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Jungeuropa

Jungeuropa

Der Jungeuropa Verlag ist die publizistische Folge der Überzeugung, daß Europa als historische und kulturelle Einheit zwingend zusammengehört, um angesichts der Herausforderungen des globalen Geschehens bestehen zu können. Gegründet von Philip Stein, birgt der 2016 gegründete Verlag längst vergessene Schätze und reanimiert das gemeinsame europäische Erbe. Für ein junges Europa!

Jungeuropa

Der Jungeuropa Verlag ist die publizistische Folge der Überzeugung, daß Europa als historische und kulturelle Einheit zwingend zusammengehört, um angesichts der Herausforderungen des globalen Geschehens bestehen zu können. Gegründet von Philip Stein, birgt der 2016 gegründete Verlag längst vergessene Schätze und reanimiert das gemeinsame europäische Erbe. Für ein junges Europa!

Marvin T. Neumann

Die Ideologie der westlichen Moderne und die Ursprünge des westlichen Selbsthasses Ignoranz, ja sogar Verachtung gegenüber der eigenen Kultur und eine geradezu fanatische Fernstenliebe – solche Auswüchse sind es, die den westlichen Liberalismus unserer Tage als »Westextremismus« erscheinen lassen. Doch wie kam es zu dieser Ideologie der Selbstaufgabe, die spätestens seit 1945 die gesamte europäisch geprägte Welt ergriffen hat? Ihr Ursprung liegt unzweifelhaft auf dem nordamerikanischen Kontinent und lässt sich bis hin zu dessen frühester britischer Kolonisierung zurückverfolgen. Marvin T. Neumann geht in diesem Buch den multikulturellen Dogmen des »Amerikanismus« mit seiner quasireligiösen Verheißung der Menschheitserlösung auf den Grund.  Unter dessen Propheten finden sich Gründerväter, Finanzoligarchen, Spitzenpolitiker und insbesondere öffentliche Intellektuelle. Im Rückblick wird erschütternd deutlich, wie sehr das amerikan(-ist-)ische Freiheitsversprechen schon immer die Freiheit von als einengend und dem menschlichen Fortschritt hinderlich empfundenen kulturellen Gemeinschaften und Traditionen meinte. In Zeiten globaler Migrationsströme und deren aktiver Förderung durch die etablierte westliche Politik erweist sich der American way of life immer deutlicher als Einbahnstraße in den Niedergang, der die Vereinigten Staaten ebenso wie ihre europäischen Satrapen zu zerstören droht.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Wolfgang Bendel

Gesellschaftsformen, die ihren Zenit überschritten haben und die Menschen nicht mehr aus sich selbst heraus überzeugen können, erkennt man daran, dass sie repressiver, alternativloser und regulativer daherkommen. Sie haben ihren Charme verloren, und der eigentliche Zweck jeder Form von Herrschaft, die Machterhaltung der sie tragenden Klasse, tritt deutlicher und ungeschminkter in den Vordergrund. Der Liberalismus gilt dieser Tage als besonders »alternativlos«. Doch gibt es wirklich keine Alternativen zur »Herrschaft der Massen«? Wolfgang Bendel ist auf die Suche gegangen – und wurde fündig. Er attestiert dem westlichen Liberalismus, seine Dekadenzphase längst erreicht zu haben, und wagt sodann den kühnen Versuch, eine denkbare Alternative aufzuzeigen: die Aristokratie. In seiner erfrischend flott geschriebenen, gewagten Streitschrift ist sich Wolfgang Bendel mit Gabriel Matzneff einig: »Im Osten wie im Westen von unterschiedlichen, aber gleich hassenswerten Spielarten des Herdenlebens bedroht, hat die europäische Zivilisation eine Aristokratie niemals nötiger gehabt als heute.« Mit einem Epilog von Alain de Benoist

Regulärer Preis: 7,00 € *
Emanuel Moravec

Das Münchener Abkommen und die tschechische Kollaboration im Protektorat Böhmen und Mähren – vollständig überarbeitete und annotierte Ausgabe Das berüchtigte Münchener Abkommen von 1938 gilt als Sargnagel der »demokratischen Nachkriegsordnung« Mitteleuropas. Im Bann der Appeasementpolitik des Briten Chamberlain opferte man die territoriale Integrität der Tschechoslowakei, um das Deutsche Reich ruhigzustellen. Das Ende der Beneš-Republik schildert das damalige Geschehen mit seiner langen Vorgeschichte aus Sicht eines tschechischen Nationalisten und ranghohen Militärs, der seine Heimat lange auf den wohl unvermeidlichen Kampf gegen die Deutschen vorzubereiten suchte. Emanuel Moravec galt als Strategieexperte und war ein geschätzter politischer Kommentator, als er seine Frustration über den Verrat Großbritanniens und Frankreichs an der plötzlich schutzlosen Tschechoslowakei zu Papier brachte. Doch der Stratege zog sich nicht ins Privatleben oder ins Exil zurück – er passte sich der Lage an. Wenn sich das Deutsche Reich als mächtigster Staat Mitteleuropas erwiesen und den vormaligen Kriegssiegern seinen Willen diktiert hatte, dann gab es für die »Resttschechei« nur einen geopolitisch klugen Platz: unter deutschem Schutz. Das für Nationalisten unfassbare Bekenntnis eines Mannes, der dem Fortbestand seines Volkes dessen Unabhängigkeit zu opfern bereit war, dämmerte vergessen und beschwiegen in Archiven. Der tschechischstämmige Übersetzer Antonín Brousek hat diesen Schatz nun gehoben – für eine neue Generation, die die Geschichte unseres Kontinentes anders als in Schwarz und Weiß zu sehen vermag. Mit einem Nachwort von Antonín Brousek.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Dominique Venner

Vergriffen! Kampf, Terror, Rückzug: Der Algerienkrieg (1954–1962) wurde für Frankreich und Europa zu einem historischen Wendepunkt. Mit dieser Ahnung kämpften Freiwillige jeden Alters vor den Toren des Abendlandes für die Reste der Grande Nation auf verlorenem Posten. Dominique Venner wusste um die Aussichtslosigkeit – und meldete sich dennoch aus freiem Willen. Als junger Aktivist zog er in einen Krieg, der nicht zu gewinnen war, wurde verurteilt, zog Rückschlüsse, las und forschte. Am Ende dieses persönlichen Reifeprozesses wurde er zu einem der wichtigsten Publizisten des neuen rechten Lagers in Frankreich, das mit alten Konventionen und Glaubenslehren brach: die Nouvelle Droite entstand. In Das rebellische Herz – der deutschen Erstauflage – wird man Zeuge dieses einzigartigen historisch-politischen Reifeprozesses. Das Kultbuch ist mitreißend, schonungslos, direkt. Und der Kampf: er war verloren, aber nicht sinnlos. Der Krieg um Algerien war ein französisches Schicksal, aber von europäischer Bedeutung. Er war das letzte Aufbäumen europäischer Selbstbehauptung. Venner schreibt über seine damalige Hoffnung:  »Ein Europa der Jugend, der Brüder und Kameraden, begann zu erwachen. Algerien schien die Fackel zu sein, mit der es möglich war, Frankreich und ganz Europa zu entzünden.« Das rebellische Herz führt direkt in eine entscheidende Epoche europäischen Ringens, die für viele Zeitgenossen heute vergessen scheint. Aus diesem Grund haben wir die deutsche Übersetzung überall dort, wo es für den Lesegenuss hilfreich erscheint, mit entsprechenden Anmerkungen ausgestattet. Das Buch erscheint als hochwertige Halbleinen-Ausgabe. Alain de Benoist leitet das Werk mit einem exklusiven Vorwort ein. Hier geht es zur Empfehlung von Martin Lichtmesz.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Tipp
Alain de Benoist

»Eingeklemmt zwischen Wirtschaft und Moral, der Ideologie der Ware und der Ideologie der Menschenrechte, ist die heutige Demokratie immer weniger demokratisch, weil sie immer weniger politisch ist.« (Alain de Benoist) »Politikverdrossenheit« und »Polarisierung« auf der einen Seite, »Fake News« und »Populismus« auf der anderen Seite: Gerade jene Staatsform, die die Volksherrschaft im Namen führt, scheint ein immer größeres Problem mit dem real existierenden Volk und dessen Willen zu haben. Doch ist dies nun ein Problem der Demokratie? Eines der Repräsentation? Oder eines der Politik selbst? Und vor allem: Warum ist es seit mindestens einem halben Jahrhundert ungelöst? Benoists schonungsloser Abgleich der demokratischen Ideale vergangener Zeiten mit der »demokratischen« Realität unserer liberalen Gegenwart hat seit seinem ersten Erscheinen 1985 leider kein bisschen an Aktualität eingebüßt. Wir präsentieren ihn in verbesserter Übersetzung, korrigiert und um weitere Texte zum Thema erweitert.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Alain de Benoist

Jungeuropa hat mitgeteilt, daß dieses Buch erst im April 2023 erscheinen wird. Bitte vorbestellen! Der Russland-Ukraine-Konflikt zeigt: Europa war und ist ein fremdbestimmtes Anhängsel der USA. Als Teil der »westlichen Wertegemeinschaft« ist eine eigenständige Positionierung nicht möglich. Wir sind ein Vasall Washingtons – und als solcher fest integriert in US-dominierte Bündnissysteme. Hinzu kommt, dass der Alltagsverstand der Menschen – ob in Frankreich oder Deutschland – seit 1945 zunehmend amerikanisiert wurde. Was also tun? Den Westen brechen, schlägt Meisterdenker Alain de Benoist vor. In seinen bemerkenswerten Notizen zur Epoche des Globalismus ist die Befreiung der europäischen Völker vom US-amerikanischen Denken und Handeln ein roter Faden: Europa! Jugend! Revolution! Darunter wird es nicht gehen. Im vorliegenden Band versammeln wir erstmals zahlreiche ausgewählte Editorials Alain de Benoists aus der Prestigezeitschrift éléments, von den 1980er Jahren an. Es sind mehr als 70 prägnante Texte, die den Widerstandsgeist wecken und Wissen vermitteln. Mehr geht nicht in einem Buch. Die Bandbreite der Themen ist dabei so vielfältig wie Benoists Denken selbst. Es geht u. a. um den Verfall sowie die mögliche Wiederbelebung der Demokratie, die ökologische Katastrophe und ihre transhumanistischen Erben, Kapitalismus und Liberalismus als »siamesische Zwillinge«, den Feminismus und echte Weiblichkeit, Freiheit, Diktatur sowie – ganz aktuell – die »Pandemie der Angst«. Den Westen brechen setzt an, wo Gegen den Liberalismus endet!

Regulärer Preis: 32,00 € *
Pierre Drieu la Rochelle

Der Spanische Bürgerkrieg tobt von 1936 bis 1939. Stalinisten, Trotzkisten und Anarchosyndikalisten vereinen sich in einer Allianz mit antifaschistischen Demokraten und Republikanern – der rote Terror grassiert. Auf der anderen Seite kämpfen Monarchisten, Nationalisten, katholische Traditionalisten und nationalsyndikalistische Falangisten in einem ebenso ungleichen Bündnis. Die Welt schaut fasziniert wie abgestoßen auf das Schauspiel zwischen ideologischem Krieg und blutiger Vergeltung. Der französische Schriftsteller Pierre Drieu la Rochelle (1893–1945) will nicht nur zusehen: Er reist nach Spanien, will Partei ergreifen, vor Ort: Schrifttum im Handgemenge. Als engagierter Intellektueller und Gegenspieler Ernest Hemingways berichtet Drieu für französische Medien. Nach seiner Heimkehr verarbeitet er das Geschehene literarisch und entfaltet vor dem Hintergrund des spanischen Waffenganges sein entflammtes Panorama gesamteuropäischer Solidarität und Identität. Der falsche Belgier ist das einzigartige Ergebnis dieser Leidenschaft – Drieus Vermächtnis als junger, echter Europäer. Mit einem Vorwort von Benedikt Kaiser.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Benedikt Kaiser

Der neue Kaiser! Gramsci, Metapolitik und Neue Rechte. »Die Neue Rechte hat Antonio Gramsci in den letzten Jahren besser verstanden als wir.« So brachte Ines Schwerdtner, Bundesvorsitzende der Linkspartei, einen Selbstanspruch jenes jungeuropäischen Aufbruches auf den Punkt, der über Affektpolitik, Populismus und bürgerliche Illusionen hinausweist. Für diesen Aufbruch steht auch Benedikt Kaiser. Kaiser erläutert die wichtigsten gramscianischen Begriffe – darunter »Hegemonie«, »Alltagsverstand«, »organischer Intellektueller« und »historischer Block« – anhand zeitgenössischer Beispiele, räumt mit verbreiteten Missverständnissen auf und weist der Metapolitik ihren Platz vor und neben der Parteipolitik zu. Fast beiläufig werden im Verlauf der Analyse politische Dauerbrenner wie die Fragen nach dem wahren Charakter der »Neuen Rechten«, dem Wert von Populismus gegenüber Elitentheorien und dem Verhältnis zwischen Krise, Revolution und Evolution klargestellt. Der Hegemonie entgegen ist das Handbuch für alle Akteure in Real- und Metapolitik, die den nächsten Schritt gehen wollen, nein: müssen.  

Regulärer Preis: 24,00 € *
Jean-Yves Le Gallou

Ein Handbuch. Die Dämonisierung ist eine Technik zur Manipulation des Denkens. Sie ist darauf ausgerichtet, die Darstellung von Fakten oder den Ausdruck bestimmter Ideen zu verbieten, indem sie denjenigen, der sie anbringt, disqualifiziert, ihn des »Rassismus«, der »Homophobie«, des »Populismus«, des »Extremismus«, der »Entgleisung« oder der »Provokation« bezichtigt. Die Dämonisierung ist die wichtigste Waffe des intellektuellen Terrorismus, der kulturellen Herrschaft des Mainstreams und der Erniedrigung Europas und der Europäer durch Schuld und Buße. Dieses Buch möchte den Dämonisierten, den Ausgegrenzten, die Kraft und die Mittel geben, wieder erhobenen Hauptes zu gehen – und sich zur Wehr zu setzen. Was also ist zu tun? Nicht auf die Knie gehen, nicht den Blick senken. Die Lügen aushalten, sich ihnen entgegenstellen, sie bekämpfen. Demaskieren und die Verleumder mit ihren eigenen Waffen schlagen. Eine Anleitung zum Widerstand. Mit einem Vorwort von Martin Sellner.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Robert Brasillach/Henri Massis

Mit der Novelle Die Kadetten des Alcázar legt der Jungeuropa Verlag nun zum zweiten Mal eine Erstübersetzung vor, die es in sich hat. Die beiden Autoren Robert Brasillach und Henri Massis nehmen uns mit auf eine 92 Seiten umfassende, packende literarische Reise und führen uns direkt in die mythisch aufgeladenen Gefechte des Spanischen Bürgerkriegs. Die 1936 erstmals veröffentlichte Novelle berichtet vom Widerstand auf verlorenem Posten, von Heldenmut und Opferbereitschaft. Sie stellt uns einen Zusammenschluss wagemutiger Männer verschiedenster (rechter) politischer Couleur vor, der in der legendären Festung, dem Alcázar von Toledo, den roten Horden trotzt und so den Mythos einer ganzen europäischen Generation gebiert.  Das Fanal des Alcázar von Toledo lehrt eines: Gemeinschaftsstiftende Mythen, gegründet auf der selbstlosen Hingabe für eine Idee, sind die unabdingbare Voraussetzung kollektiver politischer Erneuerung. Georges Sorel wusste um die Notwendigkeit eines elektrisierenden Bildes, das für jede politische Bewegung nötig ist, um sie nach vorne zu treiben. Carl Schmitt forderte ebenfalls dieses Bild, das entschlossenen Persönlichkeiten die erforderliche »Kraft zum Martyrium« spendet. Der Alcázar ist ein solches Bild. Sein aufgespannter Rahmen ist dabei gesamteuropäisch. Die Veröffentlichung der Novelle Die Kadetten des Alcázar ist in diesem Sinne ein Schritt zum besseren Verständnis der europäischen Krisis des 20. Jahrhunderts wie auch deren mobilisierender Mythen. Mit einem Vorwort von Philip Stein.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Oikos

Vergriffen ! Die Kehre 17 - Wald

Regulärer Preis: 13,00 € *
Oikos Verlag

Vergriffen !  Fünf Jahre Die Kehre! Wir feiern unser kleines Jubiläum in den Bergen.    Dazu haben wir mit der Bergsteigerlegende Reinhold Messner gesprochen: Es geht um primäre Naturerfahrungen, schmelzende Gletscher und überbordenden Gebirgstourismus.    Fabian Rusnjak, Photograph und leidenschaftlicher Bergsteiger, nimmt uns mit auf seine Winterbesteigung des Ötschers in den Nördlichen Kalkalpen und gibt uns einen direkten Einblick in die Primärerfahrungen von denen Messner spricht.    Daß es aber nicht immer die Alpen sein müssen, zeigt Volker Zierke. Zwischen Augustusburg und Seiffen spürt er dem eigentümlichen Puls des Erzgebirges nach und findet Wendeenttäuschungen, Altlasten des Uranbergbaus und regional verwurzelte Widerborstigkeit. Eine Reportage, die man gelesen haben muß!    Beiträge u.a.:    Jonas Schick  Von Hügeln und Bergen    Wilhelm Heinrich Riehl  Der Dualismus deutschen Volkstums    Gespräch mit Reinhold Messner  »Die Berge müssen wild bleiben!«    Fabian Rusnjak  Wanderer zwischen beiden Welten    Volker Zierke Tief im Erzgebirge

Regulärer Preis: 13,00 € *
Benedikt Kaiser

Theorie und Praxis in Bewegung »Selbst die schönsten Theorien erhalten nur durch ihre Übertragung in die Praxis Wert«, formulierte einst der revolutionäre Denker Georges Sorel. In diesem Sinne sind Theorie und Praxis als Einheit zu denken. Isoliert voneinander sind sie wertlos: Theorie ohne Praxis ist Elfenbeinturm. Praxis ohne Theorie macht blind für strukturelle Zusammenhänge. Doch eine nachhaltige Symbiose aus weltanschaulicher Bildung und konkretem Engagement erscheint oftmals als das Einfache, das schwer zu machen ist: Es ist eben nichts »mechanisch-faktisch Gegebenes, sondern ein geschichtliches Werden« (Antonio Gramsci). Benedikt Kaiser nimmt uns daher mit auf seine Reise durch mehrere Jahre engagierter Theorie-Praxis-Arbeit. Es gilt gerüstet zu sein für Krisenmomente, in denen sich unverhoffte Handlungsfenster öffnen. Fehlt die entsprechende ideelle Vorbereitung, gerät man automatisch in die Position einer Nachholbewegung – der Reaktion. Dort möchte einen der politische Gegner sitzen sehen. Man selbst sollte ihm diesen Gefallen nicht tun. Was ist zu tun? Fest steht: In der kommenden Konvergenz der Krisen werden die Karten neu gemischt. Weil Geschichte offenbleibt, ist minimalistischer Defätismus von gestern. Kaiser verwirft Denkfehler, definiert Standpunkte und gibt die Richtung vor.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Lothar Fritze

Alliierte Flächenbombardements im Zweiten Weltkrieg: das kontroverse Standardwerk in neuer Form Vor 80 Jahren versank Dresden im Feuersturm, den insgesamt vier aufeinanderfolgende britische und amerikanische Luftangriffe entzündet und immer wieder neu entfacht hatten. Weit mehr als 1000 Bomber warfen Hunderttausende von Luftminen, Spreng- und Brandbomben auf eine unverteidigte Großstadt, die mit Flüchtlingen aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches überfüllt war und über keine größeren Luftschutzeinrichtungen verfügte. Um die strategisch sinnlose Vernichtung Dresdens wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges ranken sich bis heute viele Kontroversen bis hin zu der Frage, ob alliierte Jagdflugzeuge im Tiefflug gezielt Zivilisten ermordeten, die am Elbufer Schutz vor der Flammenhölle in der Stadt suchten. Die von der Stadtregierung 2004 berufene Historikerkommission sollte dem vor allem durch die offizielle Festschreibung einer Opferzahl ein Ende bereiten, damit das Gedenken an die Bombardierungen nicht länger von »Rechtsextremisten« »missbraucht« werden könne. Dresden steht jedoch als Fanal nur stellvertretend für eine ganze Epoche der Luftkriegsführung und für eine mit mathematischer Präzision ausgeklügelte Strategie insbesondere des britischen Bomberkommandos, unter welchen Bedingungen und auf welche Weise in kürzester Zeit möglichst viele feindliche Zivilisten zu töten seien. Dass die erbarmungslose Zerstörung von Ballungszentren und selbst Kleinstädten nicht nur trauriges Beiwerk eines Vorgehens gegen die deutsche Kriegsindustrie war, sondern geplant und gezielt erfolgte, ist ohne Weiteres nachweisbar. Diesen Tatsachen entgegnen internationale (und vor allem deutsche) Historiker oft, dass das alliierte Morale bombing zwar furchtbar gewesen sei, aber letztlich notwendig, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden – und außerdem habe die deutsche Luftwaffe damit angefangen. Totalitarismusforscher Lothar Fritze stellt zu diesem umstrittenen Thema die Grundsatzfrage: Kann es überhaupt jemals sinnvoll und moralisch gerechtfertigt sein, Massentötungen wehrloser Zivilisten in Kauf zu nehmen oder gar gezielt zu planen? Und wenn nicht – was sagt das dann über die Absichten der »Befreier« damals und ihrer Rechtfertiger heutzutage aus? Das Standardwerk von 2007 aktualisiert und um zuvor unveröffentlichte Texte ergänzt.

Regulärer Preis: 30,00 € *
Pierre Drieu la Rochelle

Der inoffizielle Nachfolgeroman von Die Unzulänglichen Wir schreiben Sommer 1942, und mehr als die Hälfte Frankreichs ist von der deutschen Wehrmacht besetzt. In einem Landhaus unweit der Atlantikküste, das ein bedrohliches Geheimnis birgt, führt das Schicksal eine Reihe von Charakteren zusammen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während an der fernen Ostfront der deutsche Angriff auf Stalingrad vorbereitet wird und ein alliierter Landungsversuch bei Dieppe katastrophal scheitert, entfaltet sich in den nordfranzösischen Sümpfen im Kleinen ein Ringen um die Zukunft Frankreichs, um die Seele Europas – und um die Bedeutung von Jung und Alt, Mythos und Realismus, Treue und Verrat. Die Strohhunde, geschrieben 1943 und aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse nach der alliierten Invasion erst 1964 in Frankreich veröffentlicht, kann als der politische Bekenntnisroman des Vernunft- und Gefühlseuropäers Pierre Drieu la Rochelle gelesen werden und stellt eine inoffizielle Fortsetzung seines legendären Werkes Die Unzulänglichen dar. Auf einer weiteren Ebene handelt es sich gleichzeitig um eine Meditation über den Verrat als Katalysator welthistorischer Ereignisse, versinnbildlicht in der Figur des biblischen Judas. Zur Veranschaulichung wurde der Roman um ein unveröffentlichtes Dramenfragment des Autors ergänzt, das seine Beschäftigung mit Motiv und Person des Judas Ischariot erhellt. Beide Schriften liegen hiermit erstmals in deutscher Übersetzung vor.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Guillaume Faye

Ethnische und religiöse Bürgerkriege, Wirtschaftskrisen, Umweltkatastrophen, Umverteilungskämpfe, verursacht durch Liberalismus, Multikulturalismus, Humanitarismus, Globalismus, Masseneudämonie, Umweltverschmutzung und Ressourcenraubbau: der französische Vordenker Guillaume Faye (1949–2019) prophezeite das apokalyptische Ende der modernen Welt in einer »Konvergenz der Katastrophen«, die nicht mehr aufzuhalten sei. Doch wie könnte eine Welt nach dem großen Zusammenbruch aussehen? Hat Europa eine Chance auf eine Wiedergeburt? Faye entwirft in seiner Science-Fiction-Erzählung eine aus der Asche wiedergeborene Welt jenseits der egalitären Irrwege der Neuzeit, in der sich Europa mit Russland zu einem mächtigen, ethnopluralistischen Kontinental-Imperium vereinigt hat, das sich von der Bretagne bis an die Beringstraße erstreckt, und der der faustische Geist eine nie dagewesene Synthese zwischen Mensch, Technik und Natur, Tradition und Wissenschaft, ewiger Wiederkehr und titanischer Grenzüberschreitung, zwischen dem Ur-Alten und dem Immer-Neuen entwickelt hat: den Archäofuturismus. Der Übersetzer Martin Lichtmesz konstatiert:  »Guillaume Faye hat eine von schwarzem Humor durchzogene Erzählung von erheblichem Reiz geschaffen, die noch lange in der Fantasie des Lesers fortleben wird, der sich selbst die Frage stellen kann, ob er in einer solchen Welt leben will oder ob er sie überhaupt für möglich oder wünschenswert hält.« Mit einem Nachwort von Martin Lichtmesz.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Christian de la Mazière

Christian de la Mazière beginnt 1942, gerade 20 Jahre alt geworden, für die Kollaborationszeitung Le Pays Libre in Paris zu arbeiten. Als »rechter« Journalist fühlt er sich einem eher diffusen »antikommunistischen« Kampf verpflichtet – und findet so seinen Weg zu den Deutschen. Folgerichtig schlägt er ein Angebot, der Résistance beizutreten, unnachgiebig aus, als alliierte Truppen schon kurz vor Paris stehen. Er wählt stattdessen einen anderen Weg: Die Waffen-SS-Division »Charlemagne« wird seine neue Heimat. Was dann folgt, gleicht einem Parforceritt durch die jüngere Geschichte Europas. Mazière durchläuft zusammen mit Freiwilligen aus ganz Europa im Schnelldurchlauf die Ausbildungslager der Waffen-SS, kämpft sodann an der Ostfront, in Pommern, wird mit seiner Einheit vollends aufgerieben und landet nach einem abenteuerlichen und überaus stumpfsinnigen Katz-und-Maus-Spiel mit dem Feind in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Der Franzose überlebt – um dann in Frankreich, seiner Heimat, als Verbrecher behandelt zu werden. Mazière wird Zeuge der grausamen »Säuberungen« durch Partisanen und Kommunisten, angeführt durch den vermeintlich konservativen Staatspräsidenten Charles de Gaulle. In Fresnes, dem berüchtigten Gefängnis für politische Häftlinge, wartet Mazière auf seinen Prozess. Ein Traum aus Blut und Dreck ist der atemberaubende Bericht eines Mannes, der alles wagte und vieles verlor. Christian de la Mazière stellte diesem Buch ein Zitat Pierre Drieu la Rochelles voran: Man sei einer bestimmten Haltung verpflichtet. Nach der Lektüre dieses Buchs wird klar, worin diese für ihn bestand. Mit einem Nachwort von Volker Zierke.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Volker Zierke

Ein junger Offizier erhält von der Obrigkeit den Auftrag, bewaffnete Dissidenten zu jagen, die sich auf einer abgelegenen Insel versteckt halten. Nach und nach kommt er dahinter, dass die Rebellengruppe um Oberst Khyber ein Geheimnis aufgedeckt hat – und sich nun gegen das System stellt. Dieses System, die Welt in Enklave, ist kriegerisch und gefährlich. Im ewigen Kampf kann sich nur beweisen, wer den »Kodex« befolgt und im Krieg das große Abenteuer statt den großen Zerstörer sieht. Am Ende wartet der verheerendste aller Gegner – die eigene Überwindung.

Regulärer Preis: 15,00 € *
John Hoewer

Empfehlung 2021 - »Alles fängt an, wie so was immer anfängt. Mit was auf die Birne. Und wie ich das alles so rekapituliere, da sehe ich in den Gläsern irgendwie Europa funkeln.« EuropaPowerbrutal ist ein  Roman, wie ihn die politische Rechte in Deutschland noch nicht gesehen hat. Irgendwo zwischen den Elendskneipen im Schatten des Kölner Doms, der Unterwelt von Lyon, Wiener Burschenschaftsbuden und dem glänzenden Marmor der Ewigen Stadt sucht ein namenloser Erzähler nach dem Geist eines anderen Europas. Gibt es dieses Europa wirklich? Jedenfalls ist dieser Trip so absurd, rasant, brutal und versoffen, aber auch außerordentlich witzig, dass man eigentlich nur eines tun kann: mitfahren!

Regulärer Preis: 18,00 € *
Hans Hauge

Vor 100 Jahren vollendete Martin Heidegger sein Hauptwerk Sein und Zeit – vor 50 Jahren starb der »Denker des Seins« »Der Prophet gilt nichts im eigenen Land«: Das lässt sich schon seit Mitte der 1930er-Jahre auch über Martin Heidegger und Deutschland sagen. War der Begründer der Fundamentalontologie gerade zum Sommersemester 1933 Rektor der Universität Freiburg geworden, trat er bereits ein Jahr später enttäuscht von diesem Amt wieder zurück. Seine Vorstellungen von einer Revolutionierung des Universitätswesens und insbesondere der akademischen Philosophie im Kielwasser der »nationalen Erhebung« waren auf taube Ohren gestoßen und hatten ihm anstelle des erhofften Ruhmes Misstrauen und Feindschaft seitens der Partei und ihrer Ideologen eingebracht. Um die Beweggründe und Ereignisse dieses Jahres, insbesondere um Heideggers berüchtigte Rektoratsrede vom 27. Mai 1933, ranken sich spätestens seit 1945 die Spekulationen und Anschuldigungen. Neu angefacht und zusätzlich medial verschärft wurde die Debatte 2014 mit der Veröffentlichung der als Schwarze Hefte bekannten Gedankenbücher Heideggers, die »endlich« einen unzweifelhaften Beleg zumindest für die grundsätzliche Judenfeindlichkeit des Philosophen und seiner Philosophie liefern sollten. Das letzte Wort ist auch weiterhin nicht gesprochen: Über Heidegger wird kontrovers diskutiert, philosophiert – und vor allem publiziert. Den Versuch hingegen, »Martin Heidegger in seiner Zeit« zu sehen und abzubilden, haben schon etliche Biografen unternommen, darunter bekannte Namen wie Rüdiger Safranski oder Lorenz Jäger. Dem Genre entsprechend fokussieren sie jedoch vornehmlich die Privatperson Heidegger und die Menschen in dessen Umfeld. Einem ganz anderen Vorhaben widmete sich der dänische Anglistikprofessor Hans Hauge mit seinem 2016 erschienenen, launig geschriebenen Panorama der Studenten, der Kollegen, der Bewunderer, der Gegner, der Einflüsse und der Vorwürfe – mit dem Meßkirchner Meisterdenker in der Mitte. Dabei wählte er den Kunstgriff, als nominelle Hauptfigur seines Buches einen Mann zu wählen, der weder Deutscher noch – wie die bekanntesten Schüler Heideggers – Jude und somit von allen Befangenheiten frei war: Der in Dänemark bis heute hoch angesehene Religionsphilosoph Knud Ejler Løgstrup hatte während des Rektoratsjahres in Tübingen bei Heidegger gehört und sollte fortan regelmäßig über den Mann und dessen Denken arbeiten. Løgstrup dient als Hintergrund, auf dem sich das feinmaschige Netz des Denkens rund um Martin Heidegger abzeichnet. Hauges Frage an den Leser lautet: »Kannst du zwischen Person und Sache unterscheiden?« Diese Frage stellt sich nicht nur jedem Deutschen mit Blick auf eine uns zum Vorwurf gemachte geschichtliche Existenz. Sie ist auch eine Grundfrage der intellektuellen Redlichkeit, der auszuweichen nur um den Preis der Ignoranz zu haben ist. Dieses Buch wird dadurch zu einer geistigen Fingerübung auch für Leser, die eigentlich wenig Interesse am Menschen Heidegger und dessen philosophischem Horizont haben. Mit einem Vorwort von Christian »Outdoor« Illner!

Regulärer Preis: 30,00 € *
Frederic Höfer

Der Islam ist Realität - auch in Deutschland. Die Großgruppen, die an ihn glauben, sind nicht mehr wegzukriegen. Lassen sie sich in Stellung bringen gegen einen "Westen", der auch den traditionalen Kräften in Deutschland nicht gefallen kann? Sich auf Seiten der liberalen Gesellschaft gegen den Islam zu stellen - das kann es nicht sein, argumentiert Frederic Höfer. Seine Zuneigung zum Islam geht weit. Blendet sie ihn in seinem Versuch, politisch mit dem Islam voranzukommen? Was schwebt ihm vor? Ist das realistisch oder politische Romantik, notiert im Schneidersitz auf dem west-östlichen Diwan? Wir sind gespannt!

Regulärer Preis: 18,00 € *
Dominique Venner

Vergriffen ! + Überarbeitete und erweiterte Neuauflage.+ Ergänzt um drei zentrale, erstmals ins Deutsche übersetzte Zeitschriftenbeiträge aus der Feder Dominique Venners!+ neues, aktuelles Nachwort von Benedikt Kaiser zu Venner und einer Aktualisierung der »Mosaik-Rechten«. Die Rechte ist zahm und ideenlos, strebt nach Anerkennung und Parlamentssitzen, hat keine Ahnung von revolutionärer Theorie und Praxis. Dieses Verdikt liegt dem vorliegenden politischen Hauptwerk des Aktivisten und Historikers Dominique Venner (1935–2013) zugrunde. Für eine positive Kritik erschien bereits 1962 und beeinflusste unter anderem die Entstehungsphase der Nouvelle Droite um Alain de Benoist. Das Buch hat seitdem keineswegs an Bedeutung verloren: Rechte aus ganz Europa orientieren sich seit Jahrzehnten an den hier enthaltenen Ideen und Vorschlägen. Was also hat es mit diesem Schlüsseltext der europäischen Rechten auf sich? Venner warnt in ihm vor behäbigem Konformismus, verlangt eine erneuerte politische Programmatik, fordert ein Gespür für die alltäglichen Sorgen der Menschen, entwickelt eine authentisch-oppositionelle Denkweise und rät zu widerständigem Leben. Nichts bleibt wie es ist, alles wird sich ändern. Es besteht keinerlei Zweifel: Für eine positive Kritik wird kontroverse Debatten in parlamentarischen wie außerparlamentarischen patriotischen Kreisen auslösen. Mit einem Vor- und Nachwort von Benedikt Kaiser.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Alain de Benoist

Was ist Liberalismus? Alain de Benoist zeigt auf: Eine liberale Gesellschaft wird dominiert vom Kult des »freien Individuums«, der Fortschritts- und Menschenrechtsideologie, der Wachstumsbesessenheit und der Vergötzung des Marktes. Der Liberalismus hat dabei eine weltweite Tragweite erlangt, seit die Globalisierung das Kapital als Motor der Weltgeschichte etablierte. Er ist der Ursprung dieser Globalisierung – und sie ist die Verwandlung des Planeten in einen einzigen großen Markt.Es gibt keinen »guten« Liberalismus, den man von einem »schlechten« scheiden kann: Der Liberalismus ist zugleich eine philosophische, wirtschaftliche und politische Doktrin, und als solche muss er beurteilt werden. Die alte Rechts-Links-Trennung erweist sich dabei als überholt. Die »Lifestyle-Linke« hat sich der Marktgesellschaft verschrieben. Und die konservative Rechte will nicht begreifen, dass der liberale Kapitalismus systematisch all das zerstört, was sie doch zu bewahren trachtet. Dieses Buch seziert die Grundlagen des Liberalismus. Es dringt zu seinem Kern vor, zu einer auf Individualismus und Ökonomismus basierenden Anthropologie, zum Menschenbild des Homo oeconomicus. Mit diesem ist kein Staat zu machen, keine Gemeinschaft, keine Zukunft. Gegen den Liberalismus – Analyse und Appell, Manifest und Maxime zugleich!

Regulärer Preis: 30,00 € *
Pierre Drieu la Rochelle

Mobilität – das Zeichen unserer Zeit. Wie fern sind uns dagegen jene Zeiten, in denen eine erkenntnisbringende Reise noch mit wirklichem Aufwand verbunden war. Als man noch nicht heute hier und morgen dort seine Zelte aufschlug. Der französische Schriftsteller Pierre Drieu la Rochelle (1893–1945) holt uns genau dorthin zurück – in eine Zeit, in der die Welt noch keine Instagram-Touristen kannte. Er nimmt uns mit auf eine sehr persönliche und sehr politische Reise durch seine »Heimat Europa« – und zwar in den spannendsten und konfliktreichsten Jahren des 20. Jahrhunderts. Drieu versteht das »Reisen« nicht als Erholung, sondern als Arbeit: Er will wissen, wie die Völker seiner Zeit denken, handeln und leben. Faschistisches Italien, nationalsozialistisches Deutschland, bolschewistische Sowjetunion, multinationale Tschechoslowakei, autoritäres Ungarn – so unterschiedlich die Eindrücke ausfallen, so einheitlich bemüht um das Verständnis dieser europäischen Nationen erweist sich Drieu in vorliegendem Band. Er enthält – erstmals überhaupt auf Deutsch – die gesammelten Reiseberichte des Vernunft- und Gefühleuropäers. Und er enthüllt die »Krise« sozialer, wirtschaftlicher und nationaler Natur als Zeichen seiner Zeit. Herausgegeben, kommentiert und mit einem Vorwort versehen von Benedikt Kaiser.

Regulärer Preis: 24,00 € *
Henri Levavasseur

Das liberale, »postmoderne« Individuum ist das revolutionäre Subjekt unserer Zeit. Im Gegensatz zu Proletariat oder Bourgeoisie ist es nicht nur klassenlos, sondern ganz im Sinne der »völligen Autonomie« und des »freien Willens« wahlweise auch geschlechtsneutral, bar jeder ethnischen Herkunft oder nationalen Zugehörigkeit. Diese Ideologie, die Herrschaft des »Gesellschaftsvertrags« und der »individuellen Freiheit«, ist das Urübel des allumfassenden europäischen Niedergangs dieser Tage. Wir haben sie längst vergessen, unsere europäische Identität. Henri Levavasseur geht daher ad fontes. Er sucht nach den Quellen des europäischen Genius. Wer sind wir – anthropologisch, ethnisch, kulturell und religiös? Was ist überhaupt eine Nation – und wie aktuell ist diese Idee in Zeiten der Massenmigration? Nicht zuletzt: In welchem Verhältnis stehen Ethnos und Polis in einer gesunden Gemeinschaft zueinander? Rasse, Volk, Nation, Religion und Kultur: Levavasseur sucht nach den essenziellen Bestandteilen der europäischen Identität. Eine Schrift, die angesichts der westlichen Hybris, der europäischen Identitätssuche und des weißen Selbsthasses zur rechten Zeit erscheint. Denn Identität ist das Fundament jeder organischen Gemeinschaft. Mit einem Vorwort von Jean-Yves Le Gallou und einem Nachwort von John Hoewer.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Volker Zierke

Großstadtwohnung, »moderne« Beziehung, Bausparvertrag und »Karriere« – Nicht jedem reicht das, nicht jeder gibt sich damit zufrieden. Daher Spurensuche: Zwischen einer Nazi-Ordensburg der Vergangenheit und einem verwunschenen Tal der Gegenwart lauert ein Ungetüm, ein nicht zu bändigendes Tier, eine Wahrheit, älter als die Menschen und ihre absurden Versuche, dieser Welt ein berechenbares Korsett überzustülpen. Der Nachfolger von Enklave ist düster, mystisch, introspektiv, postfaktisch. Volker Zierke setzt an, seine Leser zu verwirren – und zwar in Form einer Reise, die in ein zeitenüberspannendes Labyrinth führt. Ins Blaue ist ein belletristisches Abenteuer, eine gänzlich unmoderne Sinnsuche.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Alain de Benoist

VERGRIFFEN !!  Von Benedikt Kaiser empfohlen: Alle großen Revolutionen der Geschichte haben nichts anderes getan, als eine Entwicklung in die Tat umzusetzen, die sich zuvor schon unterschwellig in den Geistern vollzogen hatte. Man kann keinen Lenin haben, bevor man einen Marx hatte. Dies ist die Revanche der Theoretiker – die nur scheinbar die großen Verlierer der Geschichte sind. Eines der Dramen der Rechten ist ihre Unfähigkeit, die Notwendigkeit zu begreifen, daß auf lange Frist geplant werden muß. Diese Feststellung Alain de Benoists von 1985 gilt noch immer. Er lernte dabei ausdrücklich von Antonio Gramsci. Der italienische Marxist hatte festgestellt, daß jede Bewegung, die auf Erlangung von Hegemonie hinarbeite, zunächst ihre Ideen im vorpolitischen, im kulturellen Raum als führend setze. Danach erst könne auch politische Hegemonie errungen werden. Alain de Benoist setzte sich intensiv mit der Hegemonietheorie Gramscis auseinander. Die Folge war die vorliegende Kulturrevolution von rechts. In dieser Schlüsselschrift ist nicht nur eine erste neurechte Gramsci-Exegese enthalten, sondern im Kern all das, was die Denkbewegungen Alain de Benoists bis heute ausmacht: metapolitische Überlegungen, Lagergrenzen überwindendes Suchen nach neuen Wegen, die Nutzbarmachung ganz unterschiedlicher Denker, Politiker und Ideenhistoriker. Es gilt, sich den vorpolitischen Raum von Linksliberalen und Neoliberalen zurückzuholen. Kulturrevolution von rechts ist dabei ein unverzichtbarer Wegbegleiter.Mit einer Einführung von Dr. Michael Böhm und einem Vorwort von Dr. Armin Mohler.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Guillaume Travers

Was ist »Kapitalismus«? Was ist »Kapital«? Was sind »kapitalistische Prozesse«? Ist »Kapitalismuskritik« automatisch »links«? Oder sind das ohnehin alles Begriffe aus der Vergangenheit, die man abhaken kann? Guillaume Travers schafft dort Klarheit, wo Verwirrung herrscht, und stellt historische Bezüge her, wo sie verloren gingen. Er schreibt an gegen die Verflachung des Denkens, indem er Historisches, Aktuelles und Künftiges kenntnisreich verbindet. Und er bietet Definitionen, die einen Weg aus dem Begriffschaos zeigen, und schafft somit ein Wissensfundament, auf dem man aufbauen kann. Als junger Wirtschaftswissenschaftler der Nouvelle Droite steht Guillaume Travers für die Verbindung wissenschaftlicher Präzision mit metapolitischer Erkenntnislust. Damit erweist sich der »Schüler« Alain de Benoists als prädestiniert, die Reihe FUNDAMENTE zu eröffnen.  

Regulärer Preis: 12,00 € *
Mykola Sziborskyj

Revolution oder Regime change? Die Frage, wie die Ereignisse um den ukrainischen »Euromaidan« zu bewerten sind, wird noch immer kontrovers diskutiert. Fakt ist: Die »Revolution der Würde« hat nicht nur der mittelfristigen Osterweiterung der Europäischen Union den Weg geebnet. Zahlreiche ukrainische Nationalisten und ihre vielfältigen Organisationen haben es verstanden, die Phase der politischen Neuordnung für sich zu nutzen – und ihre Position innerhalb der Gesellschaft zu stärken. Die politische Rechte ist zurück. Ihre Weltanschauung fußt wesentlich auf einem Konzept: der Natiokratie. Ihr Begründer, der ukrainische Veteran und politische Aktivist Mykola Sziborskyj, ist neben dem populären Stepan Bandera der inspirierende Kopf der ukrainischen Rechten. Die Natiokratie ist dabei die Konsequenz einer eingehenden Analyse der politischen Systeme seiner Zeit: der prominenten Ideologien von Demokratie bis Faschismus, vor allem aber eine eigenständige Weltanschauung für alle Ukrainer. Sziborskyjs Werk ist nicht nur ein spannendes historisches Dokument, sondern der unentbehrliche Schlüssel zum Verständnis der heutigen Ukraine und ganz Osteuropas. Der ukrainische Weg in das 21. Jahrhundert – er wird steinig, widersprüchlich, konfliktreich. Wer ihn gerade deshalb verstehen will, wird bei Mykola Sziborskyj fündig.

Regulärer Preis: 14,00 € *
Márton Békés

Das System der Nationalen Zusammenarbeit Viktor Orbáns Ungarn mit seiner betont illiberalen Demokratie, seinem ethnischen Volksbegriff und seinem Bekenntnis zur europäischen Identität des Landes ist den liberalen Eliten in der Europäischen Union seit fast eineinhalb Jahrzehnten ein Dorn im Auge. Trotz aller Drohungen und Sanktionen liefert es ihnen die tägliche Erinnerung daran, dass ihre Herrschaft nicht das »Ende der Geschichte« darstellt, als das sie nach dem Ende des Kalten Krieges dargestellt worden ist. Doch es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass das ungarische Volk diesem Mann, der 2010 nach einem Erdrutschsieg seines rechtskonservativen Wahlbündnisses zum zweiten Mal Ministerpräsident wurde, auch nach fast 15 Jahren noch immer sein Vertrauen schenkt und Orbáns Fidesz erst 2022 das beste Wahlergebnis seiner Geschichte beschert hat. Trotz feindseliger Berichterstattung in ausländischen Medien ist es auch nicht so, dass die regierenden Rechtskonservativen das Land unter Gewaltandrohung in einem eisernen autoritären Griff halten würden. Das »System Orbán« ruht auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens, der die Regierungspolitik gleichermaßen bestätigt und befördert. Márton Békés, Kulturfunktionär und rechter Theoretiker, erläutert den spezifischen historisch-sozialen Hintergrund, der die Ära Orbán möglich machte, und wie es gelang, diese von einer bloßen Amtszeit zu einer regelrechten Epoche auszubauen. Geschult am italienischen Philosophen Antonio Gramsci denkt Békés die gewohnte »neurechte« Vision der kulturellen Hegemonie einmal in entgegengesetzter Richtung: Denn in Ungarn gab es keine dissidente Langzeitstrategie, die die öffentliche Meinung formte und dem Fidesz-Sieg den Boden bereitete. Es war ein rechtskonservatives Parteienbündnis, das eine völlig unglaubwürdige und abgewirtschaftete Sozialdemokratie aus dem Amt jagte und im Anschluss daran ging, mit kluger Kulturpolitik und Prinzipientreue das von liberalen Winden zerstreute Volk wieder zu einem festen nationalen Block zusammenzufügen. Mit seiner ungewohnten Perspektive auf die Geschehnisse in Ungarn steht Békés quer zu den Theorien, die prominent Alain de Benoist in seinem Standardwerk Kulturrevolution von rechts formuliert hat. Das macht ihn für Theorieinteressierte und Aktivisten im politischen Vorfeld umso interessanter, um das eigene strategische Denken flexibel zu halten. Das gilt ebenso für Parteipolitiker: Wer politische Macht nicht nur erreichen, sondern erhalten und vermehren will, kommt nicht an diesem Buch vorbei. Der AfD wird seit Jahren vorgeworfen, den etablierten linksliberalen Kulturbetrieb »brutal« zurechtstutzen zu wollen – ja, warum denn eigentlich nicht?  Mit einem Vorwort von Benedikt Kaiser.

Regulärer Preis: 16,00 € *
Nils Wegner

2. Auflage - Die rechtslibertäre Versuchung Der neue argentinische Präsident Javier Milei, die »jungen Wilden« der US-Republikaner wie J. D. Vance oder Blake Masters, und über allem der Schatten des Risikoinvestors und Big-Data-Titanen Peter Thiel: Wo Hochtechnologie und das große Geld zusammenkommen, aber die richtige – progressive – Gesinnung fehlt, ist mittlerweile schnell von einem neuen Feudalismus oder gar einer »Neoreaktion« die Rede. Doch was soll das eigentlich sein? Am Ende geht alles zurück auf einen hochbegabten, aber arbeitslosen Informatiker und einen antihumanistischen Philosophen des »Akzelerationismus«. In seiner ideengeschichtlichen Analyse zeichnet Nils Wegner nach, wie Curtis Yarvin alias »Mencius Moldbug« ab 2007 ein Netzwerk um seine persönliche Auslegung der europäischen Geistesgeschichte versammelte und wie der geschasste Philosophiedozent Nick Land fünf Jahre später darüber den Horizont einer »Dunklen Aufklärung« aufspannte. Der Leser erhält einen Überblick über die wichtigsten Protagonisten der digitalen Reactosphere, wird eingeführt in Denkfiguren von Cathedral bis Bioleninism und lernt, das Erbe von Dark Enlightenment und Neoreaction in heutigen rechten Medienangeboten zu erkennen. Doch ist überall, wo »Reaktion« draufsteht, auch Reaktion drin? Und wenn es so wäre – wäre das überhaupt etwas Gutes? Wie von Wegner gewohnt werden die Antworten auf diese Fragen nicht jedem gefallen, doch sie regen in jedem Fall an und sind aufwendig recherchiert.  

Regulärer Preis: 14,00 € *
Julien Rochedy

Nietzsches Angriff auf die »Sklavenmoral« Zeit seines Lebens verstand sich Nietzsche als »unzeitgemäß«. Er selbst forderte, sein Werk solle erst 100 Jahre nach seinem Tod gelesen werden, damit es verstanden werde. Julien Rochedy – seit seiner Jugend von Nietzsches Philosophie beeindruckt – folgt diesem Auftrag des großen Denkers und begleitet ihn auf seinem Weg vom deutschen Nationalisten zum »guten Europäer«. Seine These: Nietzsche ist so »zeitgemäß« wie nie. Denn sein Denken liefert eine Erklärung für die Degenerationserscheinungen unserer Zeit. Dieses Buch ist nicht nur eine kenntnisreiche, dezidiert rechte Einführung in die Gedankenwelt Nietzsches, sondern auch ein Generalangriff auf die »Sklavenmoral« der »humanitären Gesellschaft«. Es liefert Denk- und Diskussionsanstöße – zu einer Zeit, in der sich nahezu die gesamte deutsche Rechte durch die Mühen der realpolitischen Ebene quält.  

Regulärer Preis: 10,00 € *
Gábor G. Fodor

Was Sie ganz sicher noch nicht über Orbán wußten … Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán und der liberale Finanzspekulant George Soros stehen sich als unversöhnliche Gegenspieler gegenüber. Wo der eine sein Land in eine »illiberale Demokratie« geführt hat, die den zersetzenden Auswirkungen von Wokeness und anderen politischen Experimenten rigoros entgegentritt, steuert der andere weltweite Netzwerke, die genau diese Experimente fördern sollen. So einfach ist das – oder etwa nicht? Dieses Buch erzählt eine Geschichte von zwei außergewöhnlichen Ungarn mit speziellen Begabungen. Ihre Wege kreuzten sich mehrere Male. Lange Zeit schien es, als könnten sie sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit einigen. Letztlich sollte jeder für sich Ungarn und Europa seinen ganz eigenen Stempel aufdrücken und einen Einfluss entfalten, für den er heute überall auf der Welt bekannt ist. George Soros ist der ältere der beiden Männer. Er betrat 1984 reich und mächtig die politische Bühne in Ungarn und brachte umfassende Pläne für gesellschaftliche Veränderungen mit. Mit den wankenden kommunistischen Eliten des Landes einigte er sich schnell und gründete die Soros-Stiftung, die inzwischen weltweit berühmt-berüchtigt ist. Der jüngere Viktor Orbán machte Ende der 1980er-Jahre erstmals von sich reden, wurde zum Wortführer des Regimewechsels und verkörperte die Hoffnungen der Kämpfer für ein neues, demokratisches Ungarn. Auch Soros erkannte Orbáns Potenzial und spendierte ihm einen Studienaufenthalt im Ausland. Das hätte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden sollen. Doch alles kam ganz anders. Der Autor Gábor G. Fodor berichtet aus persönlichem Erleben von den politischen Umbrüchen im Land sowie der versuchten – offenen und verdeckten – Einflussnahme fremder Mächte. Mit einem Vorwort von Jungeuropa-Verleger Philip Stein, zahlreichen Anmerkungen und einem Verzeichnis aller relevanten ungarischen Parteien.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Robert Brasillach

Wir schreiben das Jahr 1936, und in Belgien ist das Maß voll: Die katholisch-nationalistische Jugendbewegung der Rexisten erhebt sich gegen Korruption, parlamentarische Abgehobenheit und soziale Verwahrlosung. Unter ihrem jungen Führer Léon Degrelle sorgt Rex für ein Erdbeben im politisch ebenso wie kulturell tief gespaltenen belgischen Staat. Als einer der ersten ausländischen Intellektuellen erfasst der rechte französische Publizist Robert Brasillach das Potenzial dieser Entwicklung. Er reist mehrfach nach Belgien, um Degrelle und dessen Rexisten zu besuchen, beobachtet scharf und berichtet seinen Lesern in mitreißendem Ton, was sich beim nördlichen Nachbarn zuträgt. Brasillachs Augenzeugenbericht vom Höhepunkt einer nonkonformen rechten Graswurzelbewegung erzählt meisterhaft von den Gefahren, die einer parteipolitischen Rechten drohen, wenn diese in freien Wahlen Gestaltungsmacht gewinnt und sich die Kräfte des Alten zu einer Einheitsfront dagegen zusammenschließen. Das macht ihn – leider! – zeitlos.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Ilia Ryvkin

Der russische Dramaturg und Journalist Ilia Ryvkin ist aus seiner Wahlheimat Berlin zu einer Reise aufgebrochen, die ihn bis ins Innerste des westlichen wie östlichen Panoptikums geführt hat. Von Weißrussland nach »Belarus« als Beobachter der »verhinderten Revolution«, in Kiew als Wahlbeobachter nach der erfolgreichen »Revolution«, im Flugzeug nach Moskau und dann mit den berühmten Schlafwagen durch die Föderation bis auf die Krim und in den Donbass; nie verlegen um ein Gespräch mit »dem Volk«, Klartext und Abenteuer bei Starkbier, Wodka und Trockenfisch. Ryvkin ist mit offenen Augen und kritischem Geist durch »den Osten« gereist, hat mit Linken wie Rechten, »nationalistischen« Queer-Aktivisten, staatskritischen Mönchen, kommunistischen Parteisekretären, Militärs, Trinkern und Professoren gesprochen. Er erkundete während seiner Reise nicht nur die Krim und den Donbass während der schwelenden Konflikte, sondern auch »russisch-imperialistische« Kneipen, ein »coronakritisches« Kloster in den Bergen und die Plattenbauten im äußersten Rand Russlands. In den Jahren der Odyssee notierte Ryvkin seine Beobachtungen über den Alltag in der ehemaligen Sowjetunion in einem einzigartigen politischen Reisetagebuch, das gleich zwei »Spezialoperationen« dokumentiert: eine kriegerische und eine »pandemische«. Ein brisantes, kontroverses und vor allem authentisches Dokument, geschrieben von einem echten »Wanderer zwischen den Welten«!

Regulärer Preis: 24,00 € *
Zakhar Prilepin

»Prilepin schreibt mit der Kraft eines Faustschlags.« (Der Spiegel) So wie Sankya, der jugendliche Held dieses einzigartig wütenden Romanes, war auch sein Schöpfer, der russische Schriftsteller Zakhar Prilepin, einst ein erbitterter Gegner des russischen Staatsapparates und dessen politischer Oligarchie. Doch während Prilepin mittlerweile die Seiten gewechselt hat, wandelt der junge Sascha, trunken vor Verachtung für die Bonzen und ihre falsche Realität, vermutlich noch immer auf den Pfaden der Revolution … oder hat sich längst mit einem großen Knall für immer verabschiedet. Denn Sankya ist Mitglied einer militanten regimekritischen Gruppierung, die in ganz Russland ihr Unwesen treibt. Nach heftigen Krawallen in Moskau ist ihm die Sicherheitspolizei auf der Spur. Später, in Haft, wird er Opfer von Folter und Erniedrigung. Was Spiel war, ist plötzlich blutiger Ernst. Doch Sascha ist bereit, diesen Weg zu gehen. Um jeden Preis – denn seine Verachtung gegenüber der verständnislosen russischen Gesellschaft, gegenüber einem geschichtslosen, vegetierenden und von faulen Kompromissen durchzogenen Vaterland ist zu groß. Sieg oder Tod! Zerstörung, um Neues zu schaffen! »Es ist Zeit, alles in Brand zu setzen – oder unterzugehen.« Einer der wichtigsten russischen Romane, der auch die für uns entscheidende Frage thematisiert: Ist politische Radikalität Flucht, Protest oder Lebenssinn?

Regulärer Preis: 25,00 € *
Derek Turner

Sea Changes – Zeitenwenden. Nur eine einzige katastrophale Nacht auf See vor der stillen britischen Ostküste, und schon ertrinkt ganz England in einer Flut aus Schuld, Heuchelei und krankhafter Fernstenliebe. Vor dem Hintergrund eines tragischen Unglücks laufen die Lebenswege eines Glücksritters aus dem Irak und eines unverblümt Klartext redenden englischen Bauern schicksalhaft aufeinander zu, während Politiker und Journalisten darum ringen, sich ins bestmögliche Licht zu rücken.  Derek Turners Debütroman, 2012 in den USA erschienen, hat mit bestürzender Genauigkeit die Mechanismen, Wege und Verläufe der so genannten Flüchtlingskrise vorgezeichnet, die seit 2015 über die Alte Welt hereingebrochen ist. Auch wenn er zu spät in deutscher Sprache erscheint, um noch als rechtzeitige Warnung dienen zu können, zeigt er doch das vielleicht Wichtigste auf: Die wahren Nutznießer des kulturellen Überlebenskampfes, in dem sich unser Europa befindet, sind nicht etwa die hereinströmenden Fremden – es sind unsere eigenen Landsleute, die ihnen den Weg ebnen, sie zum Kommen auffordern und jeden zum Staats- und Menschheitsfeind erklären, der auf seiner gewohnten Lebenswelt beharrt. Was der Franzose Jean Raspail in den 1970er-Jahren mit einem bahnbrechenden Buch begonnen hat, das vollendet der Brite Derek Turner im 21. Jahrhundert: das Heerlager des Digitalzeitalters.  Mit einem exklusiven Vorwort von Richard Spencer und einem Geleitwort von Tito Perdue.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Dominique Venner

  Ein deutscher Heldenkampf – das war einer der Titel, unter denen Dominique Venners legendäres erstes Geschichtsbuch im deutschsprachigen Raum erschien. Der bei Veröffentlichung 39-jährige Autor hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahrzehnte seines Lebens dem Dasein als »politischer Soldat« gewidmet: mit der Waffe in der Hand in Algerien, im radikal rechten Untergrund der französischen Vierten Republik, als politischer Gefangener und als streitbarer Politaktivist auf den Straßen von Paris. Seinen eigenen Lebenslauf sah er gespiegelt in jenen jungen Deutschen, die ab 1914 als Kriegsfreiwillige an die Fronten geeilt waren und noch Jahre nach dem Schandfrieden von Versailles im Dienste einer Regierung, die sie verachteten, in Westen und Osten kämpften und fielen. Dies ist keine trockene akademische Abhandlung. Venner hat einem einzigartigen deutschen Typus des 20. Jahrhunderts nachgespürt und dessen Tragik zwischen Revolution und Reaktion wie kein Zweiter nachvollziehbar gemacht.

Regulärer Preis: 24,00 € *
Michel Onfray

Unser aller Freiheit ist bedroht. In Zeiten des digitalen Überwachungskapitalismus, der sich mit der linken politischen Korrektheit vermählt hat, wird die Dystopie 1984 von George Orwell auf erschreckende Art und Weise aktuell. Michel Onfray (Jg. 1959), Philosoph und Nonkonformist aus Frankreich, bekämpft diese Entwicklung mit offenem Visier und fragt: Wie wird in Westeuropas Gesellschaften eine neue Art der Diktatur etabliert? Onfray identifiziert sieben Wege, auf denen dies geschieht. Sein Buch und seine Thesen sorgten in Frankreich monatelang für Debatten und Angriffe auf ihn. Die Wucht der hysterischen Reaktionen liegt vor allem darin begründet, dass der Autor, dessen Werke in bereits 25 Sprachen übersetzt wurden, seine Gesellschaftskritik so luzide wie tiefschürfend darlegt und Ross und Reiter klar benennt. Denn die Praxis einer Tyrannei im Werden vollzieht sich nicht im luftleeren Raum. Nein, es gibt Akteure, die diese sieben Wege beschreiten, es gibt Bausteine des Verfalls, und es gibt eine Theorie der Diktatur. Um die Freiheit zu zerstören, werden permanente Überwachungsmethoden sichergestellt, Meinungen standardisiert und »Gedankenverbrechen« angeklagt. Um die Sprache zu verarmen, wird ein neues, den Herrschenden genehmes Sprachmuster eingeführt. Um die Wahrheit abzuschaffen, wird Ideologie gelehrt und die Presse instrumentalisiert. Um die Geschichte auszulöschen, wird die Vergangenheit umgeschrieben. Um die Natur zu leugnen, wird der Antrieb für das Leben zerstört und Sex zum reinen Geschäftsmodell. Um Hass zu verbreiten, werden permanent Feinde als Ablenkziele erschaffen. Um nach einem neuen Imperium zu streben, werden bereits Kinder indoktriniert, die Opposition kontrolliert und Machtverhältnisse verschleiert. Michael Onfray enthüllt diese Theorie der Diktatur schonungslos. Diese Analyse ist der erste notwendige Schritt auf dem Weg zu einem Wandel. Noch ist die Praxis der Diktatur nicht vollends etabliert. Noch bleibt Zeit zum – Widerstand! Mit einem Vorwort von Mária Schmidt (Budapest), einer langjährigen Beraterin von Viktor Orbán.

Regulärer Preis: 22,00 € *
Alain de Benoist

Der Platz des Menschen in der Natur Die Frage nach dem Platz des Menschen in der Natur beschäftigt Dichter und Denker seit Anbeginn der Zeiten. Dabei geht es nicht um Banalitäten wie Veganismus oder die Ethik der landwirtschaftlichen Viehzucht, sondern um das grundsätzliche Selbstverständnis des Menschen innerhalb seiner Um- und Mitwelt. Mit Alain der Benoist hat sich nun der Grandseigneur der französischen Nouvelle Droite dieser Frage angenommen. Seine Beschäftigung mit dem Verhältnis zwischen Tieren und Menschen folgt der schon im 18. Jahrhundert von Bonnot de Condillac getroffenen Aussage: »Es wäre wenig interessant, zu wissen, was Tiere sind, wenn es nicht ein Mittel wäre, um zu wissen, was wir sind.« Die Selbstauffassung als Mensch setzt eine Grunddistanz zum Tier voraus, und entlang dieser Kluft definiert sich letztlich auch jeder Begriff von Ethik und Moral. Benoists Stationen auf dem Weg durch die europäische Geistesgeschichte reichen von Aristoteles über die christlichen Apologeten bis hin zu Martin Heidegger und Arnold Gehlen, dem Mitbegründer der Philosophischen Anthropologie.

Regulärer Preis: 18,00 € *
Armand Berger

Zivilisation im Spiegel des Imaginären. Die rechte Antwort auf Amazons neue Tolkien-Serie! Der politisch korrekte Furor des globalen Linksliberalismus macht vor nichts Halt. Selbst J.R.R. Tolkien wird umgedeutet, umgeprägt, umgeschrieben – zuletzt für eine aktuelle Serienverfilmung. Der Alltagsverstand der Konsumenten wird fortan auch über Tolkiens verfälschtes Werk umgepolt. Dabei ist Tolkien ein Gigant europäischer Mythenbildung und identitärer Bewusstwerdung. Jeder kennt den immensen mythologischen Schatz namens Der Herr der Ringe. Weitaus unbekannter scheint derweil, dass das in diesem Epos verwendete Material selbst aus dem Fundus europäischer Mythologien stammt. Tolkien, renommierter Philologe der Universität Oxford, interpretiert in seinen romantischen Fresken die Ilias und Beowulf, die Edda und das Kalevala neu – was sein Werk zu einer einzigartigen europäischen Symphonie macht. Es ist diese reiche mythologische Grundlage, die Armand Berger ebenso herausarbeitet wie die schillernde Persönlichkeit des Autors von Der Hobbit und des Silmarillion.

Regulärer Preis: 14,00 € *
F. Helbig

»Einer will aufstehen und was sagen. Doch es gibt in solchen Situationen nichts zu reden. Ich nehme den Stuhl neben mir und schleudere ihn in seine Richtung.« Ja, diesen Autor – bekannt aus Artikeln und Kommentarspalten unseres Milieus – gibt es wirklich. Und ja, dies ist die wahre Geschichte seines Schlachtenbummels aus dem wilden Görlitz der Nachwendezeit in die Untergrundkneipen, Hinterhofkonzerte und Dritten Halbzeiten erlebnisorientierter Fußballbegeisterter aus und in ganz Europa. Doch man sollte sich von all der stolz zur Schau gestellten Kraft nicht stören lassen: Unter meinem Kittel trag ich Hosenträger ist genauso sehr das verblüffend feinfühlige Porträt einer entwurzelten Generation in einem betrogenen Land, die sich umso trotziger zu Volk, Nation und Geschichte bekennt. Und es ist die Geschichte einer Familie, die im Gleichklang mit den Gezeiten Deutschlands auseinander- und wieder zusammenrückt. Dazu braucht es kein falsches Pathos und keine Fantastereien: In diesem Buch steckt ein ganzes Leben. F. Helbig – einer von vielen. Mit einem Vorwort von Andreas Punert und einem Nachwort von Caroline Sommerfeld.

Regulärer Preis: 20,00 € *
Dominique Venner

Die Rechte ist zahm und ideenlos, strebt würdelos nach Anerkennung durch das Establishment, fokussiert sich auf den Gewinn von Parlamentssitzen und hat kein Verständnis für revolutionäre Theorie und Praxis. Diese vernichtende Bestandsaufnahme liegt den beiden vorliegenden Schriften des Aktivisten und Historikers Dominique Venner (1935–2013) zugrunde. Mit Für eine positive Kritik und Was ist Nationalismus? hat Venner in den 1960er Jahren zwei sich ergänzende, grundsätzliche Schlüsseltexte vorgelegt, die auch heute einen wegweisenden Charakter für die Jugend Europas haben. Denn der Weg zu einem neuen Europa wird weder über findige Gesetzesvorlagen noch von larmoyanten Verhaltenslibertären erstritten! Das rebellische Herz lebt weiter, wenn wir es schlagen lassen. Wer das Paket bestellt, erhält beide Bände für nur 25 Euro.

Regulärer Preis: 25,00 € *
Viljo Saraja

Das Ausharren auf verlorenem Posten ist der Stoff, aus dem Mythen entstehen – und der einen Schlag besonderer Männer formt. Während die Schlacht um den Alcázar von Toledo zum Mythos einer widerständigen Rechten avancierte, steht der Winterkrieg von 1939/1940 für den kollektiven Selbstbehauptungswillen eines Volkes – Finnland wurde im Feuer geschmiedet. Mit Waffenbrüder hat Viljo Saraja, der als Sanitäter an der Front diente, diesem »vergessenen Krieg« ein Denkmal gesetzt. Sein Buch ist ein Zeitdokument, welches den Überlebenskampf einer kleinen Nation gegen eine expansionistische Weltmacht anschaulich begleitet. In der Originalausgabe wurde Waffenbrüder daher preisgekrönt als beste Wirklichkeitsdarstellung aus dem finnisch-russischen Winterkrieg. Europäische Herzen brennen – ob im Flachland Spaniens oder in den Wäldern Finnlands. Mit einem Nachwort von Volker Zierke.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Dominique Venner

Bruderkriege, Chauvinismus und Isolationismus – derlei Begriffe firmieren heute als Synonyme für »den Nationalismus«. Dass diese Etikettierung keine Gültigkeit besitzt, haben verschiedene Denker und Aktivisten der vergangenen Jahrzehnte eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der wichtigste von ihnen: Dominique Venner. Der frühere politische Aktivist und spätere »meditative« Historiker prägte wie kein zweiter Akteur den Begriff des (neuen) »europäischen Nationalismus«. Doch was ist darunter zu verstehen – und was bedeuten die Ideen der jungen Franzosen um die legendäre Zeitschrift Europe-Action für das politische Koordinatensystem? Venner scheidet – wie vor ihm Ernst von Salomon – »Nationale« von »Nationalisten«, erklärt die grundsätzlichen Züge eines die Gegensätze aufhebenden Nationalismus und schickt sich an, seine wenige Jahre zuvor erschienene Schlüsselschrift Für eine positive Kritik zu ergänzen. Dass »das Denken nicht von der Praxis trennbar ist« und »gegen die Logik des Kapitals und die Herrschaft der kommerziellen Werte, gegen die Entwurzelung der Völker und die Ausmerzung der Kulturen« nur ankämpfen kann, wer »über ein alternatives Theoriewerk verfügt« (Alain de Benoist), ist die entscheidende Essenz der vorliegenden Schrift. Venner und Europe-Action erteilen uns eine Lektion: »Es gibt keine Revolution ohne Doktrin!« Mit einem Vorwort von Alain de Benoist.

Regulärer Preis: 15,00 € *
Eberhard Straub

Die »westliche Wertegemeinschaft und die ihr zugehörigen »westlichen Werte« sind spätestens seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 die geflügelten Worte des politischen sowie gesellschaftlichen Establishments. Vom Oval Office bis in die Berliner Glaskuppel werden jene Werte bemüht, um militärische Demokratie-Exporte und politisch-mediale Tribunale zu rechtfertigen. Das Wörtchen »Wert« hat dabei nicht nur Konjunktur, es ist die inflationär genutzte Waffe der Etablierten zur Erhaltung der eigenen Macht. Mit dem Wert beginnt die Herrschaft der Moral. Während der Wert auf dem globalen Markt seinen angestammten Platz gefunden hat, leistet er außerhalb dieses Marktes gerade nicht, was er verspricht. Der habilitierte Historiker und langjährige FAZ-Redakteur Eberhard Straub liefert eine »scharfzüngige Polemik gegen die subtile Totalökonomisierung aller Lebensbereiche« (Ariadne von Schirach) und analysiert gleichzeitig die Rolle des Wertedenkens innerhalb des liberalen westlichen Systems. Straub entlarvt eine verlogene Terminologie – und stellt somit die Herrschaft der »westlichen Wertegemeinschaft« in Frage. Straub ist sich dabei mit Rolf Peter Sieferle einig, der die »wertebasierten« Herrscher wie folgt beschreibt: »Der Hauptgegner der konservativ-revolutionären Position sind die Mächte der bürgerlichen Welt, also Liberalismus, Individualismus und Kapitalismus.« Mit einem Vorwort von Benedikt Kaiser

Regulärer Preis: 16,00 € *
Lothar Fritze

Über muslimische Zuwanderung und die Islamisierung Europas In den letzten zwei Jahrzehnten sind unzählige Schriften zum Themenkomplex »Islam« veröffentlicht worden – nicht wenige davon setzen sich kritisch mit dieser Religion und ihrem Sendungsbewusstsein auseinander. Braucht es also wirklich ein weiteres Buch, das sich diesen Fragen kritisch widmet? Ist nicht längst alles gesagt, und zwar von jedem? Der Totalitarismusforscher Lothar Fritze blickt mit anderen Augen auf das Problem der fortschreitenden Islamisierung Europas als seine publizierenden Vorgänger. Denn Fritze trägt die Brille des politischen Souveräns einer Demokratie: des Volkes. »Es gibt keinen Weg«, schreibt er folgerichtig, »die Idee der Demokratie« – und damit die »Idee der Selbstbestimmung des Volkes« – »auf eine grundsätzlichere, elementarere und zugleich perfidere Weise auszuhebeln, als den Souverän durch eine signifikante Neuzusammensetzung zu entmachten«. Fritze richtet seinen prüfenden Blick also nicht nur auf den Islam, den er als eine Gefahr begreift, die laut führenden Politikern längst zu Deutschland gehören soll, sondern eben ganz explizit auch auf jene Politiker, »Eliten« und Entscheidungsträger, die zur Unterwerfung bereit und dafür Volk, Staat und Demokratie zu opfern gewillt sind. Lothar Fritze führt in diesem Buch überaus kundig viele Stränge zusammen: Er analysiert den Islam ruhig und sachlich anhand seines Wesenskerns, zieht mit Blick auf Deutschland Schlüsse daraus, bleibt jedoch bei dieser Analyse nicht stehen. Er stellt im Anschluss die entscheidende Frage: Sind die gewählten Volksvertreter überhaupt legitimiert, Staat und Gesellschaft fundamental und unwiderruflich zu verändern? Und wenn nicht – was heißt das für uns?

Regulärer Preis: 22,00 € *