Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Alle Bücher von Volker Mohr

Alle Bücher von Volker Mohr

wurde 1962 in der Nähe von Schaffhausen geboren, studierte Architektur und schreibt Prosa und Sachbücher.

Mohrs Themen sind das Verhältnis von individuellem und kollektivem Schicksal, die Frage nach der Identität und die nach der persönlichen Souveränität. In der reihe kaplaken liegt der  Bd. 27 vor: Der Verlust des Ortes.

Mohrs belletristisches Werk erscheint im Loco Verlag, die Werke (Romane und Novellen) sind u.a. auch über Antaios erhältlich. Die Höhle des Zeus, Der Schlüssel, Morgenland, Die Staubdämonen, Die letzte Fahrt, Das Riesenrad.

Alle Bücher von Volker Mohr

wurde 1962 in der Nähe von Schaffhausen geboren, studierte Architektur und schreibt Prosa und Sachbücher.

Mohrs Themen sind das Verhältnis von individuellem und kollektivem Schicksal, die Frage nach der Identität und die nach der persönlichen Souveränität. In der reihe kaplaken liegt der  Bd. 27 vor: Der Verlust des Ortes.

Mohrs belletristisches Werk erscheint im Loco Verlag, die Werke (Romane und Novellen) sind u.a. auch über Antaios erhältlich. Die Höhle des Zeus, Der Schlüssel, Morgenland, Die Staubdämonen, Die letzte Fahrt, Das Riesenrad.

Volker Mohr

Ein Mann beschliesst, nach langen Jahren wieder einmal ein Riesenrad zu besteigen. Er geniesst, zusammen mit den anderen Passagieren, die ruhige Fahrt. Doch plötzlich ereignen sich sonderbare Dinge. Das Rad beginnt, sich schneller zu drehen; und dann taucht plötzlich eine fremde Stadt mit fremden Menschen auf. Warum tragen hier alle einen Hut?

Regulärer Preis: 19,50 € *
Volker Mohr

Der frühe Roman des Schaffhausener Schriftstellers und Kulturphilosophen Volker Mohr: symbolträchtiger Weg zur Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit. »Ich verstehe es auch nicht, aber seit sie hier sind, steigt die Unruhe.Es ist, als sei ein einst ausgesetztes Kind nach Hause zurückgekehrt.«

Regulärer Preis: 19,50 € *
Volker Mohr

Friedrich Georg Jünger ist der bei weitem weniger bekannte Bruder des Jahrhundert-Seismographen Ernst Jünger. Aus seiner Feder stammen grandiose Gedichte, seine Überlegungen zur Perfektion der Technik (Frankfurt: Klostermann 1946) nahmen die grüne Fundamentalkritik am Fortschritt um drei Jahrzehnte vorweg, und seine Interpretation des altgriechischen Götter- und Halbgötterpersonals (Griechische Mythen, Frankfurt: Klostermann 1947, zuletzt 1994) ist in seiner Stoßrichtung verblüffend und fruchtbar. Unter anderem deutet Jünger darin den Prometheus als einen »Arbeiter« und fügt nicht nur damit der ebenso hellsichtigen wie schockierenden Prophetie von »Herrschaft und Gestalt« des Arbeiters durch seinen Bruder Ernst die schwarze Seite hinzu. Dem Schaffhausener Schriftsteller Volker Mohr ist es mit Der Schlüssel gelungen, die spröden, kulturkritischen Schriften Friedrich Georg Jüngers in einen Prosatext zu übersetzen, ohne daß dieser unter dem Gewicht der ungewohnten, komplexen Gedanken zusammengebrochen wäre. Der Protagonist Kilian ist in seinem Haus eingesperrt, er hat seinen Schlüssel verlegt und muß einen anderen finden. Es öffnet sich für ihn eine Kellertür zu einer Parallelwelt, in der die Mechanismen der Verwaltungsgefangenschaft des Menschen unverdeckt zutage treten. Dort liegt die in der Staatsschuld versteckte Pro-Kopf-Verschuldung des einzelnen tatsächlich in einem Dossier vor, dort ist die Welt fugenlos, der Zugriff lückenlos, der organische Zusammenhang zerstückelt durch den Versuch, einzelne Elemente in den Griff zu bekommen. Der Apparat, der dies vermag, nennt sich "Die Prometheus", und mit eindrücklichen Schilderungen und Dialogen gelingt Mohr (ganz im Sinne F. G. Jüngers) die Umdeutung dieser Figur weg von einem Widersacher gegen die Götter zum Wohle der Menschen hin zu einem Frevler am göttlichen Maß. »Dieses Maß ist es, das durch ungeheure Anstrengungen, durch Organisation und Verwaltung wieder gewonnen werden soll«, läßt Mohr eine Frau sagen, die schon mehr weiß als Kilian und die damit dem Apparat nicht Bösartigkeit, sondern Hilflosigkeit attestiert. Diese Einschätzung ist ein wichtiges Kennzeichen für die ruhige, letztlich auf Heilung angelegte Erkenntnisarbeit Jüngers ebenso wie Mohrs. Den Ausweg nämlich weist das Spiel, nicht das infantile natürlich, sondern die Lust am Wettkampf und an der Spannung. Auch in der Beschreibung dieser zweiten Parallelwelt, einer Spielwelt, erweist Mohr sich als gründlicher Leser F. G. Jüngers, der in seinem Buch Die Spiele (Frankfurt: Klostermann 1953) unter anderem schreibt: »In der Welt des Spiels sind weder demokratische noch despotische Regierungen möglich. Sie würde, schon weil Symmetrie und Rhythmus in ihr zunehmen, streng hierarchisch sein, zugleich aber von einer für uns unvorstellbaren Freiheit.« So ist auch Mohrs Spielwelt: Alles ist auf ungezwungene Weise am angemessenen Platz, aber keinesfalls gleichberechtigt. Der Roman verpaßt auch den entscheidenden Schritt weg von dieser Utopia nicht: Kilian verläßt die Spielwelt wieder, weiß aber um die Tür zu ihr. Zurechtkommen muß er dort, von wo aus er zur Erkenntnis aufbrach. Und der verlorene Schlüssel hat sich natürlich auch wieder eingefunden spielerisch. Wer nach der Aktualität F. G. Jüngers sucht, muß Volker Mohr lesen!

Regulärer Preis: 22,50 € *
Volker Mohr

Novellen Eingerahmt von einem Gespräch zwischen einem alten Mann und einem Jungen werden sechs eigenständige Geschichten erzählt, die sich jedoch in ihrem Wesenskern aufeinander beziehen. Ob seltsame Clowns die Freiheit des Einzelnen einschränken, ein Engel erscheint, dem die Welt feindlich gesinnt ist oder Bilder verboten werden – immer geht es um totalitaristische Tendenzen, die erst dann offensichtlich werden, wenn es schon fast zu spät ist.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Volker Mohr

Friedrich Georg Jünger ist deutlich weniger bekannt als sein berühmter Bruder Ernst, der als der „Chronist eines Jahrhunderts“ bereits den Rang eines Klassikers erreicht hat. Aber auch „FGJ“ hat eine Denk- und Traditionslinie begründet, und der Schweizer Schriftsteller und Philosoph Volker Mohr (zur Autorenseite) führt sie unverkennbar und originell fort. In seinem kaplaken über den „Verlust des Ortes“ umkreist er die Auswirkungen einer „Perfektion der Technik“ ebenso wie die daraus resultierende Entortung des Menschen und Vernutzung aller noch unberührten oder nur organisch in den Dienst genommenen Räume. Wer Mohr liest, begreift, warum der Mensch den Ort braucht und warum er ohne Ort herunterkommt und zur Verfügungsmasse einer Industrie für den Massenkonsum verkommt. Gegenkräfte sieht Mohr in der Rückverzauberung der Welt, in der Entschleunigung des eigenen Lebens und darin, dem Poetischen und Nicht-Bezifferbaren im Leben einen großen Stellenwert einzuräumen. – Ein Programm für wenige, keines für die Massengesellschaft: Dessen ist sich Volker Mohr bewußt, und das schützt ihn davor, auf dem schmalen Pfad des umsichtigen Andersseins nicht in eine romantische Träumerei abzurutschen. Und auch damit ist Mohr wieder ganz bei Friedrich Georg Jünger.

Regulärer Preis: 10,00 € *
Volker Mohr

Ein Organist spielt leidenschaftlich Bach, obwohl er Bach gar nicht kennt. Ein Amokläufer taucht plötzlich auf und beteuert seine Unschuld, und eine Frau sieht sich in einem Film, an dem sie nachweislich nicht beteiligt war. Die neuen Novellen von Volker Mohr sind in jenen Zwischenbereichen angesiedelt, die einen Blick ins Zeitlose ermöglichen. Ein Schritt vom Gewohnten weg und das Unsagbare beginnt.

Regulärer Preis: 18,50 € *
Volker Mohr

Um subtile Irritationen, die sich in den Alltag der Protagonisten eingeschlichen haben, drehen sich die sechs Novellen, welche in einem bestimmten Quartier einer mittelgrossen Stadt spielen. Den Geschichten gemeinsam ist ein imaginärer Ort, an den die Hauptpersonen sich zurückziehen, um ihr Eigenes zu bewahren.

Regulärer Preis: 18,50 € *
Volker Mohr

Oskar Moor sitzt im Zug nach München. Er gibt sich seinen Gedanken hin, schaut aus dem Fenster und unterhält sich mit den Mitreisenden im Abteil. Kurz vor dem Ziel erklingt die Durchsage, man werde München in wenigen Minuten erreichen. Doch dann geschehen sonderbare Dinge.Volker Mohr verdichtet in dieser spannenden Novelle die Zugfahrt zu einer Parabel über den Lauf der modernen Welt und lässt den Leser dabei überraschende Blicke hinter die Kulissen der vermeintlichen Normalität werfen.

Regulärer Preis: 17,00 € *
Volker Mohr

Mit dem alten Mercedes des vor drei Jahren verstorbenen Vaters brechen die beiden Protagonisten zu einer Fahrt in den Norden auf. Begleitet werden sie von Erinnerungen an den Vater, an dessen Glauben an das Bewährte und an den Fortschritt. Doch dieses Bild bekommt allmählich Risse, genauso wie diverse Bauten, die als gut fundiert und solid galten. Manche stürzen ohne ersichtlichen Grund ein.

Regulärer Preis: 19,50 € *
Volker Mohr

Was hat es zu bedeuten, wenn Wespen plötzlich in Schwärmen auftauchen oder man im Spiegel Dinge sieht, an die man sich danach nicht mehr erinnern kann? Was geschieht, wenn man auf hoher See zum Aussenseiter wird, und woher nimmt man die Gewissheit, dass sich ein Verkehrsstau früher oder später auflösen wird? Der Autor Volker Mohr umkreist in seinem Novellenband »Die stille Brandung« diese Fragen mit einem untrüglichen Gespür für schicksalhafte Zusammenhänge. Wo die reine Logik als Erklärung nicht mehr genügt, müssen tiefere Schichten ausgelotet werden. »Menschen in der Falle«, Ostschweiz am Sonntag »Der Reiz einer Welt, die nicht entzaubert ist«, Schaffhauser Nachrichten »Skizzen innerer Unruhe«, schaffhauser az

Regulärer Preis: 19,50 € *
Volker Mohr

Gibt es die »Möglichkeit einer Insel«? Der französische Schock-Literat Michel Houellebecq hat diese Frage im Titel eines 2005 erschienenen Romans aufgeworfen und verneint: Die Gesellschaft der Zukunft werde die »Insel«, dieses an das romantische Orplid erinnernde Refugium, nicht zulassen; keiner entkomme dem Heute.Wo Houellebecq in die Ausweglosigkeit hinein erzählt, formuliert der Schaffhausener Schriftsteller Volker Mohr in seinem Roman Morgenland eine Alternative, gemäß dem Vers Hölderlins: »Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch«. Regina murmelt die zuversichtliche Prognose vor sich hin. Sie hat in einer menschenleeren Stadt auch noch ihren Mann Philipp verloren, mit dem sie zuvor für ein halbes Jahr auf einer Insel lebte abseits von allem Getriebe, um »den zu Hause Gebliebenen zu beweisen, daß man problemlos auf den gan zen Luxus verzichten konnte.« Und nun das! Zurück auf dem Festland keine Menschenseele mehr, die Häuser verlassen, als »wäre der Stift einer Uhr herausgezogen worden, um eine genaue Einstellung vorzunehmen«. Aber die Bewohner kehren nicht zurück. Erst viel später im Roman erfährt man, wohin es die Masse zog, wie sie verführt wurde und wie das Rettende wachsen könnte angesichts einer umfassenden Bedrohung.Volker Mohr hat wie schon mit seinem Roman Der Schlüssel  eine bedrückende Prognose gestellt. In Gedächtnisverlust und Bewußtseinszerfall sieht er die Ursachen für die Manipulierbarkeit ortloser Großstadtnomaden. Gerettet ist nur eine kleine Schar. Deren Angehörige vermögen gegen den Gang der Masse eine eigene Gehrichtung einzuschlagen: Sie bleiben souverän. Und es blüht in ihrem Refugium das Spiel. Daß nur im Spiel, im Rhythmus der Heiterkeit etwas gelingen oder sich fügen könne, ist wohl einer der Lieblingsgedanken Volker Mohrs, und dabei schaut ihm Friedrich Georg Jünger über die Schulter: Auch er hat das Lob des Spiels oft gesungen und der Gelassenheit einen hohen Stellenwert eingeräumt. Entscheidend an Mohrs heiterer Runde ist, daß dort keine Spaßvögel erwünscht sind. Denn im Spielen steckt eine Lebenslehre: Es dient nicht dem Fortschritt, nicht der Beschleunigung, nicht dem Konsum. Wer spielt, ist schon auf der Insel. Und ist nicht auch Reginas und Philipps Aufenthalt auf der Insel im Grunde ein Spiel gewesen, aus ökonomischer Sicht eine Unvernunft?Morgenland ist ein Roman über die Möglichkeit, auf Inseln das zu erlernen, was auf dem Festland vonnöten sein wird. Damit ist nicht das Kochen mit Holz gemeint, sondern die Kunst, sich selbst aus dem Getriebe heraus- und innere Vorräte bereitzuhalten, wenn der schreckliche Morgen über dem Land anbricht. Man möchte dann zu denen gehören, die »noch vom eigenen Fundus zehren« können. Die »Insel« ist dabei vor allem ein inneres Reich: ein Bei-sich-sein, Identität.

Regulärer Preis: 22,50 € *
Volker Mohr

In Zeiten von Corona hat man die Grenzen jederzeit vor Augen, die natürlichen, vor allem aber die künstlichen. Das erfährt etwa der Protagonist in der Erzählung »Der Zaun«, für den es eines Morgens keinen Ausweg mehr gibt, während Liz in »Die Krone« den Ausweg von allem Anfang an sucht und durch das Bewahren ihrer Unbefangenheit auch findet. Neun Novellen, neun individuelle Schicksale – neun Geschichten, die von einer veränderten Welt erzählen.

Regulärer Preis: 19,50 € *