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Manuscriptum

Manuscriptum

Der Manuscriptum Verlag wurde als politisches Haus mit dem Bestseller »Deutschland von Sinnen« aus der Feder von Akif Pirinçci bekannt. Aber er hat mehr zu bieten: Michael Klonovsky, Thomas Fasbender, Dimitrios Kisoudis und seit 2016 auch Vaclav Klaus. Als Imprint ist der Landtverlag bei Manuscriptum intergriert. 

Manuscriptum

Der Manuscriptum Verlag wurde als politisches Haus mit dem Bestseller »Deutschland von Sinnen« aus der Feder von Akif Pirinçci bekannt. Aber er hat mehr zu bieten: Michael Klonovsky, Thomas Fasbender, Dimitrios Kisoudis und seit 2016 auch Vaclav Klaus. Als Imprint ist der Landtverlag bei Manuscriptum intergriert. 

Josef Kraus

Der 50. Geburtstag von „68“ wurde mit viel Weihrauch und Heiligsprechung begangen. Kritik und Selbstkritik sind nach wie vor eher nicht angesagt. Dabei haben die 68er eine durchaus ambivalente Vor- und Wirkungsgeschichte. Einerseits rühmen sie sich großspurig, aber zu Unrecht, mit ihnen hätten die Liberalisierung der Bundesrepublik und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit begonnen. Tatsächlich sind sie auf Entwicklungen aufgesprungen, die längst in Gang gekommen waren. Bei allem Anti-Amerikanismus, den sie vor sich hertrugen, übernahmen sie den größten Teil ihrer Ideologien und ihres Aktionismus von US-amerikanischen Vorbildern, einschließlich der „Reeducation“-Absicht der Westalliierten. Andererseits haben die 68er – und ihre Epigonen – erfolgreich den Marsch durch die Institutionen beschritten. Dies aber nicht nur in den linken Parteien Deutschlands, sondern auch in großen Teilen der CDU, ferner in den Medien, den Kirchen und ganz besonders den Schulen. Hier, im Bildungsbereich, haben sie womöglich die größten Schäden hinterlassen, nämlich in Form eines permanenten Abbaus von Anforderungen. Besonders „erfolgreich“ ist aber auch ihr Marsch durch die Definitionen. So können etwa die Gesinnungsdiktaturen von „Political Correctness“ und „Gender“, beide ebenfalls aus den USA kommend, mit Fug und Recht als Enkel-Ideologien der 68er angesehen werden. Ähnliches gilt für die „Multikulti“-Ideologie, für das Sympathisieren mit dem Islam und für nationalallergische Affekte. Diese fragwürdige Bilanz der 68er und ihrer Vollender verdankt sich zu erheblichen Teilen dem Versagen der Bürgerlichen. Sie sind bis zum heutigen Tag nicht fähig und nicht bereit zu ideologiekritischer Auseinandersetzung – so dringend diese geboten wäre. Josef Kraus ergründet das übernationale Phänomen „68“ anhand vieler historischer Beispiele und flankiert sie mit einer breit angelegten Literaturschau. Die „Umerziehung“ durch die Ideologien der 68er hat er als Gymnasiallehrer unmittelbar erlebt. Ihre Metastasen diagnostiziert er in den Zellen aller gesellschaftlichen Institutionen.

Regulärer Preis: 19,90 € *
Michael Klonovsky

Alle seine Eide brechend und Schwüre höhnend, legt Michael Klonovsky nun doch einen weiteren Band der Acta diurna vor - inzwischen ist es der achte. Der »Karl Kraus der Gegenwart« (Matthias Matussek) bzw. »Judenlutscher« (anonyme Zuschrift an den Autor), der selbst lieber mit Anton Kuh oder dem späten Joseph de Maistre verglichen werden würde, hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er sein Diarium nicht nur als ein literarisches Projekt, sondern auch als physiologische Notwendigkeit versteht. Für ihn sind die Acta diurna eine Art öffentliche Waschung durch Ästhetisierung des Ekels, den er gegenüber vielen Wortführern, Funktionsträgern und Duckmäusern seines Landes empfindet. Da Klonovsky bei seiner Chronik des Narrenfestes, das die Deutschen spätestens seit den Tagen des freundlichen Gesichts aufführen, stets heiter bleibt, da ihm nie die Lust an Ironie, Sarkasmus und maliziöser Zuspitzung vergeht, da er brillant schreiben kann und obendrein ein gebildeter Plauderer ist, sind seine Notate für den empfänglichen Leser ein Vergnügen. Manchmal sogar ein Trost. 

Regulärer Preis: 26,00 € *
Jan Moldenhauer

Während die Ausländergewalt in Deutschland beunruhigende Ausmaße annimmt, zählt Japan zu den sichersten Ländern der Welt. Aufgrund einer restriktiven Migrationsstrategie bleibt die Identität des ostasiatischen Landes intakt und seine Sozialsysteme werden nicht zur Plünderung durch illegale Zuwanderer freigegeben. Fachkräftemangel wird vor allem durch ein Re-Migrationsprogramm für ausgewanderte Japaner sowie durch Gastarbeiter und Technisierungsmaßnahmen vorgebeugt.Vor diesem Hintergrund hat die Alternative für Deutschland (AfD) das japanische Migrationskonzept als Vorbild für Deutschland in ihr Europawahlprogramm aufgenommen. Außerdem haben sich die Vorsitzenden der ostdeutschen AfD-Landtagsfraktionen in der Potsdamer Erklärung zum japanischen Zuwanderungsmodell bekannt.Wie funktioniert die japanische Migrationsstrategie? Wie ist es gelungen, die Debatte über ihre Vorzüge aus dem politischen Vorfeld der AfD in die Partei hineinzutragen? Welche ihrer Bestandteile können zur Lösung der deutschen Migrationsproblematik beitragen? Welche parlamentarischen Initiativen mit Bezug zum japanischen Zuwanderungsmodell hat die AfD bereits in den Landtagen und im Bundestag initiiert? Welche Strategien haben AfD-Politiker wie Björn Höcke genutzt, um die Inhalte dieser Initiativen in den Polit- und Volksdiskurs hineinzutragen? Das vorliegende Buch gibt Antworten auf diese Fragen.    

Regulärer Preis: 18,99 € *
Alexander Gauland

Wir sind keine unbeschriebenen Blätter. Wir kommen nicht aus dem Nichts. Wir wissen, dass jeder seinen Platz auf der Welt hat, aber dass dieser Platz nicht austauschbar ist. Wir hängen an den Orten, aus denen wir stammen und selbst wenn wir sie verlassen, schütteln wir unsere Herkunft nicht ab. Jeder von uns hat seine Geschichte. Wir sind Menschen mit Eigenarten und bestehen auf unsere Gewohnheiten, weil sie unsere Gemeinschaft erhalten. Wir sind keine Zufallsprodukte, sondern stehen auf dem Grund eines Erbes, das uns prägt. Dieses Erbe ist keine Last, weil wir es lebendig halten. Wir sitzen auf den Schultern von Riesen und lesen in unserer Geschichte, ohne sie zu verklären. Wir kennen den Verlust und fühlen den Schmerz des Verschwindens, wenn wir auf den Fortschritt blicken. Wir sind Skeptiker, weil wir wissen, wie leicht es ist, etwas einzureißen und wie schwer, etwas aufzubauen. Wir achten die Wirklichkeit und leben aus dem, was immer gilt. Wir bauen keine Luftschlösser, wir bestellen unseren Garten. Mit einem Wort: wir sind konservativ.

Regulärer Preis: 16,80 € *
Werner Sohn

Werner Sohn war dreißig Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden und in dieser Zeit mit vielen Studien befasst, die im Auftrag des Bundeskriminalamts erstellt wurden. Seine „Kritik der politisierten Kriminologie“ beleuchtet diese Disziplin in Zeiten forcierter Hypermoral. Die faktenreichen Essays und Analysen zeugen von der Einfühlung eines feinnervig beobachtenden Insiders. Sie waren bisher nur an entlegenen Stellen zugänglich und werden hier durch mehrere Erstpublikationen ergänzt. 

Regulärer Preis: 23,80 € *
Michael Klonovsky

A tavola non si invecchia – »Am Tisch altert man nicht« –, heißt ein italienisches Sprichwort. In seinem Buch erklärt Michael Klonovsky, was auf dem Tisch stehen sollte, damit der Ausspruch wirklich zu seinem Recht kommt. Es ist übrigens ziemlich exakt das Gegenteil von dem, was die Gesundheitseiferer predigen und die Mäßigungsflagellanten vorexerzieren. Wobei der Autor ein periodisches sportliches Flagellantentum für die natürliche Kehrseite einer desto hemmungsloseren Schlaraffenexistenz hält. Als Weinliebhaber und Gourmet (er selbst würde sagen: Gourmand) führt Klonovsky den Leser auf eine Spritztour d'Horizon durch die Welt der unentbehrlichen kulinarischen Genüsse, wozu er unbedingt auch die alltäglichen zählt. Ob er nun vom Bruder Hummer und seinen Geschwistern oder von den Wonnen des Fleischverzehrs handelt, von der Pasta als Antidepressivum oder vom Olivenöl als Alltagsgetränk, vom – natürlich allpräsenten – Wein oder vom Whisky, vom Tisch als dem elementaren Möbel oder vom schönen Brauch des gesitteten Rauchens, immer tut er es mit Heiterkeit, einem gewissen Bedauern gegenüber denjenigen, die es anders sehen als er, und einer vor Wortwitz sprühenden Sprache. Den Zweck seines Buches faßt Klonovsky zusammen in den Worten: »Wenn der Effekt darin besteht, daß Sie während der Lektüre ein kaum zu bändigender Appetit anfällt, begleitet von einem geradezu soghaften Verlangen nach einem guten Wein, fühlte sich der Autor bestens verstanden.«

Regulärer Preis: 15,90 € *
Jochen Lober

Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland als "Weststaat" - alliierter Auftrag und deutsche Ausführung Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland ist nicht denkbar ohne den schon bald nach Ende des Zweiten Weltkrieges erkennbaren tiefen Riss zwischen den alliierten Siegermächten in Ost und West. Es waren vor allem die USA, die sehr rasch auf die Schaffung eines »Weststaates« drängten, da sie ihre ideologische und militärische Vorherrschaft in Europa bedroht sahen. Allerdings schwebte den drei westlichen Besatzungsmächten dabei weniger ein »Deutschland als Ganzes« vor als vielmehr ein demokratisches und dezentralisiertes (föderalistisch gegliedertes) Staatsgebilde. Die nicht gerade leichte Aufgabe, dafür eine Verfassung auszuarbeiten, wurde einem Parlamentarischen Rat überantwortet, der jedoch über keinen Verwaltungsapparat verfügte, welcher die Entwürfe für die anstehenden Beratungen sachgerecht hätte vorbereiten können. Jochen Lober zeigt in eingehenden Analysen der Sitzungsprotokolle des Rates, unter welch schwierigen Bedingungen das bundesrepublikanische Grundgesetz schließlich zustande kam – bei ständigen Versuchen der westlichen Alliierten, Einfluss zu nehmen. Auch wenn es funktionsfähig wie eine Vollverfassung sein sollte, so war es doch – wie der neue Staat selbst – als Provisorium konzipiert worden. Zugleich beanspruchten die drei Besatzungsmächte weitgehende Vorbehaltsrechte. Ein letztes Mal sollten die ehemaligen Alliierten von ihnen nachhaltig Gebrauch machen, als sie unter Berufung auf das noch gültige Besatzungsstatut 1990 die Verhandlungen zur deutschen »Wiedervereinigung« führten, während die Bundesrepublik in dieser historischen Stunde nur einen Beobachterstatus hatte. Überzeugend führt Lober aus, dass das 1949 neugeschaffene Westdeutschland über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten hinweg, also bis zum Beitritt der DDR, nach außen hin kein souveräner Staat war. Die „Väter und Mütter des Grundgesetzes“, zumal die beiden Protagonisten Konrad Adenauer und Carlo Schmid, hatten jedoch alles andere als ein Provisorium im Sinn. Sie erwarteten, dass sich die Mitwirkung der Besatzungsmächte auf eine Kontrollfunktion beschränken würde. Der Autor zeigt aber auch, wie sich das Grundgesetz in den ersten Jahrzehnten nach seinem Inkrafttreten weniger zu einem Fundament und Feld der parlamentarischen Gesetzgebung als zum Feld der Verfassungsgerichtsbarkeit entwickelte. Eine problematische Tendenz, die sich in den letzten Jahren noch verstärkt hat, wie die häufige Anrufung des Bundesverfassungsgerichts belegt. Dieses übernimmt somit indirekt staatsorganisatorische Funktionen, da die Politik, auch in ihrer Ausrichtung auf ein vereinigtes Europa, offenbar nicht mehr willens ist, das Interesse an Sicherheit und Selbstbehauptung – als höchste republikanische Staatsräson – über die Verteidigung individueller Rechte zu stellen.

Regulärer Preis: 23,00 € *
Michael Klonovsky

Bissig und treffsicher ins Mark der Willkommenskultur: Klonovskys Acta Diurna 2017 -  eines der klügsten politischen Internettagebücher, nun zwischen zwei Buchdeckeln!

Regulärer Preis: 26,80 € *
Rolf Peter Sieferle

In der Migrationskrise offenbaren sich nicht nur die Schwächen und das Scheitern des permissiven Staates, sondern auch die grassierenden Verständnis- und Erklärungsnöte der Öffentlichkeit. Während der deutsche Staat in seiner Führung handlungsunfähig erscheint, fehlt es dem medialen Establishment an krisenfesten Begriffen. Der Einbruch der Wirklichkeit wird mit bundesrepublikanischen Wohlfahrtsideen und One-World-Phantasien quittiert: Wohlstand für alle, Grenzen für niemand. Dabei übersieht man die Fragilität eines Gemeinwesens, das durch den Sozialstaat getragen wird. Es fußt auf Solidarität und Vertrauen – Werte, die in einem Land mit ungeregelter Einwanderung gefährdet sind. Der Sozialstaat und seine Segnungen lassen sich nicht ins Unendliche expandieren. Denn im Globalisierungsstrudel, in dem die Ansprüche universal werden und jeder Ort erreichbar scheint, wird das Wohlfahrtsversprechen zu einem Anachronismus, dessen Verheißungen für die meisten Migranten uneinlösbar sind. Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der im September 2016 verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer »emphatischen Politik« entlarvt. Die Sentimentalisierung der »Flüchtlings«-Debatte kontert der Autor mit ebenso nüchternem Blick wie die Narrenfeuer der Medien. Rolf Peter Sieferle widerspricht der Akklamation, die an die Stelle der Kritik getreten ist und überwindet die Sprachverbote der »offenen« Gesellschaft.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Friedrich Pohlmann

Zweifellos ist die westliche Welt seit dem radikalen Epochenwechsel 1989 von einer noch tiefergehenden Entzweiung gezeichnet als es uns der medial inszenierte Kulturkampf weismachen möchte. Vielmehr haben wir es mit der scheinbar paradoxen Allianz zu tun, in der sich ein weltumspannender neoliberaler Kapitalismus im Gleichschritt mit einem humanitaristischen Moraluniversalismus eines längst ökonomistisch verbildeten Globalistenlagers zur allmächtigen Instanz erhebt. Letzteres verkörpert dabei idealtypisch jene gewünschten ortlosen, von familialen wie staatlichen Bindungen an Geschichte und Kultur weitgehend losgelösten Individuen. Ihrer einmütigen Losung: »No borders!« wird hier überzeugend die anthropologisch begründete Dialektik von Grenzsetzung und Grenzüberschreitung entgegengestellt. Dieser Entwicklung förderlich war auch der Wandel im Rollenverständnis der Geschlechter, der zu einer folgenreichen Feminisierung der westlichen Gesellschaften führte. Am deutlichsten zeigt sich das in der konsequent praktizierten Übertragung einer ursprünglich familial geprägten Ethik auf eine abstrakte »Menschheit«. Die damit verbundene Idealisierung des Fremden geht einher mit einer fast schon pathologisch anmutenden Abwertung des Eigenen und traditioneller kultureller Prägungen. Diese bewusste Selbstschwächung des säkularen Westens bietet somit einer politischen Religion wie dem Islam durch gewährte Masseneinwanderung aus islamischen Ländern eine geradezu fahrlässige Einflussnahme, die wenig integrativ uns mit neuen Formen des Antisemitismus und rückschrittlichen Haltungen konfrontiert. Friedrich Pohlmann zeichnet präzise jene einwirkenden Kräfte nach, die zur sozialen und mentalen Transformation der Weltbilder im Westen und mit kompensatorischer Schärfe in Deutschland geführt haben.

Regulärer Preis: 23,00 € *
Michael Beleites

Den Weg ins Freie finden wir, wenn wir uns an dem Gedanken der Subsistenz orientieren. Wenn Familien und Dörfer ihre Abhängigkeit von Fremdversorgung verringern, finden auch Regionen und Nationen zu ihrer Versorgungssouveränität. Das wohl ausgereifteste und tragfähigste Modell individueller Subsistenzwirtschaft ist das Gärtnerhof-Konzept. Es wurde in den beiden Nachkriegszeiten des 20. Jahrhunderts von dem Gartenarchitekten Max Karl Schwarz entwickelt. Seine Grundidee besteht in einer sozial und ökologisch stimmigen Kombination aus Gärtnerei und Kleinbauernhof auf einer Fläche von zwei bis fünf Hektar. „Der Gärtnerhof ist ein Kleinbetrieb, der in intensivster und vielseitigster Wirtschaftsweise Gemüse- und Obstbau betreibt, Groß- und Kleinvieh hält, die volle Selbstversorgung der auf ihm Arbeitenden sichert und nachhaltig große Marktleistungen erzielt.“ (Max Karl Schwarz) In diesem Buch werden die Schlüsseltexte zum Gärtnerhof-Konzept erneut publiziert, um sie all jenen an die Hand zu geben, die auch heute ein bodengebundenes Leben anstreben: Ein kreatives und krisenfestes Leben, das ebenso gemeinwohlorientiert wie selbstbestimmt ist; das die Spaltungen von Arbeitsort und Wohnort, von Familie und Beruf überwindet. Der Gärtnerhof ist ein begehbares Praxisfeld für eine Kulturwende, die ein Weniger an Energie- und Ressourcenverbrauch mit einem Mehr an Lebensqualität zu verknüpfen weiß.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Martin Tielke

Die Freundschaft zwischen Ernst Jünger und Carl Schmitt begann 1930 mit einem ersten brisanten Gespräch. Dabei ging es sogleich um das Erkennen der „Lage“ und um die anspruchsvolle moralische Entscheidung – für Jünger und Schmitt ein leitmotivisches Thema. Bald darauf hatten sie sich in einem stillen Bürgerkrieg zu bewähren, der verdeckt geführt wurde und quer zu den offiziellen Fronten verlief. Er wurde zur tödlichen Bedrohung und forderte Jüngers Sohn als Opfer. Die nach 1945 als „innere Emigration“ abgetane Distanz zum NS-Staat war hier mehr als ein bloßer Rückzug ins Private. Martin Tielkes gedanklich tiefgehender und philologisch sorgfältig gearbeiteter Essay ist unverzichtbar für jeden, der sich mit Ernst Jünger oder Carl Schmitt beschäftigt.

Regulärer Preis: 24,90 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 8 der Werkreihe. Die historiographische Debatte über die von England ausgehende Frühindustrialisierung (1760-1830) und ihre diversen Verläufe in den Schlüsselstaaten Kontinentaleuropas ist bis heute ungebrochen lebhaft und zeitigte eine immense Zahl an Aufsätzen und Monographien. In den vergangenen vier Jahrzehnten gesellten sich vor allem Beiträge unter umwelthistorischen und sozialmetabolischen Hinsichten hinzu. Unter diesen kommt Rolf Peter Sieferles Studie Der unterirdische Wald - Energiekrise und Industrielle Revolution, nun endlich neuaufgelegt, herausragende Bedeutung zu. Dank einer geringfügig revidierten englischen Ausgabe erfuhr sie auch späte internationale Anerkennung. Auf quellengesättigte und zugleich synoptische Weise werden der englische und deutsche Weg von der Agrar- zur Industriegesellschaft, vom Solarenergie- zum Fossilenergie-Regime aufgezeigt. In Deutschland hatte sich J. Ph. Bünting in seinem Pionierwerk Sylvia Subterranea 1693 bereits für Kohle als primären Energieträger eingesetzt. Der Durchbruch gelang allerdings erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts, da sich im 18. Jh. zunächst keine Brennholz-, sondern nur eine Bauholzkrise abzeichnete. Förderungsbemühungen von Landesregierungen standen erhebliche umweltliche Vorbehalte in der breiten Bevölkerung entgegen. Mit der Reichseinigung 1871 wurde sodann stürmisch aufgeholt. Um 1900 befand man sich industriell auf Augenhöhe mit England. Steinkohle war längst zum alles entscheidenden Primärenergieträger geworden. Für uns Heutige, die wir » Kohle« nurmehr als Beelzebub einer alles umwölbenden „Energiekrise“ zu kennen vermeinen (und dies doch nicht tun, da wir nur einen medial hochgejazzten Topos verinnerlicht haben), ist Sieferles Fundamentalaufklärung ein Segen. 

Regulärer Preis: 48,00 € *
Thor v. Waldstein

Es gibt ein Unbehagen am Eigenen in Deutschland. Wurde das Volk früher begriffen als eine Seinsform, in die man hineingeboren wurde, so wähnte sich das ichverpanzerte Individuum lange Zeit frei von solchen gemeinschaftsgeprägten Lebensbildern; nationale Identität war – so schien es gerade in den Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung – einer nebulösen Weltbürgerlichkeit gewichen. Unterdessen begreifen mehr und mehr Bürger, daß in den unruhigen Jahren, die vor uns liegen, politische Gestaltungskraft nur von dem ausgehen kann, der sich seiner Wurzeln besinnt. Vor dem Hintergrund dieses Paradigmenwechsels unternimmt der Verfasser den Versuch, die Deutschen zu einer Affäre mit sich selbst zu verführen. Dazu werden die Entwicklungslinien von Volk und Nation in der deutschen Geistesgeschichte der letzten 250 Jahre nachgezeichnet. Dieses weite historisch-philosophische Panorama eröffnet Einblicke in das Verständnis der Gegenwart, die sich – im Gegensatz zu den Scheindebatten einer inszenierten Öffentlichkeit – als bestechend aktuell erweisen könnten.

Regulärer Preis: 36,00 € *
Johannes Barnick

Band 1Mit einem Vorwort von Thomas Fasbender Dieses Buch aus dem Jahre 1959 liest sich, als wäre es für heute geschrieben worden: ein außenpolitischer Traktat mit detaillierten Einblicken in die psychologischen, geopolitischen und machtphysikalischen Bedingtheiten der deutsch-russischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart. Das aktuelle Thema des Privatgelehrten Johannes Barnick (1916-1987) ist, anders als der Titel verheißt, keineswegs die deutsch-russische »Nachbarschaft«, sondern vielmehr »Nachbarsnachbarschaft«. Denn zwischen Deutschland und Rußland gibt es die bekannte »Schütterzone« von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer als »ernstesten weltpolitischen Krisenherd«. Bereits vor über sechzig Jahren warnte Barnick weitsichtig davor, daß »ein Bündnis von liberalem Westen und osteuropäischem Nationalismus« für Deutschland eine neuerliche Einkreisung bedeuten würde - und darüber hinaus die Gefahr eines Dritten Weltkrieges. Deutschland ist das Zünglein an der Waage, wenn es um die Balance von Ost und West geht. Nicht selbstvergessene Kriegstreiberei wäre für Barnick im deutsch-russischen Verhältnis das Gebot der Stunde, sondern Neutralität im Sinne von Rückendeckung. Die umkämpfte Schütterzone ist im günstigen Falle das beiderseitige Glacis, das keinem Dritten gehört. Die These dieses brillanten Stilisten und umsichtigen Statikers internationaler Machtverhältnisse lautet: Europa geht es immer dann gut, wenn es den deutsch-russischen Beziehungen gutgeht.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Akif Pirincci

Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und ZuwandererDeutschland, deine Feinde ... Muß sich Deutschland noch vor Feinden fürchten, wenn nicht einmal die Deutschen seine Freunde sind? Akif Pirinçci rechnet ab mit Gutmenschen und vaterlandslosen Gesellen, die von Familie und Heimat nichts wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergottet, mit Feminismus und Gender Mainstreaming, mit dem sich immer aggressiver ausbreitenden Islam und seinen deutschen Unterstützern, mit Funktionären und Politikern, die unsere Steuern wie Spielgeld verbrennen. Der in Istanbul geborene Bestsellerautor hat sein erstes Sachbuch geschrieben, einen furiosen, aufrüttelnden und brachialen Wutausbruch. Mit heiligem Zorn bekämpft er eine korrupte, politisch korrekte Kaste, die nur ihre eigenen Interessen verfolgt. "Deutschland von Sinnen" ist geschmiedet aus reinem Zorn, ein mutiges Unikat, das seinesgleichen sucht. Es ist der Aufschrei eines Rufers in der Wüste, der sein geliebtes Mutterland am Abgrund sieht. Vielleicht ist es das letzte Buch seiner Art, denn das meinungspolitische Zwangskorsett wird täglich enger.

Regulärer Preis: 17,80 € *
Alexander Gauland

Seine Geschichte wird man nicht los, sie sitzt einem in den Knochen und in der Seele. Das betrifft unsere Biografien als Einzelne wie den kollektiven, Werdegang des Volkes, dem wir angehören. Beides greift weit in die Vergangenheit aus und prägt unser Denken, Verhalten und Handeln im Heute. Zwar können wir dieses lebenslange Wirkungsgefüge bestreiten, versuchen uns „neu zu erfinden“, doch lässt sich die einmal beschriebene Tafel nicht blankwischen. Wir leben in und mit der Geschichte, der persönlichen wie der gemeinschaftlichen. Je besser wir letztere vergegenwärtigen, mit all ihrem Licht und Schatten, desto mehr wohnen wir uns inne, ja desto vollständiger werden wir. Alexander Gauland nimmt uns in seinem Buch mit auf eine Wanderung durch eintausend Jahre deutscher „Individuation“. Aus den germanischen Wäldern des Tacitus führt er uns zu Karl dem Großen, zu Luther, den Kaisern des Mittelalters, von Friedrich II. zu Bismarck, zu Hitler, zum Mauerfall. An jeder Weggabelung erkennen wir, wie sehr wir Anteil haben an dieser Geschichte. Und dass diese uns erst zu denen macht, die wir sind.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Ernst Nolte

Hat der Islamismus einen rationalen Kern? Ernst Nolte stellt diese Frage in der ihm eigenen Unvoreingenommenheit, wohl wissend, daß er damit wieder einmal zum "notorischen Störenfried der Geschichtswissenschaft" wird. Seine Thesen und Argumentationen sind gewohnt gründlich ausgebreitet, seine Antwort provozierend: Nolte stellt den Islamismus als "Verteidigungsaggressivität" neben die von ihm zuvor untersuchten "Widerstandsbewegungen" gegen die auflösenden Tendenzen der Moderne: Nationalsozialismus und Faschismus. Die Autorenseite von Ernst Nolte finden Sie hier.

Regulärer Preis: 39,90 € *
Jörg Guido Hülsmann

Der Wirtschaftsklassiker in 2. überarbeiteter und erweiterter Auflage. Statt Wohlstand zu sichern und Krisen zu bekämpfen, sorgen die Finanzmärkte fortwährend für Alarmstimmung - ein Fehler des Systems? Wir sind es nicht gewohnt, die Geldproduktion als eine Industrie wie jede andere zu betrachten und - wie Jörg Guido Hülsmann - mit den üblichen Mitteln der Ökonomie und der rationalen Ethik zu untersuchen. Hülsmann beschreibt die sozialen, kulturellen und spirituellen Folgen dauerhafter Inflation und erklärt die Funktionsweise nationaler und internationaler Währungssysteme. Dabei zeigt sich, daß die heutigen Formen der Geldproduktion ökonomisch und ethisch anfechtbar sind. Sie erzeugen ungerechte Einkommen, vernichten Wohlstand, zerrütten die moralischen Grundlagen der Gesellschaft und führen zu Hyperinflation und totalitären Verhältnissen. - Um die Themen Bitcoin, Bargeldabschaffung und digitales Zentralbankgeld vermehrte Neuausgabe des Klassikers aus dem Jahre 2007. 

Regulärer Preis: 42,00 € *
Frank Böckelmann

Frank Böckelmanns Aufsehen erregende Studie über die gegenseitige Wahrnehmung und Fremdheit von „Gelben“, „Schwarzen“ und „Weißen“ ist 1998 in Hans Magnus Enzensbergers „Die Andere Bibliothek“ erschienen, war lange Zeit vergriffen und liegt nun in einer erweiterten Neuausgabe – mit Stellungnahme des Autors zur gegenwärtigen Lage – endlich wieder vor. An Aktualität und Überzeugungskraft hat sie nichts eingebüßt – im Gegenteil. Schon vor zwei Jahrzehnten war die öffentliche Belehrung, wie man mit Fremden korrekt umzugehen habe, von einem entlarvenden Widerspruch geprägt: Mit der Parole „gegen Ausgrenzung“ wurden wir dazu ermahnt, Fremdheit zu ertragen und sie zu beseitigen: einzusehen, daß die Fremden gar nicht fremd sind. Heute ist aus der Hemmung, den Menschen ins Gesicht zu sehen und für den Anblick Worte zu finden, eine regelrechte Wahrnehmungsblockade geworden, der allgegenwärtige Rassismus-Verdacht. Aber Gesichtsform und Hautfarbe, Gangart und Gestik, Blickverhalten und Mienenspiel gehören zum kulturellen Erbe der Kontinente. Sie sind nicht belanglos, weil die genetischen Unterschiede gering sind. Wenn heute unablässig gefordert wird, „das Fremde“ zu tolerieren, wenn Transparente vor öffentlichen Gebäuden zur Weltoffenheit auffordern und die Mannschaftskapitäne in den Stadien die „Respekt“-Litanei vortragen, tritt das Ziel solcher Humanitätsbeschwörung zutage: die Beseitigung der Andersheit, vorab der eigenen. Doch dieser Versuch – auch diese Erkenntnis vermittelt Böckelmanns Buch – ist zum Scheitern verurteilt. Die zunehmende Unfähigkeit zur Befremdung geht einher mit einer Zunahme sprachloser Fremdheitserfahrungen. Hinter der eingeübten Aufgeschlossenheit beginnt das Wirkliche, das Unvergleichliche, heillos anstößig zu werden. Böckelmann zeigt die Europäer bzw. die Weißen als die Fremden der Anderen, als ihrerseits rätselhafte und undurchdringliche Wesen. Fremdheit – Abstoßung und Faszination – erweist sich nicht als Folge bedauerlicher Vorurteile, sondern als Ausdruck einer jeweils einzigartigen Begegnungsgeschichte. Dieses Buch ist keine Sammlung von Schuldzuweisungen, sondern ein Lob der Fremdheit. -- -- --Zur Rezension von Konrad Gill.

Regulärer Preis: 34,80 € *
Rudolf Brandner

Die westliche Moderne kennzeichnet bis heute ein langer, widersprüchlicher Prozeß um die Statuierung der Menschenrechte. Es waren die schrecklichen Erfahrungen mit den Totalitarismen des letzten Jahrhunderts, die schließlich den Diskurs darüber in eine  abstrakte »Erklärung« goß. Abgeleitet allein aus seinem Menschsein sollte die Würde des Einzelnen durch Rechte mit universellem Geltungsanspruch garantiert werden.  Diese verabsolutierende Sakralisierung der Menschenrechte forcierte zum einen die  Verdrängung des Politischen durch eine sich universell verstehende Moral. Das führt zu einem im tiefer gehenden Konflikt zwischen dem Einzelnen und dem Staat.  Der Philosoph Rudolf Brandner legt in seinem Essays die Widersprüche des Menschenrechtsdiskurses in all ihren Verästelungen dar. In einem zweiten Teil geht er auf die ethischen, rechtlichen und politischen Implikationen ein. Der ethische Gehalt der Menschenrechte wird dabei nie in Frage gestellt – sehr wohl aber wird ihre ideologische Rechtfertigung scharf in den Blick genommen.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 3 der Werkreihe. „Man weiß doch, wohin das geführt hat!“ Keine andere intellektuelle Geistesströmung des 20. Jahrhunderts führt heute noch zu einer derart impulsiven Abwehr wie die Konservative Revolution. Jedenfalls auf Seiten der Linken. Bei bloßer Nennung von Namen wie Edgar Julius Jung oder Arthur Moeller van den Bruck, aber auch von Oswald Spengler und Ernst Jünger, kommt es zu einer schablonisierten Gleichsetzung von offensiv konservativem Denken mit der Befürwortung des Nationalsozialismus und des Betriebs von Konzentrationslagern. Die KR, wie sie im rechten Spektrum gern genannt wird, stellt ein No-Go, ein letztverbliebenes Tabu dar, das bestenfalls soziologische Fallstudien lohnt, deren Fazit von vornherein feststehen muß. Rolf Peter Sieferle, ein intellektuell-tiefblickender „Ketzer“, wie ihn Karlheinz Weißmann im Nachwort des vorliegenden Bandes nennt, wollte an diesem unwürdigen Automatismus etwas ändern. Sein Herangehen an die Geistesströmung ist die des vorurteilsentschlackten Wissenschaftlers, der er zeitlebens war. Er sieht das Detail wie das Ganze, bevor er wertet, und kontextualisiert es universalgeschichtlich. Wenn er sich der KR über fünf ihrer maßgeblichsten Autoren (Paul Lensch, Werner Sombart, Oswald Spengler, Ernst Jünger und Hans Freyer) nähert, schildert er das „symbolische Feld“ der modernitätsskeptischen Bewegung induktiv, aus dem literarischen Handeln wie den Lebenswegen der Avantgardisten selbst. Es eröffnet sich dabei eine weitgespannte phänomenologische Historie der KR, die uns Heutigen, die wir in stürmischen Zeiten den Kurs halten müssen, ein kritischer Kompaß wie ein Anker sein kann. -- -- -- Zur Video-Rezension von Ellen Kositza geht es hier.

Regulärer Preis: 48,00 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 7 der Werkreihe. Einem größeren Kreis ist Rolf Peter Sieferle heute als politischer Autor bekannt. Dabei darf aber nicht übersehen werden, daß er ein umfangreiches wissenschaftliches Werk hinterlassen hat. Zu den wichtigsten Arbeiten aus seiner Feder gehören die hier in einem Band zusammengestellten Bücher Bevölkerungswachstum und Naturhaushalt sowie Die Krise der menschlichen Natur. Das die beiden Titel verbindende Thema ist jene große Transformation, die seit dem 18. Jahrhundert zur Ablösung des älteren – von der christlichen Religion wie dem Erbe der Antike – bestimmten Weltbildes durch ein neues führte. Nach Sieferles Meinung spielte dabei die Aufklärung nur eine Nebenrolle, da sie im Grunde weiter eine stabile, entweder in sich ruhende oder immer wieder ausgleichende Natur vorstellte. Erst am Beginn des 19. Jahrhunderts wuchsen Zweifel an diesem Modell. Der „Malthusianismus“ mit seiner Angst vor den Folgen einer Überbevölkerung war insofern symptomatisch. Allerdings konnte sich sein pessimistisches Deutungsmuster nicht gegen die optimistischen des Liberalismus wie des Sozialismus durchsetzen. Beide kehrten zu einem harmonischen Naturbild zurück, verknüpften es aber wirkungsvoll mit der Erwartung unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und fortschreitender Weltverbesserung. Für eine gewisse Zeit glaubten die Anhänger der beiden Ideologien sogar, daß die Evolutionstheorie Charles Darwins sie bestätige. Erst nach und nach begriffen sie, daß die Vorstellung vom Struggle for Life andere und härtere Lehre bereithielt. Der, wie Sieferle ihn nannte: „eigentliche Sozialdarwinismus“ bot dagegen ein revolutionäres Modell der Daseinsdeutung, die auch in die mörderische „Biopolitik“ des NS-Regimes mündete. Die aus der Abwehr dieser Konsequenz resultierende „Naturblindheit“ moderner Weltanschauungen hielt Sieferle allerdings für einen Fehler, den es zu korrigieren gelte. 

Regulärer Preis: 68,00 € *
Michael Klonovsky

»Wir schaffen das« war ursprünglich der Ausruf Michael Klonovskys beim Anblick seines ersten Käsewagens in einem französischen Restaurant. Seitdem hat sein caesarischer Ausruf es weit gebracht. So weit, dass der Urheber sich mittlerweile an sein Leben im Sozialismus erinnert fühlt: »2015 ist das DDR-ähnlichste Jahr meiner seit 1990 gesamtdeutsch-bundesrepublikanischen Existenz«, schreibt Klonovsky in seinem neuen Band der Acta diurna. Das Jahr der Bereicherung markiert die Teilung des Landes in einen guten, hellen, aufgeklärten, ewigmorgigen und in einen angeblich dunklen, dumpfen, gefährlichen, ewiggestrigen Teil, einstimmig verkündet und verstärkt durch die Medienschaffenden der zweiten Deutschen Demokratischen Republik. Mit seinem heiteren Scharfsinn protokolliert Klonovsky die Umformung Deutschlands in eine sozialistische Demokratur mit halbwegs levantinischem Antlitz.

Regulärer Preis: 24,80 € *
Frank Lisson

Was weiß der Mensch über den Menschen? Was weiß Natur über sich selber? Was wissen die Dinge voneinander? – Wo die Welt für den Menschen bloß die Kulisse seiner Bedürfnisse und Phantasien abbildet, sie für ihn vor allem der Schauplatz seiner eigenen Überlebensstrategien und der Aufenthaltsort zum Ausleben primärer Instinkte ist, erscheint es umso notwendiger, einmal rigoros nach der Natur der Dinge zu fragen. – Die angewandte Vernunft sieht nämlich überall Natur walten, wo der Mensch sich in die Welt einbringt. Denn wie sollte sich der Mensch gegen seine Natur verhalten können? Doch solange er nicht weiß, was Natur ihrer jeweiligen Qualität nach überhaupt ist, bleibt er ein bloßer Repräsentant seiner Art, ein Werkzeug des Lebens in einer Welt, die ihn gar nichts anzugehen scheint, da er sich schicksalhaft als ihr Erzeugnis akzeptieren muss, will er nicht an eben dieser Natur vor der Zeit zugrunde gehen.

Regulärer Preis: 39,00 € *
Michael Klonovsky

Im sechsten Band seiner Chronik Acta diurna vervollständigt Michael Klonovsky das Portrait jenes »Epöchleins des Schreckens«, das Deutschland an den Rand seiner Möglichkeiten brachte – mit besten Aussichten, schon bald darüber hinauszuschießen. Band eins begann passenderweise im Jahr 2012, als das Bundesverfassungsgericht das Asylrecht vermenschlichte und so den ersten, weltweit einzigen Vollversorgungsstaat schuf. Von hier aus spannte sich der Bogen zum Willkommensbacchanal der mittleren bis späten Zehnerjahre und zu den jüngeren Exzessen merkeldeutscher Irrwege, etwa der Erlaubnis zum Schuleschwänzen for Future. Vierzehn Greta-Einträge im Register des vorliegenden Bandes zeigen an, was 2019 noch das Nebelkerzenthema Nr. 1 sein konnte; danach ward ein Virus neuen Kalibers ausbaldowert. Ob es in Deutschland mehr verändern wird als die zugspitzhohen Staatsschulden, bleibt abzuwarten. Sicher ist dagegen schon jetzt, dass Michael Klonovskys Acta diurna 2012–2019 die tiefgründigste, kunstreichste und mit mehr als 1,5 Meter Abstand vergnüglichste Analyse dieser Ära darstellen.

Regulärer Preis: 27,00 € *
Michael Klonovsky

Sechs Erzählungen, die vor allem um das Thema Nummer eins kreisen: Frauen locken Männer an, Männer stellen Frauen nach, Frauen legen Männer herein. Ein junger Bankangestellter verliert sich in der obsessiven Beobachtung einer lokalen Schönheit. Eine Abendgesellschaft unterhält sich über die rechte Art zu sterben. Ein alter Mann erzählt zwei theoretisierenden Feministinnen das Realdrama seiner Familie. Ein Milliardär kauft Frauen, bis sich Gott und Satan mit einer Wette einmischen. Jemand will sich auf seinen letzten Weg begeben, aber …Mit Fabulierlust und der ihm eigenen Sprachkunst erzählt Michael Klonovsky von Liebe, Begehren und dem Tod. 

Regulärer Preis: 22,00 € *
Manuscriptum

Eine lustvolle Wanderung durch Geschichte, Gepräge und Gemüt des alten Landes Mecklenburg und seiner Bevölkerung von der Zeit der Wenden, der Besiedlung durch Deutsche und dem Wirken der Hanse über den Dreißigjährigen Krieg und den Ständestaat bis in unsere Zeit. Stüves Streifzüge durch Hügelweiden, Seenplatten und entlang der Ostseeküste eröffnen tiefe Einblicke in Kultur und Lebensart vom Landmann bis zum Landadel. Daneben veranschaulichen auch Charakterisierungen der Städte und ihrer Bürger das Wirken der bedeutendsten Mecklenburger. Durch zahlreiche Abbildungen und literarische Zeugnisse von Zeitgenossen aller Jahrhunderte entsteht vor dem Leser das satte und heitere Bild einer bislang nur wenig bekannten deutschen Kulturlandschaft. 

Regulärer Preis: 32,00 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 1 der Werkreihe (in 10 Bänden): Rolf Peter Sieferles politisches Hauptwerk in einer vom Autor bearbeiteten, unveröffentlichten Fassung! 1994 legte Sieferle diesen Großessay zum »Schlachfeld der Geschichte« vor, in dessen Zentrum das gegenüber dem universalistischen Projekt des »Westens« widerständige Deutschland mit seinem Willen zum eigenen Weg steht. Die beiden Weltkriege in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert waren Vorboten einer Auseinandersetzung zwischen universalistischen Perspektiven und deren partikularistischer Abwehr. Er zeigt, wie die beschleunigte Moderne in ihrer seit hundert Jahren anhaltenden, ständigen »Flucht nach vorne« wachsende Problemberge vor sich herschiebt, zu deren gedanklicher Bewältigung die alten Ideologien des Liberalismus, des Sozialismus und des Nationalismus immer wieder in neue Kleider schlüpfen und in neuen Paradoxien sich verheddern. Fluchtpunkt des Heils vor den herannahenden Umwelt- und Ressourcenproblemen wird schließlich eine universalistische Weltvereinigung unter einem Globalgouvernment. Sieferle analysiert ebenso nüchtern wie intensiv, daß sich hinter dem Rücken dieser angeblichen rettenden Weltinstanz bei ideell und real beseitigten Nationalstaaten strukturlogisch und unvermeidbar die ursprünglichen Kollektive familiärer Clans und tribalistischer Stämme wieder durchsetzen würden und ein tausendjähriger Prozeß der Zivilisation rückabgewickelt wäre. Dies ist auch ein Blick auf den gegenwärtigen Zustand Europas, dem die Akteure dieser Retribalisierung seit 2015 regelrecht aufgedrängt werden.

Regulärer Preis: 52,00 € *
David Engels

Was ist Europa? Hat unsere Zivilisation noch eine Zukunft? Und wer will sich überhaupt noch für ihr Überleben einsetzen? Als Valéry Giscard d‘Estaing 2003 sein Projekt einer europäischen Verfassung vorlegte, forderten seine Kritiker, daß sämtliche Verweise auf die konstitutiven Identitätsschichten der Europäer gestrichen werden. Es blieb eine Liste beliebig interpretierbarer „universaler Rechte“, die auch von zahlreichen außereuropäischen Nationen geteilt werden können. Der vorliegende Band mit Beiträgen namhafter europäischer Intellektueller gründet auf dem Gedanken des Hesperialismus, das heißt der Notwendigkeit eines geschichtsbewußten abendländischen Patriotismus. Denn eine dauerhafte Zusammenarbeit der europäischen Völker ist nur dann möglich, wenn sie auf einer gemeinsamen Identität und somit einer gegenseitigen Verantwortlichkeit beruht. Ansonsten muß sie eine rein pragmatische Interessensgemeinschaft bleiben, die bei der ersten Krise zerfällt oder nur durch Zwang aufrechterhalten werden kann – es würde das passieren, was wir bereits heute erleben. Im Zentrum des Bandes steht dabei die Exegese der 2020 als Grundlage einer solchen gemeinsamen Identität entworfenen Präambel zur Verfassung einer Konföderation europäischer Nationen. Was macht Europa jenseits eines rein geographischen Begriffs zu einer echten Schicksalsgemeinschaft, und wie kann die gemeinsame Identität auch durch alternative europäische Strukturen jenseits der zunehmend diskreditierten EU verteidigt, gepflegt und weiterentwickelt werden?

Regulärer Preis: 24,00 € *
Rolf Peter Sieferle

Der Universalgelehrte Rolf Peter Sieferle hat mit dem posthum veröffentlichten Finis Germania seine Nachtgedanken zur Lage Deutschlands hinterlassen. In dreißig inhaltsschweren und tiefgründigen, teilweise fragmentarischen Kurztexten beleuchtet er ohne Rücksicht auf Thementabus und medial verabredete Sprachregelungen Deutschlands jüngere Vergangenheit und Gegenwart und wirft einen abgründigen Blick in die Zukunft. So beschreibt er als mentalen Kern eines politisch flächendeckend ausgewucherten „Sozialdemokratismus“, daß „Differenzen aller Art für schlechthin unerträglich gelten“ und die proagierte Lösung des Individuums aus seinen Verbindlichkeiten in der Vorfahren-Nachfahren-Kette als dessen Trennung „von seinen Ahnen, von der Geisterwelt, vom Absoluten.“ Der „Mythos VB“ (= Vergangenheitsbewältigung) benannte Teil des Buches führte schließlich zu einem Medienskandal. Der Autor wurde diffamiert, der Inhalt (absichtlich oder aus Dummheit) falsch verstanden und das Buch aus den Bestsellerlisten entfernt. Letztlich hat dieser unerhörte Vorgang jedoch zu dem Riesenerfolg von Finis Germania beigetragen.

Regulärer Preis: 8,50 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 6 der Werkreihe. Die Grünen haben aus dem konservativen Naturschutzgedanken eine Emanzipationsideologie gemacht. Sieferle erzählt quellengesättigt, wie es dazu kam, daß die progressiven Gesellschaftskritiker über die neoromantischen Zivilisationskritiker obsiegten und seither die Ökologie verraten. Mit einem Nachwort von Erik Lehnert.

Regulärer Preis: 58,00 € *
Bernhard Lassahn

Ein »Krieg gegen das Kind«, wie kann das sein? Kinder sind doch unsere Zukunft! Warum sollten wir sie aufs Spiel setzen? Der Krieg gegen das Kind folgt aus dem feministischen Krieg gegen den Mann. Der Krieg gegen den Mann ist ein Krieg gegen die Familie – obwohl Kinder Mutter und Vater brauchen, Oma und Opa, Brüder und Schwestern.Aber die Familie hat mächtige Feinde in Politik und Medien. Die neuen Ideale heißen »Toleranz«, »Gleichstellung« und »sexuelle Vielfalt«. Die natürliche Elternschaft soll keine besondere Wertschätzung mehr genießen. Aus »gleicher« Gültigkeit wird Gleichgültigkeit. Der Krieg gegen das Kind ist der Preis für die »geschlechtersensible« Welt von morgen. Ein anderer Preis ist die künstliche Befruchtung, die Befruchtung ohne Liebe … Denn Feminismus ist der Sexismus der emanzipierten Frau, die die dem Mann Sexismus vorwirft, weil er Frauen begehrt.Das alles beschreibt Bernhard Lassahn reflektierend bis heiter, in oft überraschenden Anekdoten, mal gelassen und mal amüsiert, manchmal traurig und immer scharfsinnig. Lassahn ist kein Pessimist. Es gibt ein Leben nach dem Feminismus, und das beginnt mit der Liebe. Wer an den Feminismus glaubt, macht sich unglücklich. Wer an die Frauen glaubt, dem gehört die Zukunft.Frauen, liebt Männer! Männer, liebt Frauen! Lest Frau ohne Welt!

Regulärer Preis: 14,90 € *
Bernhard Lassahn

Wir haben Zustände wie vor einem Bürgerkrieg, es hagelt Extremismusvorwürfe aller Art: Sexismus, Rassismus, Faschismus, Frauen-, Homo-, Transphobie, menschengemachte Erderwärmung, Weltuntergang! Die Stimmung ist aufgeheizt. Wir erleben einen Kulturkrieg, der ans Eingemachte und aufs Ganze geht, er verfeindet Mann und Frau sowie Eltern und Kinder – und setzt damit unsere Zukunft aufs Spiel. Das erste Opfer in diesem Krieg ist wie immer die Wahrheit. Die geht noch jedesmal verloren, wenn die Gespräche verstummen. Der Krieg wird weitergehen, solange Vorurteile überwiegen und die Parteien nicht einsehen, dass sie ohnehin niemals hätten gegeneinander antreten dürfen. Bernhard Lassahn gibt mit trotzigem Humor einen Lagebericht, der aufzeigt, was der vierzigjährige Krieg angerichtet hat. Zwischen den Geschlechtern, zwischen den Generationen. Die Bilanz könnte kaum bitterer sein. Und doch bleibt Lassahn zuversichtlich, dass die Welt nicht untergehen wird, denn „the only engine of survival“ – das meint auch Leonard Cohen – bleibt weiterhin die Liebe. Frauen, liebt Männer! Männer, liebt Frauen! Lest Frau ohne Welt!  Videorezension von Ellen Kositza  

Regulärer Preis: 19,90 € *
Thomas Fasbender

Rußland ist ein Ärgernis: Zu diesem Schluss kommen die westlichen Eliten in Politik und Medien. Russland stört – spätestens seit der Ukraine-Krise 2014. »Russland-Versteher« ist zum Schimpfwort verkommen. Eindrucksvoll schildert Thomas Fasbender, wie anders Russland in der Tat ist. Anders als die westeuropäischen Vorurteile glauben machen und anders als das westeuropäische Ideal einer zeitgemäßen Demokratie.In dreizehn abwechslungsreichen Kapiteln und vielen eindrucksvoll verdichteten Szenen erzählt Fasbender vom Alltag in Russland und von seiner dramatischen Geschichte. Er beschwört die Urtümlichkeit des riesigen Landes zwischen Ostsee und Pazifik, zwischen Arktis und Kaukasus, und er vermittelt intime Einblicke in die schicksalsgeprüfte Mentalität seiner Bewohner.Sein Fazit: Russland will den Weg des Westens nicht gehen, und Russland wird ihn nicht gehen. Und das beileibe nicht wegen seines Präsidenten. Der russische Mensch hat sein eigenes Verständnis von Freiheit, und das verträgt sich nicht mit der europäischen Verliebtheit in Vernunft- und Gesetzestreue … Fasbender hat ein Buch mit Herz und Verstand und in einer besonders schönen Sprache geschrieben, ein Buch gegen den Strom, das eine fremde, nahe Welt erschließt. »Wir sind anders als die Russen, und sie sind anders als wir. Was liegt daher näher, als ihr Anderssein zu verstehen? Aber unsere Eliten haben Angst, dass den Menschen auf der Straße der russische Eigensinn am Ende sympathisch ist. Das Beharren darauf, anders, eben man selbst zu sein.« Thomas Fasbender

Regulärer Preis: 16,00 € *
Peter J. Brenner

Die Welt ist in Aufruhr. Seit den grundstürzenden Ereignissen des Jahres 2015 hat man das auch in Deutschland bemerkt. Die "Flüchtlings"-Krise hat Entwicklungen verstärkt, die sich seit Jahrzehnten angebahnt haben. Als heilsames Gift, als bittere Erkenntnis-Arznei mag sie auch ihr Gutes haben. Zumindest lenkt sie den Blick auf das, was durch Verschränkung von Politik und Verhüllungsjournalismus im Halbschatten gehalten wurde: Mit der anhaltenden Einwanderungswelle beschleunigt sich die orientalische Transformation Deutschlands. Die Religion spielt dabei eine zentrale Rolle. Während die christlichen Kirchen im Westen kontinuierlich ihre Bedeutung einbüßen, finden die neuen, fremden Götter immer mehr Beachtung. Es handelt sich um eingewanderte Idole, die als Bewohner eines islamischen Pantheons nach überkommenen Regeln der Rechtgläubigkeit verlangen. Ihre Gesetze haben einen starren Kern, der gegenüber der Tradition der Aufklärung verschlossen bleibt und die säkularen Grundlagen unseres Staates grundsätzlich in Frage stellt. Den muslimischen Migranten verleiht ihr Glaube eine Beharrungskraft, die für eine Integration in westliche Gesellschaften hinderlich ist. Die Einwanderer hängen an archaischen Lebensformen: an fremden Sitten und Gebräuchen, anderen Vorstellungen von Recht und Unrecht, von Gewalt und Ordnung, Mein und Dein, von Kultur und Zivilisation, von Menschenrechten und Menschenwürde. Mit dem liberalen, säkularen Staat sind diese Vorstellungen vielfach unvereinbar. In der Politik und in den Medien jedoch, in der Zivilgesellschaft ebenso wie in den christlichen Kirchen, finden die neuen Götter willige Helferinnen und Helfer, welche die Zeichen der Zeit nicht begriffen haben. Peter J. Brenner ergründet die Rückkehr der religiösen Mächte in ein Land, das nicht bereit ist, sein kulturelles Fundament zu bewahren. Humanitaristische Dünkel werden eingeholt von fundamentalistischem Eifer. Die alten bundesdeutschen Moralapostel machen Platz für die fremden Götter.

Regulärer Preis: 18,90 € *
Edelbert Richter

Wenn sich das jüdische Volk als von Gott auserwählt begreift, müssen dann nicht alle anderen Völker demgegenüber logischerweise als zweitrangig erscheinen? Und was bedeutete es, als mit Benjamin Disraeli der erste Rassetheoretiker (»Alles ist Rasse. Das einzige, was Rasse schaff t, ist Blut.«) zum britischen Premierminister und damit zum mächtigsten Mann der Welt aufstieg? Was wir heute Keynesianismus nennen – wurde er nicht vielmehr von Ökonomen im Umfeld der NSDAP entwickelt und schließlich zur Basis der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik? Warum wird der Holocaust im Rahmen der sogenannten Holocaust»Kultur« einträglich instrumentalisiert? Aus vielerlei politischen Gründen haben wir gelernt, mit Halbwahrheiten zu leben, wenn es um die B etrachtung des Judentums und des Nationalsozialismus geht. Doch Halbwahrheiten sind stets auch halbe Lügen und es muss die Aufgabe der Geschichtswissenschaft sein, gerade die verschwiegenen, verdrängten Aspekte aufzudecken und das wahre Bild in seiner ganzen Komplexität sichtbar zu machen. So widmet sich das vorliegende Buch u.a. dem Vorbildcharakter, den der englische und US-amerikanische Rassismus auf Hitler und die Nazis hatte, oder den Ursachen und Folgen des Strebens der USA, die einzige Weltmacht zu sein. Angesichts der aktuellen Aufl ösungserscheinungen des Westens ist es überfällig, die verschütteten Bruchlinien innerhalb der westlichen Welt sichtbar zu machen und sich von lieb gewonnenen Verein fachungen zu verabschieden. 

Regulärer Preis: 24,80 € *
Stefan Kofner

Dieses Buch diskutiert die Rolle kommunitaristischer Ideen bei der Behandlung der Grundfragen der Wirtschafts- und Ordnungspolitik. Auf der Grundlage der kommunitaristischen Philosophie wird erstmals versucht, die theoretischen Grundlagen einer Kommunitaristischen Ökonomik zu umreißen. Da sich das Wertesystem des Kommunitarismus in wesentlichen Fragen von denen des Liberalismus und des Sozialismus unterscheidet, ergibt sich auch ein ganz anderes Verständnis der Rollen von Individuen, Unternehmen und Gemeinschaften in einer kommunitarischen Wirtschaftsordnung. Auch die Rolle des Staates ist eine gänzlich andere. Eine kommunitarische Wirtschaftsordnung zielt auf eine ethische und solidarische Vervollkommnung des Kapitalismus ab, ohne dabei einen starren Endzustand anzustreben oder einen starren Weg dahin vorzugeben. Der Kommunitarismus ist nach dem hier vertretenen Verständnis eine Graswurzelbewegung, wobei dem Staat eine aktivierende Rolle zugemessen wird.

Regulärer Preis: 11,00 € *
Hartmut Fröschle

Nationalbewußtsein? Der Begriff erscheint im Deutschland des Jahres 2021 reichlich aus der Zeit gefallen. Gegen den anti-nationalen, globalistischen Zeitgeist anschwimmend, erreicht uns Hartmut Fröschles patriotische Nationalgeschichte – zugleich Wissensschatz, Weckruf und Warnung. Sein Buch verfolgt den Lebensweg der Deutschen von der Quelle bis in die Gegenwart, zeichnet große historische Linien und Ereignisse nach, stellt Schlüsselfiguren und Hintergründe vor. Ohne ein Volk mit wachem Sinn für das gemeinsame Schicksal kann keine Nation auf Dauer existieren. Fröschles Untersuchung belegt diese Tatsache – und will wachrütteln. Dem Vergessen unserer heroischen Volkserzählung wirft sich der Autor verständig und erfrischend unapologetisch entgegen. Durch fundierte Kenntnis der Quellen, ausgesuchte Zitate und zahllose inhaltliche Verknüpfungen liefert er ein Panorama kollektiver Selbstvergewisserung – und gibt den Deutschen in schwersten Zeiten neue Hoffnung und Zuversicht.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Martin van Creveld

Die längste Zeit lebten Menschen auf dieser Erde, denen jeder Begriff von Gleichheit fehlte. Bis zum heutigen Tag gibt es viele Gesellschaften und Völker, die allein vom Prinzip der Ungleichheit regiert werden. Dass die Idee der Gleichheit in die Welt trat, war daher keine Selbstverständlichkeit. Noch weniger dürfen wir für selbstverständlich ansehen, dass Menschen ihr Zusammenleben nach der Gleichheitsmaxime zu ordnen bemüht sind. Auch wenn heute das Gleichheitsdenken in den multikulturellen Demokratien des Westens für die gesellschaftlichen Diskurse beherrschend geworden ist. Zwar liegt mit den griechischen Stadtstaaten der erste große Gleichheitsversuch der Menschheit mehr als zweitausend Jahre zurück. Eine Kulturgeschichte der Gleichheit ist aber bislang nicht geschrieben worden.

Regulärer Preis: 29,80 € *
Dimitrios Kisoudis

Der Kampf um die globale Hegemonie und die weltweiten Rohstoffvorkommen konzentriert sich auf »Eurasien«. Für die Europäer ist der Begriff eine Provokation, weil sie sich lieber der westlichen Hemisphäre zurechnen – mit schwerwiegenden Folgen. Der alte Konflikt zwischen NATO und Warschauer Pakt lebt wieder auf, aber ideologisch haben sich die Fronten verkehrt. Der Osten ist heute liberal und der Westen sozialistisch. Der Osten pflegt den autoritären Liberalismus, der Westen den Geldsozialismus. Im Westen herrscht Dekonstruktion, im Osten wird die Tradition gegen die Angriffe der postmodernen Ideologien verteidigt.Insbesondere die Deutschen müssen sich nach Ansicht des Autors neu orientieren. Wenn sie an der Westbindung festhalten, schneiden sie sich von den Energiequellen des Ostens ab und treiben Russland in die Arme Chinas. Es fragt sich auch, ob sie mit den politischen Einflussnahmen der USA gut beraten sind. Deren Basis ist brüchig: ein inflationierendes Zahlungsmittel, das seit langem nicht mehr durch Gold gedeckt ist … Kisoudis legt mit diesem Essay eine meisterhafte weltgeschichtliche Skizze vor, eine einzigartige Zusammenschau von Geopolitik, Wirtschaftstheorie und Politischer Theologie, eine atemberaubende Zeitreise von der Antike über das »Dritte Rom« bis zum heutigen Kampf der Großmächte.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Michael Klonovsky

Wie die Geschichte ausgeht, weiß zum Glück keiner. Ob etwa in 30 Jahren – das ist die gefühlt kurze Ewigkeit, die uns 2019 vom Mauerfall trennt – ein hiesiger Globalbürger das vorliegende Buch aus dem Giftschrank ziehen und mit wohligem Schaudern ausrufen wird: „Bei Allah! diese Chronik eines angekündigten Volkstodes hätte, wäre sie damals nicht öffentlich verbrannt worden, die kollektive Soumission unter die Scharia-Regeln fast noch zu verhindern gewußt!“ Oder ob dann das Buch, wie alle Acta-Diurna-Bände Michael Klonovskys, an deutschen (oder jedenfalls sächsischen) Gymnasien als Widerstands-Lektüre erster Wahl, als kanonische Erbauungsliteratur, der die Kids immer noch mitreißt, einen Standard-Abiturstoff abgibt. Und es ist deshalb gut, das Ende der Geschichte nicht zu kennen, weil die Lektüre uns Heutige noch etwas kostet, nämlich authentische, nicht konsensuell-formelhafte Gefühle. Weil wir von den Unsäglichkeiten aus unserem Lande, die Klonovsky auf seine ureigene spöttisch-zupackende Weise kommentiert, betroffen sind, weil wir bangen, hoffen, schwarz oder rot sehen, lachen müssen, skeptisch oder wild werden. Diese wirkliche Diversität der Gefühle ist es, die wir allen „Goldstück“-Propagandisten à la Martin Schulz voraus haben. An diese wird sich in 30 Jahren keiner mehr erinnern, wir uns an die Acta-Lektüre sehr wohl.

Regulärer Preis: 26,80 € *
Michael Klonovsky

Reaktionäres vom Tage. Acta diurna 2020-2021 Aus dem Schwefeldunst der politisch Unberührbaren wirft uns Michael Klonovsky seinen finalen Band der Acta diurna entgegen. Es ist ein allerletztes, orgasmisches Aufbäumen der spitzesten Feder Deutschlands gegen den allesverschlingenden Zeitgeist der „Anywheres“ und Annegrets, der Gretas und Schwabs dieser Welt. Man wird einem die Acta einmal mit einem Stück Brie und einem guten Schluck 2015er Château Margaux reichen müssen, so erlesen sind Klonovskys gesammelte Perlen, die, nimmt man alle Bände zusammen, nahezu eine Dekade bundesrepublikanischer Schwindsucht abbilden und – um des Zeitgeistes Willen – diesmal vor die „Umweltsäue“ und andere „Deplorables“ geworfen werden mussten. Was jetzt schon als gesichert gelten kann: Die Acta diurna werden vortrefflich reifen und den Leser auch in vielen Monden mit immer neuen Aromen am Gaumen streicheln. Immer vorausgesetzt natürlich, dass sie nicht in der Zwischenzeit dem Sauberkeitsfimmel irgendeiner Annetta zum Opfer gefallen sind. Gott vergelt‘s!

Regulärer Preis: 27,00 € *
Michael Klonovsky

„Lassen wir uns unsere Alltagserfahrungen nicht ausreden, und stellen wir uns der Herrschaft der gutgemeinten Lügen entgegen. Lassen wir die Völker und ihre Eigenarten, lassen wir die Flüsse hochleben. Der Weg zum Ozean ist noch unabsehbar weit. Vive la différence!“ Sieben Reden des Karl Kraus des 21. Jahrhunderts: Warum die Linke „ewig“ ist / Womöglich ist es ein Laster, die Wahrheit auszusprechen / Der deutsche Konservatismus muss freiheitlicher werden / Wie „konstruiert“ ist ein Volk? / Ahasver ist sesshaft geworden – und rechts / Rückblick auf das Jahr 2019 / Ich komme aus der Zukunft, ich komme aus der DDR 

Regulärer Preis: 16,00 € *
Ernst Nolte

Der Historiker Ernst Nolte legt einen Teil seines Werkes vor, der den Lesern in Deutschland bislang nicht zugänglich war. Seit dem Historikerstreit (1986 ff.) wurden Nolte die Publikationsmöglichkeiten in den wichtigsten deutschen Medien nach und nach entzogen. In Frankreich und Italien dagegen, wo zahlreiche Ausgaben seiner Bücher erschienen, blieb das Interesse an seinem Werk ungebrochen. Insbesondere in Italien ist Nolte seit Mitte der neunziger Jahre sehr präsent. Die Arbeiten, die dort auf Italienisch erschienen sind und ursprünglich auf Deutsch verfasst wurden, versammelt nun der vorliegende Band. Die Zukunft der geistigen Gestalt Europas im Zeitalter des »Liberismus« werden von Ernst Nolte ebenso behandelt wie die wandelbaren Formen der »Historischen Existentialien«. Hinzu kommen Aufsätze, die Aspekte seines letzten großen Buches über den Islamismus (2009) vertiefen. Den Abschluss bildet die »Intellektuelle Autobiographie«, in der Nolte erstmals in geschlossener Form seinen Lebensweg schildert. Die Autorenseite von Ernst Nolte finden Sie hier.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Frank Böckelmann

Eine politische Linke gibt es nicht mehr. Als historisch eigenständige Kraft ist sie längst verschwunden. Unsere wohlklingenden Forderungen wie »Selbstverwirklichung«, »Authentizität«, »Emanzipation«, »Gleichberechtigung« und »Vielfalt« sind alles andere als links. Sie verhindern eben das, was sie versprechen: Begegnung, Entschiedenheit, Verwirklichung, Individualität, Welthaltigkeit, Anwesenheit, Gemeinsamkeit. Sie leiten uns in ein Dasein ohne Herkunft, Heimat, Nachkommenschaft und Transzendenz. Dieser »Jargon der Weltoffenheit« hält uns in der Vorläufigkeit gefangen: Alles erscheint greifbar, nichts ist erreichbar. Die westlichen Wertideen wie »Entgrenzung«, »Chancengleichheit« oder »Toleranz« rauben uns die soziale Dimension des Lebens. Am Ende soll das marktkonforme Individuum sich selbst verwerten und nur noch messbare Leistungen austauschen. Diese Ökonomisierung des Lebens erweist sich als ein Fortschritt ins Leere. Eindringlich warnt Frank Böckelmann vor der auszehrenden Monotonie des westlichen Diskurses.

Regulärer Preis: 9,80 € *
Lothar Fritze

»War beides nicht doll, das eine aber weniger böse als das andere, nämlich eigentlich gar nicht, nur suboptimal realisiert.« So oder ähnlich lautet das heutige Klischee über die zwei großen ideologiebasierten Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Einen Vergleich von beiden, bei dem am Ende das Klischee nicht wieder rauskommt, verbietet die politische Korrektheit. Lothar Fritze, kundiger Totalitarismusforscher, wagt es dennoch und blickt tief hinein in das Denken der beiden Herrschaftssysteme, ihre Weltanschauung, ihre Utopien und – heißestes Eisen – ihre Moral (denn auch die Nazis hatten eine). Was er dabei zutage fördert, verdeutlicht wesenhafte Unterschiede zwischen den beiden Antagonisten, rückt sie aber auch so dicht zusammen, daß teils kein Blatt dazwischen paßt. Sowohl ihre Zielstellung, die bestehende gesellschaftliche und staatliche Ordnung zugunsten einer neuartigen, »besseren« zu beseitigen, wie die dabei eingesetzten Methoden und Mittel waren versippt. Hammer/Sichel und Hakenkreuz erweisen sich als überraschend verwandte Insignien.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 2 der Werkreihe. Krieg und Zivilisation ist Rolf Peter Sieferles letzte große Arbeit, abgeschlossen im September 2016. Sieferle wird dadurch nicht zu einem Militärhistoriker im engeren Sinne, vielmehr schreibt er eine Geschichte des Krieges als ein Phänomen der kulturellen Evolution, als ein Strategem in Gruppenkonkurrenzen neben anderen wie Kooperation, Flucht und Unterwerfung. Dabei treffen widersprüchliche Ziele wie das der Wehrhaftigkeit (Populationsvergrößerung) und der Ressourcensicherung (Populationsverkleinerung) aufeinander. Der Bogen spannt sich von den Strukturunterschieden zwischen tribalen und staatlichen Erscheinungsformen des Krieges über die europäischen Verläufe der Hegung und Enthegung des Krieges. Geschildert wird der hundertjährige Frieden während der industriellen Transformationsphase ebenso wie die geopolitischen Hintergründe der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert und den damit einhergehenden Zivilisationsbrüchen. Daran schließt sich eine Betrachtung der hybriden und asymmetrischen Kriege unserer Tage mit den Phänomenen des Terrorismus und des Cyberkriegs an. Es ist eine atemberaubende – auch atemberaubend aktuelle – Arbeit, bei der Sieferle die Fülle seiner Zettelkästen und seine unvergleichliche Fähigkeit zum Großbildbau voll ausschöpft.

Regulärer Preis: 96,00 € *
Michael Klonovsky

Empfehlung 2005 - Johannes Schönbach, Geistesmensch und Bonsai-Casanova, trinkt sich durch eine von Alkoholikern, Spaßvögeln und Bonzen bevölkerte Kloake namens DDR. Er versucht zu vergessen, daß die Ostberliner Spitzenschönheit Katja Kommerell anscheinend nur mit SED-Mitgliedern – jedenfalls nicht mit ihm – ins Bett steigt. Als man den Philologie-Studenten wegen unliebsamer Äußerungen zu einer Hilfsarbeiterexistenz in einem Schnapslager verdammt, schwindet ihm der Daseinssinn vollends. Nach dem Novemberwunder 1989 betritt Schönbach ein von Selbstdarstellern, Gesinnungshuren und Endverbrauchern bevölkertes Casino namens Bundesrepublik, vertauscht seine Ost-Berliner Klause mit einem Münchner Penthouse und bringt es auf skurrile Weise zu einem Vermögen. Doch damit enden die Wunder im Leben des notorischen Katja-Kommerell-Wiederfinders noch lange nicht …

Regulärer Preis: 24,80 € *
Bettina Gruber

Der Mythos von den „Befreiungsbewegungen“ hält sich hartnäckig: Gender-Doktrinen und der heutige Feminismus sind aber nicht bloß sexistisch gegenüber Männern, sondern auch zutiefst frauenfeindlich. Bedürfnisse, die von der magersüchtigen Doktrin der Gleichheit von Mann und Frau abweichen, werden nicht geduldet. Mit dem biologischen Geschlecht wird eine der elementarsten Tatsachen menschlicher Existenz geleugnet: die Bezogenheit der Geschlechter aufeinander, ohne die es uns alle nicht gäbe. In den sozialen Medien hat sich ein bunter Chauvinismus breitgemacht, der systematisch einen Keil zwischen die Geschlechter treibt – gefördert und vorangetrieben von der Politik. Auf der Homepage einer deutschen Stadtverwaltung „hebt“ man „gezielt den Geschlechterdualismus auf“ und ein britischer Richter erklärte die Überzeugung, dass es nur zwei Geschlechter gebe, für „in einer Demokratie nicht achtenswert“. Pendant und Voraussetzung dieser Zerstörung der Zweigeschlechtlichkeit ist ein Kult sexueller Abweichung, der sich im Phänomen des „Drag Kids“ mittlerweile auch auf Kinder erstreckt. Die Lage ist historisch einzigartig: Eine Gesellschaft repräsentiert sich nicht in ihrer militärischen Macht, in ihren zivilisatorischen Errungenschaften und in ihren Gotteshäusern – stattdessen sucht sie ihren Ausdruck in der Zersetzung des natürlichen Geschlechts und in der Feier „interessanter“ Minderheitensexualitäten. Wie konnte es dahin kommen? Und: Gibt es Gegenkräfte?

Regulärer Preis: 20,00 € *
Michael Beleites

Lebenskraft können wir nicht machen, sondern nur empfangen. Dafür brauchen wir Lebensbedingungen, die zur Natur hin offen sind. Michael Beleites verknüpft sein Umweltresonanz-Konzept mit Erkenntnissen der Thermodynamik: Strukturverlust vermindert Resonanzfähigkeit und eine eingeschränkte Resonanzfähigkeit verwandelt offene Systeme in abgeschlossene Systeme – die ihrerseits strukturauflösend wirken. Wollen wir den entropischen Auflösungserscheinungen in Natur und Gesellschaft entgehen, müssen wir das Prinzip erfassen, das der Degeneration entgegengesetzt ist und Heilung bringt: Die Regeneration. Der Autor ist ein unabhängiger Biologe, der die darwinistische Selektionslehre ebenso kritisch hinterfragt wie die sozialdarwinistische Wettbewerbslogik. Sein Befund: Unsere Umwelt ist immer auch ein Teil unserer Innenwelt. Was wir Natur und Heimat antun, erfährt eine Spiegelung in unserem Körper und unserer Seele. Dieses Buch vermittelt ein systemisches Verständnis von den Bedingungen der Regeneration.

Regulärer Preis: 27,00 € *
Margret/Jünger Boveri

Einmal haben sie sich nur getroffen, 27 Jahre lang verkehrten sie schriftlich miteinander: die Journalistin Margret Boveri (1900 - 1975) und der Schriftsteller Ernst Jünger (1895 - 1998). Boveri schätzte die Lektüre Jüngerscher Werke, als habe für sie 'ein neues Leben begonnen'. Jünger traf in Boveris Büchern so viele Bekannte, daß er 'bald nach rechts, bald nach links zu grüßen' hatte. Dass Conrad Wilhelm Röntgen in Jüngers Geburtsjahr 1895 die nach ihm benannten Strahlen entdeckt hatte und zeitweilig Boveris Vormund gewesen war, war ein verbindendes Moment nach Jüngers Geschmack. Sie diskutierten den Siegeszug der Naturwissenschaften, die Gefahren moderner Öffentlichkeit, probate Haltungen im Zeitalter totaler Politik und immer wieder Verrat und Widerstand im Dritten Reich: Orientierungsversuche in einem Biedermeier namens Bundesrepublik. - Der Band enthält neben dem Briefwechsel Boveris Rezensionen Jüngerscher Werke sowie korrespondierende Briefe von Armin Mohler, Paul Scheffer u. a.:

Regulärer Preis: 34,90 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 4 der Werkreihe. Marx ist wieder in. Und das weniger auf Seiten der Linken, wo er schon seit langem Poes entwendetem Brief gleicht, den, gerade weil er offen auf dem Tisch liegt, niemand mehr sieht, sondern vielmehr bei der angestammten Gegenseite. Die Jahre 2018/19 markieren den Beginn (und womöglich auch schon wieder das Ende) einer geradezu erlesen konträren Liaison: der Entdeckung der Marxschen Thesen von rechter bzw. neu-rechter Seite. Um zu erkennen, wie diese Paarung funktionieren könnte oder gerade auch nicht, bedarf es der Aufklärung von berufener Seite, am besten durch den großen Universalgelehrten Rolf Peter Sieferle. Wir veröffentlichen als Band 4 der Sieferle-Werkreihe seine beiden detailkritischen Grundlagenwerke zu Karl Marx und setzen sie wie den Monolithen aus 2001 mitten in die Neuverwertbarkeitsdebatte um seine Theorien. Doch auch von der Tagesaktualität abgesehen, eröffnen die beiden Bände ein Marx-Verständnis von der Pike auf, so daß Leser mit geringen Vorkenntnissen nicht anders als Professoren in Ökonomie oder Philosophie durch die Lektüre zutiefst bereichert werden. Wer Marx also wirklich verstehen und wie jenen lang entwendeten Brief zu guter Letzt wieder sehen möchte, tut mit dem Griff zu diesem Buch genau das Richtige.  

Regulärer Preis: 68,00 € *
Peter Furth

Der Begriff »Massendemokratie« kennzeichnet die politische Gegenwart der westlichen Welt wie kein zweiter. Der Berliner Sozialphilosoph Peter Furth läßt keinen Zweifel daran, daß die Massendemokratie etwas grundsätzlich Neues ist, auch wenn »Masse« und »Demokratie« sehr vertraut klingen. In der Tat geht es um die alten Gegensätze der Politik und der politischen Theorie, um Masse und Individuum, Freiheit und Gleichheit, Bourgeois und Citoyen, Liberalismus und Sozialismus. Die überraschende Leistung der Massendemokratie besteht jedoch darin, diese Gegensatzpaare erstmals miteinander korreliert zu haben – mit teils überraschenden und paradoxen Folgen. Möglich war das nur im Rahmen einer historisch einzigartigen Überwindung der Knappheit an materiellen Gütern und finanziellen Ressourcen. Seitdem genießen die Massen der Massendemokratie ihr Menschenrecht als ein »Privileg für alle«.  Allerdings, ihre medialen Erwartungen überstrahlen ihre tatsächlichen Erfahrungen. Wird es dabei bleiben? Die materielle Versorgung kann einbrechen, und in der Angst vor dem Terrorismus kündigt sich an, daß sich Aufstandsmassen und »Unterhaltungsmassen« (Peter Sloterdijk) einander gegenüber stehen werden. Peter Furths Aufsätze schließen an die Arbeiten von Panajotis Kondylis (1943−1998) an, der dem Begriff »Massendemokratie« erstmals eine klare Kontur gegeben hat. Furth enthält sich in seinen kühlen Analysen jeder Bewertung. Schlaglichtartig beleuchtet er nur unsere wirkliche Lage. Sie könnte sich eines Tages ändern, aber zuvor will sie erkannt sein.Vier Aufsätze mit einer Einleitung von Frank Böckelmann.

Regulärer Preis: 24,00 € *
Tipp
Heimo Schwilk

Die Tagebücher von Heimo Schwilk sind eine kleine Gegengeschichte der Bundesrepublik, schonungslos, angriffslustig, ehrlich. Auch gegenüber sich selbst. Geschult an Ernst Jünger, legt der Autor die zerstörerische Wirkung des Zeitgeistes frei. Für den Jünger-Biografen und Herausgeber des vieldiskutierten Bandes „Die selbstbewusste Nation“ war die deutsche Einheit keine Illusion, sondern eine Selbstverständlichkeit – vor und nach dem Fall der Mauer. Viele große Namen tauchen in diesem Kompendium auf, neben Ernst Jünger auch Botho Strauß und Martin Walser, Walter Kempowski, Erich Loest, Günter de Bruyn und Reiner Kunze, aber auch Günter Grass oder Marcel Reich-Ranicki. Die Begegnungen mit Politikern aller Couleur zeigen Schwilks Skepsis gegenüber einem Politikbetrieb, der weniger den Interessen der Bürger als einem schrankenlosen Moralismus dient. Das Tagebuch enthält Aufzeichnungen des Kriegsreporters in Saudi-Arabien, im Irak und auf dem Balkan, von Reisen nach Moskau und in die Arktis unmittelbar nach dem Zerfall der Sowjetunion – einmalige Zeugnisse eines abenteuerlichen Herzens.

Regulärer Preis: 49,00 € *
Frank Lisson

Jeder Mensch ist in sich selber ein einziger geschlossener Mythos. Und folglich ist er es auch allen anderen. Die Welt stellt sich ihm dar als eine große, alles Mögliche umfassende Erzählung, worin seine Individualität gar nicht vorkommt, weshalb er sich in das große Weltgedicht erst selbst hineinerzählen muss - und die Fabeln seiner Schöpfung gleich mit. Durch den Willen zur Mythologie wurde der Mensch zugleich das Produkt seiner Mythen; eine Verbindung, die sich immer fester knüpfte, je mehr der Mensch in seinen Geschichten vom Menschen aufging. Denn das Erzählen der Welt fängt die Welt nicht ein, sondern bildet sie nur ab - und sieht ihr hinterher.

Regulärer Preis: 27,00 € *
Erika Steinbach/Max Otte

Im Kuratorium der Desiderius-Erasmus-Stiftung engagieren sich derzeit 30 Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen. Darunter sind Hochschulprofessoren, Staatsrechtler, Historiker und Wirtschaftsfachleute, ein Evolutionsbiologe, aber auch Theologen, Künstler, Unternehmer und eine Buchhändlerin, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzt sowie ein Dokumentarfilmer mit libanesischen Wurzeln, der in Deutschland seine Heimat gefunden hat. Wir kommen fast ausschließlich nicht aus dem politischen »System«, sondern aus bürgerlichen Berufen. Wir machen uns Sorgen um Deutschland, darum, dass das meiste von dem, was unser großartiges Land ausgemacht hat – sein hervorragendes Wirtschaftsmodell, sein Rechtsstaat, sein ausgezeichnetes Bildungs- und Sozialsystem wie auch der soziale Frieden und die Meinungsfreiheit – in wenigen Jahren verschwunden oder bis zur Unkenntlichkeit entstellt sein wird. Wir alle sind von dem Wunsch beseelt und motiviert, Deutschland zu dienen, damit unser Land eine gute Zukunft hat. Wir lieben und achten dieses Land, seine Kultur und großartigen Traditionen. Wir wollen mithelfen, ein zukunftsfähiges Deutschland zu gestalten, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen ist und in dem auch für die nachfolgende Generation ein lebenswertes Leben möglich ist. Im vorliegenden Buch haben wir unsere Gedanken dazu aufgeschrieben.

Regulärer Preis: 24,80 € *
Tipp
Björn Höcke

Björn Höcke fordert das Establishment heraus - mit rund 40 % der Wähler aus Thüringen im Rücken! Er ist das Gesicht der Grundsätzlichen in der AfD. In seinem umfangreichen Gesprächsbuch äußert er sich auf hohem Niveau über sein Heimatverständnis, seinen Weg in die Politik, seine Visionen und seine Erfahrungen.  In diesem Buch kommt er zu Wort, und zwar ungestört und ausführlich. Die Einfärbungen und Verleumdungen durch die Mainstreampresse und den politischen Gegner haben in diesem ehrlichen und klugen Gespräch keinen Platz. Deutlich wird, warum Höcke die Rolle als der Hoffnungsträger vieler Deutscher seit über einem Jahrzehnt ausfüllt.

Regulärer Preis: 18,90 € *
Björn Höcke

Diese Ausgabe ist signiert! Wir liefern 50 Exemplare, solange der Vorrat reicht, pro Leser aber nur ein Exemplar! Björn Höcke fordert derzeit in Erfurt das Establishment heraus - mit 25 % der Wähler aus Thüringen im Rücken! Er ist das Gesicht der Grundsätzlichen in der AfD. In seinem umfangreichen Gesprächsbuch äußert er sich auf hohem Niveau über sein Heimatverständnis, seinen Weg in die Politik, seine Visionen und seine Erfahrungen. Jenseits von Färbungen und Verleumdungen der Mainstreampresse wird in diesen ehrlichen und klugen Gesprächen offenbar, warum Höcke der Hoffnungsträger vieler Deutscher ist.  

Regulärer Preis: 18,90 € *
Frank Lisson

Kein zweiter Philosoph von Weltrang hat dem heute gültigen Wertekanon entschiedener widersprochen als Friedrich Nietzsche. Wie geht ein Zeitalter damit um, von dem am meisten zitierten und wohl einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts vorausschauend vehement abgelehnt worden zu sein? Nach dem Nihilismus bleibt den »Guten« nur die Flucht in die Geistlosigkeit, in die Ignoranz, in den Boykott, ins Verbot. Die übermoderne Welt fürchtet den »freien Geist« als ihr uneingelöstes Versprechen und schlechtes Gewissen. Sie muss denjenigen verharmlosen oder verbiegen, der sie mit den ihr feindlichsten Wahrheiten konfrontiert. Mit Nietzsche beginnt das Wagnis der doppelten Optik, des schmerzhaft geschärften Blicks, beginnt der Mut zur Abgeschiedenheit unerlaubten Erkennens.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Michael Esders

Die westlichen Gesellschaften zerstören ihre Bestände rückstandslos. Wo man lange Zeit noch Fahrlässigkeit im Transformationsrausch vermuten konnte, steht Vorsatz nun außer Zweifel. Das Hygieneregime seit 2020 und die „Neue Normalität“ im endlos verlängerten Notstand sind nur der verheerendste Angriff in einer langen Reihe. Die Attacken zielen auf das „Herz der Antriebe“ (Arnold Gehlen). Sie betreffen die ungeschriebene Grammatik der Gewohnheiten, die tragenden und gründenden Strukturen der Lebenswelt, das Fundament einer bestandserhaltenden Rationalität und den welterschließenden Bedeutungshorizont der Sprache. Und sie gipfeln in einem Angriff auf die uns geläufige Wirklichkeit, deren Maßgeblichkeit außer Kraft gesetzt wird. Läßt sich die ideologisch anvisierte Geschichts- und Herkunftslosigkeit durch digitale Überwachung auf Dauer stellen? Hat der sozialtechnologische Weltumbau, wie ihn globale Oligarchen fordern und vorantreiben, Aussicht auf Erfolg? Kann eine Gesellschaft ohne Bestände Bestand haben? Dies sind die Ausgangsfragen von Michael Esders, der in seinem neuen Buch die Inventur einer Gesellschaft am sozialen Nullpunkt mit einer nuancierten Positionsbestimmung konservativen Denkens verknüpft.

Regulärer Preis: 24,00 € *
Dimitrios Kisoudis

Der deutsche Sonderweg gilt allgemein als Irrweg ins Unheil. Er ist durch drei Merkmale gekennzeichnet: die Verspätung der bürgerlichen Revolution, den Kompromiß zwischen Adel und Bürgertum sowie die Revolution von oben durch den Staat. Erst die Westbindung nach 1945 habe diesem Irrweg ein Ende bereitet und die Deutschen ins »Heil« geführt – so die zentrale These Heinrich August Winklers in seiner monumentalen Erzählung vom langen Weg nach Westen.Dimitrios Kisoudis legt mit seinem Buch einen bewußten Gegenentwurf, einen Anti-Winkler vor. Seine These: Mit Anbruch der Multipolarität wird die Welt so, wie Deutschland auf seinem eigenen Weg gewesen ist. Nicht ein kosmopolitisches Weltbürgertum bestimmt die Politik, und auch die USA sind nicht länger alleinbestimmend. Stattdessen erheben mehrere Mächte selbstbewußt Anspruch auf Vorherrschaft. Deutschland bietet sich dadurch die Gelegenheit, auf seinen Weg zurückzukehren.Kisoudis unternimmt einen Streifzug durch die deutsche Geschichte seit dem Revolutionszeitalter. Dabei fragt er, wie sich die klassischen sozialen Funktionen – Beten, Kämpfen und Arbeiten – in ihrem Verhältnis zueinander im Laufe der Zeit verändert haben. Kisoudis versteht den deutschen Staat als Ordnungsstaat. Ordnung bedeutet dabei die angemessene Zuordnung sozialer Gruppen an den Platz, der ihnen gebührt.Nach den Jahrzehnten von Antidiskriminierung und Posthistorie ist genau diese ordnende Tätigkeit heute wieder gefragt. Digitale Technologien verschärfen soziale Differenzen, das regelbasierte Völkerrecht verliert an Kraft, und Autorität verschafft sich wieder offen Geltung. Um diese neue Welt zu verstehen, greift Kisoudis auf eine Ontologie der Relation zurück, die ihre Wurzeln in der heidnischen Antike und bei den Kirchenvätern hat. Auf diese Weise begründet er – über Strukturalismus und Poststrukturalismus hinaus – eine politische Anthropologie für das multipolare Zeitalter.

Regulärer Preis: 25,00 € *
David Engels

Das dritte Journal der Oswald Spengler Society enthält die Ergebnisse von drei Jahren Arbeit der Gesellschaft. Es illustriert eindrucksvoll, daß Spenglers morphologische Methode zur Betrachtung der Geschichte und großer Zivilisationen auch heutzutage für uns eine große Inspiration sein kann. Das Buch bietet einen Querschnitt durch die Epochen, der in der Ur- und Frühgeschichte beginnt, Fragen der Zeitgeschichte behandelt und bis in die ferne Zukunft reicht. Die Autoren sehen in Spenglers Morphologie nicht nur einen Schlüssel zum Verständnis der Geschichte, sie knüpfen in kritischer und konstruktiver Weise an seine Methode an und entwickeln diese für unsere Zeit weiter.

Regulärer Preis: 34,00 € *
David Engels

Masseneinwanderung, Werteverfall, Gender Mainstreaming, Radikalisierung, Parallelgesellschaften, Parteienkartelle, gesellschaftliche Polarisierung, Schuldenberge – wohin man auch blickt: Europa verfällt vor unseren Augen; der politisch korrekte Universalismus hat uns an den Rand des Abgrunds geführt. Es ist höchste Zeit für eine Rückbesinnung auf jene Werte, die das Abendland einst groß gemacht haben, wollen wir das Schlimmste verhindern. Dies geht nur über einen fundamentalen Neubau Europas auf Grundlage einer politischen Überzeugung, die wir »Hesperialismus« nennen wollen: Wir brauchen zwar ein Europa, das stark genug ist, den einzelnen Nationalstaat vor dem Aufstieg Chinas, der demographischen Dynamik Afrikas, der gespannten Beziehungen zu Rußland und der Radikalisierung des Nahen Ostens zu schützen. Aber ein solches Europa wird nur dann Akzeptanz finden, wenn es treu zur abendländischen Tradition steht und diese nicht zugunsten eines chimärischen multikulturellen Universalismus bekämpft. Verteidigung der natürlichen Familie, strenge Regulierung der Zuwanderung, Rückkehr zum Naturrecht, Sicherung eines sozialverträglichen Wirtschaftsmodells, radikale Durchsetzung der Subsidiarität, Wiederbelebung der kulturellen Wurzeln unserer Identität und Erneuerung unseres Sinnes für das Schöne – dies sind, in wenigen Worten, die programmatischen Grundpfeiler eines solchen neuen, »hesperialistischen« Europas. Mit Beiträgen von Chantal Delsol - David Engels - Alvino-Mario Fantini - Birgit Kelle - Zdzisław Krasnodębski - András Lánczi - Max Otte - Jonathan Price - Justyna Schulz-- -- -- Rezension von Dr. Erik Lehnert

Regulärer Preis: 12,80 € *
Friedrich Gentz

Friedrich Gentz (1764-1832), der Übersetzer Edmund Burkes und enge Berater Metternichs, war eine der schillerndsten, umstrittensten und einflußreichsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Als Sekretär des Wiener Kongresses gestaltete er 1815 die politische Ordnung, die den europäischen Kontinent für nahezu ein Jahrhundert befrieden sollte, entscheidend mit. Seine illusionslose Theorie der Gegengewichte hat bis heute nichts von ihrer Aktualität für die internationale Politik verloren. Die vorliegende Auswahl macht erstmals seit langem die verstreuten Texte von Gentz wieder zugänglich und gibt einen repräsentativen Einblick in sein vielschichtiges Denken und Handeln zwischen Aufklärung, Realismus und Konservatismus.

Regulärer Preis: 26,80 € *
Frank Lisson

Ein merkwürdiges kulturelles Fernweh nach dem „gelobte Land im duft der sagenferne“ (Stefan George) liegt sowohl der notorischen Griechensehnsucht der gebildeten Deutschen des 18./19. Jahrhunderts zugrunde, als auch ihrem noch viel älteren Hang zur Latinität, der zwar zunächst an die kirchliche Überlieferung gebunden, spätestens aber mit Aufblühen des Humanismus in Deutschland immer stärker an einem römisch-heidnisch-antiken Bezugsrahmen ausgerichtet war.Deshalb ist die Genese der deutschen Rom-Idee von besonderer Bedeutung: Inwieweit war diese mit all ihren Folgeerscheinungen und Mutationen treibende Kraft bei der kulturellen Entwicklung des Abendlandes, und welche führende Rolle spielte die »deutsche Bildung« dabei?

Regulärer Preis: 68,00 € *
Rolf Peter Sieferle

Band 5 der Werkreihe. In seiner grandiosen Umweltgeschichte spannt Sieferle einen weiten Bogen: Von den Jäger- und Sammlergesellschaften der Altsteinzeit über die Agrargesellschaften bis in unsere Gegenwart klopft er die Geschichte nach dem Verhältnis des Menschen zu seiner Natur ab. Mit einem Nachwort von Frank Lisson.

Regulärer Preis: 40,00 € *
Michael Klonovsky

Mit einer Armlänge Abstand nähert sich Michael Klonovsky der Chronik des Jahres 2016. Im dritten Teil seiner Acta diurna beschreibt er die immer zügigere Verwandlung Deutschlands in einen Vielvölkerstaat – getreu der Devise: Lasst hundert Schildas blühen! In aller Gründlichkeit haben die Schildbürger dem tumben germanischen Grau den Kampf angesagt. An jeder Ecke erstrahlt das Land in willkommenskultureller Buntheit. Groß und Klein erfreuen sich mehr oder weniger an der Entfaltung orientalischer Pracht und auch Macht. Und mit zufriedenem Brummen schützt die Kanzlerin das Recht. Klonovsky, erster Schmähkritiker seines Vaterlandes, dringt sogar bis in die innere Schönheit von fake news vor. Niemand beschreibt die postfaktische Zeitenwende schwungvoller als er.

Regulärer Preis: 24,80 € *
Rodney Stark

„Ohne eine Theologie, die sich der Vernunft, dem Fortschritt und der moralischen Gleichheit verschrieben hat, wäre die gesamte heutige Welt immer noch dort, wo nicht-europäische Kulturen um 1800 herum waren: es gäbe weiterhin Astrologen und Alchemisten, aber keine Wissenschaftler. Die Welt wäre voll von Despoten, besäße keine Universitäten, Banken, Fabriken, Brillen, Schornsteine oder Klaviere. Die wenigsten Kinder dieser Welt würden ihren fünften Geburtstag erleben und viele Mütter wären schon bei der Geburt gestorben – diese Welt würde tatsächlich im »finsteren« Mittelalter feststecken.“

Regulärer Preis: 36,00 € *
Parviz Amoghli, Alexander Meschnig

Sieg und Niederlage geben der Geschichte ihre Gestalt. Besonders Siege stärken die kollektive Identität und prägen das Selbstbild eines Gemeinwesens. Als positive historische Bezugspunkte gewährleisten sie die gesellschaftliche Integration. Auch wenn es häufig die Verlierer sind, die aus der Geschichte lernen, während die Sieger sie schreiben, bleibt die Fähigkeit zu siegen das Mittel zum Fortbestand eines jeden Staatswesens.Dabei ist der Krieg nicht nur „Vater aller Dinge“, sondern Richter über Gewinner und Verlierer. In militärischen Konflikten hat der Sieg strategische, organisatorische, wirtschaftliche und nicht zuletzt mentale Gründe. Oft sind es der Wille zur Selbstbehauptung und Opferbereitschaft, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Verheerungen des 20. Jahrhunderts, zuletzt der Zweite Weltkrieg, haben diese mentale Disposition in der westlichen Welt geschwächt, wenn nicht gänzlich aufgelöst. Besonders in Deutschland haben Pazifismus und moralischer Universalismus zu einem tiefsitzenden Verdacht gegenüber jeder Form der Selbstbehauptung geführt. Die Unterscheidung zwischen Freund und Feind, zwischen Eigenem und Fremdem, sind inzwischen restlos diskreditiert.Parviz Amoghlis und Alexander Meschnigs Studie konfrontiert uns mit dem historisch bedingten Verlust des Willens zur Selbstbehauptung. Die Autoren zeigen, dass die postheroische Gesellschaft unvereinbar ist mit den Folgen globaler Entwicklungen. Ein exorbitanter Bevölkerungsüberschuss und das Erstarken des islamischen Fundamentalismus haben eine destruktive Dynamik entfaltet, die uns längst erreicht hat. Erst wenn die Fähigkeit zu „siegen“ zurückerlangt und Selbstgewissheit darüber gewonnen wird, was es zu verteidigen gilt, können die absehbaren globalen Herausforderungen bestanden werden. Doch Amoghlis und Meschnigs Befund legt nahe, daß wir nicht einmal mehr verlieren können.

Regulärer Preis: 18,90 € *
Michael Esders

Michael Esders inspiziert das Schlachtfeld der Begriffe und Metaphern, das sich auf alle Lebensbereiche ausgeweitet hat. Der Literaturwissenschaftler dechiffriert die „Wahrheitssysteme“ (Michael Kretschmer) der deutschen Politik, die sich über alle diskursiven Gepflogenheiten hinwegsetzen. Er entziffert die Narrative der Willkommenskultur und des menschengemachten Klimawandels, in denen Haltungen über den Common Sense, Mythen über Theorien triumphieren. Das mächtigste Sprachregime der Gegenwart hat die postmoderne Linke etabliert, die das in der Deutung von Texten erprobte Verfahren der Dekonstruktion auf die Politik überträgt. In der „Matrix der Differenz“ stehen alle Formen der Identität und des kollektiven Selbst nicht nur unter Generalverdacht, sondern werden undenkbar. Nur wer das semantische Betriebssystem des Sprachregimes entschlüsselt, kann seine Macht brechen. Dazu möchte dieses Buch beitragen.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Richard Hüttel

Das Schicksal tausender Kunstwerke, die 1945 aus Deutschland in die USA gelangten, ist – im Unterschied zur Praxis der sowjetischen Trophäenkommissionen – bis heute ungeklärt. In der Bundesrepublik hat man sich als Besiegter gefügt und diesen Umstand lange verschwiegen und ignoriert.Dr. Richard Hüttel begibt sich auf Spurensuche und führt in diesem Buch anhand von fünfundzwanzig Fallbeispielen schonungslos den Nachweis eines gewaltigen, bislang weitgehend verdrängten Kulturverlustes. Auch nach mehr als acht Jahrzehnten tauchen immer wieder Kunstwerke auf, die längst als für immer verloren galten. Nicht selten müssen diese geraubten Schätze für astronomische Summen zurückgekauft werden – ein bitterer Preis für etwas, das einst unrechtmäßig entwendet wurde.Obwohl nach über achtzig Jahren viele Spuren verwischt und Akten vernichtet sind, lohnt sich die hartnäckige Recherche: Zahlreiche Ungereimtheiten und Widersprüche kommen ans Licht. Unzählige wertvolle Kunstwerke befinden sich noch immer in den Vereinigten Staaten von Amerika – oft gut versteckt in privaten Sammlungen oder Museen, fernab ihrer eigentlichen Heimat.

Regulärer Preis: 29,90 € *
Thor Kunkel

Wohl situiert und frei von allen Sorgen leben die Rechtsanwältin Evelyn und ihr Mann Claus, ein Schönheitschirurg, in einer Villa im Grunewald. Ihr privilegierter Alltag nimmt jedoch eine neue Wendung, als die polnische Haushaltshilfe spurlos verschwindet. Auf Claus‘ ironisch-anzügliche Stellenanzeige melden sich nicht nur überqualifizierte Akademiker, sondern auch Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge, die sich dem Ehepaar tatsächlich als Sklaven anbieten. Sie sind die »Subs«, moderne Leibeigene, Haushaltsklaven vom Balkan, die ihren Herren vollständig untergeben sind. Die Unterwerfung erfolgt aus freien Stücken, denn die modernen Sklaven ziehen das Leben im luxuriösen Umfeld der staatlichen Fürsorge vor. Mit der ständigen Dienstbereitschaft der Untergebenen steigen auch die Ansprüche ihrer Herren. In der hedonistischen »Gated Community« der Hauptstadt ist erlaubt, was man sich leisten kann. Doch als für den Bau eines Schwimmbads im Garten der Villa ein Heer von illegalen Arbeitskräften angeheuert wird, verwandelt sich das Grundstück in ein Flüchtlingscamp. Es kommt es zu Konflikten in der »Solidargemeinschaft nach römischem Vorbild«.

Regulärer Preis: 19,80 € *
Michael Esders

Michael Esders hat das »Sprachregime« entschlüsselt und den Abgrund einer Gesellschaft »Ohne Bestand« vermessen. Nun erkundet er in »Einhundert Expeditionen ins Eigene« die Wörter- und Dingwelt seiner Kindheit in den Siebziger- und Achtzigerjahren. Touristen erscheinen als Terroristen, und der Vater »Herrmann« hat ein Denkmal im Teutoburger Wald. Die Kinderzimmertapete ist bewohnt und offenbart sich im Dämmerlicht als geordnetes Gemeinwesen. Ein Drehstuhl wird zur Droge und ein Kaugummiautomat zum Ziel einer Wallfahrt. Ein Dimmerschalter ermöglicht Zeitreisen, und ein altes Röhrenradio stellt den Kontakt zum Jenseits her. In den Telespielen breiten sich primitive Frühformen des Digitalen aus, die bald schon die analoge Wirklichkeit verblassen lassen. Die sprachlich verdichteten Erinnerungs- und Denkbilder dieses Buchs finden sich damit nicht ab. Sie lassen die Wörter und Dinge von damals noch einmal aufleuchten. Ein Aufstand gegen die Sinnbegradigung der Welt. 

Regulärer Preis: 14,00 € *
Peter Furth

Dieser Band enthält die verstreut erschienenen Aufsätze aus den letzten 25 Jahren des 1995 emeritierten Sozialphilosophen Peter Furth (Freie Universität Berlin) und ehemaligen Mitarbeiters am Frankfurter Institut für Sozialforschung unter Theodor Adorno.Inhalt: Das »Arbeitskonzept« in der materialistischen Erkenntnistheorie (1981)Bemerkungen zur gegenwärtigen Lage des Friedens (1983)Antigone oder zur tragischen Vorgeschichte der bürgerlichen Gesellschaft (1984/85)Eine konservative Verteidigung des Marxismus. Arbeit und Dialektik in der marxistischen Philosophie (1985)Frieden oder gerechter Frieden? (1985)Troja hört nicht auf zu brennen. Über die Bewirtschaftung der Toten (1986)Über Erinnerung (1988)Deutsche Schwierigkeiten mit dem Wort Wiedervereinigug (1989)Asymmetrische Gegensätze in der Sprache der Politik (1991)Zum ideologischen Nachlaß des Realsozialismus (1991)Rückblick auf den Marxismus (1993)Erhöhung und Erniedrigung des Menschen im deutschen Idealismus (1993)Heuchelei und moralische Weltanschauung. Abschiedsvorlesung vom 6. Juli 1995 (Langfassung)Verweigerte Bürgerlichkeit. Motive, Mythen, Folgen der 68er Kulturrevolution (1998)Tiraden (2002)Schuld und Zivilreligion in Deutschland (2004)Verteidigung der Resignation (2007)

Regulärer Preis: 39,90 € *
Michael Beleites

Zweifel an der Selektionstheorie hatten schon viele. Eine schlüssige Alternative gab es bisher nicht. Die Lösung liegt jenseits von Darwinismus und Kreationismus: Im Zusammenhang zwischen genetischer Variation und ökologischem Milieu ist das Wirken der Natur erkennbar. Michael Beleites präsentiert das Ergebnis seiner Analyse als Umweltresonanz-Hypothese: Nicht Kampf und Konkurrenz bestimmen die Entwicklung der Arten, sondern der Zugang zu natürlichen Umweltinformationen. Er stellt der reduktionistischen Biologie eine organismische Biologie gegenüber, die die Funktionen der Organismen auf Systemeigenschaften der Arten und Ökosysteme zurückführt, deren Organe sie sind. Den genetisch-ökologischen Zusammenhang erklärt Beleites aus vier hier neu beschriebenen biologischen Perspektiven: genetische Kohäsion, dynamische Erblichkeit, organismische Integration und Umweltresonanz. Eine vom Selektionsdenken befreite Biologie entzieht der Wettbewerbs-Logik unserer Zeit das Fundament.

Regulärer Preis: 45,00 € *
Bruce Gilley

Muss die deutsche Kolonialgeschichte neu geschrieben werden? Mit dem vorliegenden Band stellt der US-amerikanische Politologe Bruce Gilley unser sicher geglaubtes Wissen über die koloniale Vergangenheit des Deutschen Reiches auf den Kopf. Faktenbasiert, schonungslos und stets humorvoll entlarvt Gilley die post-moderne Kolonialforschung als Geisel politischer Korrektheit. Nicht die historischen Tatsachen, sondern die Bedürfnisse des politischen Zeitgeistes bestimmen heute in Berlin über die Wahrnehmung dieser historischen Epoche, so Gilley. Entstanden ist dadurch eine semi-religiöse, schuldbeladene Weltsicht, in der weiße Europäer immer Täter, Afrikaner aber stets die Opfer zu sein haben. Eine folgenreiche Fehldeutung, die in diesem Werk gründlichen Widerspruch erfährt. Im Gegenteil war die Kolonialzeit „für die Kolonisierten objektiv gewinnbringend“ und für die Kolonisatoren „subjektiv gerechtfertigt“, wie Gilley unter Verweis auf prominente Quellen beweist. Eine Sicht auf die Vergangenheit vorzulegen, in der die Deutschen nicht ausnahmslos bösartig, ihre kolonialen Errungenschaften nicht allein von Gräueltaten und Rassismus geprägt waren, braucht Mut – heute mehr denn je. Gilley hat der historischen Forschung mit diesem Grundlagenwerk eine Schneise geschlagen. Es bleibt zu hoffen, dass seine Thesen und Argumente zu lebhaften Debatten anregen und perspektivisch eine Kehrtwende in der erinnerungspolitischen Kultur Deutschlands initiieren können.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Václav Klaus/Jiri Weigl

Allein nach Deutschland kam im Jahr 2015 über eine Million Migranten. Weitere Millionen Menschen machen sich auf den Weg nach Europa. Die Verantwortungslosigkeit der europäischen Politik mit Angela Merkel an der Spitze feuert die neue Völkerwanderung zusätzlich an. Statt die natürlichen Interessen souveräner Nationalstaaten zu wahren, predigt die deutsche Kanzlerin einen fahrlässigen Willkommenseifer. Städte und Kommunen versuchen derweil verzweifelt, das Chaos zu verwalten. Die Bürger laufen ihren politischen Vertretern davon, und die Hegemonie deutschen Gefühlsdusels zerstört den Frieden Europas. Dagegen ergreift einer der herausragenden Staatsmänner Europas das Wort. Der langjährige Präsident Tschechiens Václav Klaus fordert, sich von den barmherzigen Tagträumen zu verabschieden. Den europäischen Führungseliten wirft er vor, mit dem Druck der Flüchtlingsmassen die Reste europäischer Nationalstaatlichkeit zu zerstören. Klaus fürchtet um die Zukunft Europas.

Regulärer Preis: 12,80 € *
Marc Krecher

Corona, Klimawandel und „Great Reset“: diese drei Phänomene dominieren die politischen Debatten unserer Zeit. Aufgenommen hat diese Erzählstränge der Diplom-Geologe Marc Krecher. Nicht nur haben alle drei – als Spielarten einer post-modernen, post-faktischen und misanthropen Systemtheorie – die gleichen Wurzeln, sie alle weisen auch auf dasselbe Ziel: eine „bessere“ Welt. Sicherheit, Nachhaltigkeit, Solidarität heißen die neuen obersten Werte. Hygiene und CO2-Neutralität statt Freiheit und Demokratie? Virologen, Klimaforscher und Politiker schüren mit immer neuen, immer drastischeren Bedrohungsszenarien Angst vor der Zukunft und empfehlen nie dagewesene Eingriffe in unser aller Leben, um nichts weniger als die Welt zu retten – darunter macht man es heute nicht mehr. Den erklärten „Sachzwängen“ soll alles weichen – Freiheit, Grundrechte, ökonomische Vernunft, Logik. Ergebnisoffene Debatten über die genannten Problemfelder hat DIE Wissenschaft voreilig für beendet erklärt. Auf den modernen Dogmatismus folgt blinder politischer Aktionismus – immer muss schnell gehandelt werden, immer sind die vorgeschlagenen Maßnahmen alternativlos. Nie wird in den Debatten über globale Erwärmung oder die Pandemie-Bekämpfung innegehalten und gefragt: Was, wenn wir uns irren? Krecher sieht die Zeit zum Nachdenken und zur Umkehr gekommen. Beim Leser hinterlässt der Autor nicht zuletzt eins: ein bitteres Schmunzeln über die Hybris des Menschen, über den fast kindischen Trotz, mit dem Einige an der Spitze die Geschicke der Menschheit lenken und die Kräfte der Natur bändigen wollen.

Regulärer Preis: 27,00 € *
David Engels

Im September 2020 wurde der Oswald Spengler-Preis an den bekannten Historiker und Archäologen Walter Scheidel (Stanford) verliehen - Grund genug, sich auch auf einer internationalen Konferenz mit einigen der Fragen zu beschäftigen, welche dem Preisträger ganz besonders am Herzen liegen, nämlich der Bedeutung quantitativer Methoden für denVergleich historischer Zivilisationen mit einem besonderen Augenmerk auf die außereuropäischen Kulturen. Vorliegender Band vereint die Beiträge dieser Tagung mit einigen weiteren Aufsätzen befreundeter Kulturkomparatisten und bietet einen repräsentativen Querschnitt durch die vielfältigen Fragen des Zivilisationsvergleichs in der Tradition Oswald Spenglers.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Ralf Herbig

Europa steht bald vor der Alternative: Christentum oder Islam. Diese Rückkehr des Religiösen geht ironischerweise auf das Konto von Nihilismus und ideologischer Verblendung der westlichen Eliten. „Welt - Gott - Mensch“ ist ein Plädoyer aufzuwachen, endlich der Wirklichkeit wieder ins Auge zu sehen, das eigene Schicksal in einer absehbar unbequemeren nahen Zukunft wieder selbst in die Hand zu nehmen: Den Willigen führt das Schicksal, doch den Unwilligen schleppt es mit sich fort. Europa hat den Schritt von der sog. „soziologischen Kommunikationstheorie“ zu Bernhard von Clairvaux zu vollziehen - oder es wird in Bälde vom Schwert des Islam überwältigt werden. Ein kämpferischeres Christentum wird dazugehören müssen. 

Regulärer Preis: 16,00 € *
Nicolaus Fest

»Telefonat mit einem ernsthaften, leicht deprimierten Christen: Die Zeiten seien schrecklich. Ich widerspreche. Im Gegenteil, für Pessimisten seien sie wunderbar, schon weil der Zeitenlauf die eigene Position, wonach alles noch schlimmer würde, ständig ins Recht setze. Zudem bestätige sich die alte Erkenntnis, dass man nur mit Pessimisten intelligent lachen könne. Optimisten bräuchten weder Witz noch Humor, um die Realität zu ertragen; sie glaubten voll unduldsamen Eifers an den goldenen Morgen, an den Neuen Menschen, das Paradies, den ewigen Frieden und den Endsieg. Da sei amüsierte Distanz zu sich selbst nur hinderlich. Weder Lenin noch Mao oder Hitler zeigten irgendeinen Witz, auch die meisten anderen Linken würden erst im Alter klug, zynisch und erträglich; davor seien sie fast immer nervende Besserwisser. Ob Jesus Humor hatte, ob er über sich und die Welt lachen konnte, sei die schwierigste Frage. Schweigen, dann die melancholische Antwort: Wie bei uns allen – vermutlich erst am Kreuz.« Nicolaus Fest, geboren 1962, ist aufgewachsen in Hamburg und Frankfurt. Studium der Rechtswissenschaften und Ausflug in den Kunsthandel. Später Eintritt in die Welt des Journalismus. Zunächst Station bei Gruner + Jahr, 2001 erfolgte der Wechsel zum Axel-Springer-Verlag. Dort Mitglied der Chefredaktion von Bild, später stellvertretender Chefredakteur der Bild am Sonntag. Seit der Trennung im Jahr 2014 als Berater und freier Publizist tätig. Mit seinem Netzlogbuch aus den Jahren 2014-2016 legt er ein angriffslustiges politisches Stundenbuch vor, das niemanden schont und dabei immer auf den vergangenen Höhen der Kunst bleibt.

Regulärer Preis: 26,80 € *
Thomas Fasbender

Die erste Putin-Biographie eines deutschen Autors seit mehr als zwei Jahrzehnten – weder pro noch contra, weder Anklage noch Verteidigung. Stattdessen eine klassische Biographie, gut lesbar erzähltes Leben. Der Großvater: Lenins Leibkoch in den Jahren nach der Revolution. Die Eltern: einfache Leute im zerschossenen Leningrad der Nachkriegszeit. Der Sohn: ein KGB-Offizier, den der Weltgeist aus obskurer DDR-Provinz ins höchste Staatsamt spült. Zahllos sind die Narrative und Deutungen, die sein Wirken begleiten. Aber haben sie das Rätsel gelöst? Wer ist der Mann, der Rußland auf einen eigenen Weg gebracht hat? Der dem Selbstverständnis der Westeuropäer in die Parade fährt? Thomas Fasbender ist kein Verehrer und kein Verächter, er blendet nichts aus, nicht die Vorwürfe, nicht die Anschuldigungen, nicht die fundamentale Kritik. So wird die Biographie zum Spiegel des epochalen Konflikts, der mit Putins politischem Werdegang in eins fällt, und zum Porträt Rußlands im Aufgang einer neuen Zeit.  

Regulärer Preis: 30,00 € *