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Curt Hohoff

Wer weiß heute, daß Victor Hehn mit seinen "Kulturpflanzen und Haustiere in ihrem Übergang aus Asien nach Griechenland und Italien sowie in das übrige Europa" ein großes deutsches Prosawerk geschrieben hat? Hohoff gibt in weitspannenden biographisch-literatur- und kulturhistorischen Essays Bilder der großen wissenschaftlichen Prosa als Kunst. Aus dem Inhalt: Winckelmann, Hamann, Kant, A. Humbolt, Görres, Niebuhr, Burckhardt, Johannes von Müller, ...

Regulärer Preis: 24,90 € *
Johannes Rogalla von Bieberstein

Mit einem Vorwort von Ernst Nolte. Es gibt kaum einen wichtigeren und folgereicheren Mythos als den von dem »jüdischen Bolschewismus«. Aber die konkreten Erfahrungen, die ihm zugrundelagen, sind gründlicher vergessen oder verdrängt worden als im Falle aller vergleichbaren Mythen. Johannes Rogallea von Bieberstein legt eine grundlegende Studie zu diesem Mythos vor, fragt nach dem rationalen Kern und zeichnet seine Wirkmächtigkeit nach. Von Bieberstein hat für sein Buch - das in drei Auflagen bei Edition Antaios erschien und im Antiquariat mit bis zu 180 € gehandelt wird - eine Kampagne durchstehen müssen. In der nun bei Ares erschienenen Neuausgabe berichtet er in einem einleitenden Kapitel von dieser Kampagne. 2003 zitierte Martin Hohmann in seiner folgenschweren Rede zum 3. Oktober aus diesem Buch - und wurde aus der CDU ausgeschlossen.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Claus Wolfschlag

Scheinbar instinktiv hat eine große Zahl von Menschen ein verblüffend ähnliches Gespür für als schön oder häßlich empfundene Stadträume. Häufig wird historischer/historisierender Architektur der Vorzug vor modernistischen Neubauten gegeben. Immer wieder ist zu hören, daß viele deutsche Städte ein Defizit an historischer Architektur und damit an urbaner Ästhetik aufwiesen. Dies ist die Folge sowohl der Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges als auch der modernistischen Stadtplanungen und Abrisse der Nachkriegszeit. Hier setzt die heutige Rekonstruktionsbewegung an. Sie bemüht sich darum, verlorene historische Gebäude erneut zu errichten. Sie versucht, bedeutende historische Bauwerke oder Stadtensembles notfalls auch durch den Nachbau von Kopien zurückzuholen. Sie möchte die von falschen Planungen oft zerrissenen Stadtbilder heilen und schöne Orte (wieder) erschaffen. Dieses Buch widmet sich der deutschen Rekonstruktionsbewegung zwischen 1990 und 2020. Vorgestellt werden Projekte ganz unterschiedlicher Entwicklungsgeschichten. Oft stecken engagierte Bürgerinitiativen hinter der Realisierung, nicht selten gegen Widerstände aus Architektenschaft und Politik. Es gibt aber auch Rekonstruktionen, die von privaten Bauherren, Stiftungen oder gar politischen Gremien initiiert oder maßgeblich vorangetrieben werden. -- -- --Die Videorezension von Ellen Kositza finden Sie hier.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Erinnerungen aus der Geschichte des Wehrwolf

Das "Schwarze Buch" nur für ehemalige Angehörige des nationalrevolutionären Wehrverbandes unter der Totenkopffahne. Faksimile der Ausgabe von 1938, Manuskript, Berlin.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Carl Schmitt

Vier Tonbänder eines autobiographischen Gesprächs mit Schmitt (1971) liegen nun in Abschrift vor: eine mit künstlerischen Kalkül aufgebaute Selbstinszenierung, ein herausragendes Dokument - dazu klug kommentiert!

Regulärer Preis: 28,00 € *
Olaf Haselhorst (Hrsg.)

Das Buch behandelt alle relevanten politischen und militärischen Aspekte, die zum Verständnis der Revolutionsepoche notwendig sind. Der Bogen reicht von den Modernisierungsschüben im späten 18. Jahrhundert und die Zeit Napoleons I. als Beherrscher Europas über den Verlauf der Befreiungskriege selbst bis hin zu der entscheidenden Schlacht von Waterloo/Belle Alliance. Die Waffen, der Waffengebrauch und die Taktik im Zeitalter Napoleons, das im Wandel begriffene Kriegsvölkerrecht und die neue Friedensordnung, für die der Wiener Kongress steht, werden ebenso behandelt wie die Stellung der Befreiungskriege in der Erinnerungskultur. Außerdem wird umfassend auf das seinerzeitige Kriegsvölkerrecht eingegangen, das durch das Agieren der französischen Heere gravierende Modifizierungen erfahren hatte. Andere Abschnitte thematisieren Aspekte, auf die bisher wenig oder gar nicht eingegangen wurde, nämlich zum einen den systematischen und mit Nachdruck betriebenen Kunstraub auf Anordnung Napoleons I. und zum anderen die Kriegsgräuel in den Befreiungskriegen, die unter anderem daran abzulesen sind, dass kaum Gefangene gemacht wurden. Gut 100 S/W-Abbildungen, darunter auch instruktives Kartenmaterial, runden die Darstellung ab. Mit einem Vorwort des Wiener Historikers Prof. Dr. Lothar Höbelt.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Klaus Müller

Der Krieg von 1866 ist wohl einer der wichtigsten Wendepunkte der deutschen Geschichte. In jenem Jahr entschied sich die preußische Vorherrschaft über Deutschland und das Ende Österreichs als deutscher Führungsmacht. Zwar hat sich der österreichische Kaiser Franz Joseph auch danach noch als „deutscher Fürst“ bezeichnet, doch löste nun Berlin als deutsches Zentrum Wien ab. Das mit Österreich verbündete Königreich Hannover wurde, wie auch das Kurfürstentum Hessen, von Preußen sogar zur Gänze annektiert und mit dem Ausscheiden Österreichs aus dem Deutschen Bund der Weg zur Errichtung des Preußisch-Deutschen Kaiserreiches von 1871 freigemacht. Über die wichtigste Schlacht, Königgrätz, ist in der historischen Literatur viel publiziert worden, doch ist in Vergessenheit geraten, daß der Kriegsschauplatz ein viel größerer war. Schauplätze dieses gigantischen Bruderkriegs waren auch Norddeutschland, Thüringen, Sachsen, Bayern, Baden und Böhmen. Sogar bis nach Italien reichte das Geschehen. Auch die politischen Zusammenhänge, die zu der Katastrophe des „deutschen Bruderkriegs“ von 1866 führten, werden beschrieben. Das Buch ist reich illustriert mit teilweise noch nicht veröffentlichten Bildern.

Regulärer Preis: 34,00 € *
Josef Kraus

Der 50. Geburtstag von „68“ wurde mit viel Weihrauch und Heiligsprechung begangen. Kritik und Selbstkritik sind nach wie vor eher nicht angesagt. Dabei haben die 68er eine durchaus ambivalente Vor- und Wirkungsgeschichte. Einerseits rühmen sie sich großspurig, aber zu Unrecht, mit ihnen hätten die Liberalisierung der Bundesrepublik und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit begonnen. Tatsächlich sind sie auf Entwicklungen aufgesprungen, die längst in Gang gekommen waren. Bei allem Anti-Amerikanismus, den sie vor sich hertrugen, übernahmen sie den größten Teil ihrer Ideologien und ihres Aktionismus von US-amerikanischen Vorbildern, einschließlich der „Reeducation“-Absicht der Westalliierten. Andererseits haben die 68er – und ihre Epigonen – erfolgreich den Marsch durch die Institutionen beschritten. Dies aber nicht nur in den linken Parteien Deutschlands, sondern auch in großen Teilen der CDU, ferner in den Medien, den Kirchen und ganz besonders den Schulen. Hier, im Bildungsbereich, haben sie womöglich die größten Schäden hinterlassen, nämlich in Form eines permanenten Abbaus von Anforderungen. Besonders „erfolgreich“ ist aber auch ihr Marsch durch die Definitionen. So können etwa die Gesinnungsdiktaturen von „Political Correctness“ und „Gender“, beide ebenfalls aus den USA kommend, mit Fug und Recht als Enkel-Ideologien der 68er angesehen werden. Ähnliches gilt für die „Multikulti“-Ideologie, für das Sympathisieren mit dem Islam und für nationalallergische Affekte. Diese fragwürdige Bilanz der 68er und ihrer Vollender verdankt sich zu erheblichen Teilen dem Versagen der Bürgerlichen. Sie sind bis zum heutigen Tag nicht fähig und nicht bereit zu ideologiekritischer Auseinandersetzung – so dringend diese geboten wäre. Josef Kraus ergründet das übernationale Phänomen „68“ anhand vieler historischer Beispiele und flankiert sie mit einer breit angelegten Literaturschau. Die „Umerziehung“ durch die Ideologien der 68er hat er als Gymnasiallehrer unmittelbar erlebt. Ihre Metastasen diagnostiziert er in den Zellen aller gesellschaftlichen Institutionen.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Gerd-Klaus Kaltenbrunner

Vierunddreißig bislang nicht als Buch editierte Texte Gerd-Klaus Kaltenbrunners (1939–2011) und neun Reprints belegen die unvergängliche Bedeutung unseres Kulturraumes. Während die frühen Schriften des Autors ihn als maßgeblichen Konservativen im deutschen Sprachgebiet ausweisen, zeigt sein Spätwerk das Christentum als eigentliches Vermächtnis unserer Heimat auf.   An dem vorliegenden Band kommt niemand vorbei, der sich mit abendländischer Identität beschäftigt.   Das eigentliche Vermächtnis unserer Kultur ist die Heiligung unseres Lebensraumes. Niemand hat um die Bedeutung und die Hinterlassenschaft unserer Heimat mehr gerungen, als Gerd-Klaus Kaltenbrunner (1939–2011). Er verbrachte sein Leben mit Lesen und Schreiben, war ein Kundschafter im Corpus klassischer Texte, ein Hüter der Erinnerung, ein Wächter der Tradition und eben dies: Ein Sucher nach dem zeitlos Gültigen. Ganze Bibliotheken waren Kaltenbrunner so vertraut, als hätten die Dichter und Denker von ehedem mit ihm persönlich Zwiesprache gehalten. Wie sehr könnten junge Menschen von diesem Gelehrten profitieren, wenn sie Gerd-Klaus Kaltenbrunner als Reiseführer für die wirklich essenziellen Lesenswürdigkeiten konsultierten. »Was einmal war, währt auf immer. Es ist unvergänglich, auch wenn keiner darum zu wissen scheint.« Das vorliegende Buch stellt den Schlußakkord von Kaltenbrunners Schaffen dar: Seine Nachforschungen führten ihn über verschiedene Epochen hinaus ins Transzendente. Die Wertschätzung der Heimat widerspricht bei ihm keineswegs dem christlichen Glauben, denn Ursprung und Sendung verspannt er in eine schicksalsträchtige Einheit:  Das Desiderat, Kaltenbrunners Aufsätze genuin abendländischer Prägung in einem Band zu präsentieren, wird mit dem vorliegenden Band vierzehn Jahre nach dem Tod des Essayisten eingelöst. Die meisten der hier versammelten Abhandlungen waren bislang nicht in Buchform ediert. Neben fünfunddreißig Portraits, angefangen bei Vergil und Benedikt von Nursia über Hedwig von Schlesien und Anselm von Canterbury bis Carl Ludwig von Haller und Josef Gabriel Rheinberger sind außerdem einige Aufsätze abgedruckt, die sich mit metapolitischen Themen auseinandersetzen.    

Regulärer Preis: 25,00 € *
Alain de Benoist

Benoists neues Buch ist eine Streitschrift gegen den Selbstmord der Menschheit. Er greift den alten ökologischen Grundsatz auf, daß es in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum und keine unbegrenzt verfügbare Ressource geben kann. In klassisch konservativer Tradition greift Benoist den Gedanken vom "rechten Maß" auf und fordert die Abkehr von Technikglaube und Konsumfetischismus - oder in Benoists Worten: eine "Entkolonisierung des Vorstellungsvermögens".

Regulärer Preis: 9,95 € *
August Kubizek

Dieses Buch ist das einzige authentische Lebensbild der Jugendzeit Adolf Hitlers, also der Jahre in Linz und Wien. Verfaßt vom einzigen Freund aus diesen Jahren, der mit Hitler nicht nur gemeinsam in die Schule gegangen war, sondern auch noch in Wien einige Zeit mit ihm zusammen lebte, diente es vielen Zeithistorikern als unentbehrliche Quelle. Zuletzt hat Brigitte Hamann die Bedeutung und Seriosität dieses Zeitzeugenberichts gewürdigt.9. Auflage.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Ernst Jünger

Der autobiographische Roman »Afrikanische Spiele« erzählt von Jüngers abenteuerlichem Ausflug als 16-Jähriger zur Fremdenlegion, kurz bevor der Erste Weltkrieg ausbrach.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Michael Klonovsky

Alle seine Eide brechend und Schwüre höhnend, legt Michael Klonovsky nun doch einen weiteren Band der Acta diurna vor - inzwischen ist es der achte. Der »Karl Kraus der Gegenwart« (Matthias Matussek) bzw. »Judenlutscher« (anonyme Zuschrift an den Autor), der selbst lieber mit Anton Kuh oder dem späten Joseph de Maistre verglichen werden würde, hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er sein Diarium nicht nur als ein literarisches Projekt, sondern auch als physiologische Notwendigkeit versteht. Für ihn sind die Acta diurna eine Art öffentliche Waschung durch Ästhetisierung des Ekels, den er gegenüber vielen Wortführern, Funktionsträgern und Duckmäusern seines Landes empfindet. Da Klonovsky bei seiner Chronik des Narrenfestes, das die Deutschen spätestens seit den Tagen des freundlichen Gesichts aufführen, stets heiter bleibt, da ihm nie die Lust an Ironie, Sarkasmus und maliziöser Zuspitzung vergeht, da er brillant schreiben kann und obendrein ein gebildeter Plauderer ist, sind seine Notate für den empfänglichen Leser ein Vergnügen. Manchmal sogar ein Trost. 

Regulärer Preis: 26,00 € *
Jan Moldenhauer

Während die Ausländergewalt in Deutschland beunruhigende Ausmaße annimmt, zählt Japan zu den sichersten Ländern der Welt. Aufgrund einer restriktiven Migrationsstrategie bleibt die Identität des ostasiatischen Landes intakt und seine Sozialsysteme werden nicht zur Plünderung durch illegale Zuwanderer freigegeben. Fachkräftemangel wird vor allem durch ein Re-Migrationsprogramm für ausgewanderte Japaner sowie durch Gastarbeiter und Technisierungsmaßnahmen vorgebeugt.Vor diesem Hintergrund hat die Alternative für Deutschland (AfD) das japanische Migrationskonzept als Vorbild für Deutschland in ihr Europawahlprogramm aufgenommen. Außerdem haben sich die Vorsitzenden der ostdeutschen AfD-Landtagsfraktionen in der Potsdamer Erklärung zum japanischen Zuwanderungsmodell bekannt.Wie funktioniert die japanische Migrationsstrategie? Wie ist es gelungen, die Debatte über ihre Vorzüge aus dem politischen Vorfeld der AfD in die Partei hineinzutragen? Welche ihrer Bestandteile können zur Lösung der deutschen Migrationsproblematik beitragen? Welche parlamentarischen Initiativen mit Bezug zum japanischen Zuwanderungsmodell hat die AfD bereits in den Landtagen und im Bundestag initiiert? Welche Strategien haben AfD-Politiker wie Björn Höcke genutzt, um die Inhalte dieser Initiativen in den Polit- und Volksdiskurs hineinzutragen? Das vorliegende Buch gibt Antworten auf diese Fragen.    

Regulärer Preis: 18,99 € *
Alain de Benoist

Alain de Benoist, Vordenker einer französischen "Nouvelle Droite", zeichnet in diesem Buch die einzelnen Stufen der derzeitigen Finanzkrise nach und begibt sich auf die Suche nach ihren Ursprüngen. Seiner Analyse zufolge ist diese Kriese eine strukturelle, systematische - keineswegs nur eine konjunkturelle. So gelangt de Benoist zu einer Systemkritik, die einer Rechten in unserer Zeit gut zu Gesicht steht. Benoist beweist auch, daß Armin Mohler sein Bild vom "politischen Hufeisen", das sich an den Rändern nahe sei, nicht aus der Luft gegriffen hatte: In vielen Denkbewegungen ist de Benoist einer systemkritischen Linken näher als einer satten bürgerlichen Mitte.

Regulärer Preis: 9,95 € *
Marvin T. Neumann

Die Ideologie der westlichen Moderne und die Ursprünge des westlichen Selbsthasses Ignoranz, ja sogar Verachtung gegenüber der eigenen Kultur und eine geradezu fanatische Fernstenliebe – solche Auswüchse sind es, die den westlichen Liberalismus unserer Tage als »Westextremismus« erscheinen lassen. Doch wie kam es zu dieser Ideologie der Selbstaufgabe, die spätestens seit 1945 die gesamte europäisch geprägte Welt ergriffen hat? Ihr Ursprung liegt unzweifelhaft auf dem nordamerikanischen Kontinent und lässt sich bis hin zu dessen frühester britischer Kolonisierung zurückverfolgen. Marvin T. Neumann geht in diesem Buch den multikulturellen Dogmen des »Amerikanismus« mit seiner quasireligiösen Verheißung der Menschheitserlösung auf den Grund.  Unter dessen Propheten finden sich Gründerväter, Finanzoligarchen, Spitzenpolitiker und insbesondere öffentliche Intellektuelle. Im Rückblick wird erschütternd deutlich, wie sehr das amerikan(-ist-)ische Freiheitsversprechen schon immer die Freiheit von als einengend und dem menschlichen Fortschritt hinderlich empfundenen kulturellen Gemeinschaften und Traditionen meinte. In Zeiten globaler Migrationsströme und deren aktiver Förderung durch die etablierte westliche Politik erweist sich der American way of life immer deutlicher als Einbahnstraße in den Niedergang, der die Vereinigten Staaten ebenso wie ihre europäischen Satrapen zu zerstören droht.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Günter Zehm

Über die Krise des Kapitalismus, des Westens und der Demokratie Wir leben in eklatanten Krisenzeiten. Die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Horizonte heben sich überall verdunkelt. Der Lauf der Dinge ist an einem Wendepunkt angelangt, eine scharfe Kehre in die eine oder andere Richtung ist fällig. Denn Zeiten der Krise sind, wie schon Aristoteles wußte, Zeiten der Entscheidung und der entschlossenen Tat. In diesem Buch mit Texten aus der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT werden drei Hauptbrandherde beim Namen genannt: erstens die Finanzkrise,zweitens die krisenhafte Situation der "westlichen Welt" überhaupt und ihr krisenhaftes Verhältnis zu den Weltreligionen, insbesondere zur islamischen Welt,drittens die Krise der Demokratie und die Art, wie man mit ihr umgeht.

Regulärer Preis: 9,90 € *
Ernst Jünger

Ernst Jünger führt in der »Zeitmauer« Gedanken seines »Arbeiter«-Essays fort; so schrieb er 1959 in einem Brief: Das Buch hat sich zu einer Fortsetzung von ›Der Arbeiter‹ entwickelt, führt allerdings in neue Richtungen. Das Thema ist ungefähr die Schilderung der Überwältigung der Weltrevolution durch Erdrevolution. Manches davon deutete sich bereits im ›Arbeiter‹ an.«

Regulärer Preis: 20,00 € *
Crane Brinton

Crane Clarence Brinton (1898-1968) studierte Geschichte in Harvard, promovierte in Oxford und lehrte 1942 bis zu seinem Tode in Harvard. Die "Anatomy of Revolutions" wurde sein berühmtestes Werk und brachte ihm die Aufnahme in die "American Academy of Art and Sciences". Die Analyse der Gleichförmigkeiten der englischen (1640), amerikanischen, französischen und russischen Revolutionen, geschrieben in einem präzisen und eleganten Stil und gestützt auf profunde Quellenkenntnis, machen das Buch zu einem klassischen Grundlagenwerk, das hier in der ergänzten Fassung der Ausgabe letzter Hand vorgelegt wird. Der Herausgeber Manfred Lauermann, Sozialwissenschaftler und Ideenhistoriker, lehrte u.a. an den Universitäten Bochum, Dresden, Bielefeld und als DAAD-Professor in Brasilien; er ist Mitglied der Historischen Kommission der Partei "Die Linke". Er hat die vergriffene Übersetzung von Walter Theimer durchgesehen und in seinem Essay zu "Nutzen und Nachteil des Revolutionsbegriffes" auch den aktuellen Stand der Forschung beschrieben. "Anzumerken ist auch, daß der Autor ein zu großer Historiker ist und eine zu lebendige Persönlichkeit, um nicht mehr als nur wissenschaftliches Interesse auszudrücken." - H. Holborn The Yale Review

Regulärer Preis: 24,00 € *
Alexander Gauland

Wir sind keine unbeschriebenen Blätter. Wir kommen nicht aus dem Nichts. Wir wissen, dass jeder seinen Platz auf der Welt hat, aber dass dieser Platz nicht austauschbar ist. Wir hängen an den Orten, aus denen wir stammen und selbst wenn wir sie verlassen, schütteln wir unsere Herkunft nicht ab. Jeder von uns hat seine Geschichte. Wir sind Menschen mit Eigenarten und bestehen auf unsere Gewohnheiten, weil sie unsere Gemeinschaft erhalten. Wir sind keine Zufallsprodukte, sondern stehen auf dem Grund eines Erbes, das uns prägt. Dieses Erbe ist keine Last, weil wir es lebendig halten. Wir sitzen auf den Schultern von Riesen und lesen in unserer Geschichte, ohne sie zu verklären. Wir kennen den Verlust und fühlen den Schmerz des Verschwindens, wenn wir auf den Fortschritt blicken. Wir sind Skeptiker, weil wir wissen, wie leicht es ist, etwas einzureißen und wie schwer, etwas aufzubauen. Wir achten die Wirklichkeit und leben aus dem, was immer gilt. Wir bauen keine Luftschlösser, wir bestellen unseren Garten. Mit einem Wort: wir sind konservativ.

Regulärer Preis: 16,80 € *
Carl Schmitt

Schmitt wurde 1947 in Nürnberg vernommen. Quaritsch führt in die Situation ein ("Kriegsverbrecher oder Sachverständiger?") und dokumentiert Schmitts Antworten. Pflicht für Schmitt-Leser!

Regulärer Preis: 38,00 € *
Michael Klonovsky

Die luzide gedachten und hart formulierten Sätze sind im Sinne politischer Korrektheit nicht ganz geheuer und zielen auf das nötige discrimen der Geister. Scharfsinniges und Scharfzüngiges in neuerlich vermehrtem Umfang. Klonovsky wird häufig und zu Recht mit Karl Kraus verglichen.

Regulärer Preis: 18,00 € *
E. M. Cioran

Auch wenn er sich später von den Arbeiten seiner rumänischen Sturm- und Drangzeit distanzierte, bleiben diese Aufsätze, die hier erstmals auf Deutsch erscheinen, für das Verständnis des großen Autors wichtig. »Wir waren eine Bande Hoffnungsloser im Herzen des Balkan.«

Regulärer Preis: 19,90 € *
Wolfgang Bendel

Gesellschaftsformen, die ihren Zenit überschritten haben und die Menschen nicht mehr aus sich selbst heraus überzeugen können, erkennt man daran, dass sie repressiver, alternativloser und regulativer daherkommen. Sie haben ihren Charme verloren, und der eigentliche Zweck jeder Form von Herrschaft, die Machterhaltung der sie tragenden Klasse, tritt deutlicher und ungeschminkter in den Vordergrund. Der Liberalismus gilt dieser Tage als besonders »alternativlos«. Doch gibt es wirklich keine Alternativen zur »Herrschaft der Massen«? Wolfgang Bendel ist auf die Suche gegangen – und wurde fündig. Er attestiert dem westlichen Liberalismus, seine Dekadenzphase längst erreicht zu haben, und wagt sodann den kühnen Versuch, eine denkbare Alternative aufzuzeigen: die Aristokratie. In seiner erfrischend flott geschriebenen, gewagten Streitschrift ist sich Wolfgang Bendel mit Gabriel Matzneff einig: »Im Osten wie im Westen von unterschiedlichen, aber gleich hassenswerten Spielarten des Herdenlebens bedroht, hat die europäische Zivilisation eine Aristokratie niemals nötiger gehabt als heute.« Mit einem Epilog von Alain de Benoist

Regulärer Preis: 7,00 € *
Bodo Kaltenboeck

NICHT MEHR BESTELLBAR!  Der bedeutendste Roman über Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg. Der Autor vermag es, den Opfergang der alten Armee in den Karpatenschlachten gegen Russland und am Isonzo gegen Italien unmittelbar lebendig werden zu lassen. Seine Meisterschaft besteht darin, das Grauen des Stellungskrieges und das Erleben der einfachen Frontsoldaten und Offiziere mit einem allgemeinen Blick auf die großen politischen Entwicklungen der Zeit zu verbinden und dabei ein leidenschaftliches Plädoyer für Österreich-Ungarn zu halten.

Regulärer Preis: 30,00 € *
Ernst Jünger

Schon 1936 erkannte Ernst Jünger bei seiner Brasilien-Reise die Bedeutung dieses Landes für die Zukunft. Der Jünger-Kenner Detlev Schöttker legt in einer sorgfältig edierten Ausgabe den Reisebericht neu vor. Der Band ist angereichert mit bisher unveröffentlichten Briefen und Fotos sowie einem Nachwort des Herausgebers.

Regulärer Preis: 25,00 € *
José Ortega y Gasset

Spanien liegt darnieder: seiner Ökonomie droht der Staatsbankrott, und Hunderttausende demonstrieren für die Unabhängigkeit Kataloniens. Der Philosoph José Ortega y Gasset untersuchte bereits 1922 die Ursachen der Sezessionsbestrebungen und beschrieb ein zutiefst dekadentes Land.Übersetzt von Weyl, Helene. Herausgegeben von Cano, Jerónimo Molina. Einleitung von Cano, Jerónimo Molina.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Friedrich Georg Jünger

Dieser Band, aus dem Geist der Frontkameradschaft geschrieben, gehört unbestritten zu den bedeutenden Quellentexten der Konservativen Revolution. Die Brüder Jünger haben ein "Nationalistisches Manifest" als Gegenstück zum Kommunistischen Manifest verfasst, das dem damaligen Einsatzgeist der Freikorpssoldaten und Wehrverbände in Idealismus und Radikalität entspricht. Seit 1928 ist der Text nicht wieder gedruckt worden. Selten taucht im Antiquariat eines der ehemals 3000 Exemplare auf. Im Jahre 1926 erschien bei der Verlagsgesellschaft "Der Aufmarsch", vermutlich in einer Auflagenhöhe von 3000, der Aufmarsch des Nationalismus als Band 2 der "Reihe deutscher Schriften". Die Vorlage zu diesem Exemplar, das 1928 mit neuer Titelseite unter Verzicht des Reihentitels vom Vormarsch-Verlag aufgebunden wurde, stammt aus dem Konkursposten der Originalauflage. Faksimile der Ausgabe von 1928, Vormarsch Verlag.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Alain de Benoist

Europäisches Manifest für das 21. Jahrhundert Der Philosoph der Vielfalt erläutert die Grundzüge seiner politischen Ideen. Statt der Einen Welt unter amerikanischer Vormacht plädiert er für eine multipolare Ordnung mit starken nationalen und kulturellen Identitäten. Der Aufstieg Chinas und der Niedergang der USA belegen die Aktualität seines zur Jahrtausendwende vorgelegten Entwurfs.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Nicolás Gómez Dávila

Fortgesetzte Scholien zu einem inbegriffenen TextDer letzte Band des monumentalen Scholien-Werkes des 1994 in Santafé de Bogotá verstorbenen Autors."Wäre ich nicht Kommunist, ich dächte ganz wie Gómez Dávila."Gabriel García Marquez

Regulärer Preis: 18,00 € *
David Engels

Aurë entuluva! - Der Tag wird kommen! 2023 jährt sich zum 50. Mal der Tod von J.R.R. Tolkien, dem Schöpfer Mittelerdes, des Silmarillions, des Hobbits und des Herrn der Ringe - Grund genug für einen Rückblick, und zwar der besonderen Art. Denn der vorliegende Band vereint Beiträge verschiedenster internationaler Autoren, die allesamt eines gemeinsam haben: Tolkien war ihr wichtigster Führer auf dem Weg zu Gott, zum Abendland und zur Familie – und es ist diese konkrete, höchst persönliche Erfahrung, von der sie hier erstmals Zeugnis ablegen. »Aurë entuluva! – Der Tag soll wieder kommen«: Mehr denn je erscheinen Mittelerde und ihr Schöpfer als Vorbild und Wegweiser im Kampf gegen das Dunkel - gerade heute, wo alles, was Tolkien lieb und teuer war, nur noch zu einem Schatten seiner selbst geworden ist. Mit Beiträgen von: - David Engels- Michael K. Hageböck- Joseph Pearce- Anna Bineta Diouf- Marco Gallina-  David Boos- Marion du Faouët- Ryszard Derdziński- Damien Bador- Charles A. Coulombe

Regulärer Preis: 19,95 € *
Werner Sohn

Werner Sohn war dreißig Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden und in dieser Zeit mit vielen Studien befasst, die im Auftrag des Bundeskriminalamts erstellt wurden. Seine „Kritik der politisierten Kriminologie“ beleuchtet diese Disziplin in Zeiten forcierter Hypermoral. Die faktenreichen Essays und Analysen zeugen von der Einfühlung eines feinnervig beobachtenden Insiders. Sie waren bisher nur an entlegenen Stellen zugänglich und werden hier durch mehrere Erstpublikationen ergänzt. 

Regulärer Preis: 23,80 € *
Léon Bloy

Die erste Auflage der deutschen Erstausgabe dieses Hauptwerkes von Bloy wurde verbessert und um ein instruktives Nachwort des Herausgebers und Übersetzers sowie um einen Text und Teilübersetzungen von Walter Benjamin vermehrt. "Den Bürger definiert Bloy als den Menschen, der keinerlei Gebrauch von seiner Denkfähigkeit macht; sein eigenes Projekt umreißt er als Versuch, den Schwachköpfen, den schrecklichen und entschiedenen Idioten dieses Jahrhunderts die Sprache zu entreißen. ...es gelingt Bloy, den honigsüßen Phrasen der Selbstgerechtigkeit jene bittere Wahrheit beizumischen, die die Plappermäuler zusammenzieht..."

Regulärer Preis: 26,00 € *
Heberto Padilla

Der Herausgeber und Übersetzer Günther Maschke (1943-2022) war ein persönlicher Freund des Dichters und wurde, auch wegen seines Eintretens für Padilla, aus Cuba abgeschoben. Der Übersetzung der bedeutenden Dichtung Padillas hat er eine instruktive Dokumentation beigegeben.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Franz Wimmer-Lamquet

Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Leben wird hier erzählt: Franz Wimmer-Lamquet arbeitete bereits als Siebzehnjähriger im Auftrag der deutschen Abwehr in Ostafrika. 1941 wurde er als Sonderbeauftragter während des Gailani-Putsches gegen die Engländer in den Irak entsandt. Der Autor war während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Führer arabischer Freiwilligenverbände in Nordafrika und Ehemann einer arabischen Prinzessin, sondern auch Leiter einer von ihm aufgebauten Agentenschule.Seine Erinnerungen enthalten viele bisher unbekannte Fakten und ermöglichen so manche historische Neubewertungen. Sie beleuchten ein weithin unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Autor von den Sowjets verschleppt und wegen angeblicher, aber nie nachgewiesener Spionage zu 15 Jahren Lagerhaft verurteilt. 1955 wurde er, aufgrund von Mißhandlungen während der Gefangenschaft schwer erkrankt und gelähmt, auf einer Bahre repatriiert.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Michael Klonovsky

A tavola non si invecchia – »Am Tisch altert man nicht« –, heißt ein italienisches Sprichwort. In seinem Buch erklärt Michael Klonovsky, was auf dem Tisch stehen sollte, damit der Ausspruch wirklich zu seinem Recht kommt. Es ist übrigens ziemlich exakt das Gegenteil von dem, was die Gesundheitseiferer predigen und die Mäßigungsflagellanten vorexerzieren. Wobei der Autor ein periodisches sportliches Flagellantentum für die natürliche Kehrseite einer desto hemmungsloseren Schlaraffenexistenz hält. Als Weinliebhaber und Gourmet (er selbst würde sagen: Gourmand) führt Klonovsky den Leser auf eine Spritztour d'Horizon durch die Welt der unentbehrlichen kulinarischen Genüsse, wozu er unbedingt auch die alltäglichen zählt. Ob er nun vom Bruder Hummer und seinen Geschwistern oder von den Wonnen des Fleischverzehrs handelt, von der Pasta als Antidepressivum oder vom Olivenöl als Alltagsgetränk, vom – natürlich allpräsenten – Wein oder vom Whisky, vom Tisch als dem elementaren Möbel oder vom schönen Brauch des gesitteten Rauchens, immer tut er es mit Heiterkeit, einem gewissen Bedauern gegenüber denjenigen, die es anders sehen als er, und einer vor Wortwitz sprühenden Sprache. Den Zweck seines Buches faßt Klonovsky zusammen in den Worten: »Wenn der Effekt darin besteht, daß Sie während der Lektüre ein kaum zu bändigender Appetit anfällt, begleitet von einem geradezu soghaften Verlangen nach einem guten Wein, fühlte sich der Autor bestens verstanden.«

Regulärer Preis: 15,90 € *
Jochen Lober

Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland als "Weststaat" - alliierter Auftrag und deutsche Ausführung Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland ist nicht denkbar ohne den schon bald nach Ende des Zweiten Weltkrieges erkennbaren tiefen Riss zwischen den alliierten Siegermächten in Ost und West. Es waren vor allem die USA, die sehr rasch auf die Schaffung eines »Weststaates« drängten, da sie ihre ideologische und militärische Vorherrschaft in Europa bedroht sahen. Allerdings schwebte den drei westlichen Besatzungsmächten dabei weniger ein »Deutschland als Ganzes« vor als vielmehr ein demokratisches und dezentralisiertes (föderalistisch gegliedertes) Staatsgebilde. Die nicht gerade leichte Aufgabe, dafür eine Verfassung auszuarbeiten, wurde einem Parlamentarischen Rat überantwortet, der jedoch über keinen Verwaltungsapparat verfügte, welcher die Entwürfe für die anstehenden Beratungen sachgerecht hätte vorbereiten können. Jochen Lober zeigt in eingehenden Analysen der Sitzungsprotokolle des Rates, unter welch schwierigen Bedingungen das bundesrepublikanische Grundgesetz schließlich zustande kam – bei ständigen Versuchen der westlichen Alliierten, Einfluss zu nehmen. Auch wenn es funktionsfähig wie eine Vollverfassung sein sollte, so war es doch – wie der neue Staat selbst – als Provisorium konzipiert worden. Zugleich beanspruchten die drei Besatzungsmächte weitgehende Vorbehaltsrechte. Ein letztes Mal sollten die ehemaligen Alliierten von ihnen nachhaltig Gebrauch machen, als sie unter Berufung auf das noch gültige Besatzungsstatut 1990 die Verhandlungen zur deutschen »Wiedervereinigung« führten, während die Bundesrepublik in dieser historischen Stunde nur einen Beobachterstatus hatte. Überzeugend führt Lober aus, dass das 1949 neugeschaffene Westdeutschland über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten hinweg, also bis zum Beitritt der DDR, nach außen hin kein souveräner Staat war. Die „Väter und Mütter des Grundgesetzes“, zumal die beiden Protagonisten Konrad Adenauer und Carlo Schmid, hatten jedoch alles andere als ein Provisorium im Sinn. Sie erwarteten, dass sich die Mitwirkung der Besatzungsmächte auf eine Kontrollfunktion beschränken würde. Der Autor zeigt aber auch, wie sich das Grundgesetz in den ersten Jahrzehnten nach seinem Inkrafttreten weniger zu einem Fundament und Feld der parlamentarischen Gesetzgebung als zum Feld der Verfassungsgerichtsbarkeit entwickelte. Eine problematische Tendenz, die sich in den letzten Jahren noch verstärkt hat, wie die häufige Anrufung des Bundesverfassungsgerichts belegt. Dieses übernimmt somit indirekt staatsorganisatorische Funktionen, da die Politik, auch in ihrer Ausrichtung auf ein vereinigtes Europa, offenbar nicht mehr willens ist, das Interesse an Sicherheit und Selbstbehauptung – als höchste republikanische Staatsräson – über die Verteidigung individueller Rechte zu stellen.

Regulärer Preis: 23,00 € *
Hans Becker von Sothen

Fotos machen Politik – Fälschungen Fakes Manipulationen Fälschungen von Fotos durch Retuschen, Collagen, irreführende Bildunterschriften, Manipulationen des Ausschnitts etc. sind so alt wie die Fotografie selbst. Die ersten Beispiele lassen sich schon im Krimkrieg (1853-1856) und im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) finden. Über den Ersten und Zweiten Weltkrieg, die berühmten Bildfälschungen des Maoismus und Stalinismus spannt sich der Bogen bis zum Tod Osama bin Ladens und dem Umsturz in Ägypten. Berühmte Beispiele wie Robert Capas ‚Fallender Soldat‘ aus dem Spanischen Bürgerkrieg, Jewgeni Chaldej und die sowjetische Flagge auf dem Reichstag sowie die manipulierten Bildlegenden in der Reemtsma-Ausstellung ‚Verbrechen der Wehrmacht‘ sind genauso Thema des Buches wie die Brutkästen-Mär beim Bericht über angebliche Gräueltatenundnbsp; der Soldaten Saddam Husseins in Kuwait. Retuschen an den Bildern von Goebbels und Leni Riefenstahl, Stalin und Ribbentrop, Adenauer, Brandt und Breschnew werden ebenso behandelt wie das neue Phänomen des Outsourcing von Pressearbeit ganzer Länder an globale Public-Relations-Agenturen, die keinerlei Interesse an objektiver Berichterstattung haben, sondern nur am optimalen ‚Verkauf‘ von diversen politischen Ereignissen.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Marcello La Speranza

70 Jahre nach dem Ende des „Dritten Reiches“ finden sich in Europa noch etliche verbliebene bauliche Hinterlassenschaften der NS-Zeit. Eine aussagekräftige Auswahl dieses „brisanten Erbes“ in deutschen und österreichischen Städten wird in diesem Buch vorgestellt. Die architektonischen Elemente – endlose Kolonnaden, monotone Quaderblöcke – sind charakteristische Momente des Neoklassizismus; eine Formensprache, die auch in den demokratischen Staaten der 1920/30er-Jahre Anwendung fand. In dem totalitär geführten NS-Staat wurden bestimmte Markenzeichen (Reichsadler, Hakenkreuz oder heroische Reliefs) als „Corporate Design“ eingefügt. In dem vorwiegend als Bildband gestalteten Werk – das Buch enthält über 300 S/W- und Farbbilder – wird vor allem die visuelle Ebene von über 100 NS-Bauten, beispielsweise in Berlin, München, Stuttgart, Heidelberg, Weimar, Dresden, Frankfurt am Main, Wien oder Linz eingefangen und ihre heutige Verwendung dokumentiert.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Michael Klonovsky

Bissig und treffsicher ins Mark der Willkommenskultur: Klonovskys Acta Diurna 2017 -  eines der klügsten politischen Internettagebücher, nun zwischen zwei Buchdeckeln!

Regulärer Preis: 26,80 € *
Alain de Benoist

Carl Schmitt (1888-1985) war keineswegs der Theoretiker des "Krieges gegen den Terrorismus" und Vordenker der US-Neokonservativen, als der er seit dem 11. September 2001 vielfach mißverstanden wird. Im Gegenteil nahm sein Werk eine fundierte Kritik des amerikanischen Weltmachtstrebens um Jahrzehnte vorweg, wie Alain de Benoist in seinem Essay darlegt. Schmitts Lehre zeigt, so der französische Philosoph, daß auch Europa nicht länger in der alten Ordnung der Moderne verharren kann. Vielmehr erfordert das 21. Jahrhundert eine allgemeine Neuordnung der internationalen Beziehungen im Rahmen einer simplen Alternative: Unipolarität oder Multipolarität. Im Zeitalter asymmetrischer Kriege ist der große Staatsrechtler Carl Schmitt mit seiner präzisen Unterscheidung zwischen politischem Feind und Freund aktueller denn je.

Regulärer Preis: 9,90 € *
Carl Schmitt

Briefwechsel mit Journalisten, Publizisten und Verlegern aus den Jahren 1923 bis 1983. Hrsg., kommentiert und eingeleitet von Kai Burkhardt. In Zusammenarbeit mit Gerd Giesler und Stefan KringsDie Kategorie Öffentlichkeit ist im 21. Jahrhundert zu einem zentralen und kaum zu überschätzenden politischen Faktor geworden. Die theoretische Reflexion hat mit dem politischen und technologischen Wandel nicht Schritt gehalten. Die berühmten Leitbegriffe der Frankfurter Schule, in deren Mitte das Wort Öffentlichkeit endgültig zu einem positiv besetzten politischen Schlagwort wurde, können nur noch teilweise befriedigen und bedürfen heute einer kritischen Erweiterung.Der Briefband lädt dazu ein, die weitaus skeptischeren medientheoretischen Ansätze aus der Weimarer Republik neu zu entdecken und abgerissene Kontinuitätslinien wieder aufzunehmen. Im Mittelpunkt steht der Staatsrechtler Carl Schmitt, der nach Max Weber wohl einflussreichste deutsche Theoretiker des Politischen im 20. Jahrhundert. Kaum etwas hat Schmitt mehr beschäftigt als Macht und das Verhältnis zur Öffentlichkeit, denn er selbst hat sich in erster Linie als Lehrer und Publizist verstanden und sein gesamtes berufliches Leben danach ausgerichtet.Bedeutsam sind die dokumentierten Briefe in dreierlei Hinsicht. Erstens spiegeln sie eine Elitenkommunikation, die Schmitt über die Systemwechsel hinweg zwischen 1920 und 1980 mit herausragenden Journalisten und Verlegern seiner Zeit über die Phänomene Öffentlichkeit und Journalismus führte. Zweitens geben sie Zeugnis einer intellektuellen Topografie mit überlagerten Argumentationslinien, die nach 1945 nur indirekt als eine Art Geheimwissenschaft weitergegeben wurden. Drittens bieten sie einen Einblick in die Inszenierungs- und Öffentlichkeitsstrategie des Staatsrechtlers, mit der er seine Thesen und Ansätze verbreitete und die bis heute eine ausgewogene Bewertung des raffinierten Autors verstellt.Die Korrespondenz enthält Briefwechsel mit Ludwig Feuchtwanger, Paul Scheffer, Giselher Wirsing, Theodor Heuss, Ernst Jünger, Wilhelm Stapel, Margret Boveri, Karl Korn, Hans Paeschke, Rudolf Augstein, Rüdiger Altmann, Johannes Gross, Joachim Fest, Wolf Jobst Siedler und anderen.

Regulärer Preis: 36,90 € *
Caspar von Schrenck-Notzing

Die Re-education der Deutschen und ihre bleibenden Auswirkungen Die Umerziehung der Deutschen nach 1945 war eines der mentalitätsgeschichtlich prägendsten Ereignisse der Nachkriegszeit. Schrenck-Notzing zeigt minutiös auf, wie die Idee der "Re-education" Deutschlands in den USA politisch zustande kam und wer an ihr maßgeblich beteiligt war. Dabei werden auch die internen Kämpfe der Amerikaner um die Nachkriegsordnung in Deutschland eingehend behandelt. Der Autor hat sein bekanntestes, zuletzt bei Ullstein erschienenes Werk nun erstmals aktualisiert und beschreibt die Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Egon von Petersdorff

Mit diesem zweibändigen Werk liegt die erste und einzige umfassende Daemonologie in deutscher Sprache vor, ein Quellenwerk (allein mit 1700 wissenschaftlichen Anmerkungen), auf dem jede künftige Behandlung daemonologischer Fragen weitergebaut werden kann. Außer einschlägiger theologischer Literatur werden Quellen aus allen Lebensgebieten einbezogen, so daß »Daemonen am Werk« beobachtet und entlarvt werden, wo man sie bisher kaum vermutet hatte. Das Buch beweist uns nicht nur die Existenz und das Wirken der Daemonen, es zeigt uns vor allem auch den Sieg, den Christus und die guten Engel über die Mächte der Finsternis errungen haben. Band 1: Daemonen im Weltenplan (XII, 472 Seiten)- Vorwort zur Neuauflage von Msgr. Rudolf Michael Schmitz ICRSS- Einführung von Prälat Prof. Dr. Ferdinand Holböck- Nachtrag und Ergänzung von Prof. Dr. Dr. Georg Siegmund- Zusatzbeitrag: Geheimgesellschaften und New Age im Einflußbereich des Satanismus von einem Experten für Esoterik Band 2: Daemonen am Werk ( XII, 545 Seiten)- Zum Geleit – ein Vorwort von Romano Guardini- Presse-Urteil von P. Adolf Rodewyk SJ- Kurzporträt des Autors von Prälat Prof. Dr. Gerhard Fittkau- Zusatzbeitrag: Satanismus heute von Prof. Dr. Joseph Schumacher- Zusatzbeitrag: Die Überwindung Satans von Papst Johannes Paul II. Stimmen zum Buch:»Ein Standardwerk im wahren Sinne des Wortes, eine umfassende Monographie über die Dämonen, die eine wirklich vorhandene Lücke in der theologischen Literatur schließen möchte, nicht trocken und langweilig, sondern spannend und aufregend.« – Prof. Dr. P. Franz Lackner SJ »Hier ist das Werk über Daemonologie. Das Buch bearbeitet einen immensen Stoff aus den verschiedesten Gebieten und ist wohl dazu angetan, der Verharmlosung Satans, der auch von vielen Katholiken nicht mehr ernst genommen wird, sondern nur noch als ›Kinderschreck‹ gewertet wird, zu steuern.« – Prof. P. Joh. B. Umberg SJ »Die Überzeugung von der Existenz guter und böser Engel kann dem Menschen den Kampfcharakter seiner Existenz vor Gott in einzigartiger Weise zum Bewußtsein bringen …, seine Daseinsauffassung der Mittelmäßigkeit, dem unbedarften Fortschrittsglauben, dem Übermut entziehen und … die elementaren Antriebe von Selbstüberhebung und Ausgeliefertsein an das Schicksal im Gleichgewicht zu halten.« – Prof. Dr. Leo Scheffczyk

Regulärer Preis: 89,90 € *
David Engels

Europa ist gespalten zwischen einer euroföderalistischen Linken und einer souveränistischen Rechten, die beide die letzten Überlebenschancen unserer Zivilisation bedrohen: Die eine, weil sie die traditionelle kulturelle Identität des Abendlands durch einen entkörperlichten, materialistischen und multikulturalistischen Globalismus ersetzen will, die andere, weil die Rückkehr zu etwa dreißig rivalisierenden Nationalstaaten den Kontinent in ein Schachbrett der imperialen Interessen der anderen Großmächte der neuen multipolaren Welt zu verwandeln droht. In Das Abendland verteidigen nimmt David Engels einen entschieden zivilisatorischen Standpunkt ein und zeigt den dritten Weg eines abendländischen Patriotismus auf, der die europäische Einigung nicht auf den Kampf gegen die Identitäten und Traditionen unserer Zivilisation, sondern vielmehr auf deren Verteidigung und Fortführung gründet: den Hesperialismus.  

Regulärer Preis: 18,00 € *
Günter Maschke

VERGRIFFEN Gemäß dem Worte eines weisen Mannes soll man sich nicht selbst interpretieren. Dazu gehört freilich auch, daß man die eigenen Texte nicht verjüngert. Deshalb werden die hier ausgewählten Aufsätze aus zwanzig Jahren weitestgehend unverändert vorgestellt. Sie sind Versuche eines Renegaten der Linken, der sich seines „Arthur Koestler-Komplexes“ nicht auf die übliche Weise entledigte, indem er zum kämpferischen Liberalen wurde, sondern der den anti-liberalen Motiven seiner kommunistischen Jugend die Treue halten will.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Ernst von Salomon

Jede Zeit stellt als Zeichen für ihre historische Qualität einen neuen Typus heraus. Für Ernst von Salomon war dies der deutsche Freikorpskämpfer, in dem sich das symbolische Empfinden der Zeit zur Gestalt verdichtete. Aus diesem Grund lud er Kameraden aller Fronten ein, ihre Erfahrungen niederzuschreiben: Der Kampf ums Reich – ob Oberschlesien oder Kärnten – in Dutzenden Berichten.  Nachdruck der Ausgabe 1938, 496 S. mit zahlreichen Fotos, Kartenskizzen u. Abbildungen der verschiedenen Freikorps-Abzeichen Zum Literaturgespräch von Kubitschek und Lehnert über Ernst von Salomon geht es hier!

Regulärer Preis: 45,00 € *
Arthur Moeller van den Bruck

Grundlegende Lehrschrift der Konservativen Revolution, die jedem Beschwichtigungskonservativen entgegenhält:  »Wir wollen diese Revolution gewinnen!«. Arthur Moeller van den Brucks Vorstellung eines »dritten Reiches« hat nichts mit dem zu tun, was sich ab 1933 vollzieht. Faksimile der Ausgabe von 1923, Ring-Verlag, Berlin.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Manfred Kleine-Hartlage

Der Islam ist nicht mit westlich-individualistischen Vorstellungen zu fassen: Wer ihn begreifen will, muß ihn als Weltanschauung und System von innen heraus verstehen lernen. Nur so wird klar, daß es zu einer Verständigung nicht kommen kann: Der Islam bildet Dschihad-Systeme aus, die jedes andere System verdrängen, um an dessen Stelle zu treten. Über dieses grundlegende Buch hat der Göttinger Arabist Tilman Nagel eine mehr als lobende Rezension verfaßt.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Guntram Schulze-Wegener

Das Eiserne Kreuz, der wohl berühmteste Orden der Weltgeschichte, wird 200 Jahre alt: Am 10. März 1813 stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm III. aus Anlaß der Befreiungskriege diese Auszeichnung, deren Urfassung von Karl Friedrich Schinkel stammt. Das Material – Eisen – war im Gegensatz zu den sonst oft aufwendig gestalteten Ehrenzeichen bewußt schlicht gehalten; es verwies nicht nur auf die Form des Deutschordenskreuzes, sondern auch auf Zurückhaltung, Einfachheit sowie ritterliche und soldatische Pflichterfüllung als preußische Tugenden. Die Stiftungsurkunde wurde auf den Geburtstag der 1810 verstorbenen, im Volk sehr populären Königin Luise datiert. Das erste Exemplar des Eisernen Kreuzes erhielt Luise posthum selbst: Es wurde im Sockel ihrer Büste im Erinnerungstempel von Schloß Hohenzieritz verwahrt. Da Friedrich Wilhelm III. bei der Stiftung des Ordens festgelegt hatte, daß dieser einmalig und ausschließlich während der Befreiungskriege verliehen werden sollte, wurde er nur in späteren für Preußen und Deutschland existentiellen Kriegen – dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg – jeweils erneuert. Der reichhaltig und durchgehend farbig bebilderte Band beschreibt nicht nur die Geschichte des Eisernen Kreuzes und seiner verschiedenen Formen, Varianten und Ausgaben, sondern zeigt auch die historischen Zusammenhänge einzelner Epochen der Verleihung auf. Der Autor geht im weiteren auf das „Nachleben“ des Ordens ein – etwa auf die gesetzliche Genehmigung der Bundesrepublik für das Tragen von Kriegsauszeichnungen aus dem Jahr 1957, insbesondere des Eisernen Kreuzes –, den Wandel der Traditionsauffassungen in der Bundeswehr sowie auf die Stiftung eines expliziten Tapferkeitsordens der Bundesrepublik von 2008. Das Werk ist zugleich Begleitband für die 2013 im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt stattfindende Ausstellung zum Thema Eisernes Kreuz.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Emanuel Moravec

Das Münchener Abkommen und die tschechische Kollaboration im Protektorat Böhmen und Mähren – vollständig überarbeitete und annotierte Ausgabe Das berüchtigte Münchener Abkommen von 1938 gilt als Sargnagel der »demokratischen Nachkriegsordnung« Mitteleuropas. Im Bann der Appeasementpolitik des Briten Chamberlain opferte man die territoriale Integrität der Tschechoslowakei, um das Deutsche Reich ruhigzustellen. Das Ende der Beneš-Republik schildert das damalige Geschehen mit seiner langen Vorgeschichte aus Sicht eines tschechischen Nationalisten und ranghohen Militärs, der seine Heimat lange auf den wohl unvermeidlichen Kampf gegen die Deutschen vorzubereiten suchte. Emanuel Moravec galt als Strategieexperte und war ein geschätzter politischer Kommentator, als er seine Frustration über den Verrat Großbritanniens und Frankreichs an der plötzlich schutzlosen Tschechoslowakei zu Papier brachte. Doch der Stratege zog sich nicht ins Privatleben oder ins Exil zurück – er passte sich der Lage an. Wenn sich das Deutsche Reich als mächtigster Staat Mitteleuropas erwiesen und den vormaligen Kriegssiegern seinen Willen diktiert hatte, dann gab es für die »Resttschechei« nur einen geopolitisch klugen Platz: unter deutschem Schutz. Das für Nationalisten unfassbare Bekenntnis eines Mannes, der dem Fortbestand seines Volkes dessen Unabhängigkeit zu opfern bereit war, dämmerte vergessen und beschwiegen in Archiven. Der tschechischstämmige Übersetzer Antonín Brousek hat diesen Schatz nun gehoben – für eine neue Generation, die die Geschichte unseres Kontinentes anders als in Schwarz und Weiß zu sehen vermag. Mit einem Nachwort von Antonín Brousek.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Rolf Schilling

Wir wollen das Wort "heilig" meiden und lieber vom "Holden Reich" sprechen. Denn wir kommen von weiter her als vom christlichen Mittelalter, und der Pfeil unserer Sehnsucht fliegt ferneren Zielen zu. (Rolf Schilling) Inhalt u. a.: Herbstwacht am Kyffhäuser, Questenberg, Das Holde Reich, Der unsichtbare Gral, Die Siegel Saturns

Regulärer Preis: 28,00 € *
Carl Schmitt

Herausgegeben, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Helmut Quaritsch. Schmitt beendete dieses Rechtsgutachten im August 1945 - und prognostiziert anhand des Satzes "nulla poena sine lege" treffend Ansatz, Verlauf und Urteil der Nürnberger Prozesse.

Regulärer Preis: 39,90 € *
Volkmar Weiss

Alle Menschen sind gleich geschaffen, nur manche intelligenter. Wenn Intelligenzunterschiede, gemessen mit dem IQ, eine erbliche Grundlage hätten, wäre es dann nicht geboten, Forschungen darüber zu ächten? Beinahe sind wir soweit! Doch seit 2005 erforscht die Gruppe um den Wissenschaftler James M. Sikela an der Universität von Colorado die Vervielfachungen der Gene, in denen sich Mensch und Menschenaffen am stärksten unterscheiden, mit dem Ziel, die Grundlagen des menschlichen Denkvermögens zu entdecken. 2015 fanden sie, daß je Kopie des Genbestandteils DUF1220, eingebettet in die Neuroblastom-Gen-Familie, der IQ um rund 3 Punkte ansteigt. Die Mäuse haben im Genom 4 Kopien, Schimpansen 138 und Menschen bis zu 300 Kopien, hochintelligente etwa 20 Kopien DUF1220 mehr als wenig intelligente Menschen.Der Autor hat in umfassender Weise in seiner Monographie „Die Intelligenz und ihre Feinde: Aufstieg und Niedergang der Industriegesellschaft“ (Graz 2012) die Auswirkungen von Kinderzahlen und ethnischen IQ-Differenzen auf Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Im vorliegenden Buch wurden diese Daten und Schlüsse kompakt zusammengefaßt und aktualisiert. Angesichts der Bedrohung der westlichen Sozialstaaten durch die Masseneinwanderung von Unqualifizierten legt der Verfasser damit erneut ein Buch vor, dessen Bedeutung weit über den Tag hinausreicht.

Regulärer Preis: 19,95 € *
Aloys Prinz Liechtenstein

Aloys Prinz von und zu Liechtenstein (1846-1920), Vetter des Fürsten Johann II., war Diplomat, Mitglied des Reichsrates, Landmarschall von Niederösterreich und als profilierter Sozialpolitiker führend in der christlichsozialen Bewegung tätig, was ihm auch die Bezeichnung der "rote Prinz" eintrug. Historisch hochgebildet veröffentlichte er 1910 diese Studie über die historische Entwicklung des Kalifats, die gerade heute wieder alles Interesse verdient.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Friedrich Griese

Friedrich Griese (1890–1975) gilt als der bedeutendste mecklenburgische Erzähler. In der Tradition von Hamsun und Lagerlöf schildert er vornehmlich die agrarisch-vorindustrielle Gesellschaft in Norddeutschland. Arbeitsam und einfach ist das Leben in den Dörfern, tief in Natur und Herkommen verwurzelt, erfüllt von Glauben und Aberglauben, und doch reifen hier eigenständige Charaktere und Menschen besonderer Individualität, von denen uns der Autor berichtet.

Regulärer Preis: 17,90 € *
David G. Dalin

Spätestens seit dem Erscheinen von Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“ (1963) haftet Eugenio Pacelli (1876–1958), ab 1939 als Papst Pius XII. Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, der Ruch des heimlichen Antisemiten und Kollaborateurs mit dem nationalsozialistischen Regime an. Derartige Vorwürfe reißen auch von Historikerseite seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht ab. Das vorliegende Buch ist eine Antwort auf die 1999 erschienene Anklageschrift „Pius XII. Der Papst, der geschwiegen hat“, die im englischsprachigen Original „Hitler’s Pope“ (dt. „Hitlers Papst“) betitelt war.Der Autor ist Fachmann für die Geschichte jüdisch-christlicher Beziehungen und will den verbreiteten Gerüchten um die Judenfeindlichkeit der Päpste allgemein, Pius’ XII. im Besonderen und der katholischen Kirche insgesamt ein Ende bereiten. Sein weit aufgespannter historischer Überblick nimmt seinen Anfang bei Gregor I. im 6. Jahrhundert und zieht sich bis in unsere heutige Gegenwart. Schnell wird klar: Die in den 1990er-Jahren von Historikern wie Daniel Goldhagen neu entfachte Debatte um die Haltung Pius’ im Angesicht von Weltkrieg, Nationalsozialismus und Judenverfolgung diente interessierten Kreisen in Wirklichkeit dazu, den amtierenden Papst Johannes Paul II. zu beschädigen, der sich für seine Seligsprechung starkgemacht hatte. Der Erledigung solcher Verdrehungen und einer Geschichtsdarstellung, „wie es wirklich gewesen ist“ (Treitschke), ist Dalins mit Verve verfasste Schrift gewidmet. Sie schließt mit der ebenso leidenschaftlichen wie wohlbegründeten Forderung, Pius XII. den Titel eines „Gerechten unter den Völkern“ zu verleihen.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Rolf Peter Sieferle

In der Migrationskrise offenbaren sich nicht nur die Schwächen und das Scheitern des permissiven Staates, sondern auch die grassierenden Verständnis- und Erklärungsnöte der Öffentlichkeit. Während der deutsche Staat in seiner Führung handlungsunfähig erscheint, fehlt es dem medialen Establishment an krisenfesten Begriffen. Der Einbruch der Wirklichkeit wird mit bundesrepublikanischen Wohlfahrtsideen und One-World-Phantasien quittiert: Wohlstand für alle, Grenzen für niemand. Dabei übersieht man die Fragilität eines Gemeinwesens, das durch den Sozialstaat getragen wird. Es fußt auf Solidarität und Vertrauen – Werte, die in einem Land mit ungeregelter Einwanderung gefährdet sind. Der Sozialstaat und seine Segnungen lassen sich nicht ins Unendliche expandieren. Denn im Globalisierungsstrudel, in dem die Ansprüche universal werden und jeder Ort erreichbar scheint, wird das Wohlfahrtsversprechen zu einem Anachronismus, dessen Verheißungen für die meisten Migranten uneinlösbar sind. Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der im September 2016 verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer »emphatischen Politik« entlarvt. Die Sentimentalisierung der »Flüchtlings«-Debatte kontert der Autor mit ebenso nüchternem Blick wie die Narrenfeuer der Medien. Rolf Peter Sieferle widerspricht der Akklamation, die an die Stelle der Kritik getreten ist und überwindet die Sprachverbote der »offenen« Gesellschaft.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Carl Schmitt

Quellen zur Thematik der Friedenssicherung: von der Monroe-Doktrin über den Kellogg-Pakt bis zum Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund. "Mit einem unterdrückten Deutschland gibt es keinen dauernden Frieden. Deshalb sind die Texte, die den Kampf Deutschlands um seine Gleichberechtigung betreffen, von weltgeschichtlicher Bedeutung." (Carl Schmitt)

Regulärer Preis: 13,20 € *
Dominique Venner

Vergriffen! Kampf, Terror, Rückzug: Der Algerienkrieg (1954–1962) wurde für Frankreich und Europa zu einem historischen Wendepunkt. Mit dieser Ahnung kämpften Freiwillige jeden Alters vor den Toren des Abendlandes für die Reste der Grande Nation auf verlorenem Posten. Dominique Venner wusste um die Aussichtslosigkeit – und meldete sich dennoch aus freiem Willen. Als junger Aktivist zog er in einen Krieg, der nicht zu gewinnen war, wurde verurteilt, zog Rückschlüsse, las und forschte. Am Ende dieses persönlichen Reifeprozesses wurde er zu einem der wichtigsten Publizisten des neuen rechten Lagers in Frankreich, das mit alten Konventionen und Glaubenslehren brach: die Nouvelle Droite entstand. In Das rebellische Herz – der deutschen Erstauflage – wird man Zeuge dieses einzigartigen historisch-politischen Reifeprozesses. Das Kultbuch ist mitreißend, schonungslos, direkt. Und der Kampf: er war verloren, aber nicht sinnlos. Der Krieg um Algerien war ein französisches Schicksal, aber von europäischer Bedeutung. Er war das letzte Aufbäumen europäischer Selbstbehauptung. Venner schreibt über seine damalige Hoffnung:  »Ein Europa der Jugend, der Brüder und Kameraden, begann zu erwachen. Algerien schien die Fackel zu sein, mit der es möglich war, Frankreich und ganz Europa zu entzünden.« Das rebellische Herz führt direkt in eine entscheidende Epoche europäischen Ringens, die für viele Zeitgenossen heute vergessen scheint. Aus diesem Grund haben wir die deutsche Übersetzung überall dort, wo es für den Lesegenuss hilfreich erscheint, mit entsprechenden Anmerkungen ausgestattet. Das Buch erscheint als hochwertige Halbleinen-Ausgabe. Alain de Benoist leitet das Werk mit einem exklusiven Vorwort ein. Hier geht es zur Empfehlung von Martin Lichtmesz.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Friedrich Hielscher

"Man kann sich zu diesem Buch nur bekennen oder es vollkommen ablehnen. Die deutsche Freiheit durch das deutsche Gesetz wird durch Hileschers Buch mit jener großen Erschütterung gestaltet, die allem Einfachen und Großen eigen ist." Dies sind Sätze aus dem Klappentext zur Erstausgabe, verfaßt von Franz Schauwecker, dem nationalrevolutionären Weg- und Kampfgefährten Hielschers. Sein Diktum gilt bis heute: Bekenntnis oder Ablehnung, aber lesen sollte man diese Grundlegung des deutschen Nationalismus. Hielscher ist nicht zuletzt dieses Werkes wegen eine der eigentümlichsten, schillerndsten und befremdlichsten Gestalten der Konservativen Revolution in Deutschland. Nachdruck der Ausgabe von 1931.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Friedrich Pohlmann

Zweifellos ist die westliche Welt seit dem radikalen Epochenwechsel 1989 von einer noch tiefergehenden Entzweiung gezeichnet als es uns der medial inszenierte Kulturkampf weismachen möchte. Vielmehr haben wir es mit der scheinbar paradoxen Allianz zu tun, in der sich ein weltumspannender neoliberaler Kapitalismus im Gleichschritt mit einem humanitaristischen Moraluniversalismus eines längst ökonomistisch verbildeten Globalistenlagers zur allmächtigen Instanz erhebt. Letzteres verkörpert dabei idealtypisch jene gewünschten ortlosen, von familialen wie staatlichen Bindungen an Geschichte und Kultur weitgehend losgelösten Individuen. Ihrer einmütigen Losung: »No borders!« wird hier überzeugend die anthropologisch begründete Dialektik von Grenzsetzung und Grenzüberschreitung entgegengestellt. Dieser Entwicklung förderlich war auch der Wandel im Rollenverständnis der Geschlechter, der zu einer folgenreichen Feminisierung der westlichen Gesellschaften führte. Am deutlichsten zeigt sich das in der konsequent praktizierten Übertragung einer ursprünglich familial geprägten Ethik auf eine abstrakte »Menschheit«. Die damit verbundene Idealisierung des Fremden geht einher mit einer fast schon pathologisch anmutenden Abwertung des Eigenen und traditioneller kultureller Prägungen. Diese bewusste Selbstschwächung des säkularen Westens bietet somit einer politischen Religion wie dem Islam durch gewährte Masseneinwanderung aus islamischen Ländern eine geradezu fahrlässige Einflussnahme, die wenig integrativ uns mit neuen Formen des Antisemitismus und rückschrittlichen Haltungen konfrontiert. Friedrich Pohlmann zeichnet präzise jene einwirkenden Kräfte nach, die zur sozialen und mentalen Transformation der Weltbilder im Westen und mit kompensatorischer Schärfe in Deutschland geführt haben.

Regulärer Preis: 23,00 € *
Thorsten Hinz

Mit einem an der DDR-Diktatur geschulten feinen Gespür für Gängelungs-, Bekenntnis- und Unterwerfungsrituale begleitet Thorsten Hinz in seinen Beiträgen für die JF seit 1994 die Geschichtspolitik des wiedervereinigten Deutschland. Den Kern dieser Geschichtspolitik formulierte einst Ex-Außenminister Fischer mit der These, das neue Deutschland habe sein „einziges Fundament“ im Holocaust. Eine Folge dieser vollständigen Moralisierung des Politischen ist, daß jede öffentliche oder halböffentliche Debatte auf ihre mutmaßliche Nähe zur NS-Ideologie überprüft und durch eine eilfertige Verdachtsrhetorik oft vorzeitig beendet wird. Eine ernsthafte öffentliche Auseinandersetzung mit den Zukunftsfragen der Nation findet nicht mehr satt. Thorsten Hinz sieht in dieser Fehlentwicklung eine Ursache für die aktuelle Krise Deutschlands und eine große Gefahr für die Zukunft der deutschen Demokratie. Der nun vorliegende Band versammelt seine wichtigsten Beiträge zu diesem Thema.

Regulärer Preis: 14,90 € *
Menno Aden

Behandelt wird die Entwicklung des Imperium Americanum bis zur heutigen Vorherrschaft der USA unter zwei Gesichtspunkten: Ein Fokus betrachtet diesen Weg als Fortsetzung des Wettlaufs der europäischen Mächte um die Hegemonie auf dem „alten Kontinent“. Dieser führte nach der Unterwerfung Indiens und der Errichtung eines Halbprotektorats über China infolge der Opiumkriege um 1860 zur globalen Hegemonie Großbritanniens. Das Imperium Americanum wird als Umformung dieser britischen Weltmachtstellung beschrieben. Die hegemoniale Alleinstellung Londons wandelte sich bis 1910 zur Doppelspitze London – Washington. Nach dem Sieg über die Mittelmächte im Ersten Weltkrieg trat die Alleinherrschaft Washingtons an ihre Stelle. Seit der Verkündung der Monroe-Doktrin (1823) konnte damit in einem hundertjährigen Krieg erreicht werden, was die USA von Anfang an als ihre manifest destiny – ihre „offensichtliche Bestimmung“ – ansahen, nämlich der Welt ihre Vorstellung von Recht und Demokratie zu bringen.Der Autorgeb. 1942; Studium der Rechte in Tübingen und Bonn; dort Promotion. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität von Südafrika/Pretoria. Berufslaufbahn in der Energie- und Kreditwirtschaft. Bis 2007 Professor an der FH Essen; zuletzt Präsident des evg.-luth. Landeskirchenamtes in Schwerin. Veröffentlichte viele juristische und kulturgeschichtliche Fachaufsätze und Bücher. Etliche berufliche Einsätze in aller Welt führten den Autor immer wieder zu der Frage,  wie es den USA gelingen konnte, über viele Kriege hinweg zur imperialen Macht aufzusteigen, anderen Nationen – wie zum Beispiel Deutschland – aber den Ruf eines „Störenfrieds der Weltordnung“ anzuhängen.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Alexander Gauland

Alexander Gauland ist eines der bekanntesten Gesichter der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und seit fast einem Jahrzehnt Bundestagsabgeordneter für diese Partei. Für diesen Rückblick auf ein wechselhaftes politisches Leben hat er eine Blütenlese seiner bisherigen Schriften getroffen und erzählt zusätzlich seinen eigenen, ganz persönlichen Lebenslauf.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Tipp
Alain de Benoist

»Eingeklemmt zwischen Wirtschaft und Moral, der Ideologie der Ware und der Ideologie der Menschenrechte, ist die heutige Demokratie immer weniger demokratisch, weil sie immer weniger politisch ist.« (Alain de Benoist) »Politikverdrossenheit« und »Polarisierung« auf der einen Seite, »Fake News« und »Populismus« auf der anderen Seite: Gerade jene Staatsform, die die Volksherrschaft im Namen führt, scheint ein immer größeres Problem mit dem real existierenden Volk und dessen Willen zu haben. Doch ist dies nun ein Problem der Demokratie? Eines der Repräsentation? Oder eines der Politik selbst? Und vor allem: Warum ist es seit mindestens einem halben Jahrhundert ungelöst? Benoists schonungsloser Abgleich der demokratischen Ideale vergangener Zeiten mit der »demokratischen« Realität unserer liberalen Gegenwart hat seit seinem ersten Erscheinen 1985 leider kein bisschen an Aktualität eingebüßt. Wir präsentieren ihn in verbesserter Übersetzung, korrigiert und um weitere Texte zum Thema erweitert.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Alain de Benoist

Jungeuropa hat mitgeteilt, daß dieses Buch erst im April 2023 erscheinen wird. Bitte vorbestellen! Der Russland-Ukraine-Konflikt zeigt: Europa war und ist ein fremdbestimmtes Anhängsel der USA. Als Teil der »westlichen Wertegemeinschaft« ist eine eigenständige Positionierung nicht möglich. Wir sind ein Vasall Washingtons – und als solcher fest integriert in US-dominierte Bündnissysteme. Hinzu kommt, dass der Alltagsverstand der Menschen – ob in Frankreich oder Deutschland – seit 1945 zunehmend amerikanisiert wurde. Was also tun? Den Westen brechen, schlägt Meisterdenker Alain de Benoist vor. In seinen bemerkenswerten Notizen zur Epoche des Globalismus ist die Befreiung der europäischen Völker vom US-amerikanischen Denken und Handeln ein roter Faden: Europa! Jugend! Revolution! Darunter wird es nicht gehen. Im vorliegenden Band versammeln wir erstmals zahlreiche ausgewählte Editorials Alain de Benoists aus der Prestigezeitschrift éléments, von den 1980er Jahren an. Es sind mehr als 70 prägnante Texte, die den Widerstandsgeist wecken und Wissen vermitteln. Mehr geht nicht in einem Buch. Die Bandbreite der Themen ist dabei so vielfältig wie Benoists Denken selbst. Es geht u. a. um den Verfall sowie die mögliche Wiederbelebung der Demokratie, die ökologische Katastrophe und ihre transhumanistischen Erben, Kapitalismus und Liberalismus als »siamesische Zwillinge«, den Feminismus und echte Weiblichkeit, Freiheit, Diktatur sowie – ganz aktuell – die »Pandemie der Angst«. Den Westen brechen setzt an, wo Gegen den Liberalismus endet!

Regulärer Preis: 32,00 € *
Carl Schmitt

Text von 1932 mit einem Vorwort und drei Corollarien.Schmitts berühmteste Schrift:Wer Freund und Feind nicht zu erkennen und zu unterscheiden weiß, kann keine Politik treiben.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Thor von Waldstein

Die vermeintlichen Vorzüge des Pluralismus werden in der öffentlichen Diskussion häufig betont; allerdings wissen die wenigsten, welcher konkrete politische Begriff sich hinter dieser Vokabel verbirgt. Tatsächlich geht es nicht um die – richtige – philosophische Feststellung, daß die Welt vielfältig, also plural ist und dies auch bleiben sollte. Im politikwissenschaftlichen Kontext ist vielmehr ein Staat pluralistisch, wenn seine Willensbildung beeinflußt – wenn nicht dirigiert – wird von dem Kampf und dem Kompromiß von wirtschaftlich-sozialen, im nichtstaatlichen Raum angesiedelten Mächten. Dieser verdeckte Kampf der Pressuregroups, denen eine demokratische Legitimation fehlt, läßt sich heute für den aufmerksamen Zeitgenossen auf nahezu allen Politikfeldern beobachten, so daß das Thema von hoher Aktualität ist. Es war Carl Schmitt, die paradigmatische Gestalt im deutschen Staatsrecht des 20. Jahrhunderts, der die von Harold Laski in England nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Pluralismustheorie in den Jahren 1926–1934 einer ebenso gründlichen wie schillernden Kritik unterzog. In seiner Pluralismuskritik spiegeln sich die zentralen Schmitt’schen Positionen und Begriffe der 1920er und 1930er Jahre. Im Fortgang der Untersuchung schält sich die Analyse Carl Schmitts an der unsichtbaren Herrschaft der Verbände als ein zentrales Element seines Antiliberalismus heraus. Die vorliegende Arbeit, eine bei dem Hobbes-Forscher Bernard Willms (Die Deutsche Nation) entstandene Dissertation, arbeitet Begriff und Gestalt des Laski’schen Pluralismus heraus, um anschließend die Kritik Schmitts im einzelnen darzustellen und zu analysieren. Der Autor: Thor v. Waldstein wurde 1959 in Mannheim geboren. Von 1978 bis 1985 Studium der Rechtswissenschaft, Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten München, Mannheim und Heidelberg. 1989 Promotion zum Dr. rer. soc. an der Ruhr-Universität Bochum mit der vorliegenden Arbeit. 1992 Promotion zum Dr. iur an der Universität Mannheim mit einer Arbeit aus dem Binnenschiffahrtsrecht. Seit 1989 als Rechtsanwalt in Mannheim tätig.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Auguste Romieu

"Ist der Glaube an die monarchische Legitimität erloschen, vermag nur ein neuer Cäsar, der sich vom Volke als politischer Chef wählen läßt, den Krater der Revolution zu schließen"    Romieu

Regulärer Preis: 19,90 € *
Ryszard Legutko

Der Autor hat das kommunistische Polen erlebt und im Untergrund gegen das System gekämpft; er vergleicht es mit der liberalen Demokratie seines Landes und Europas und stellt fest, daß beide Systeme zunehmend gemeinsame Züge aufweisen. Wie im Marxismus, wächst in der westlichen Demokratie eine umfassende, beherrschende Ideologie heran, die unter dem Schleier der Toleranz immer weniger Abweichungen duldet. Legutko analysiert vergleichend in den Kapiteln Geschichte, Politik, Religion, Erziehung und Ideologie die Entwicklung. Ryszard Legutko (*1949) lehrt Philosophie an der Jagellonen-Universität in Krakau. Er bekleidete verschiedene politische Ämter, war u.a. Minister, und ist zur Zeit als Abgeordneter zum Europäischen Parlament Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten. Er hat zuletzt ein Buch über Sokrates vorgelegt und forscht zur Zeit über die Vorsokratiker. "Professor Legutko ist beides: prominenter polnischer und europäischer Politiker und Philosoph von Rang - und dazu war er noch Herausgeber der philosophischen Untergrund-Zeitschrift der Solidarnosc, eine Haltung die G. K. Chesterton gefallen hätte ..." - John O'Sullivan

Regulärer Preis: 23,00 € *
Olaf Haselhorst (Hrsg.)

Vorgeschichte – Verlauf – Folgen Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 besaß eine lange Vorgeschichte im Rahmen des heraufziehenden Nationalitätenkonflikts und der komplizierten Frage des dynastischen Erbrechts in den Elbherzogtümern. 1460 hatte der Vertrag von Ripen geregelt, daß Schleswig und Holstein ungeteilt und in Personalunion mit der dänischen Krone vereint bleiben sollten. Das Londoner Protokoll von 1852 garantierte den territorialen Bestand Dänemarks, legte aber fest, daß Schleswig verfassungsrechtlich nicht enger an Dänemark zu binden sei als Holstein. Als Dänemark diesen Vertrag nicht länger einhalten wollte, kam es zum Krieg. Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 ist ein Paradebeispiel für einen noch weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen herbeigeführten „klassischen“ Kabinettskrieg im Stil der Geheimdiplomatie des 18. und 19. Jahrhunderts. Die militärischen Auseinandersetzungen brachten schließlich den Untergang des jahrhundertealten dänischen Gesamtstaats und forcierten in Dänemark die Nationalisierung des Landes. Für die Deutschen brachte der Sieg über Dänemark die von der deutschen Nationalbewegung erträumte Loslösung der Elbherzogtümer von der dänischen Herrschaft, aber es kam nicht zur Bildung eines neuen Staates Schleswig-Holstein als Glied des Deutschen Bundes. Die Herzogtümer fielen an die erfolgreichen deutschen Führungsmächte Österreich und Preußen. Schleswig-Holstein bildete schließlich den Anlaß, den entscheidenden Kampf um die Vorherrschaft in Deutschland zwischen diesen beiden Mächten auszufechten. Preußen blieb siegreich und verleibte sich die Elbherzogtümer ein. Die Erfolge über Dänemark 1864 und Österreich 1866 legten die Grundlagen für die Einigung Deutschlands, die schließlich nach dem triumphalen Feldzug über Frankreich 1870/71 verwirklicht wurde. Das Buch behandelt alle relevanten politischen und militärischen Aspekte, die zum Verständnis von Vorgeschichte, Ablauf und Folgen des Konfliktes notwendig sind. Außerdem wird auf das seinerzeitige Kriegsvölkerrecht und die Bedeutung dieses Feldzuges für dessen Entwicklung bis in die Gegenwart eingegangen. In einem weiteren Kapitel wird das Nachleben des Krieges in der Erinnerungskultur der beteiligten Nationen thematisiert. Zahlreiche Bilder und Karten veranschaulichen diesen Konflikt im Norden Europas, der sich im Jahr 2014 zum 150. Mal jährt. Das Buch enthält ein Vorwort des Wiener Historikers Lothar Höbelt.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Olaf Haselhorst (Hrsg.)

Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 als wichtiges historisches Datum wird in diesem Buch aus vielen Perspektiven betrachtet. Er zählt ohne Zweifel zu den Ereignissen, die den Lauf der Geschichte wesentlich beeinflusst haben: der Deutsch-Französische Krieg 1870/71. Nach dem Krieg Preußens und seiner Verbündeten gegen Frankreich wurde das Deutsche Reich in Versailles gegründet und die dominierende Stellung Deutschlands in Europa eingeleitet, mit der die Person Otto von Bismarck untrennbar verbunden ist. Deutschland wurde in der folgenden Periode, die Mitteleuropa fast ein halbes Jahrhundert Frieden und einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung brachte, zu einem der wichtigsten Mitspieler in der Weltpolitik.   Im Buch „Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71“ versammelt der Historiker Olaf Haselhorst als Herausgeber eine Gruppe von Fachleuten, die dieses historische Ereignis aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Die politischen und militärischen Ereignisse im und rund um den Deutsch-Französischen Krieg werden genauso analysiert wie die damalige Waffentechnik, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen der Kriegsparteien und der völkerrechtliche Aspekt. Durch die Beiträge der ausgewiesenen Experten wird das Buch zur unentbehrlichen Lektüre historisch Interessierter, die Wert auf das Verständnis europäischer Zusammenhänge bis in die Gegenwart legen.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Robert Musil

"Ich habe mich zeitlebens der Politik ferngehalten, weil ich kein Talent für sie spüre". Diese Aussage in seiner berühmten Pariser Rede von 1935 stimmt nicht ganz: Schon der junge Offizier Musil schreibt politische Artikel für Soldatenzeitungen. Auch später rührt sein Denken an politische Themen, das aber zunehmend Abstand vom Tagesgeschehen gewinnt. Seinem scharfen, naturwissenschaftlich geschulten Verstand blieb nicht verborgen "daß in allem etwas Richtiges steckt", was ihn zum Parteigänger untauglich machte.

Regulärer Preis: 23,00 € *
Marcantonio Colonna

Könnte Papst Franziskus der tyrannischste und skrupelloseste Papst der Neuzeit sein? Dies meint zumindest der Kirchenhistoriker Marcantonio Colonna in seinem kontrovers diskutierten, aber sorgfältig recherchierten neuen Buch Der Diktatorpapst. Hinter der Maske des bescheidenen, volksnahen Mannes verbirgt sich ein Papst, der sich seiner eigenen Macht bewusst ist. Indem er sich mit den fragwürdigsten Elementen im Vatikan verbündet, herrscht Franziskus durch Angst. Er versucht die ewige katholische Lehre, gegen jeden Widerstand, zu verändern. Colonna hat seine weitreichenden Kontakte im Vatikan vollumfänglich genutzt, um eine provokante und aufschlussreiche Darstellung der wahren Beweggründe von Papst Franziskus vorzulegen. Der Diktatorpapst ist eine unentbehrliche Lektüre, um eine der rätselhaftesten und gefährlichsten Gestalten zu verstehen, die je den Stuhl Petri besetzte. Hier geht es zur Empfehlung von Martin Lichtmesz.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Konstantin Leontjew

Vernichtung der Vielfalt der Kulturen, Nivellierung von Individium und Gesellschaft, Reduktion des Menschen auf einen kontrollierbaren und reproduzierbaren Mechanismus - so stellte sich die Versuchung der westlichen Moderne des 19. Jahrhunderts dar. Nicht allein die gewaltsamen revolutionären und scientistischen Utopien, auch der mittelmäßige Durchschnittsmensch - die Bourgeoisie des Westens - bewirkt die Zerstörung der Kulturen und den universellen Rückschritt. Nach einer bohrenden Analyse der politischen Hauptdenker des okzidentalen 19. Jahrhunderts gründet er seine Hoffnung auf streng gegliederte gesellschaftliche Strukturen und auf die Kraft der slawischen Welt. Der im West berühmte, aber ungelesene Text wird nun erstmals auf Deutsch zugänglich gemacht: er ergänzt Leontjews monumentalen Essai "Byzantinismus und slawische Welt". Diese überarbeitete und erweiterte zweite Auflage beinhaltet zusätzlich noch den Essay "Nationalpolitik als Werkzeug der Weltrevolution".

Regulärer Preis: 23,00 € *
Guntram Schulze-Wegener

Aus der Vielzahl der Publikationen zum Ersten Weltkrieg ragt dieser Bildband hervor, der anhand zahlreicher unbekannter und kaum je gezeigter Aufnahmen den Ersten Weltkrieg in allen seinen Aspekten beleuchtet: Nicht nur die Materialschlachten im Westen, die einen ungeheuerlichen Blutzoll forderten und zerpflückte Mondlandschaften hinterließen, treten ins Bild. Auch der völlig anders geartete Krieg im Osten, wo noch Reiterattacken eine nicht unbeträchtliche Rolle spielten, Österreich-Ungarns Kampf im Südtiroler Hochgebirge und an den Karstfronten des Isonzo gegen Italien, der Krieg am Balkan und der Feldzug gegen Rumänien, die Kämpfe in den Kolonien, im Nahen Osten sowie auf See und auch der Luftkrieg werden ausführlich behandelt. Kapitel zur Auswirkung des Krieges auf das Alltagsleben in Deutschland und Österreich und schließlich über den Zusammenbruch in Revolten und Revolutionen beschließen diesen umfassenden Text-Bildband im Großformat.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Pierre Drieu la Rochelle

Der Spanische Bürgerkrieg tobt von 1936 bis 1939. Stalinisten, Trotzkisten und Anarchosyndikalisten vereinen sich in einer Allianz mit antifaschistischen Demokraten und Republikanern – der rote Terror grassiert. Auf der anderen Seite kämpfen Monarchisten, Nationalisten, katholische Traditionalisten und nationalsyndikalistische Falangisten in einem ebenso ungleichen Bündnis. Die Welt schaut fasziniert wie abgestoßen auf das Schauspiel zwischen ideologischem Krieg und blutiger Vergeltung. Der französische Schriftsteller Pierre Drieu la Rochelle (1893–1945) will nicht nur zusehen: Er reist nach Spanien, will Partei ergreifen, vor Ort: Schrifttum im Handgemenge. Als engagierter Intellektueller und Gegenspieler Ernest Hemingways berichtet Drieu für französische Medien. Nach seiner Heimkehr verarbeitet er das Geschehene literarisch und entfaltet vor dem Hintergrund des spanischen Waffenganges sein entflammtes Panorama gesamteuropäischer Solidarität und Identität. Der falsche Belgier ist das einzigartige Ergebnis dieser Leidenschaft – Drieus Vermächtnis als junger, echter Europäer. Mit einem Vorwort von Benedikt Kaiser.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Michael Klonovsky

Der brave Deutsche sorgt sich - neuerdings sogar zunehmend - um den Gesundheits- und Geisteszustand seines Führungspersonals. So war es kaum erstaunlich, daß die Meldung vom möglicherweise fehlenden Hoden des Führers die Titelseite der BILD-Zeitung erstürmte. Michael Klonovsky, "blogger-novelist" (New York Times) und aufmerksamer Chronist der zweiten deutschen Republik, analysiert in seinen Essais aber keineswegs nur den seelischen Zustand von Menschen, die sofort zugreifen, wenn sie ein Buch dieses Titels erblicken. Das Spektrum der hier versammelten Betrachtungen reicht vom Dekadenzgrad des Michel Houellebecq bis zum Linksradikalismus Richard Wagners, von der Frage, ob Bach Antisemit war, bis zum Regietheater, vom Lob der Selbstironie bis zu Churchill.

Regulärer Preis: 23,00 € *
Lothar Fritze

Der deutsche Staat wird seit vielen Jahren in einer Weise tätig, die einer repräsentativen Demokratie nicht angemessen ist. Ein demokratischer Staat legitimiert sich allein durch die Zustimmung seiner Staatsbürger. Die Staatsbürger stimmen den Regeln zu, nach denen allgemeinverbindliche Entscheidungen von auf Zeit gewählten Repräsentanten getroffen werden. Diese Ermächtigung der Repräsentanten umfasst allerdings nicht Entscheidungen, die zwangsläufig zu einer grundlegenden Umgestaltung der Lebensweise oder zu einer Neuzusammensetzung des Volkes führen müssen, ohne dass eine qualifizierte Mehrheit des Volkes dem ausdrücklich zugestimmt hätte. Ein Souverän, der die Befugnisse für Entscheidungen einer solchen Tragweite delegierte, beispielsweise an die Europäische Union, hätte seine Souveränität damit selbst aufgegeben.In seiner ausgewogenen, sachlich genau fundierten Analyse begründet der Autor diesen demokratietheoretischen Ansatz und arbeitet die Grenzen, die einer legitimen Tätigkeit eines demokratischen Staates gezogen sind, allgemeinverständlich heraus. An einer Reihe von Beispielen demonstriert er, wie der deutsche Staat – und Ähnliches ließe sich für andere westliche Demokratien zeigen – diese Grenzen laufend überschreitet und durch seine Übergriffigkeit seine eigene Legitimation zerstört.

Regulärer Preis: 24,00 € *
Michael Beleites

Den Weg ins Freie finden wir, wenn wir uns an dem Gedanken der Subsistenz orientieren. Wenn Familien und Dörfer ihre Abhängigkeit von Fremdversorgung verringern, finden auch Regionen und Nationen zu ihrer Versorgungssouveränität. Das wohl ausgereifteste und tragfähigste Modell individueller Subsistenzwirtschaft ist das Gärtnerhof-Konzept. Es wurde in den beiden Nachkriegszeiten des 20. Jahrhunderts von dem Gartenarchitekten Max Karl Schwarz entwickelt. Seine Grundidee besteht in einer sozial und ökologisch stimmigen Kombination aus Gärtnerei und Kleinbauernhof auf einer Fläche von zwei bis fünf Hektar. „Der Gärtnerhof ist ein Kleinbetrieb, der in intensivster und vielseitigster Wirtschaftsweise Gemüse- und Obstbau betreibt, Groß- und Kleinvieh hält, die volle Selbstversorgung der auf ihm Arbeitenden sichert und nachhaltig große Marktleistungen erzielt.“ (Max Karl Schwarz) In diesem Buch werden die Schlüsseltexte zum Gärtnerhof-Konzept erneut publiziert, um sie all jenen an die Hand zu geben, die auch heute ein bodengebundenes Leben anstreben: Ein kreatives und krisenfestes Leben, das ebenso gemeinwohlorientiert wie selbstbestimmt ist; das die Spaltungen von Arbeitsort und Wohnort, von Familie und Beruf überwindet. Der Gärtnerhof ist ein begehbares Praxisfeld für eine Kulturwende, die ein Weniger an Energie- und Ressourcenverbrauch mit einem Mehr an Lebensqualität zu verknüpfen weiß.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Trevor N. Dupuy

In seinem Buch „Der kriegerische Genius“ gelingt dem renommierten amerikanischen Militärhistoriker Trevor N. Dupuy die kompakte Darstellung der Geschichte eines der erfolgreichsten und meistkopierten Phänomene der Militärgeschichte: des preußisch-deutschen Generalstabs.

Regulärer Preis: 36,00 € *
Benedikt Kaiser

Der neue Kaiser! Gramsci, Metapolitik und Neue Rechte. »Die Neue Rechte hat Antonio Gramsci in den letzten Jahren besser verstanden als wir.« So brachte Ines Schwerdtner, Bundesvorsitzende der Linkspartei, einen Selbstanspruch jenes jungeuropäischen Aufbruches auf den Punkt, der über Affektpolitik, Populismus und bürgerliche Illusionen hinausweist. Für diesen Aufbruch steht auch Benedikt Kaiser. Kaiser erläutert die wichtigsten gramscianischen Begriffe – darunter »Hegemonie«, »Alltagsverstand«, »organischer Intellektueller« und »historischer Block« – anhand zeitgenössischer Beispiele, räumt mit verbreiteten Missverständnissen auf und weist der Metapolitik ihren Platz vor und neben der Parteipolitik zu. Fast beiläufig werden im Verlauf der Analyse politische Dauerbrenner wie die Fragen nach dem wahren Charakter der »Neuen Rechten«, dem Wert von Populismus gegenüber Elitentheorien und dem Verhältnis zwischen Krise, Revolution und Evolution klargestellt. Der Hegemonie entgegen ist das Handbuch für alle Akteure in Real- und Metapolitik, die den nächsten Schritt gehen wollen, nein: müssen.  

Regulärer Preis: 24,00 € *
Carl Schmitt

Wie muß ein Staat beschaffen sein und woher kommt seine Energie, wenn er antiliberal die Verfassung gegen die Wirtschaft verteidigen will?

Regulärer Preis: 24,90 € *
Marcel Aymé

Romancier, Novellist, Essayist, Dramatiker, Drehbuchautor, Übersetzer und Feuilletonist, bleibt Marcel Aymé (1902-1967) nicht nur aufgrund der Vielfalt seines Werks schwer zu fassen. Schriftsteller wider Willen, Provinzler und Hauptstädter, Dandy und Verächter der (literarischen) Hautevolée, Freund und Verteidiger während des Krieges Verfolgter und nach dem Kriege Verfemter, wurde er nacheinander als Linker und anarchischer Rechter etikettiert. Unbestritten sein literarischer Rang, sein Gesamtwerk wurde zuletzt in der renommierten Klassikerreihe Pleiade herausgegeben.Mit sicherem, wenn auch nie gesuchtem Griff unzeitgemäß, beherbergte er während der deutschen Besatzung Résistants und bekämpfte diese nach der Libération ebenso wie de Gaulle, die Justiz und den Amerikanismus am jeweiligen Höhepunkt ihrer Wirkungsmacht und wies - Patriot, aber gekränkt und verbittert - höchste vaterländische Ehrungen schroff zurück.Das vorliegende Werk - Pamphlet, Erzählung und Parabel - entlarvt in für Aymé charakteristisch-ambivalenter Weise Jargon und Pose der Kultur- und Politschickeria ebenso wie Schwäche und Willfährigkeit einer orientierungslosen Bourgeoisie ohne jedes Selbstbewußtsein. Sprachliche brillant und überaus amüsant, nimmt der vor 60 Jahren und nun erstmals in deutscher Sprache erschienene Text in erstaunlicher Weise die heutige Gegebenheiten vorweg.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Helmut Wilhelmsmeyer

Als der Bündnispartner Italien nach den ersten großen Erfolgen der Alliierten die Seite gewechselt hatte, standen die deutschen Truppen Anfang September 1943 in Italien vor der schwierigen Aufgabe, einerseits den abgefallenen Verbündeten zu entwaffnen und anderseits den gelandeten Briten und Amerikanern einen harten und verlustreichen Abwehrkampf zu liefern. Der Verfasser zeichnet nach, wie die beiden alliierten Armeen in einem zwei Jahre währenden Ringen den italienischen Stiefel frontal von Süden nach Norden erobert haben.  Die Darstellungsweise ist äußerst ausgewogen und berücksichtigt gleichermaßen Strategie, Taktik und Operationen beider Kriegsparteien; aber auch die Folgen für das Land und die Zivilbevölkerung werden ausführlich beschrieben. Vor allem die Amerikaner setzten ihre überwältigende Materialüberlegenheit oft ohne Rücksicht ein. Wie auch später bei der Invasion in Frankreich wurden ganze Ortschaften und Städte, aber auch unersetzliche Kulturbauten zerschossen und bombardiert – die Zerstörung des weltberühmten Klosters Monte Cassino ist nur ein Beispiel für solche militärisch eigentlich unnotwendigen Aktionen.

Regulärer Preis: 40,00 € *
Constantin von Lossau

Nach den Befreiungskriegen (1813 - 1814) gegen die napoleonischen Heere, machen sich viele preußische Offiziere - Rühle von Lilienstern, von Pfuel, von Valentini, Menu de Minutoli u.a. - Gedanken über das Wesen des neuen Krieges. Einer der ersten unter ihnen war der Generalmajor Constantin von Lossau (1767 - 1848), der im vorliegenden Werk (1815), einem genialen Wurf, die Rolle der "moralischen Kräfte" im Kriege, wie Energie, Willenskraft, Entschlossenheit und Patriotismus besonders betonte. Er führte damit die Ideen seines Lehrers Scharnhorst fort und kündigte auf beeindruckende Weise jene von Clausewitz an.

Regulärer Preis: 24,00 € *
Carl Schmitt

Auch darin liegt eine Verwandschaft von Thomas Hobbes und Carl Schmitt: Der erste begründete die Theorie des neuzeitlichen Staates, der zweite stellte diesem den Totenschein aus. Die hier wieder vorgelegte Auseinandersetzung mit dem Hauptwerk des englischen Philosophen entstand 1937, auf dem Höhepunkt der Diktatur Hitlers und unter den Augen der Zensur. Der Zwang zur Vieldeutigkeit verbindet sich aber im "Leviathan" mit einer Lust des Autors am Verschlüsseln. Das Buch von der Krise des Staates in unserem Jahrhundert ist der rätselhafte Schlüssel zu Carl Schmitts Gesamtwerk.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Fritz Carl Roegels

"Der Marsch auf Berlin" schildert die geschichtliche Entwicklung der Wehrbewegung des schwarz-weiß-roten Deutschlands.  Fritz Carl Roegels (unter Mitarbeit von Hans Henning Freiherr Grote und Curt Hotzel, mit einem Vorwort von Major a.D. Hans von Sodenstern). Faksimile der Ausgabe von 1932, Voegels, Berlin.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Carl Schmitt

Carl Schmitt skizzierte 1950 einen neuen stabilen Frieden und plädierte gegen den US-amerikanischen Imperialismus für ein Pluriversum - also für eine multipolare Weltordnung. Er leitete dabei die Rechtsordnung und die Raumordnung aus der Lage, dem Ort, der geopolitischen Konstellation ab.

Regulärer Preis: 39,90 € *
Heinrich Haupt

Planungen zum Partei- bzw. Reichssenat und zur Führernachfolge Das vorliegende Werk widmet sich der Frage, wie Hitler und führende Mitglieder der NSDAP sowie der Reichsregierung durch die Errichtung eines obersten Senats das „Dritte Reich“ langfristig zu sichern suchten und welche Gedanken hinsichtlich Staatsform und Staatsaufbau entwickelt wurden.  „Germanische Demokratie“, „Führerauslese“, Ständegedanke und das Ratsprinzip als integraler Bestandteil des nationalsozialistischen Führerprinzips wurden als notwendige Elemente auf dem Wege der Verwirklichung eines Ordensstaates angesehen, der im Reichssenat seine sichtbare Verkörperung erhalten sollte. Nach Darstellung der Grundgedanken in Teil I werden in Teil II die geschichtlichen Vorbilder vom Altertum bis in die Neuzeit im Hinblick auf deren beispielgebende Funktion analysiert. Dabei wird der Bogen vom spartanischen Ältestenrat (Gerusia) über das altgermanische Thing, den römischen Senat, das Kurfürstenkollegium des Heiligen Römischen Reiches und den Deutschen Orden bis hin zum Faschistischen Großrat geschlagen. Der III. Teil beschäftigt sich mit der ideengeschichtlichen Profilierung des Senats, zunächst innerhalb der Partei und später durch die Reichsbehörden sowie die beteiligten Personen. Er zeigt den Weg von den Anfängen bis hin zu den entsprechenden Gesetzesentwürfen. Der IV. Teil schließlich legt unter anderem die Aufgaben des Senats, seine Organisation, Funktionsweise und Zusammensetzung, die Auswahl und Ernennung der Senatoren sowie die geplante Durchführung der Führerwahl dar und gibt auch eine Beschreibung des Senatorensaals im „Braunen Haus“ in München. Am Ende blieb es, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, bei der Absicht, Partei und Reich durch die Schaffung eines NS-Senats zu arrondieren. Hitler hat entgegen anderslaufender Auskünfte von Historikern die Frage des Senats durchaus ernst genommen und hierfür viel Zeit aufgewendet. Die Ausarbeitungen und Denkschriften zum Senat wurden von ihm sorgfältig durchgesehen und überarbeitet.   

Regulärer Preis: 29,90 € *
Hilaire Belloc

Der Sklavenstaat ist Bellocs umfassende Darstellung der verschiedenen Formen politischer Ökonomie. Laut Belloc beruhte die europäische Gesellschaft zunächst auf einer Sklavenwirtschaft, die sich mit der Ausbreitung des Christentums in eine distributive Wirtschaftsordnung wandelte, in der das Eigentum unter Freien verteilt war. Dieser natürliche Zustand wurde durch die Reformation mit der Einführung des Kapitalismus und der allgemeinen Lohnknechtschaft gewaltsam zerstört. Für die Zukunft sieht Belloc nur zwei Lösungen: Die Rückkehr zur Sklaverei oder zur Freiheit des Eigentums. Seit der Erstveröffentlichung 1912 hat der Sklavenstaat durch Bellocs erstaunlichen Weitblick nur an Brisanz gewonnen. Eine Pflichtlektüre für jeden, der jenseits aller Rechts-Links-Dichotomie nach alternativen Wirtschaftskonzepten sucht.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Martin Tielke

Die Freundschaft zwischen Ernst Jünger und Carl Schmitt begann 1930 mit einem ersten brisanten Gespräch. Dabei ging es sogleich um das Erkennen der „Lage“ und um die anspruchsvolle moralische Entscheidung – für Jünger und Schmitt ein leitmotivisches Thema. Bald darauf hatten sie sich in einem stillen Bürgerkrieg zu bewähren, der verdeckt geführt wurde und quer zu den offiziellen Fronten verlief. Er wurde zur tödlichen Bedrohung und forderte Jüngers Sohn als Opfer. Die nach 1945 als „innere Emigration“ abgetane Distanz zum NS-Staat war hier mehr als ein bloßer Rückzug ins Private. Martin Tielkes gedanklich tiefgehender und philologisch sorgfältig gearbeiteter Essay ist unverzichtbar für jeden, der sich mit Ernst Jünger oder Carl Schmitt beschäftigt.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Günter Maschke

vergriffen! Dieses Buch aus der Feder Günter Maschkes erschien vor 25 Jahren, war rasch vergriffen und wurde zum unauffindbaren Objekt der Begierde der Leser Maschkes und Schmitts. Nun ist es in überarbeiteter, stark erweiterter Form wieder aufgelegt worden. "Der Tod des Carl Schmitt" ist eine Art Abrechnung Maschkes mit der seltsamen und der Bedeutung Schmitts spottenden Nekrologie auf diesen großen rechtsgelehrten und politischen Denker. Maschke selbst brach die Zusammenarbeit mit der FAZ ab, nachdem sein Nachruf auf Schmitt durch einen relativierenden Text aus der Feder Dolf Sternbergers gekonntert worden war. Und so ist "Der Tod des Carl Schmitt" ein einziges Zurechtrücken der Maßstäbe: hier Schmitt, über den Jahr für Jahr ein weiterer halber Meter Literatur erscheint; dort die Sekundär-Denker, die kübelweise Unrat ausschütten, um auf sich aufmerksam zu machen. Überarbeitet sind die Texte+ Carl Schmitt in Europa. Bemerkungen zur Diskussion anläßlich seines Hingangs , 7. April 1985+ Sankt Jürgen und der Triumphierende Drache. Zu Habermas' neuestem Angriff auf Carl Schmitt Neu aufgenommen sind die Texte+ Drei Motive im Anti-Liberalismus Carl Schmitts+ Der ent-konkretisierte Carl Schmitt und die Besetzung des Rheinlandssowie ein Interview mit Günter Maschke

Regulärer Preis: 22,00 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 8 der Werkreihe. Die historiographische Debatte über die von England ausgehende Frühindustrialisierung (1760-1830) und ihre diversen Verläufe in den Schlüsselstaaten Kontinentaleuropas ist bis heute ungebrochen lebhaft und zeitigte eine immense Zahl an Aufsätzen und Monographien. In den vergangenen vier Jahrzehnten gesellten sich vor allem Beiträge unter umwelthistorischen und sozialmetabolischen Hinsichten hinzu. Unter diesen kommt Rolf Peter Sieferles Studie Der unterirdische Wald - Energiekrise und Industrielle Revolution, nun endlich neuaufgelegt, herausragende Bedeutung zu. Dank einer geringfügig revidierten englischen Ausgabe erfuhr sie auch späte internationale Anerkennung. Auf quellengesättigte und zugleich synoptische Weise werden der englische und deutsche Weg von der Agrar- zur Industriegesellschaft, vom Solarenergie- zum Fossilenergie-Regime aufgezeigt. In Deutschland hatte sich J. Ph. Bünting in seinem Pionierwerk Sylvia Subterranea 1693 bereits für Kohle als primären Energieträger eingesetzt. Der Durchbruch gelang allerdings erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts, da sich im 18. Jh. zunächst keine Brennholz-, sondern nur eine Bauholzkrise abzeichnete. Förderungsbemühungen von Landesregierungen standen erhebliche umweltliche Vorbehalte in der breiten Bevölkerung entgegen. Mit der Reichseinigung 1871 wurde sodann stürmisch aufgeholt. Um 1900 befand man sich industriell auf Augenhöhe mit England. Steinkohle war längst zum alles entscheidenden Primärenergieträger geworden. Für uns Heutige, die wir » Kohle« nurmehr als Beelzebub einer alles umwölbenden „Energiekrise“ zu kennen vermeinen (und dies doch nicht tun, da wir nur einen medial hochgejazzten Topos verinnerlicht haben), ist Sieferles Fundamentalaufklärung ein Segen. 

Regulärer Preis: 48,00 € *
Philipp Lawler

Wie Papst Franziskus seine Herde in die Irre führt Gläubige Katholiken beginnen zu erkennen, dass ihr Eindruck sie nicht täuscht. Unter Papst Franziskus schlug ihre Freude über dessen Wahl in Besorgnis und Angst um. Bei manchen kam sogar das Gefühl auf, betrogen worden zu sein. Sie können nicht länger so tun, als stünde er lediglich für eine Akzentverschiebung im päpstlichen Lehramt. Der verlorene Hirte untersucht die Verwirrung, die dieses Pontifikat angerichtet hat. Lawler legt dar, was auf dem Spiel steht und wie aufrechte Katholiken reagieren sollten.

Regulärer Preis: 19,00 € *
Hillaire Belloc

Ausgehend von einem Gelübde, das er in seiner Heimatkirche abgelegt hat, beschreibt Belloc seine abenteuerliche Pilgerreise, die ihn auf Schusters Rappen von Toul durch das Tal der Mosel, über Epinal, Belfort, die Schweiz, über die Alpen und durch Oberitalien auf dem kürzesten Weg nach Rom brachte. Wer nun erwartet, in diesem Buch die üblichen Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten zu finden, hat sich getäuscht. Belloc geht es nämlich vor allem darum, seinen Lesern sein Bild von Europa nahezubringen, aber er versteht es dabei, sie mit Geist und Witz zu unterhalten. Darum schildert er die kleinen Zufälle, die ihm auf seiner Wanderschaft zustießen, skurrile Begebenheiten am Rande des Weges, seine Begegnungen mit seltsamen Menschen in einer fremden Landschaft, und wo es ihm gefällt, hält er an, um ein Bild zu zeichnen, erzählt Geschichten, Anekdoten und Schnurren, deklamiert Gedichte oder singt ein Lied, kurz, er tut alles, damit seinen Begleitern der Weg nicht allzu lang und beschwerlich werde. So zieht der Leser mit ihm durch das Land, über Berg und Tal, bei Sonne und Regen, er teilt seine Freuden und Nöte, lacht über seinen trockenen Humor und erlebt, wie der Wanderer seine feierlich abgelegten Versprechen eines nach dem anderen bricht, bis er nur noch das letzte erfüllt : er erreicht tatsächlich Rom. Dort, vor den Toren der ewigen Stadt, läßt Belloc den Leser seine eigenen Wege gehen, denn jede Pilgerreise, auch die schönste und abenteuerlichste, hat (wie auch das beste Buch) einmal ein Ende.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Carl Schmitt

Frühe Schrift (1914) über die Unvereinbarkeit von Recht und Macht und über das Individuum. 3. korr. Auflage

Regulärer Preis: 34,90 € *
Thor v. Waldstein

Es gibt ein Unbehagen am Eigenen in Deutschland. Wurde das Volk früher begriffen als eine Seinsform, in die man hineingeboren wurde, so wähnte sich das ichverpanzerte Individuum lange Zeit frei von solchen gemeinschaftsgeprägten Lebensbildern; nationale Identität war – so schien es gerade in den Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung – einer nebulösen Weltbürgerlichkeit gewichen. Unterdessen begreifen mehr und mehr Bürger, daß in den unruhigen Jahren, die vor uns liegen, politische Gestaltungskraft nur von dem ausgehen kann, der sich seiner Wurzeln besinnt. Vor dem Hintergrund dieses Paradigmenwechsels unternimmt der Verfasser den Versuch, die Deutschen zu einer Affäre mit sich selbst zu verführen. Dazu werden die Entwicklungslinien von Volk und Nation in der deutschen Geistesgeschichte der letzten 250 Jahre nachgezeichnet. Dieses weite historisch-philosophische Panorama eröffnet Einblicke in das Verständnis der Gegenwart, die sich – im Gegensatz zu den Scheindebatten einer inszenierten Öffentlichkeit – als bestechend aktuell erweisen könnten.

Regulärer Preis: 36,00 € *
Johannes Barnick

Band 1Mit einem Vorwort von Thomas Fasbender Dieses Buch aus dem Jahre 1959 liest sich, als wäre es für heute geschrieben worden: ein außenpolitischer Traktat mit detaillierten Einblicken in die psychologischen, geopolitischen und machtphysikalischen Bedingtheiten der deutsch-russischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart. Das aktuelle Thema des Privatgelehrten Johannes Barnick (1916-1987) ist, anders als der Titel verheißt, keineswegs die deutsch-russische »Nachbarschaft«, sondern vielmehr »Nachbarsnachbarschaft«. Denn zwischen Deutschland und Rußland gibt es die bekannte »Schütterzone« von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer als »ernstesten weltpolitischen Krisenherd«. Bereits vor über sechzig Jahren warnte Barnick weitsichtig davor, daß »ein Bündnis von liberalem Westen und osteuropäischem Nationalismus« für Deutschland eine neuerliche Einkreisung bedeuten würde - und darüber hinaus die Gefahr eines Dritten Weltkrieges. Deutschland ist das Zünglein an der Waage, wenn es um die Balance von Ost und West geht. Nicht selbstvergessene Kriegstreiberei wäre für Barnick im deutsch-russischen Verhältnis das Gebot der Stunde, sondern Neutralität im Sinne von Rückendeckung. Die umkämpfte Schütterzone ist im günstigen Falle das beiderseitige Glacis, das keinem Dritten gehört. Die These dieses brillanten Stilisten und umsichtigen Statikers internationaler Machtverhältnisse lautet: Europa geht es immer dann gut, wenn es den deutsch-russischen Beziehungen gutgeht.

Regulärer Preis: 18,00 € *