Als Bischof und geistiger Lehrer, als Schöpfer der gotischen Schrift und Übersetzer der Bibel und der Liturgie, ist Wulfila eine der herausragenden Gestalten der gesamteuropäischen Kultur- und Geistesgeschichte. Vergleichbar ist seine Leistung etwa mit dem der Slawenapostel Kyrill und Method, die fünfhundert Jahre später wirkten. Die Zeit, in der Wulfila wirkte, war entscheidend für die Christianisierung Europas: Im Ringen der Kirche des vierten Jahrhunderts um die begriffliche Fassung des Glaubens gewinnt der Eintritt der europäischen Völker in den Bund mit Gott seine bleibende Gestalt. Im Zentrum: der Germanenapostel Wulfila. Abt Johannes von Buchhagen bietet eine interdisziplinärer Gesamtschau auf die geschichtlichen, philosophischen und sprachlichen Zusammenhänge jener Zeit und eröffnet die geistige Auslotung der Wulfilabibel eine neue Sicht auf Glaube und Werk des Germanenapostels. Dabei bietet das Buch tiefe Einblicke in Theologie und Anthropologie, Mystik, Geist und Wesen des orthodoxen Christentums.
100 signierte Exemplare! 3 € mehr pro Buch - für Familie Hättasch! -- -- Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte. Hättasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiß, wann sie zuende sein wird. Unterbrochen wird die Monotonie durch Tage voller Hoffnung auf Haftentlassung und auf einen beherzten Richter, der nicht zuschaut, wie jemand um seine Lebenszeit gebracht wird. Hättasch ist Familienvater, Handwerksmeister, Stimmführer am Flügelhorn, Dozent an der Handwerkskammer, Absolvent der Offizierschule des Heeres und Jäger. Er war Schatzmeister der Jungen Alternative Sachsen und saß für die AfD als Fraktionschef im Stadtrat Grimma. Alles Fassade? Dahinter soll sich ein Umsturz vorbereitet haben? Selbst Mainstream-Journalisten sagen, daß die Indizienlage zu dünn ist für einen solchen Verdacht. Warum veröffentlicht Antaios Hättaschs Notizen aus der U-Haft? 1. Wir sind nach Gesprächen und Sondierungen überzeugt davon, daß der Verdacht nicht bestätigt werden kann und halten den Prozeß für einen politischen Prozeß.2. Wir kennen Hättasch und seine Frau, nahmen ihn auf Veranstaltungen als besonnen und heimatverbunden wahr und glauben seiner Version der Geschichte.3. Wir sind der Überzeugung, daß aller parteipolitischer Erfolg nicht dazu führen darf, diejenigen zu vergessen, an denen ein Exempel statuiert werden soll.4. Es geht vor allem um Solidarität mit einer jungen Familie. Sie ist ist unter anderem durch finanzielle Unterstützung möglich: Der Erlös aus dem Verkauf dieses Hafttagebuchs geht an Familie Hättasch und dient zur Finanzierung der Verteidigung. Das Nachwort hat Anwalt Dubravko Mandic beigesteuert. Er beschreibt die Struktur politischer Prozesse und juristischer Zermürbung.
Die AfD erreicht in den fünf jüngeren Bundesländern in Umfragen bis zu 43 Prozent, bundesweit knapp 30 Prozent. Das sind Werte einer Volkspartei. Der Politanalyst Daniel Fiß tritt seit Jahren mit detaillierten demoskopischen Untersuchungen hervor. Er sieht die AfD Auf dem Weg zur Volkspartei und zeigt in seinem Buch, warum man so etwas nicht medial herbeireden kann: Organisatorische Disziplin, gesellschaftliche Verankerung und weltanschauliche Konsequenz sind notwendig, damit aus Unmutszustimmung echte volksparteiliche Verankerung wird. Fiß zeigt, wo das Potential noch brachliegt und wo Bruchlinien verlaufen, entlang derer wichtige Segmente wegbrechen könnten, wenn nicht konzentriert und konsequent gearbeitet wird. Er thematisiert den fatalen Irrtum, der parlamentarische Betrieb und ein daraus abgeleiteter Parlamentspatriotismus könnte schon ausreichen, alternative Politik für Deutschland auf Dauer zu stellen. Das es nicht so ist, zeigen harte demoskopische, demographische und ökonomische Fakten. Sie bilden den Kern dieser Analyse. -- -- Die Analyse Auf dem Weg zur Volkspartei kann im Doppelpack zusammen mit dem Handbuch Alternative Realpolitik zum ermäßigten Paketpreis bestellt werden, und zwar hier.
Dr. Roland Hartwig war Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion und hat danach in Thüringen ein bisher einmaliges Konzept der Nachwuchsschulung umgesetzt: die "Politische Akademie Thüringen". Sie macht Schule: Der bayrische Landesverband hat das Konzept übernommen. Die Schulungsinhalte der Akademie fußen auch auf dem, was Hartwig als "Alternative Realpolitik" bezeichnet. Es geht ihm um konkrete Problemfelder und dysfunktionale Details in zentralen Bereichen: Parteienstaat und Parteienmacht, Medienlandschaft und Meinungsfreiheit, parlamentarischer Betrieb und externe Einflußkräfte. Realpolitisch sind Hartwigs Analysen und Lösungsvorschläge, alternativ ist die von allen anderen Parteien unterschiedene Rückbindung der AfD an eine Weltanschauung, in der das Wohl des deutschen Volkes und die daran ausgerichtete Staatsidee im Zentrum stehen. Hartwigs Buch ist ein Handbuch. Die Darstellung der Probleme und der Lösungsansätze ist kleinteilig, die Aufgaben sind je nach Dringlichkeit priorisiert. Damit ist dieses Handbuch auch ein Arbeitsmaterial für jeden, der wissen will, wie differenziert und schwierig alternatives Regierungshandeln werden wird. -- -- Alternative Realpolitik kann im Doppelpack mit der Analyse Auf dem Weg zur Volkspartei zum ermäßigten Paketpreis bestellt werden, und zwar hier.
Die beiden AfD-Bücher zum ermäßigten Paket-Preis: 28 € statt 34 in Einzelbänden! Wir liefern 1. Daniel Fiß: Auf dem Weg zur Volkspartei. Eine Analyse - 176 Seiten, farbige Grafiken, broschiert und2. Roland Hartwig: Alternative Realpolitik. Ein Handbuch - 200 Seiten, broschiert. Beschreibungen zu den Inhalten der Bücher entnehmen Sie bitte den Angaben unter den Einzeltiteln (unten verlinkt).
Eine Idee aus dem Jahr 2009, ein Poster der Division Antaios, schon damals ein Sammlerstück, jetzt aktualisiert und auf eine Auflage von 1000 Exemplarfen limitiert. 38 Köpfe - Vordenker, Macher, Sternschnuppen, Figuren, Größen, Ikonen, mit Bild und Schlüsselbegriff, ernst und ironisch und bei weitem nicht vollständig! Aber: Wer kennt sie alle? Einsendung bitte an [email protected]. (Der Versand ist aufwendig, das Porto mittlerweile teuer. Im Preis steckt davon bereits ein Anteil.)
'Ein wegweisender Beitrag zu einem besseren Selbstverständnis der Menschheit.' The New York Times Warum fühlt es sich oft so an, als würde die Hälfte der Bevölkerung in einem anderen moralischen Universum leben? Warum bedeuten 'Gerechtigkeit' und 'Freiheit' für verschiedene Menschen so unterschiedliche Dinge? Warum geraten wir ständig wegen unserer Weltanschauungen aneinander, selbst wenn wir im Grunde dasselbe wollen? Der Sozialpsychologe Jonathan Haidt zeigt: Die Antwort liegt in unserer Moral - die weit weniger auf Rationalität und Logik gründet als auf Intuition und Sozialtrieb. Moral bringt uns dazu, individuelle Interessen zu überwinden und mit anderen zu kooperieren; zugleich aber macht sie uns blind für die Perspektiven anderer Gruppen. So haben sich im Lauf der Evolution und Geschichte zwischen Gemeinschaften und Kulturen sehr unterschiedliche moralische Intuitionen herausgebildet. Haidt erklärt, wie diese uns sozial binden, aber auch blenden, etwa im politischen Dauerstreit zwischen Progressiven und Konservativen. Sein Buch hilft uns, nicht nur unser individuelles Verhalten besser zu verstehen, sondern auch die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart - und über weltanschauliche Gräben hinweg zueinanderzufinden.
Oswald Spengler betrat im Jahr 1918 mit einem Paukenschlag die Bühne: Der erste Band vom Untergang des Abendlandes erschien und seinen Autor berühmt. Das Werk gilt bis heute als Solitär, als Produkt einsamen Nachdenkens. Spengler hat diesen Eindruck befördert und die Spuren zur Vorgeschichte des Untergangs verwischt. Dazu gehören die zahlreichen Artikel, die er zwischen 1912 und 1917 in Zeitungen publiziert hat. Kaum ein Spengler-Leser kennt diese Texte, kaum jemand weiß von ihnen. Der vorliegende Band versammelt diese Texte nun - kommentiert von Dr. Erik Lehnert, versehen mit einem Register und einem Nachwort des Herausgebers. Somit liegt ein Desiderat der Spengler-Forschung vor! (Vor dem Untergang ist der 3. Band der Reihe "Studientexte zur Politik" bei Antaios.)
Etwas Erfreuliches: Der Humor stirbt zuallerletzt Der Titel der Eckartschrift ist bewusst eine Gegenthese zum allseits bekannten „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Der Autor Martin Hobek bemüht sich bereits in der Einleitung um die Beweisführung: Jeder kenne den Begriff Galgenhumor, – „Aber haben Sie schon einmal etwas von einer ‚Galgenhoffnung‘ gehört?“ Wenngleich sich der Autor zu seiner Vorliebe für schwarzen Humor bekennt, muss sich die Leserschaft nicht fürchten, von düsterem Zynismus erschlagen zu werden. Im Gegenteil: Das Thema wird umfassend, mit vielen amüsanten Aspekten abgehandelt. Hobek geht eingangs nicht nur darauf ein, wie die Wissenschaft Humor sah und sieht (die noch junge Gelotologie beschäftigt sich mit den positiven Effekten des Lachens für Leib und Seele), sondern liefert auch eine geschichtliche Skizze des Volkshumors im gesamten deutschen Sprachraum. Loriot, Till Eulenspiegel und Karl Farkas auf dem Titelbild sollen das verdeutlichen. Gezeigt wird, dass entgegen aller Klischees Humor auch nördlich des Weißwurst-Äquators zu finden ist und östlich der Oder und Neiße zu finden war.
2. Auflage lieferbar! -- -- Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte. Hättasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiß, wann sie zuende sein wird. Unterbrochen wird die Monotonie durch Tage voller Hoffnung auf Haftentlassung und auf einen beherzten Richter, der nicht zuschaut, wie jemand um seine Lebenszeit gebracht wird. Hättasch ist Familienvater, Handwerksmeister, Stimmführer am Flügelhorn, Dozent an der Handwerkskammer, Absolvent der Offizierschule des Heeres und Jäger. Er war Schatzmeister der Jungen Alternative Sachsen und saß für die AfD als Fraktionschef im Stadtrat Grimma. Alles Fassade? Dahinter soll sich ein Umsturz vorbereitet haben? Selbst Mainstream-Journalisten sagen, daß die Indizienlage zu dünn ist für einen solchen Verdacht. Warum veröffentlicht Antaios Hättaschs Notizen aus der U-Haft? 1. Wir sind nach Gesprächen und Sondierungen überzeugt davon, daß der Verdacht nicht bestätigt werden kann und halten den Prozeß für einen politischen Prozeß.2. Wir kennen Hättasch und seine Frau, nahmen ihn auf Veranstaltungen als besonnen und heimatverbunden wahr und glauben seiner Version der Geschichte.3. Wir sind der Überzeugung, daß aller parteipolitischer Erfolg nicht dazu führen darf, diejenigen zu vergessen, an denen ein Exempel statuiert werden soll.4. Es geht vor allem um Solidarität mit einer jungen Familie. Sie ist ist unter anderem durch finanzielle Unterstützung möglich: Der Erlös aus dem Verkauf dieses Hafttagebuchs geht an Familie Hättasch und dient zur Finanzierung der Verteidigung. Das Nachwort hat Anwalt Dubravko Mandic beigesteuert. Er beschreibt die Struktur politischer Prozesse und juristischer Zermürbung.
Peter Wassertheurer nimmt uns mit auf eine Reise durch die vielgestaltige Geschichte Osteuropas. Von der Konsolidierung des Zarenreichs und dessen folgender Westorientierung, über den Wiener Kongress und dessen Auswirkungen, die Zeit des nationalen Erwachens, bis hin zum Zerfall der alten Ordnung und dessen Folgen im Nachgang des Ersten Weltkriegs – die Kenntnis der Geschichte Osteuropas ist unerlässlich, möchte man die historischen und aktuellen Spannungen und Konflikte zwischen Ost- und Westeuropa verstehen.
Schwester Mary David Totah gehörte zur Gemeinschaft der Benediktinerinnen von St. Cecilia’s Abbey auf der Isle of Wight. Als gebürtige Amerikanerin studierte sie an der Loyola University, der University of Virginia sowie in Christ Church an der University of Oxford. Ihre bemerkenswerte wissenschaftliche Laufbahn beendete sie 1985 mit ihrem Eintritt in den Orden. Bis zu ihrem frühen Krebstod wies sie den jungen Nonnen ihrer Abtei 22 Jahre lang mit Eifer, Klugheit und Witz den Weg. Die Spiritualität, die jede Seite dieses Buches trägt, verdeutlicht, warum ihr geistliches Wirken so bedeutend und tiefgreifend gewesen ist. Ihre Erläuterungen, die sie für die Novizinnen verfaßte, beschäftigen sich mit Dingen, die auch in der Welt außerhalb des Klosters von Relevanz sind: Warum leiden wir? Wie gehen wir mit Menschen um, die uns nicht guttun? Wie treten wir in Beziehung zu einem unsichtbaren Gott? Wie gelangen wir zu den großen Entscheidungen des Lebens? Schwester Mary Davids Unterweisungen sind tiefsinnig und zugleich überaus praktikabel. Sie sind von der Freude über Gott bei unserer Arbeit, in unserer Freizeit, unserem Gemeinde- und Familienleben, aber vor allem von unserer Selbstwahrnehmung und unserem Selbstverständnis durchdrungen. Ihre vorliegend gesammelten Schriften zeigen, wie sich die Freude Gottes in unserem Leben verwirklichen läßt.
Das Schicksal tausender Kunstwerke, die 1945 aus Deutschland in die USA gelangten, ist – im Unterschied zur Praxis der sowjetischen Trophäenkommissionen – bis heute ungeklärt. In der Bundesrepublik hat man sich als Besiegter gefügt und diesen Umstand lange verschwiegen und ignoriert.Dr. Richard Hüttel begibt sich auf Spurensuche und führt in diesem Buch anhand von fünfundzwanzig Fallbeispielen schonungslos den Nachweis eines gewaltigen, bislang weitgehend verdrängten Kulturverlustes. Auch nach mehr als acht Jahrzehnten tauchen immer wieder Kunstwerke auf, die längst als für immer verloren galten. Nicht selten müssen diese geraubten Schätze für astronomische Summen zurückgekauft werden – ein bitterer Preis für etwas, das einst unrechtmäßig entwendet wurde.Obwohl nach über achtzig Jahren viele Spuren verwischt und Akten vernichtet sind, lohnt sich die hartnäckige Recherche: Zahlreiche Ungereimtheiten und Widersprüche kommen ans Licht. Unzählige wertvolle Kunstwerke befinden sich noch immer in den Vereinigten Staaten von Amerika – oft gut versteckt in privaten Sammlungen oder Museen, fernab ihrer eigentlichen Heimat.
Der deutsche Sonderweg gilt allgemein als Irrweg ins Unheil. Er ist durch drei Merkmale gekennzeichnet: die Verspätung der bürgerlichen Revolution, den Kompromiß zwischen Adel und Bürgertum sowie die Revolution von oben durch den Staat. Erst die Westbindung nach 1945 habe diesem Irrweg ein Ende bereitet und die Deutschen ins »Heil« geführt – so die zentrale These Heinrich August Winklers in seiner monumentalen Erzählung vom langen Weg nach Westen.Dimitrios Kisoudis legt mit seinem Buch einen bewußten Gegenentwurf, einen Anti-Winkler vor. Seine These: Mit Anbruch der Multipolarität wird die Welt so, wie Deutschland auf seinem eigenen Weg gewesen ist. Nicht ein kosmopolitisches Weltbürgertum bestimmt die Politik, und auch die USA sind nicht länger alleinbestimmend. Stattdessen erheben mehrere Mächte selbstbewußt Anspruch auf Vorherrschaft. Deutschland bietet sich dadurch die Gelegenheit, auf seinen Weg zurückzukehren.Kisoudis unternimmt einen Streifzug durch die deutsche Geschichte seit dem Revolutionszeitalter. Dabei fragt er, wie sich die klassischen sozialen Funktionen – Beten, Kämpfen und Arbeiten – in ihrem Verhältnis zueinander im Laufe der Zeit verändert haben. Kisoudis versteht den deutschen Staat als Ordnungsstaat. Ordnung bedeutet dabei die angemessene Zuordnung sozialer Gruppen an den Platz, der ihnen gebührt.Nach den Jahrzehnten von Antidiskriminierung und Posthistorie ist genau diese ordnende Tätigkeit heute wieder gefragt. Digitale Technologien verschärfen soziale Differenzen, das regelbasierte Völkerrecht verliert an Kraft, und Autorität verschafft sich wieder offen Geltung. Um diese neue Welt zu verstehen, greift Kisoudis auf eine Ontologie der Relation zurück, die ihre Wurzeln in der heidnischen Antike und bei den Kirchenvätern hat. Auf diese Weise begründet er – über Strukturalismus und Poststrukturalismus hinaus – eine politische Anthropologie für das multipolare Zeitalter.
Der Pünder-Vermerk und die Finanzierung der NSDAP aus dem Ausland Das ist der Untertitel dieser neuen Arbeit des Historikers Stefan Scheil. Er geht darin einer Frage nach, die erstaunlicherweise nicht beantwortet ist: Wer finanzierte den enorm aufwendigen Parteiapparat und den teuren Wahlkampf der NSDAP in den Jahren vor der Übernahme der Regierungsgeschäfte Anfang 1933? Weder die Mitgliedsbeiträge noch die Spenden, die innerhalb Deutschlands eingeworben werden konnten, reichten auch nur annähernd hin. Scheil stellt die These auf, daß die Nationalsozialisten umfangreiche finanzielle Unterstützung aus dem Ausland erhielten, und zwar von Konzernen, die an Aufrüstung und Kriegsvorbereitung großes Interesse hatten. Wichtiger Beleg für diese These ist der sogenannte "Pünder-Vermerk", der bisher in der historischen Forschung zur Finanzierungsfrage als unwichtug abgetan wurde. Scheil ist anderer Meinung und geht den Angaben im Pünder-Vermerk detailliert nach. Was Scheil fand und hier ausbreitet, wirft einen anderen Blick auf die Ermöglicher der Machtübernahme Hitlers.
Editorial GanzopferEllen Kositza Im Umkreis (XV): KöppelsbleekUwe Wolff Thema Porträt: Alexander Lernet-HoleniaKonrad Markward Weiß Helsing und TodeszoneGötz Kubitschek Rückbindung und SpielraumMoritz Scholtysik Höchste Lebensform – Dienst in PreußenErik Lehnert Die Geburt der Bürokratie aus der SchriftUwe Jochum BannerdienstMartin Sellner Im Dienste der ParteiBenedikt Kaiser Gottesdienst und MenschendienstFelix Dirsch Gehorsam und HierarchieCaroline Sommerfeld Zoologie 1: Wie die EngelUwe Wolff Zoologie 2: Vom GefolgeKonrad Markward Weiß Zoologie 3: BeamtenapparatDirk Brockschmidt Zoologie 4: Bei der AscheJörg Seidel Dienst! Kampf! Film!Martin Lichtmesz Vor 100 Jahren starb Antoni GaudíVolker Mohr Bücher SklavenhandelErik Lehnert Rezensionen
Erster Band: Daemonen im Weltenplan (XII, 472 Seiten)- Vorwort zur Neuauflage von Msgr. Rudolf Michael Schmitz ICRSS- Einführung von Prälat Prof. Dr. Ferdinand Holböck- Nachtrag und Ergänzung von Prof. Dr. Dr. Georg Siegmund- Zusatzbeitrag: Geheimgesellschaften und New Age im Einflußbereich des Satanismus von einem Experten für Esoterik Zweiter Band: Daemonen am Werk ( XII, 545 Seiten)- Zum Geleit – ein Wort von Romano Guardini- Presse-Urteil von P. Adolf Rodewyk SJ- Kurzporträt des Autors von Prälat Prof. Dr. Gerhard Fittkau- Zusatzbeitrag: Satanismus heute von Prof. Dr. Joseph Schumacher- Zusatzbeitrag: Die Überwindung Satans von Papst Johannes Paul II. Mit diesem zweibändigen Werk liegt die erste und einzige umfassende Daemonologie in deutscher Sprache vor, ein Quellenwerk (allein mit 1700 wissenschaftlichen Anmerkungen), auf dem jede künftige Behandlung daemonologischer Fragen weitergebaut werden kann. Außer einschlägiger theologischer Literatur werden Quellen aus allen Lebensgebieten einbezogen, so daß »Daemonen am Werk« beobachtet und entlarvt werden, wo man sie bisher kaum vermutet hatte. Das Buch beweist uns nicht nur die Existenz und das Wirken der Daemonen, es zeigt uns vor allem auch den Sieg, den Christus und die guten Engel über die Mächte der Finsternis errungen haben. Stimmen zum Buch: »Ein Standardwerk im wahren Sinne des Wortes, eine umfassende Monographie über die Dämonen, die eine wirklich vorhandene Lücke in der theologischen Literatur schließen möchte, nicht trocken und langweilig, sondern spannend und aufregend.« – Prof. Dr. P. Franz Lackner SJ »Hier ist das Werk über Daemonologie. Das Buch bearbeitet einen immensen Stoff aus den verschiedesten Gebieten und ist wohl dazu angetan, der Verharmlosung Satans, der auch von vielen Katholiken nicht mehr ernst genommen wird, sondern nur noch als ›Kinderschreck‹ gewertet wird, zu steuern.« – Prof. P. Joh. B. Umberg SJ »Die Überzeugung von der Existenz guter und böser Engel kann dem Menschen den Kampfcharakter seiner Existenz vor Gott in einzigartiger Weise zum Bewußtsein bringen …, seine Daseinsauffassung der Mittelmäßigkeit, dem unbedarften Fortschrittsglauben, dem Übermut entziehen und … die elementaren Antriebe von Selbstüberhebung und Ausgeliefertsein an das Schicksal im Gleichgewicht zu halten.« – Prof. Dr. Leo Scheffczyk
Millay Hyatt begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse: Von Berlin zieht sie zu Fuß los in Richtung Osten, um den Linien zwischen Hauptstadt und Provinz, zwischen Fremden und Freunden, zwischen Geschichte und Gegenwart nachzuspüren. Ohne Smartphone, aber mit Fontane im Rucksack, lässt sie sich von Tür zu Tür weiterempfehlen - von linken Hausprojekten über Stadtflucht-WGs bis zu pensionierten Bürgermeisterinnen und Zigarettenverkäufern auf dem Polenmarkt. Sie steht vor verschlossenen Hofläden und den offenen Armen ihrer Gastgeber, die selten mehr als einen Tag im Voraus feststehen, jeder Tag eine Improvisation und ein Experiment. Sie läuft durch sonnendurchflutete Wälder, verirrt sich in verlassenen Landschaften, wird von einem Forstarbeiter gerettet, übernachtet in mittelalterlichen Türmen und bestaunt die Brüche und Schönheiten der brandenburgischen und westpommerschen Provinz. "Wie viele Tage muss ich gehen" ist ein literarischer Reiseessay über Gastfreundschaft und Fremdsein, über Stadt und Land, Grenzen und Übergänge. Millay Hyatt verwebt persönliche Erfahrungen mit philosophischen Reflexionen, die Geschichte mit aktuellen Konflikten. So entsteht ein vielschichtiges Buch über die Freude, bei Fremden willkommen zu sein - und eine Einladung, sich vor der eigenen Haustür auf Abenteuerreise zu begeben.
Hannes Bohn will nur eins: als Künstler leben. Doch für so einfache Wünsche ist die DDR zu eng. Hannes landet im Gefängnis, drogensüchtig und hoch verschuldet. Wenig später entdeckt die Stasi seine Begabung und bildet ihn zum Kunstfälscher aus. Erneut scheitert Hannes, diesmal an seiner Redlichkeit: Heimlich fälscht er ein Renaissance-Gemälde, um das Original vor dem Verkauf ins Ausland zu retten. Anke Engelmann zeichnet das traurig-komische Leben eines Mannes nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er blufft sich durchs Gefängnis, Psychiatrie und Untergrund, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er wirklich ist: ein Bild, so oft übermalt, dass niemand mehr das Original kennt. Ist Hannes ein tragisches Genie, ein Blender - oder beides zugleich?
Die französische Schriftstellerin Banine lernte Ernst Jünger im besetzten Paris kennen und verliebte sich unsterblich in ihn. Auch Jünger fühlte sich zu ihr hingezogen, hatte jedoch eine Frau und zwei Söhne und wahrte seinen Abstand. Über diese "meist" unerwiderte Liebe, die sie ihr ganzes Leben verfolgte, führte Banine ein Tagebuch, das erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangte. In diesen Aufzeichnungen beschreibt sie Ernst Jünger aus nächster Nähe und bringt viele seiner Eigenheiten ans Licht, die bis heute im Dunkeln lagen. Sie enthüllt Jüngers Verhältnis zum französischen Widerstand sowie zu dem umstrittenen Autor Louis-Ferdinand Céline, sie beleuchtet seine kritische Haltung gegenüber den Nationalsozialisten und gibt Einblick in das Leben, dem Jüngers Literatur entsprang: So ist Banines detaillierte Darstellung der gemeinsam an der Côte d Azur verbrachten Tage die biografische Folie, vor der Jüngers Reiseessay Ein Vormittag in Antibes gelesen werden muß. Doch Liebe ist Dir verboten ist nicht nur ein unschätzbar wertvolles Dokument für die Jünger-Forschung - eseröffnet uns auch die reiche Gefühlswelt einer Autorin, die es in Deutschland erst noch richtig zu entdecken gilt.
NICHT MEHR BESTELLBAR! Der bedeutendste Roman über Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg. Der Autor vermag es, den Opfergang der alten Armee in den Karpatenschlachten gegen Russland und am Isonzo gegen Italien unmittelbar lebendig werden zu lassen. Seine Meisterschaft besteht darin, das Grauen des Stellungskrieges und das Erleben der einfachen Frontsoldaten und Offiziere mit einem allgemeinen Blick auf die großen politischen Entwicklungen der Zeit zu verbinden und dabei ein leidenschaftliches Plädoyer für Österreich-Ungarn zu halten.
Überall in Europa und mit Trump auch in den USA gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstutzung und gefährden die liberale Demokratie. Ihr Ziel ist die schrittweise Aushöhlung der demokratischen Institutionen, um ihre eigene Agenda durchzusetzen: gegen Migration, gegen die vermeintlichen 'Eliten', fur einen autoritär regierten Nationalstaat, in dem die freiheitliche Rechtsordnung zunehmend ausgehebelt wird. Gezielt erodieren sie das Vertrauen in die liberalen Elemente des demokratischen Systems. Peter R. Neumann, einer der international gefragtesten Extremismusexperten, und der vielfach ausgezeichnete Fernsehjournalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre Recherche zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr auch Deutschland gegenubersteht. Nicht zuletzt ist dieses Buch eine dringende Warnung: Wenn wir nicht erkennen, was Rechtspopulisten auch hierzulande vorhaben, wenn demokratische Parteien nicht zusammenstehen und zusammenarbeiten, dann könnte es zu spät sein, um sie aufzuhalten.
Die 34. Staffel der Reihe Kaplaken enthält die Essays Totalitäre Transformation von Michael HenkelAnarchotyrannei von SchattenmacherDie Zerstörung des Völkerrechts von Thor v. Waldstein Diese Staffel ist bis zum Erscheinen der 36. Staffel ermäßigt im Dreier-Paket zu haben (Herbst 2026). Jedes Bändchen ist natürlich auch einzeln bestellbar, weit darüber hinaus!
Unser Geschichtsbewusstsein verortet Sklavenjagd und Menschenhandel kaum je im mittelalterlichen Europa. Tatsächlich aber war das christliche Abendland im frühen Mittelalter ebenso wie das subsaharische Afrika das politisch-ökonomische Randgebiet einer Welt, die neben Byzanz vor allem vom Kalifat im Vorderen Orient sowie seinen Emiraten in Spanien und Nordafrika beherrscht wurde. Im Zuge des protoglobalen Fernhandels entstand unter dem islamischem Halbmond eine Raumordnung, in der sowohl Afrika als auch Europa zu Lieferzonen der Sklavenmärkte in Konstantinopel, Damaskus, Bagdad und Cordoba wurden. Nichtmuslimische Afrikaner und christliche Europäer wurden gleichermaßen massenhaft gefangen genommen, unterjocht und ausgebeutet - mit einem Wort: versklavt. Mit Blick fürs Detail folgt Jan Robert Weber den historischen Spuren des Sklavenhandels und erzählt die Geschichte der frühmittelalterlichen Slaving Zones mit zweierlei Ausgang: Während das sudanische Afrika dauerhaft zum größten Versklavungsraum der Weltgeschichte hinabsank, rettete sich das lateinische Europa im 10. Jahrhundert mittels Glaube und Gewalt.
Peter Hahnes Klartext-Kolumnen sind inzwischen Kult. Millionen Leser warten stets gespannt auf einen neuen Band. Und sie werden wieder nicht enttäuscht. 30 Texte zu Kapriolen und Kuriositäten der aktuellen Politik und des Zeitgeschehens, voller Sarkasmus und Humor: Kahlrückige Waldameisen blockieren 2500 Wohnungen, die Krankheit namens Kontaktverbot, das Sitzenbleib-Verbot der linken Leistungsverweigerer und der Mißbrauch unserer Kinder für Krieg und Schulden. Der alltägliche Wahnsinn deutscher Bürokratie wird von Hahne genauso gnadenlos aufgespießt wie das nicht enden wollende nervige Gender-Gaga. Und er beschreibt, wie wichtig es ist, lesetüchtige Kinder zu erziehen, die Buchhandlungen statt Internetchats als Lebensraum entdecken. Alles topaktuell, denn der Redaktionsschluß war erst kurz vor dem Erscheinen.
Auftakt Kaum ichGötz Kubitschek Im Umkreis (XIII): Der BrockenUwe Wolff Thema Übung, Training, AnthropotechnikJörg Seidel Die LebensreformbewegungErik Lehnert Liberale Selbstoptimierung – rechte SelbstdisziplinMartin Sellner Die Kosten der SelbstoptimierungSchattenmacher Selbstoptimierung zwischen Ich und WirEin Gespräch Die Andrew-Tate-FalleTheodor M. Sperling Amor fatiOrly Richter Optimieren, erweitern, hoffenCaroline Sommerfeld Wie man eine Partei optimiertWiggo Mann Demokratische SystemresilienzFelix Dirsch Ich. Meiner. Mir. Mich.Ein Lexikon Die ganz Tollen! – ein Dutzend FilmeMartin Lichtmesz Bücher Rechtsgramscismus?Michael Henkel Vor 50 Jahren starb Arnold GehlenErik Lehnert Vor 20 Jahren starb Karin StruckUwe Wolff Schreiben in finsteren ZeitenMarc Pommerening Rezensionen
Hier ist die Normal-Ausgabe des Filmbuchs zu haben. -- -- Fight Club, 300, Die Insel - Pasolini, Malick, Scorsese: Niemand innerhalb der neurechten Szene kennt sich auch nur annähernd so gut mit Filmen aus wie Martin Lichtmesz. Endlich bündelt er sein Wissen, seine Passion, seine rechte Sicht auf's bewegte Bild in einem Lichtspielführer (das Wortspiel mit dem Autorenname lag nahe!). Das Buch ist mit Zeichnungen reich ausgestattet und in dichte Kapitel gegliedert: "Reaktionäre Helden", "Die Nation im Film", "Mythen und Legenden", "Kulturpessimismus", "Religion" - Lichtmesz erläutert knapp und präzise und wird dort episch, wo es um seine Leidenschaft geht. Sie bestellen hier die Normalausgabe vor. Die Kunst-Ausgabe enthält eine der Kapitel-Zeichnungen als Kunstdruck und dient der Finanzierung dieses aufwendigen Projekts. Sie war auf 300 Exemplare limitiert.
An der Côte d'Azur des 19. Jahrhunderts unterhalten sich vier Russen über philosophische Themen, wie den Krieg und den Fortschritt. Zuletzt mündet die Diskussion in Fragen zum Ende der Geschichte, die mit der Macht des Bösen in der berühmten Erzählung vom Antichrist endet, die ein Gesprächsteilnehmer aus dem Nachlaß eines Mönches vorliest. Die Gesprächsteilnehmer sind ein General, ein westlich-liberal gesonnener Politiker, ein Herr Z., undoktrinär, wohl dem Autor nahe stehend – er trägt auch die Geschichte vom Antichrist vor – ein Fürst, der die ideologischen Züge von Tolstoi trägt, sowie eine Dame. Man ist intellektuell beweglich, es werden nicht bloß Thesen aufgestellt, was die Gespräche auch literarisch interessant macht. Die dargestellten Aktionen des Antichrists zeichnen sich durch Humanität und Toleranz aus. Der Antichrist tritt als Philanthrop auf, und er will die christlichen Religionen versöhnen und zueinander führen, was letztlich im Widerstand gegen ihn auf andere Weise gelingt. Die Figur des Antichrists ist Wohltäter der Menschheit, sein Wirken trägt die Züge der heute modernen politischen Desiderate. Das Böse wird an der Verdrängung der Heils-Tat und der Gestalt Jesu erkennbar.
AuftaktSeitenWechsel. Dammbruch. Fest.Götz Kubitschek Im Umkreis (XII): Bet HachajimUwe Wolff Grundlagen Im vorpolitischen RaumGötz Kubitschek Möglichkeiten und Grenzenalternativer PolitikMichael Henkel Die Frustrationstoleranz despolitischen MittelbausJohannes Konstantin Poensgen Mohammed in DänemarkJörg Seidel Moralische Pose, politische HaltungTorben Braga im Gespräch Das Gaza-DesasterMartin Lichtmesz 500 Jahre FuggerErik Lommatzsch Schau statt Sex – C. G. Jungund FreudSophie Liebnitz Körper und WahrheitEmilietta Beall Kurzbeiträge KriegfriedenOrly Richter Franco. Wieder wirkmächtigErik Lommatzsch Der Mahner: Hanno KestingNils Wegner Bücher Weltkriegsprosa, Teil 4Günter Scholdt Rezensionen Ausklang Der preußische ApollFridericus Vesargo
Gottfried steht kurz vor dem Ritterschlag. Doch dann reißt ihn ein schrecklicher Todesfall aus dem Alltag. Ein gefährliches Abenteuer beginnt, das den jungen Herzog von der Atlantikküste bis nach Jerusalem führt. Wird es ihm gelingen, das Heilige Grab zu befreien? So bunt war das Mittelalter schon lange nicht mehr! Ein Kinderbuch über Gott und die Welt, über ritterliche Tugenden und die Kraft des Glaubens. -- -- wahre helden lesen: Band II
Theo führt ein Leben voller Abenteuer: Ritterliche Raufereien, zünftige Feiern und zauberhafte Lieder bestimmen seinen Alltag. Aber was ist das Leben ohne Freiheit? Als der Krieg gegen Napoleon ausbricht, muss er sich entscheiden ... Die wilde Lebensgeschichte des Dichters und Freiheitskämpfers Theodor Körner. Erstmals als Kinderbuch, von Hand illustriert und garantiert filmreif! -- -- wahre helden lesen: Band I
Armin, der Sohn des Häuptlings, hat seine Kriegerprüfung bestanden. Nun steht das nächste Abenteuer bevor: Gemeinsam mit seinem Bruder Falk soll er nach Süden reisen und in den Dienst der verbündeten Römer treten. Als er nach vielen Jahren in seine Heimat zurückkehrt, ist nichts mehr wie es war. Aber Arminius ist vorbereitet und organisiert den Aufstand gegen die römischen Besatzer. Von der Kindheit im Cheruskerland bis zur Varusschlacht: ein wilder Ritt durch das Leben des berühmtesten Germanen! -- -- -- wahre helden lesen: Band IIIBiografie für Leseanfänger, ab ca. 7 Jahre
'Das Kinderbuch des Jahrhunderts.' Astrid Lindgren 'Für mich war es ein Abenteuer, J. R. R. Tolkiens Hobbit zu illustrieren.' Tove Jansson Erstmalig gibt es eine deutsche Ausgabe des 'Hobbit' mit den Illustrationen der weltberühmten finnlandschwedische Zeichnerin Tove Jansson ('Die Mumins'). Für alle Fans, egal ob groß oder klein, der Halblinge und der kleinen weißen Trolle. Und für die Leserinnen und Leser, die diese Welt noch für sich entdecken können. Bilbo Beutlin lebt im Auenland, bis er von dem Zauberer Gandalf und einer Horde Zwerge aus der Beschaulichkeit seines gemütlichen Alltags gerissen wird. Auf einmal findet er sich mitten in einem Abenteuer wieder, das ihn nicht nur zu den Elben, sondern auch zu dem riesigen und gefährlichen Drachen Smaug führt, der einen kostbaren Schatz in seinen Besitz gebracht hat und eifersüchtig hütet. Bilbo reist also durch unheimliche Landschaften und Gebirge, die von seltsamen Wesen wie Trollen, Orks und Riesenspinnen unsicher gemacht werden. Und er trifft natürlich auf Gollum, dessen verlorenen Ring er wiederfindet - den Einen Ring! Im Jahr 1960 wurde Tove Jansson gebeten, die Illustrationen für die neue schwedische Übersetzung von J. R. R. Tolkiens Buch 'Der Hobbit' zu gestalten. Die Anfrage kam von niemand geringerem als der weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Die Schöpferin von Pippi Langstrumpf war überzeugt, dass 'Der Hobbit' das Kinderbuch des Jahrhunderts werden würde. Jansson nahm den Auftrag an, vielleicht weil die Idylle des Auenlandes ihrem Mumintal durchaus ähnelte. Zwei Jahre später, 1962, erschien die schwedische Ausgabe des Hobbit mit Janssons Illustrationen. Nun kommt diese lang erwartete Ausgabe das erste Mal auch in deutscher Fassung heraus. Sie wird Fans von J.R.R. Tolkien und Fans von Tove Jansson gleichermaßen begeistern. Besondere Ausstattungsdetails: Halbleinenband, fadengeheftet mit Lesebändchen, vollständig illustriert von Tove Jansson
Die krisengeschüttelten Jahre zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Beginn der NS-Herrschaft in Deutschland wurden zu einer Glanzzeit der deutschsprachigen Literatur. Ihre Entwicklung erschließt Helmuth Kiesel in dieser großen Literaturgeschichte in drei Durchgängen: zunächst epochengeschichtlich, dann politik- und gesellschaftsgeschichtlich und schließlich gattungsgeschichtlich. Deutsche, österreichische und deutschschweizerische Verhältnisse werden gleichermaßen berücksichtigt. Krieg und Novemberrevolution erzwangen nicht nur große politische und soziale Veränderungen. Sie bewirkten auch eine Politisierung der Literatur, die diese Umgestaltung, die mit ihr verbundenen Auseinandersetzungen und die rasante Modernisierung der Lebensverhältnisse zeitnah abzubilden und kämpferisch zu beeinflussen versuchte. Diese sogenannte Zeitliteratur brachte eine Fülle von Gedichten, Dramen, Romanen, Reportagen und Essays hervor. Zugleich entstanden in dieser Epoche Meisterwerke wie Thomas Manns Zauberberg, Hugo von Hofmannsthals Turm und Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz, in denen traditionelle Darstellungsformen mit avantgardistischen und medialen Techniken auf eine bis heute mustergültige und anregende Weise miteinander verbunden wurden.
Lieferbar! Grenze. Besetztes Gebiet ist ein vierzehnteiliger Erzählzyklus aus der Rheinland-Okkupation durch französische Truppen nach dem Ersten Weltkrieg. Der Stil: magischer Realismus - eine in Deutschland eher seltene Ausdrucksform. Sie wird besonders deutlich im Triptychon des Teufels, dessen drei Erzählungen den zweiten Teil dieses Erzählbandes bilden. Abonnenten der Roman-Reihe erhalten das Buch automatisch und zum ermäßigten Abonnement-Preis zugesandt. Aber auch Einzelbestellungen sind möglich.
Lieferbar! Der Häuptling und de Republik ist ein Roman aus den letzten Kriegsmonaten 1918 und dem darauffolgenden Kampf gegen Versuche, sozialistische Räterepubliken zu installieren. Aber nicht nur das: Der "Häuptling", Oberleutnant Wildenbruch, hat auch für die reaktionären Putschisten nichts übrig, die so tun, als hätte das Kaiserreich noch Legitimität. Und so sichert er ganz realpolitisch den Bestand der noch jungen Republik. Abonnenten der Roman-Reihe erhalten das Buch automatisch und zum ermäßigten Abonnement-Preis zugesandt. Aber auch Einzelbestellungen sind möglich.
Der Katholische Volkskatechismus von Franz Spirago, erstmals 1894 erschienen, hat Generationen von Gläubigen geprägt, gestärkt und begleitet. Jetzt kehrt dieses Meisterwerk der Glaubensverkündigung in einer neu bearbeiteten und erweiterten Ausgabe zurück – übersichtlich, verständlich und mit aktuellem Zugang für unsere Zeit als Der katholische Glaubensschatz. Franz Spirago verstand es wie kaum ein anderer, den katholischen Glauben lebendig und greifbar zu vermitteln. Mit fundierten Erklärungen, anschaulichen Beispielen und der Weisheit der Kirchenväter führt er den Leser ein in die Glaubens-, Sitten- und Gnadenlehre – ohne je trocken oder belehrend zu wirken. Die Lektüre wird zu einer inspirierenden Erholung, der Glaube zur inneren Freude. Die neue Ausgabe bringt: • behutsam modernisierte Sprache • zusätzliche Erklärungen zu aktuellen Fragen • erweiterte Kapitel zu Glaubensverteidigung und Kirchenkrise • ein übersichtliches Layout für leichteres Lesen und Nachschlagen Ideal für jeden, der seinen Glauben umfassend vertiefen möchte, ob Laie oder Priester, in der Familie oder im Unterricht. Ein zeitloses Werk, das Tradition mit moderner Lebenswirklichkeit verbindet und damit aktueller ist denn je. Entdecke neu, was den Glauben lebendig macht! • weicher Kunstledereinband• 2 Lesebändchen
Nicolás Gómez Dávila (1913 – 1994) war ein kolumbianischer Aristokrat, Privatgelehrter und elitärer Zeitfremdling. Er bezeichnete sich selbst als Reaktionär. In seinen funkelnden und bis zur Diamanthärte verdichteten Aphorismen formulierte er eine Ablehnung der modernen liberalen Gesellschaft, die ihresgleichen nicht findet. Wer sich in der besten aller Welten fremd fühlt, wird in ihm einen galligen Tröster finden, für die anderen mag sein Ausspruch gelten: »Nach der Lektüre eines reaktionären Buches ist der Leser weniger empört als zuvor.«
Der neue Kaiser! Gramsci, Metapolitik und Neue Rechte. »Die Neue Rechte hat Antonio Gramsci in den letzten Jahren besser verstanden als wir.« So brachte Ines Schwerdtner, Bundesvorsitzende der Linkspartei, einen Selbstanspruch jenes jungeuropäischen Aufbruches auf den Punkt, der über Affektpolitik, Populismus und bürgerliche Illusionen hinausweist. Für diesen Aufbruch steht auch Benedikt Kaiser. Kaiser erläutert die wichtigsten gramscianischen Begriffe – darunter »Hegemonie«, »Alltagsverstand«, »organischer Intellektueller« und »historischer Block« – anhand zeitgenössischer Beispiele, räumt mit verbreiteten Missverständnissen auf und weist der Metapolitik ihren Platz vor und neben der Parteipolitik zu. Fast beiläufig werden im Verlauf der Analyse politische Dauerbrenner wie die Fragen nach dem wahren Charakter der »Neuen Rechten«, dem Wert von Populismus gegenüber Elitentheorien und dem Verhältnis zwischen Krise, Revolution und Evolution klargestellt. Der Hegemonie entgegen ist das Handbuch für alle Akteure in Real- und Metapolitik, die den nächsten Schritt gehen wollen, nein: müssen.
Francoise Bousquet ist neben Benoist einer der wichtigen rechten Publizisten Frankreichs. Sein Buch über den Mut zum Kulturkampf fragt auf andere Weise nach der Hegemonie, die Benedikt Kaiser in seinem neuen Buch beschreibt. Wir bieten deshalb beide Bücher zusammen in einem Doppelpack zu einem ermäßigten Preis an - solange der Vorrat reicht!
Ist das meiste, was uns umgibt, im deutschen Kulturraum erfunden worden? Dieser kühnen These geht die aktuelle Eckartschrift nach: von Geografie, Chemie, Mathematik, Physik, Medizin, Bergbau, Medien bis hin zur Elektrik spürt sie die Spuren unserer Vorfahren auf. Die meisten Gegenstände, ob groß (wie Luftschiff oder Schiffsschraube) oder klein (wie Reißzwecke und Funktelefon), ob entbehrlich (Comic) oder unentbehrlich (Computer), ob beliebt (MP3-Spieler) oder umstritten (automatisches Mautsystem) stammen aus dem deutschen Kulturraum. Die vielen, vielen Erfindungen und Entdeckungen werden in zusammenhängenden Sachkapiteln geschichtenreich beschrieben. Bisweilen humorig, bisweilen sachlich, von pathetisch bis spöttisch; da anekdotenreich, dort im Telegrammstil – ein Lesevergnügen! Der Autor geht auch der Frage nach, woher die besondere Findigkeit kluger deutscher Köpfchen kommt. Sie kommt offenbar aus der Sprache, die uns eigen ist, die zu exaktem Denken zwingt und gleichzeitig genug Raum für Phantasie und Neuschöpfungen bietet. Der Autor hat fast ein Vierteljahrhundert lang etwa 700 Museen besucht und etliche Messen, dutzende Bücher und das Internet durchforstet sowie ungezählte Fachgespräche geführt – man kann wohl schon fast von einem Lebenswerk sprechen, das einer Hommage an unsere Vorfahren ist.
Nach dem Ende der Sowjetunion galt die Unterscheidung 'rechter' und 'linker' politischer Strömungen als veraltet. In einer globalisierten Welt sollten politische Entscheidungen nicht mehr durch ideologische Kategorien bestimmt, sondern fortan sachgerecht getroffen werden. Spätestens nach den Terroranschlägen von 2001 erwies sich die Vorstellung vom Ende der Geschichte als Illusion. Seitdem kehrt das binäre politische Ordnungsmuster mit Macht zurück, allerdings neu akzentuiert. Kaum ein Mensch will und darf in Deutschland mehr rechts sein. Die Zuschreibung 'links' ist hingegen weniger stark negativ belastet. Wie variabel die Positionierung zwischen den beiden Polen allerdings sein kann, zeigt sich mit Blick auf Selbstverständnis und Außenwahrnehmung der Nationalsozialisten und auf die Richtungskämpfe im Kommunismus. Peter Hoeres belegt eindrucksvoll, dass die Renaissance des binären politischen Ordnungsschemas auf Konstanten beruht, die sich durch die gesamte menschliche Geschichte ziehen. 'Rechts' war, im Gegensatz zu heute, historisch überwiegend positiv, 'links' überwiegend negativ besetzt. Eine politische Umwertung erfolgte erst im Zuge der Französischen Revolution. Mit der zunehmenden normativen Zuspitzung droht das binäre Schema inzwischen zur Gefahr für den Rechtsstaat und das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu werden.
"Wer schreibt unsere Geschichte?", lautet der Untertitel, und Fragen schließen sich an: Zu welchem Zweck schreibt er sie? In unserem Land kursieren Legenden, die sich hartnäckig halten – doch es sind keine Geschichten,die einen normalen Nationalstolz im Sinne eines Zugehörigkeitsgefühls erzeugen,eher im Gegenteil. Sieben Autoren, Professoren und Publizisten, zum Thema versammelt von Cora Stephan, haben in diesem Band solche Geschichten untersucht und kommen zu anderen Schlüssen, als den gängigen. Sind die Benin-Bronzen Raubkunst, weshalb Deutschland sie zurückgeben musste? Hat die deutsche Schutztruppe in Namibia zu Kolonialzeiten einen Genozid an den widerständigen Herero verübt? Was ist dran am »postkolonialen Narrativ«, wonach nur Weiße Täter sind? Ist der »preußische Militarismus« die Wurzel allen Übels, ist das Kaiserreich schuld am Ersten Weltkrieg? Und war das flächendeckende Bombardement der Briten im Zweiten Weltkrieg eine Reaktion auf den deutschen Angriff auf Coventry? Festzuhalten ist, dass Legenden auch immer politische Instrumente jeweiliger Regierungen sind. In diesem Buch wird vieles richtiggestellt. Mit Beiträgen von Peter J. Brenner, Mathias Brodkorb, Michael Klonovsky, Arthur Ponsonby, Alfred Schlicht, Rainer F. Schmidt, Volker Seitz und Cora Stephan
Erscheinungstermin Anfang November Man müsse mit der Katastrophe rechnen, mit ihr schlafen gehen, postulierte Ernst Jüngers Waldgang 1951. In den Zwängen des ›Kalten Kriegs‹ las man diesen Essay in Ost und West als Anleitung zur Dissidenz. Die Katastrophe ließ bislang auf sich warten, die Zwänge scheinen vergangen. Lohnt die Lektüre heute noch?
Auf dem Land haben die Menschen mehr Raum und mehr Zeit, die sozialen Beziehungen und das Umweltverhältnis sind hier unmittelbarer. So auch der Zugang zum kollektiven Unbewussten, in dem das kulturelle Gedächtnis aufgehoben ist. Davon können wir alle lernen, denn eine an ethischen Werten orientierte Stadt-Land-Begegnung ist möglich und kann der Anfang einer moralischen Erneuerung der Gesellschaft werden: Ein Zugang zum Dorfethos ist der Schlüssel zum Weltethos
Erscheinungstermin Anfang November Die Wurzellosigkeit und der Selbsthass von einst sind der überwiegenden Mehrzahl der heutigen Juden fremd: Inzwischen ist der Jude, zumal im Vergleich zum völlig geschichtsvergessenen Deutschen, der Verwurzelte und Bodenständige. Pointiert zeigt Abramovych in seinen Streifzügen durch die geistesgeschichtliche Entwicklung des Judentums und der Judenfeindschaft im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts auf, wie es zu dieser unerwarteten Entwicklung kommen konnte.
Lehnerts Streifzug durch die Geschichte Brandenburgs stellt Land und Leute, Geschichte und Identität vor – und lässt damit ergründen, warum die Brandenburger sind, wie sie sind. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der Kulturgeschichte - um durch Schlaglichter die Geschichte eines Landes zu erhellen, das seit Gründung Preußens im Windschatten der Weltgeschichte dahinsegelte und nur dann und wann in den Orkan der Geschichte geriet.
Wenn man vom Ukraine-Krieg redet, ist sich der Mainstream schnell einig, mit dem Finger auf Rußland zu zeigen. Ganz anders beim Ersten und Zweiten Weltkrieg, für die man bis heute Deutschland verantwortlich macht. Völlig zu Unrecht, wie der renommierte Historiker Stefan Scheil betont. Scheil legt hier eine bisher unbeachtete Schrift des demokratischen US-Senators Robert Owen aus dem Jahr 1923 vor, der im Ersten Weltkrieg primär eine russisch-französische Intrige gegen das Deutsche Reich sieht, die sich zum Weltbrand auswuchs. Owen hält fest: "Der deutsche Kaiser und seine Berater führten jedenfalls vierzig Jahre lang mit niemandem Krieg. Es war völlig gegen die deutschen Interessen, sich an einem Krieg zu beteiligen. Die deutsche Führung war gegen den Krieg." Owen legt Beweise dafür vor, wie eine kleine Gruppe russischer und französischer Politiker den Ersten Weltkrieg inszenierte. Stefan Scheil ordnet das alles politisch und historisch ein und bekräftigt, daß die Katastrophe von 1914 kein deutscher Krieg war.
Europa ist gespalten zwischen einer euroföderalistischen Linken und einer souveränistischen Rechten, die beide die letzten Überlebenschancen unserer Zivilisation bedrohen: Die eine, weil sie die traditionelle kulturelle Identität des Abendlands durch einen entkörperlichten, materialistischen und multikulturalistischen Globalismus ersetzen will, die andere, weil die Rückkehr zu etwa dreißig rivalisierenden Nationalstaaten den Kontinent in ein Schachbrett der imperialen Interessen der anderen Großmächte der neuen multipolaren Welt zu verwandeln droht. In Das Abendland verteidigen nimmt David Engels einen entschieden zivilisatorischen Standpunkt ein und zeigt den dritten Weg eines abendländischen Patriotismus auf, der die europäische Einigung nicht auf den Kampf gegen die Identitäten und Traditionen unserer Zivilisation, sondern vielmehr auf deren Verteidigung und Fortführung gründet: den Hesperialismus.
Er wurde von der Straße wegverhaftet und saß neun Monate lang im Gefängnis, weil er Meinungsdelikte begangen hatte: Aron Pielka, als Influencer "Shlomo" nachgerade berühmt, hat während seiner Bauzeit Tagebuch geführt. Er berichtet vom Alltag hinter Gittern, der beklemmenden Schubhaft von Brandenburg in den Westen und wieder zurück, seinem lebensnotwendigen Inkognitospiel und den skurrilen Momenten seiner Lage, in der er nicht nur wie besessen schreibt, sondern auch zum "Zertifikatsmaurer" ausgebildet wird. Shlomo richtete aus dem Knast eine Botschaft an den US-Vizepräsidenten Vance, blockte einen Anwerbeversuch des Verfassungsschutzes ab und trug die Konsequenzen für beides stoisch und reflektiert. Er entwickelt aus dem, was er sah, hörte und erlebte, eine eigene Theorie über unser Leben in der "freien Welt". Shlomos Stil ist witzig, schlagfertig und klug. So kennt man ihn aus dem YouTube-Format "Honigwabe": Shlomo schreibt wie er spricht. Die Dialoge, die er nachzeichnet, sind zugleich politisches Protokoll und großes Kino
Der Wunsch nach Antaios-Notizheften ist groß, nun liegen zwei vor - nach Jahren! Sie sind geheftet, enthalten 96 Seiten unlinierten, gut beschreibbaren Papiers, gestaltet nach Motiven des diesjährigen Verlagskalenders (Mitteldeutsche Orte!, versehen mit selbstbewußt-romantischen Zeilen aus einem Gedicht.. Jeder größeren Buchbestellung wird eines dieser Notizhefte beiliegen, solange der Vorrat reicht. Erwerben kann man sie natürlich auch, für 10 € im Doppelpack, nicht einzeln.
2. Auflage Hirnforscher warnen, Lehrer beschreiben Verwüstungen, Eltern kämpfen lautlose Kämpfe, und alles scheint vergebens zu sein. Auch Martin Lichtmesz ringt um eine Antwort auf die Frage, was die "smarte Welt" um uns herum anrichtet und warum wir nichts dagegen ausrichten können. Unter dem Begriff "smarte Welt" versteht er eine Erkenntnis, die so banal wie schockierend ist - schockierend, wenn man sich die Kulturschwelle klarmacht, die wir überschritten haben: Es ist keine Welt mehr vorstellbar, in der wir nicht ununterbrochen von Digitalgeräten umgeben sind und bedrängt werden. Das Smartphone, das iPhone als Beginn der transhumanen Verschmelzung von Mensch und Maschine... Lichtmesz, kulturkritisch, technikkritisch mit allen Wassern gewaschen, beschreibt den Anpassungskampf, den wir alle verloren haben und angesichts der Innovationsgeschwindigkeit von Hard- und Software immer wieder auf's Neue verlieren müssen. Sie, werte Leser, kennen den Lichtmesz-Ton. Hier ist er.
Wieder Lieferbar ! Erik Lehnert ist promovierter Philosoph, Fraktionsgeschäftsführer der AfD im Brandenburger Landtag und eines jener seltenen Exemplare, die schon weit vor dem Aufstieg der Partei aus rechter Sicht dachte, schrieb und aufgrund dieser Positionierung Federn lassen mußte. Lehnert blickt nüchtern, pragmatisch und grundsätzlich zugleich auf das Gebilde "Partei". Wozu soll sie gut sein, gerade dann, wenn sie von rechts kommt und dennoch den Gang aller Parteien gehen wird: den in ein oligarchisiertes Gebilde, das vor allem aus typischen Parteileuten besteht und sich in den Parteienstaat eingepaßt hat. Aber dennoch ist und bleibt in eben diesem Staat eine Partei das einzige Instrument, mit dem um Machtbeteiligung gerungen und über das Gestaltungsmacht erobert werden kann. Lehnert hat ein kluges Bändchen verfaßt und seine Gedanken an der Praxis abgeglichen. Seine Antworten auf die Frage, wozu Partei in unserer Lage, können unseren Umgang mit diesem Gebilde vom Kopf auf die Füße stellen. Bitte beachten Sie vom selben Autor auch das Bändchen Wozu Politik? Vom Interesse am Gang der Welt.
Für den dreizehnjährigen Noboru und seine Freunde ist die Erwachsenenwelt illusionär, heuchlerisch und sentimental. Nur der Seemann Ryuji bildet eine Ausnahme. Fasziniert vergöttert der vaterlose Noboru den Mann vom Meer und prahlt vor seinen Freunden mit dem Liebhaber seiner Mutter. Als er jedoch erfährt, dass sich Ryuji gegen das Leben auf See und für die Ehe mit Noborus Mutter entscheidet, fühlt der Junge sich verraten und beginnt, sein einstiges Idol immer mehr zu verachten. Wie konnte er sich so in dem Seemann täuschen? Noboru und seine Freunde fassen einen grausamen Plan. Yukio Mishimas Roman zeigt meisterhaft, wie die harte Realität des Alltags Idealbilder zum Zerbrechen bringen kann. Eine Geschichte über die unterschiedlichen Formen, die die Liebe annehmen kann, und den Konflikt zwischen traditionellen Werten und modernen Sehnsüchten.
Editorial Der deutsche StandpunktGötz Kubitschek Im Umkreis (VI): St. Gallus in DetfurthUwe Wolff Grundlagen Als erster, als letzterKonrad Markward Weiß Parlamentarismus und DemokratieErik Lehnert Demokratie? Ein Gespräch mit Alain de BenoistRedaktion Vertrauensfrage – voraussetzungsschwachJakob Maria Mierscheid Trügerische Hoffnung – KongreßTendenzwendeErik Lommatzsch Ein viehisches KöppelsbleekMartin Lichtmesz Karl Löwith und eine Geschichte ohne ZielEva Rex 80 Jahre Botho StraußSophie Liebnitz Jakob Knudsen aus DänemarkJörg Seidel Der Heidweg. Eine MeditationHermann Löns Kontemplation im MenschenparkUwe Jochum Kurzbeiträge Junge Rechte zwischen Anglisierung und TraditionSimon Dettmann Vormundschaft – Diagnose im EndstadiumErik Lommatzsch Bücher Rezensionen
Der Begriff "Verschwörungstheorie" ist negativ aufgeladen. Er ist eine kommunikative Waffe in der Hand derjenigen, die sich auf die "vorherrschende und allgemeine Meinung" berufen können – auf die "Faktenlage" und auf das, was "jeder normal denkende Mensch" weiß. Am Beispiel der Corona-Maßnahmen läßt sich das gut zeigen: Vieles, was der amtlichen und zivilgesellschaftlichen Erzählung von einer brandgefährlichen, über die Maßen tödlichen Pandemie widersprach, wurde mit dem Etikett "Verschwörungstheorie" versehen und dadurch aus der offiziellen Debatte ausgeschlossen. Es war nicht nur eine andere Meinung, sondern etwas Gefährlicheres: eine verrückte Annahme, die vernünftige Menschen davon abhalten wolle, auf den Staat, die Politik, die Experten und die Medien zu vertrauen. Caroline Sommerfeld hat kein empörtes Buch über solche Vorgänge geschrieben, sondern eine andere, grundsätzliche Frage zur Leitfrage gemacht: Was machen Verschwörungstheorien mit uns, wozu fordern sie uns heraus und wie bleiben wir in sauberem Fahrwasser, wenn wir einmal damit begonnen haben, ernst zu nehmen, was jenseits der offiziellen Meinung gemeint und veröffentlicht wird? Meinungsherrschaft, Manipulation, kognitive Kriegsführung, psychologische Operationen, Hintermänner, Machtebenen, Rituale – und das Dämonische: Sommerfeld legt Betrachtungsebenen frei und öffnet Deutungszugänge. Als Christin mit anthroposophischem Hintergrund nimmt sie einen geistigen Kampf unterhalb der politischen und gesellschaftlichen Oberfläche wahr. Was macht das mit uns, wenn wir ahnen oder vermuten, daß die Oberfläche sich kräuselt, weil darunter gerungen wird? Wie scheidet man verantwortungsbewußte und durchdachte Gegenerzählungen vom Quatsch? Wie verhindert man, die jeweils nur eine Perspektive als Heilslehre aufzufassen? In seinem Vorwort schreibt Verleger Götz Kubitschek: "Sommerfeld hängt die Wirkmächte hoch auf und verlegt den Kampf gegen die Manipulierbarkeit in den Einzelnen zurück. Ob das Aufgabe, Trost, halber Sieg oder Ausrede bedeutet, zu Kopfschütteln, Zustimmung oder abwehrendem Gespöttel führt, hängt davon ab, wie man liest. Der Verleger ermöglicht das Lesen, und das ist immer die erste, gewichtige Entscheidung für einen Text."
Es ist nicht ohne Risiko, sich eine eigene Meinung zu leisten. Pegida, Flüchtlingskrise, Corona-Maßnahmenstaat, AfD, Cancel Culture - es gab im vergangenen Jahrzehnt ausreichend Gelegenheit, sich anders zu äußern und zu positionieren als der Mainstream. Jüngst etwa wurde einem evangelischen Pastor seine Gemeinde entzogen, weil er für die AfD in den Kreistag einziehen möchte. Der Publizist Claus Wolfschlag versammelt in seinem Buch 22 Berichte aus Deutschland und Österreich. In Texten und Gesprächen entsteht ein umfassendes Bild darüber, welche Konsequenzen es haben kann, wenn man der "Alternativlosigkeit" eine andere Meinung entgegensetzt. "Cancel Culture" ist der soziologische Begriff für den Vorgang der Ausgrenzung aus dem Kultur- und Wissenschaftsbetrieb. Härter klingen die bekannten Wörter für das, was im Alltag geschehen kann: Diffamierung, soziale Ächtung, Berufsverbot, Bloßstellung, "Enttarnung" - letzteres in Anführungszeichen, denn die Betroffenen halten ihre Meinung oft und zurecht für eine völlig unproblematische, andere Sicht auf die Dinge. Das besondere an Wolfschlags Buch ist die Mischung: Prominente Namen (Uwe Steimle, Detlev Schönauer, Ellen Kositza) stehen neben jungen Stimmen (Reinhild Boßdorf), Urgesteinen (Reinhard Rupsch, Andreas Lichert, Wolfgang Hübner), ehemaligen Linken (Caroline Sommerfeld) und Pseudonymen, die eine Wiederauflage der schlimmen Monate unbedingt vermeiden wollen. Sind sie Opfer? Wolfschlags Buch vermeidet diesen Begriff und den klagenden Ton, der naheläge. Wir haben es vielmehr mit 22 tapferen Menschen zu tun, die Lehrgeld bezahlten, viel erzählen können und um etliche Illusionen ärmer, aber um wichtige Erfahrungen reicher aus der Sache herauskamen.
3. Auflage 2025 Götz Aly zählt zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust - hier stellt er die zentrale Frage: Wie konnte das geschehen?In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg - das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden?Die Antwort ist vielschichtig. Die NSDAP versprach den Deutschen Aufstieg und Wohlstand, zugleich hielt man die Menschen in Bewegung, keine Atempause, keine Zeit zum Nachdenken, so ging es Richtung Krieg. Als der Glaube an einen Sieg nachließ, wurde aus der Volksgemeinschaft eine Verbrechensgemeinschaft. Jeder konnte wissen, welche Schuld die Deutschen auf sich luden, die Angst vor dem, was nach einer Niederlage geschehen würde, wurde bewusst geschürt.Götz Aly schildert in einer fesselnden Erzählung die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten - und von denen nicht wenige beängstigend aktuell sind.