Was ich vor zehn Jahren noch für mich behalten hatte, werde ich nun offenlegen, um zu einem Ende zu kommen mit dem Krieg«, schreibt der französische Publizist und Schriftsteller Richard Millet in seinem Bericht »Töten«, der nun bei Antaios in deutscher Sprache vorliegt. Millet, der in seiner Kindheit einige Jahre im Libanon verbracht hatte, kehrte später dorthin zurück und kämpfte in der frühen Phase des Bürgerkriegs auf Seiten der christlichen Phalange. Immer wieder, wenn seine Beteiligung an diesem Krieg zum Thema wurde, stellte man ihm die halb gruselige, halb voyueristische Frage: »Haben Sie getötet?« Millet beantwortet diese Frage nicht knapp (soldatisch knapp?), sondern so, wie wir ihn aus seinen vor Jahren bei Antaios erschienen Texten kennen: als französischer Peter Handke – in Annäherungsschleifen und Abschweifungen, Selbstinfragestellungen und einer Scheu, zu sagen, dies sei einfach genau so und nicht anders gewesen. Hat Richard Millet getötet? Hat er einer völlig aus der Zeit gefallenen Beteiligung am Krieg die Krone aufgesetzt, indem er etwas tat, das noch viel gründlicher aus der Zeit gefallen ist? Antaios-Leser wissen mehr … Mit im Buch übrigens: kurze Essays zum »Islamismus als Verbündetem des globalisierten Kapitalismus« und über »Christen im Orient«. Dazu ein ausführliches Gespräch mit Millet über die Lage Europas 2018 und ein Vorwort von Benedikt Kaiser. Übersetzt aus dem Französischen von Christa Nitsch. In neuer, gekürzter und überarbeiteter Ausgabe zugleich von Millet erschienen: Verlorene Posten. Schriftsteller, Waldgänger, Partisan. Hier einsehen. Hier geht es zur Empfehlung von Benedikt Kaiser.
Der Renovamen-Verlag legt hiermit eine Neuauflage von Nikolai Ostrowskis Klassiker in einer Übersetzung aus der Feder von Thomas Reschke vor. Benedikt Kaiser hat das Ganze mit einer historischen und werkbiographischen Einordnung versehen, die diesen sowjetischen Propagandaroman besonders lesenswert macht. Wer Romane wie Zwischen Weiß und Rot von Dwinger schätzt, und sich für russische Geschichte im 20. Jahrhundert interessiert, wird dieses Buch lieben.